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3. September 2014
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Die NachDenkSeiten feiern ihren 5.

Am 30. November 2003 hatten wir den ersten Eintrag in den NachDenkSeiten mit dem Titel INSM verbreitert die Öffentlichkeitsarbeit. Heute können wir unser fünfjähriges Bestehen feiern. Wir hätten vor fünf Jahren, als wir dieses Projekt aus der Taufe hoben, nicht im Traum gedacht, dass heute über 28.000 Menschen jeden Tag die NachDenkSeiten besuchen und diese Website im Monat über 2 Millionen Mal angeklickt wird. Die NachDenkSeiten sind offenbar auf ein Bedürfnis vieler Menschen gestoßen, die gängigen Behauptungen kritisch zu hinterfragen, und werden als aktuelles elektronisches Medium für eine (selbst-)kritische Auseinandersetzung mit der veröffentlichten Meinung genutzt. Die Website wird immer mehr zu einem Anker und zu einer Anlaufstelle für den Aufbau einer Gegenöffentlichkeit gegen den großen Strom der neoliberalen Meinungsmacher.

NachDenkSeiten - über 28.000 Besucher pro Tag

NachDenkSeiten - über 2.000.000 Page Impressions pro Monat

Download: Statistik [PDF - 30 KB]
(Quelle: AWStats, gemessen ab Januar 2004)

In diesen fünf Jahren haben wir viele engagierte Freundinnen und Freunde gefunden. Die NachDenkSeiten leben von den Hinweisen und kommentierenden und informierenden Mails ihrer Leserinnen und Leser. Wir danken allen für diese freundschaftliche Unterstützung und bitten Sie auch künftig darum, weiterzusagen und weiterzumailen, dass es dieses Projekt gibt und dass die NachDenkSeiten eine wichtige Informationsquelle gegen den mächtigen Meinungsstrom sind.

Immer wieder schreiben uns Leserinnen und Leser, die neu zu den NachDenkSeiten gestoßen sind, dass sie es sehr bedauern, erst jetzt auf diese Informationsquelle aufmerksam geworden zu sein. Es gibt noch viel mehr Menschen, die ansprechbar wären. Deshalb immer wieder unsere Bitte: Engagieren Sie sich weiter beim Aufbau einer aufgeklärten Gegenöffentlichkeit und weisen Sie Ihre Bekannten auf die NachDenkseiten hin. Vor allem aber sprechen Sie mit Ihnen über die Themen, über die wir berichten. Auch wenn Sie zunächst vielleicht auf Ablehnung stoßen, werden Sie erfahren, dass Fakten und gute Argumente sich auf Dauer gegen Meinungsmache und Ideologie durchsetzen werden.
Darum machen Sie mit!

Mit freundschaftlichen Grüßen

Die NachDenkSeiten-Mannschaft:
Wolfgang Lieb, Herausgeber
Albrecht Müller, Herausgeber
Lars Bauer, Webmaster
Kai Ruhsert

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Für Freunde der NDS – Jahrbuch-Flyer zum Ausdrucken und Weitergeben

Auch zum Jahrbuch 2008/2009 gibt es jetzt einen Flyer mit allen wichtigen Informationen. Wenn Sie in Ihrem Bekannten- und Freundeskreis Menschen vermuten, die Sie mit wesentlichen Inhalten der NachDenkSeiten bekannt machen wollen, dann können Sie den beigefügten Flyer ausdrucken und weitergeben. Herzlichen Dank dafür.

Download: Flyer [PDF - 228 KB]

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Hinweise des Tages

(WL)

Heute unter anderem zu folgenden Themen:

  • Entwicklung des Arbeitsmarktes im November 2008
  • Wozu 1-Euro-Jobs?
  • Kanzlerin für gutes Wetter
  • Eiszeit in Deutschland
  • 700 Milliarden? Ha! Es sind 8500 Milliarden
  • Bayern wird Bank
  • Finanzkrise als Schocktherapie
  • WSI-Verteilungsbericht 2008 – Anhaltende Verteilungsdramatik
  • Der Gesundheitsfonds: Neue Schieflagen – Keine Problemlösung
  • Zahl der Menschen ohne Krankenversicherung ist gesunken
  • Moderne Arbeitssklaven
  • AfA: Die gesetzliche Rentenversicherung muss zentrale Säule der Altersversorgung bleiben
  • Comeback von Peter Hartz wegen Kritik gescheitert
  • Roland Berger auf Sinnsuche
  • BND: Einsatz im Irak war keine Beteiligung am Krieg
  • Hauptschüler auf Grundschulniveau
  • Bayern antisemitischer als der Osten
  • Glosse: Manager und Schweine

Wir kommentieren, wenn wir das für nötig halten. Selbstverständlich bedeutet die Aufnahme in unsere Übersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind.
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Hinweise des Tages

(WL)

Heute unter anderem zu folgenden Themen:

  • Beschränkte Erlaubnis für Konjunkturpakete
  • Warten – bis Merkel umfällt
  • Haushaltsdebatte
  • Steinbrück redet Rezession klein
  • Die Abzocker machen weiter
  • Deutsche Bank und Landesbanken haben uns in die Krise getrieben
  • Sparkassen weisen den Weg
  • EU-Verträge verhindern Bankenregulierung
  • Übersicht über die Steuerrechtsänderungen seit 1964
  • Bremsklotz Deutschland
  • Nur jeder Dritte unter 30 schafft den Ausstieg aus Hartz IV
  • Das Comeback des Peter Hartz
  • Strompreise: Das Oligopol schlägt zu
  • Mehdorns durchsichtiges Manöver
  • Millionenverluste durch Cross-Border-Leasing der Wasserversorgung
  • Arzneimittel: Patent auf Gewinn
  • DGB lehnt vorzeitigen Senkung der Rentenversicherungsbeiträge auf 19,6 Prozent ab
  • Heimlich will die US-Regierung das Finanzsystem mit fast 8 Billionen Dollar stützen
  • Obamas Team
  • Rezension des Buches „Der Klassenkampf“ von Francois Ruffin
  • Eine DVD zum Hartz-IV-Tribunal der Gewerkschaften
  • ORF-Sendung zum Thema „Von der Finanzkrise zur Weltkrise“

Wir kommentieren, wenn wir das für nötig halten. Selbstverständlich bedeutet die Aufnahme in unsere Übersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind.
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Clements Nachtritt

Clement ist aus der SPD ausgetreten. Gestern hatte die Bundesschiedskommission den Parteiausschluss auf Landesebene revidiert und es mit einer Rüge für sein parteischädigendes Verhalten bewenden lassen. Die gesamte SPD-Führungsriege hatte sich für seinen Verbleib stark gemacht. Der Parteivorsitzende Müntefering fühlte sich sogar bemüßigt auf das juristische Verfahren Einfluss zu nehmen, indem er persönlich vor den Parteijuristen auftrat. Jetzt wird er von Clement düpiert.

Noch einen Tag vor seinem Austritt hatte Clement noch kleinere Brötchen gebacken, indem er durch seinen Rechtsbeistand Otto Schily erklären ließ: „Ich werde aber bei der Wortwahl künftiger Äußerungen darauf achten, dass solche Missverständnisse nicht mehr entstehen“. Wolfgang Lieb
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Hinweise des Tages

(WL)

Heute unter anderem zu folgenden Themen:

  • Wolfgang Münchau – Frohen Mutes in die Depression
  • Konjunkturforscher Gustav Horn: “Deutschland bremst”
  • Gregor Gysi: Nicht Kleckern, sondern Klotzen
  • Bilanzregeln – Lizenz zum Frisieren?
  • Regierung frisiert Statistik für Arbeitslose
  • Hoffnung für den Arbeitsmarkt? OECD sieht schwarz
  • Zeitarbeitsbranche drohen Massenentlassungen
  • Junge Beschäftigte: Möglichst viel Arbeit für möglichst wenig Geld
  • Deutsche Arbeitskosten steigen im europäischen Vergleich nur gering
  • Deutschlands Mittelschicht schrumpft
  • Wachovia-Top-Manager erwartet Millionenabfindung
  • Bundesregierung: Bei Riester-Rente planlos
  • Entgeltumwandlung: Für gesparte Beiträge gibt es keine Rente
  • Arme und Reiche bleiben unter sich
  • Steinmeier holt McKinsey-Mann als Berater
  • Phorms in Niedersachsen – Privatschule für alle
  • Internatskosten bis 5.000 Euro von der Steuer absetzbar
  • Gleichschaltung in den Medien

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Ist die Geldschwemme Ursache der Finanzmarktkrise? Ein Anstoß zu ein paar Zweifeln an einer gängig werdenden These.

Man bekommt in der öffentlichen Debatte, in Talkshows und Interviews des Öfteren zu hören, weltweit strömten Billionen um den Globus und suchten nach Anlagemöglichkeiten. Die Geldschwemme stehe in keinem Verhältnis zu der Realwirtschaft. Jetzt bin ich einer ähnlichen Argumentation in Werken zweier Personen begegnet, die ich bisher als verlässlich analysierende Volkswirte kennen und schätzen gelernt habe: Michael Schlecht und Axel Troost. Ihre These kurz zusammengefasst: Die ungerechte Einkommensverteilung habe eine Geldschwemme verursacht, die wiederum verantwortlich sei für die Aufblähung der Finanzmärkte und die jetzige Krise. Ich fürchte, dass diese These auf einigen Denkfehlern beruht. Sicher bin ich mir nicht. Deshalb stelle ich meine Beobachtungen und Zweifel zur Diskussion. Albrecht Müller
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