Beiträge von Redaktion
Milliarden und Abermilliarden für die Ukraine. Doch wo landet das Geld?

Glaubt man den Zahlen vom „Ukraine Support Tracker“ des IfW Kiel, sind seit Beginn der russischen Invasion insgesamt 85 Milliarden Euro an Hilfszusagen von westlichen Regierungen an die Ukraine getätigt worden. Große Teile dieser Gelder fließen dabei als direkte Finanzzuwendungen. Das ist bestenfalls fahrlässig, gilt die Ukraine laut Transparency International doch als das „korrupteste Land Europas“. Wer kontrolliert eigentlich die Verwendung dieser Zuwendungen aus Steuermitteln? Diese und andere Fragen wirft ein Artikel von Teresita Dussart vom französischen Portal France Soir auf, den unsere Leserin Maria Klahm-Rauscher dankenswerterweise für uns übersetzt hat.
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Von Syrien bis zur Ukraine: Dieselben Regeln der Kriegspropaganda

Bei der Berichterstattung über den Krieg in der Ukraine werden in deutschen Medien altbekannte Regeln der Kriegspropaganda aus dem Syrienkrieg angewendet. Die gegnerische Seite (Russland) sei verantwortlich, der russische Präsident wird dämonisiert. Man sei „nicht Kriegspartei“, die gelieferten Waffen dienten nur der Selbstverteidigung der Angegriffenen. Diese kämpften heldenhaft, während die gegnerische Armee verbotene Waffen einsetze und Grausamkeiten verübe. Unbelegte Behauptungen reichen, um den Gegner (Russland, Putin) als Schuldigen anzuprangern. Von Karin Leukefeld.
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Hinweise des Tages
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Anregungen für die Redaktionskonferenz der NachDenkSeiten?
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der NachDenkSeiten treffen sich morgen, also am Freitag, und am Samstag zu einer Redaktionskonferenz. Dabei besprechen wir auch Defizite. Wenn Sie also Anregungen haben, wenn Sie zum Beispiel finden, dass wir andere – welche? – Themen aufgreifen sollten, dann schreiben Sie uns bitte an die E-Mail-Adresse [email protected]. Unsere Konferenz fällt in eine Zeit, die einerseits geprägt ist von miesen hinterhältigen Angriffen auf die NachDenkSeiten (Gegneranalyse des Zentrums Liberale Moderne), andererseits von sprunghaft steigenden Besucherzahlen und vielen ausgesprochen freundlichen, konstruktiven Mails. Mittlerweile werden unsere Angebote als Text, Podcast oder Video täglich von mehr als 400.000 Menschen wahrgenommen. Der Strom von Mails ist fast nicht zu bewältigen. Aber irgendwie werden wir das mit Ihrer Hilfe und dank Ihrer Sympathie schaffen. – Unsere Bitte wie immer: Weitersagen, dass es die NachDenkSeiten gibt und dass sie helfen, das Geschehen einzuordnen.
Melnyk wird erst recht zum Skandal – Die FAZ wiederholt die Relativierungen des Bandera-Antisemitismus

Das dreistündige Gespräch von „jung und naiv“ vom 30.6. mit Andrij Melnyk, dem Botschafter der Ukraine in Deutschland, bot ausreichend Stoff dafür, dass der Mann umgehend den Hut nehmen und seinen Job abgeben müsste. Rechtfertigung von Antisemitismus und eine Verharmlosung des Holocaust sollten in Deutschland nicht akzeptabel sein. Und ein Loblied auf einen Polen-Schlächter dürfte in der Ukraine von heute kontraproduktiv wirken. Doch genau diese Vorwürfe müssen Melnyk gemacht werden. Dennoch gibt es in deutschen Medien und in Kiew nur zurückhaltende Kritik. Es wird massiv bagatellisiert. Mehr noch: Der Mann wird offensichtlich befördert. Er soll im Herbst zum stellvertretenden Außenminister der Ukraine gekürt werden. Von Winfried Wolf.
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