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Auswirkungen der Corona-Politik auf die Kulturbranche sind katastrophal

Auswirkungen der Corona-Politik auf die Kulturbranche sind katastrophal

Ab April gibt es in der Kulturbranche so gut wie keine Beschränkungen mehr. Die Veranstalter dürfen ihre Pforten für alle öffnen – unabhängig von ihrem Gesundheitsstatus und ohne Abstandsregeln beachten zu müssen. Für die Kultureinrichtungen dürfte das genauso eine gute Nachricht sein wie für die Künstler. Doch die zeigen sich gar nicht so euphorisch, insbesondere die Freischaffenden unter ihnen. Für sie waren die letzten zwei Jahre der reinste Horror. Während ihre angestellten Kollegen selbst in den Lockdown-Phasen weiterbezahlt wurden oder Kurzarbeitergeld bezogen, mussten freischaffende Künstler von einem Tag auf den anderen ein Berufsverbot hinnehmen, mit dem sich alle Einnahmen der nächsten Monate in Luft auflösten. Von Eugen Zentner.

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Navigation durch unsere Menschlichkeit: Ilan Pappe über die vier Lehren aus der Ukraine

Der israelische Autor und Wissenschaftler Ilan Pappe hat vielen seiner Leserinnen und Leser geholfen, den Konflikt zwischen Israelis und Palästinensern besser zu verstehen, im Grunde genommen als einen hoffnungslosen Konflikt zu verstehen. Das ist zwar nicht angenehm, aber es ist ehrlich. Deshalb hatte für mich die Lektüre von Ilan Pappes „Die ethnische Säuberung Palästinas“ einen nachhaltigen und wichtigen Erkenntniswert. Auch seine Aufzeichnung zum Krieg in der Ukraine ist lehrreich. Wir geben diesen Text aus The Palestine Chronicle mit Genehmigung des Autors auf den NachDenkSeiten wieder. Albrecht Müller.

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Hinweise des Tages

Hier finden Sie einen Überblick über interessante Beiträge aus anderen Medien und Veröffentlichungen. Wenn Sie auf “weiterlesen” klicken, öffnet sich das Angebot und Sie können sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)

Nach 5 Wochen Krieg – Ralph Bosshard zur Lage

Nach 5 Wochen Krieg – Ralph Bosshard zur Lage

Es ist schwierig, sich ein realitätsnahes Bild von dem Krieg in der Ukraine zu machen. Beide Seiten versuchen, die Lage zu ihren Gunsten zu beschönigen. In deutschen Medien bekommt man meist die Beschönigung unserer deutschen Medien präsentiert. Der Schweizer Militär Ralph Bosshard versucht eine neutrale Beschreibung. Wir geben hier wieder, was er dazu gestern geschrieben hat. Es beginnt so: „Nachdem nun offenbar ernsthafte Waffenstillstandsverhandlungen in Gang gekommen sind, macht es Sinn, sich ein Bild der Lage zu verschaffen. Für Jubel über einen Waffenstillstand ist es aber noch zu früh. … Fortsetzung als PDF. Nachtrag 4.4.2022: Diesen Beitrag hatten wir zwischenzeitlich entfernt – wegen Gebrauch des Wortes Säuberung. Das ist inzwischen vom Autor korrigiert.

Leserbriefe zu „Der oberste Einflussagent bereitet uns auf „härtere Tage“ vor“

Hier wird der Hinweis von Bundespräsident Steinmeier untersucht, die scharfen Sanktionen gegenüber Russland würden unvermeidlich auch zu Einbußen für uns führen. Albrecht Müller meint, es seien tatsächlich sprunghaft steigende Energiepreise sowie eine Belastung für den sog. Industriestandort Deutschland „durch die höheren Energiekosten, durch ausfallende Importe wichtiger Rohstoffe und durch ausfallende Exporte und damit Einbußen beim Umsatz“ zu befürchten. Es sei kein Zufall, dass „gerade Steinmeier versuche, die Folgen des Krieges in der Ukraine und die Folgen der Sanktionen gegen Russland zu erklären und uns schmackhaft zu machen“. Er sei als Außenminister „eng verbunden mit dem Putsch von 2014“ gewesen und habe nun als Bundespräsident eine „enge Beziehung“ zur Ukraine und zum jetzigen Präsidenten. Danke für die interessanten E-Mails. Zusammengestellt von Christian Reimann.