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Albrecht Müller Wolfgang Lieb
Ein Aufruf der Herausgeber:
"DIE NACHDENKSEITEN BRAUCHEN IHRE UNTERSTÜTZUNG."
25. Januar 2015
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Beiträge von Wolfgang Lieb

Vom braunen Jucken – Ein Rückblick auf die Tat des Anders Behring Breivik

Zur Erinnerung: Am 22. Juli 2011 zündete der 32-jährige Norweger Anders Behring Breivik zunächst im Regierungsviertel in Oslo Bomben, wobei sieben Menschen ums Leben kamen. Dann fuhr er zur Insel Utoya und eröffnete das Feuer auf Jugendliche, die dort ihre Ferien in einem Lager der Norwegischen Arbeiterpartei verbrachten. Im Laufe von 60 Minuten erschoss er 69 Jugendliche. Ein Deutungsversuch von Götz Eisenberg
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Hinweise des Tages II

An unsere Leserinnen und Leser,
morgen, am Freitag, den 14. September erscheinen keine Hinweise des Tages. Wir sind auf der Buchmesse und sollen auf Wunsch des Westend Verlages unser neues Buch „Nachdenken über Deutschland“, Das kritische Jahrbuch 2011/2012 vorstellen. Wir bitten um Verständnis. Dafür schon heute:

.. unter anderem zu folgenden Themen: Gemeinschaftsdiagnose Herbst 2011; Mammut-Regelwerk der US-Bankenaufsicht verwirrt Finanzbranche; Armut und Reichtum; Die Zuschussrente; Minijobber verdienen durchschnittlich 300 Euro im Monat; Leiharbeit erleichtert Einrichtung von Bürgerarbeitsplätzen; Fachkräftemangel: Wer hat Angst vor der Killerstatistik? 1 % der Steuerpflichtigen zahlt 25 % der Einkommensteuer; Banker im Drogenrausch; “Schwarzbuch Esoterik”; Humanistische Union fordert Stopp der Onlineüberwachung und Offenlegung aller Überwachungsinstrumente; USA räumen Ungereimtheiten bei Iran-Komplott ein; USA: Wahrlich erschreckende Zahlen; Humanitäre Hilfe im Jemen; Was Chefs in den Zeitungen zu lesen wünschen; „Nur bedingt unterrichtstauglich“; Tipp: Die Oktoberausgabe der Le Monde diplomatique. (WL)
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Datenreport 2011 – Wichtiges in Kürze

Diese Woche ist zum 13. Male der Datenreport veröffentlicht worden. Er wird von der Bundeszentrale für politische Bildung zusammen mit dem Statistischen Bundesamt, dem Wissenschaftszentrum Berlin und dem SOEP am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung herausgegeben. Der Datenreport liefert nicht nur eine großes Angebot an statistischen Daten und sozialwissenschaftlichen Analysen, er erlaubt darüber hinaus einen konkreteren und differenzierteren Überblick über die gesellschaftlichen Lebensverhältnisse und deren Entwicklungen als der übliche „Universalindikator für gesellschaftliche Wohlfahrt“, nämlich das Bruttoinlandsprodukt (BIP). Die Zusammenstellung der Daten umfasst weit über 400 Seiten. Um Ihnen Lesearbeit zu ersparen, veröffentlichen wir eine Auswahl Aussagen, die aus unserer Sicht für die Leser der NachDenkSeiten von besonderem Interesse sein könnten. Von Wolfgang Lieb
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Die Befürworter von S 21 starten ihre Kampagne – Schlichter geht’s nimmer

Von dem sonst so gepriesenen mündigen Bürger scheinen die Befürworter von Stuttgart 21 keine hohe Meinung zu haben, sie entmündigen ihn geradezu. Zumindest ihre erste Plakatserie ist schlicht – schlichter geht`s nimmer. Der Verein „ProStuttgart21 e.V.“ startet seine „Kommunikationskampagne“ mit Plakaten, die von der Agenturgruppe fischerAppelt AG entwickelt wurden. Zehntausendfach sollen die gelben Plakate die Straßenränder zieren. Von Hermann Zoller
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Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaft 2011

Gesamtwirtschaftslehre gegen Staatsinterventionismus
Zwei US-Pioniere einer neoklassischen Makroökonomik

Der durch die Schwedische Reichsbank 1969 eingeführte Preis für Wirtschaftswissenschaften im Gedenken an Alfred Nobel geht in diesem Jahr an Thomas J. Sargent (geb. 1943) von der New Yorker Universität sowie an Christopher A. Sims (geb. 1942), der an der Princeton Universität lehrt. Damit erhöht sich die Zahl der von den insgesamt neunundsechzig Nobelpreisvergaben an die USA auf achtundvierzig. Geehrt wird eine neoklassisch ausgerichtete Makroökonomik, die ihre Sturm- und Drangzeit längst hinter sich hat. Diese Lehre von der Rationalität der Märkte ist nicht erst durch die letzte Finanzmarktkrise tief erschüttert worden. Die beiden Ökonomen haben durchaus zur gesamtwirtschaftlichen Analyse über Beschäftigung, Wirtschaftswachstum und Inflation einen wichtigen, jedoch nur beschränkten Beitrag geleistet. Von Rudolf Hickel
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WZB-Studie: Studiengebühren sollen keinen negativen Effekt auf die Studierneigung haben – oder: wie die gewählte Untersuchungsmethodik zum erwünschten Ergebnis führt

Wieder einmal wurde eine Studie angefertigt, die belegen soll, dass Studiengebühren „keinen signifikant negativen Effekt auf die Studierneigung“ weder insgesamt noch bei Studienberechtigten aus „schichtniedrigen“ Familien oder bei Frauen haben. Diesmal ist das an und für sich seriös geltende „Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung“ (WZB) dieser Frage nachgegangen [PDF – 240 KB].
Statt in den sozialwissenschaftlichen Instrumentenkasten zu greifen, hätten die Autoren aber besser ein paar Gespräche mit Studienberechtigten geführt, deren Eltern nicht in der Lage sind, einen monatlichen Wechsel für das Studium ihrer Kinder auszustellen. Diese ganz einfache Methode hätte zu realistischeren Ergebnissen geführt. Von Wolfgang Lieb
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Hörtipp: Martin Grzimek, „Tristan – Roman um Treue, Liebe und Verrat“

Lesung und Gespräch
Gesprächspartner: Ralph Schock
Erstmals seit fast 70 Jahren wagt sich ein Autor an eine umfangreiche Neufassung dieser Erzählung, die seit Gottfried von Straßburg zum Kernbestand der europäischen Literatur gehört. Während dessen “Tristan” sich in großen Teilen auf die Darstellung der höfischen Welt und ihrer Umgangsformen konzentriert, dramatisiert Grzimek seinen “Tristan” und thematisiert in den Aktionen der Protagonisten die Konflikte und Auseinandersetzungen mit Werten und Traditionen. Ausführlich stellt der Autor die Entwicklungsgeschichte Tristans dar, seine Bildungsreise durch Europa, und entwirft ein figurenreiches historisches Tableau.
Saarländischer Rundfunk, SR 2: Dienstag, 11.10.2011 20:04 bis 21:00 Uhr
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