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30. September 2014
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Archiv » Oktober 2008

Hinweise des Tages

(KR/WL)

Heute unter anderem zu diesen Themen:

  • Ver.di: Sechs Millionen Arbeitsplätze fehlen
  • Arm trotz Arbeit
  • Gericht stärkt Rechtsberatung für ärmere Bürger
  • Die INSM (in persona Hüther) zur Finanzkrise
  • Thomas Fricke – Obama goes Oskar
  • Staatsgeld fließt an Aktionäre
  • Großbanken wollen Staatsgeld horten
  • Die nächsten Fallen
  • Sondervergütung: “Möhrchen” für den Bahn-Vorstand
  • Bund will und kann keinen Einfluss auf Telekom-Geschäftspolitik nehmen
  • Die Europäische Union als Triebkraft der Privatisierung
  • Kfz-Steuer – Absatzförderung für Spritfesser
  • IG-Metall-Chef droht mit historischer Streikwelle
  • Kommentar: Rentner nicht für dumm verkaufen
  • Raffelhüschen: 15,5 % Einheitsbeitrag: geringerer Arbeitslosenbeitrag gleicht GKV-Kosten nicht aus
  • Kirche und Kapital – zur Unzeit versöhnt?
  • Briefwechsel zwischen Reinhard und Karl Marx
  • BBC-Dokumentation wirft Georgien Kriegsverbrechen vor
  • Der Niedergang Italiens politisch inszeniert
  • Sarkozys nächste Eroberung
  • Bush: Mission not accomplished
  • Chinas Wachstumsabhängigkeit
  • Das Spielen mit gewalthaltigen elektronischen Spielen ist stärkster Risikofaktor für Gewaltkriminalität
  • “Bildungsgipfel”: Erst Doppelstunde, dann Pause
  • Medienkritik unerwünscht – schon gar wenn Blogs zitiert werden
  • Zu guter letzt: Finanzballade – immer schon dagegen!

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Mantel oder Kürbis?

Halloween mehrt seit Jahren seinen Anspruch, auch als eine Festlichkeit der Deutschen zu gelten. Mehr und mehr findet dieses Fest Einzug in den Kalender der hier lebenden Menschen – und dies, obwohl es keinerlei Tradition gibt, auf die sich dieses Fest stützen könnte. Eine andere Festlichkeit schwindet währenddessen, wird verstärkt ausgehöhlt oder einfach verworfen – der Martinstag. Dass ein Fest obsiegt, während ein anderes ins Hintertreffen gerät, ist natürlich kein einzigartiges Phänomen, zumal die beiden erwähnten Festtage zeitlich eng zusammenfallen. Und wenn man bedenkt, dass es beispielsweise im Ingolstädter Raum Kindergärten geben soll, die ganz basisdemokratisch die Kinderchen fragen, ob sie denn lieber dem heiligen Martin huldigen oder um einen Kürbis tanzen wollen, dann braucht man sich auch nicht mehr wundern, dass der Martinstag langsam aber sicher zum Relikt anderer, vergangener Tage wird. Von Roberto De Lapuente
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Der Teufel und der größte Haufen

Deutsche Umweltverbände kritisieren die geplante Aussetzung der Kfz-Steuer für Neuwagen scharf. Jürgen Resch, Geschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe (DUH) nannte das Vorhaben im Gespräch mit der Neue Ruhr/Neue Rhein Zeitung (NRZ) eine “Subvention für Klimakiller” und forderte die Bundestagsabgeordneten auf, “diesen Irrsinn zu stoppen”. Der Regierung warf Resch vor, sich dem Diktat der Autoindustrie gebeugt zu haben. Michael Gehrmann, Bundesvorsitzender des Verkehrsclubs Deutschlands (VCD) sprach von einer “absoluten Wählertäuschung”. An dem Vorhaben sei “ökologisch rein gar nichts”, es gehe der Koalition nur um die Schaffung von Anreizen zum Kauf von Neuwagen. Klimaschädliche Autos würden sogar stärker gefördert. Nach den Berechnungen der Organisation sparen Käufer eines Kleinwagens etwa 40 Euro. Die Besitzer eines neuen Luxusgeländewagens sparen dagegen etwa 1.800 Euro an KFZ-Steuern. Wolfgang Lieb
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Hinweise des Tages

(KR/WL)

Heute unter anderem zu diesen Themen:

  • Schuldverlagerung
  • Russland und die Finanzkrise
  • Werner Rügemer: „Beschäftigte und Arbeitslose im medialen und rechtlichen Halbschatten“
  • Werner Rügemer: „Die Bank Oppenheim und die Süddeutsche Zeitung“
  • Zum Fragerecht von Abgeordneten: Herrsche und schweige
  • Hartz IV verstößt gegen das Grundgesetz
  • Investitionen der Bahn: Der Bund soll blechen
  • Ein Fall für den Chef – wäre es gewesen
  • Terrorziel AKW? Ein neues Urteil zwingt die Politik zum Handeln.
  • Bertelsmann-Agenten des Wandels
  • Politik versus Banker: Verkehrte Welt
  • Hilfe für Piroschka
  • Londoner Hedgefonds zahlen Zeche für Lehman-Pleite
  • Der Aktien-Mythos
  • Weltspartag: Gelegenheit zum Protest
  • Störsignal im Bundestag – Die Union torpediert einen fraktionsübergreifenden Antrag gegen Antisemitismus
  • Bewahrt uns vor Helden und Heldentaten!
  • Gasag verliert Prozess um Preiserhöhung
  • Autokrise
  • Gewalt in Kolumbien
  • Leserbrief zu „Leiharbeit undercover“

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EU: Autos sollen Autos kaufen

EU-Industriekommissar Verheugen unterstützt die Forderung der Automobilindustrie nach zinsvergünstigten Krediten in Höhe von 40 Milliarden Euro. Der Absatzkrise auf dem Automarkt soll also mit Subventionen begegnet werden. Glaubt man in Brüssel wirklich, dass mit Geschenken an die Automobilhersteller mehr Autos gekauft würden? Wolfgang Lieb
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Das „Casino schließen“ – Die Bundesregierung will davon nichts wissen.

„Das Casino schließen“ ist der Titel einer Aktion von attac Deutschland. Diese Forderung ist richtig und sie steht voll im Gegensatz zu dem, was die Bundesregierung und die hinter ihr stehenden Kräfte aus der Finanzindustrie anstreben. Dazu gleich mehr.

Attac demonstriert zum morgigen Weltspartag, in Berlin, Stuttgart und anderswo. Siehe hier. Sie sind sehr eingeladen, sich zu beteiligen. Albrecht Müller.
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Viele Privatisierungen kann man nur verstehen, wenn man fragt: Wer verdient daran? Dieser Verdacht wird ständig bestätigt.

Schon im vergangenen Jahr und dann wörtlich am 8. Mai 2008 wiesen wir immer wieder daraufhin, dass man Privatisierungen öffentlicher Einrichtungen und Unternehmen häufig nur dann verstehen kann, wenn man fragt, wer die Profiteure sind. (Anlagen C). Das gilt für viele Privatisierungen in Kommunen und Ländern. Es war und ist besonders augenfällig und empörend bei der Deutschen Bahn. Im Kapitel 11 des Kritischen Jahrbuchs 2007 hatten wir die verschiedenen Beiträge dokumentiert, u. a. auch eine Rede des CDU-Abgeordneten Königshofen mit dem geradezu klassischen Bekenntnis, man müsse sich nicht genieren, wenn man nicht wisse, warum die Bahn privatisiert werden soll. Wir haben damals schon vermutet, dass eine besonders innige Verbindung zwischen der Bundeskanzlerin, dem CDU-Fraktionsvorsitzenden Kauder und Dirk Notheis (CDU), dem bei der Investmentbank Morgan Stanley Zuständigen, eine große Rolle spielt. Vor kurzem wurde diese millionenschwere Vermutung bestätigt. (Anlage A) Und jetzt auch noch, dass der gesamte Bahnvorstand einschließlich Mehdorns und des früheren Transnet-Vorsitzenden Hansen vom Börsengang profitieren. (Anlage B) Albrecht Müller.
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