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Beiträge von Redaktion

Leserbriefe zu „„Brutaler Angriff Russlands“ – Baerbocks Aussagen zu Kostjantyniwka bringen Auswärtiges Amt in Erklärungsnot“

Florian Warweg erinnert hier daran, dass Bundesaußenministerin Baerbock, nachdem eine Rakete auf dem Markt in Kostjantyniwka in der Oblast Donezk einschlug und mindestens 16 Zivilisten tötete, „umgehend“ von einem „brutalen Angriff Russlands auf unschuldige Menschen, die friedlich auf einem Markt einkaufen“ gesprochen habe. Eine umfangreiche Recherche der New York Times habe dieser Darstellung kürzlich widersprochen. Auf der Bundespressekonferenz wollten die NachDenkSeiten vom Auswärtigen Amt wissen, auf welcher Informationsgrundlage Baerbock ihre damalige Vorverurteilung Russlands traf. Es habe „keine Antwort auf meine Frage“ gegeben. Wir danken für die interessanten Zuschriften, die uns hierzu erreichten. Hier nun eine Auswahl der Leserbriefe, die Christian Reimann für Sie zusammengestellt hat.

Hinweise der Woche

Am Wochenende präsentieren wir Ihnen einen Überblick über die lesenswertesten Beiträge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages für Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werktägliche Auswahl der Hinweise des Tages anzuschauen. Wenn Sie auf “weiterlesen” klicken, öffnet sich das Angebot und Sie können sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)

Leserbriefe zu „ARD: Anne Will voll auf Kriegskurs – Und alle gegen Wagenknecht“

In diesem Artikel kommentiert Tobias Riegel die letzte Ausgabe der Talkshow von Anne Will. Sie habe die Meinungsmache zum Ukrainekrieg zu einem neuen Höhepunkt geführt – auch durch das Verhalten der Moderatorin. Vom Anspruch der Ausgewogenheit habe sich der öffentlich-rechtliche Rundfunk endgültig verabschiedet. Es werde nicht mal mehr versucht, den Anschein zu erwecken. Großer Respekt gebühre Sahra Wagenknecht, die die versammelte Mannschaft im Alleingang vorgeführt habe. Wir haben hierzu zahlreiche und interessante Zuschriften bekommen. Danke dafür. Hier nun eine Auswahl der Leserbriefe, die Christian Reimann für Sie zusammengestellt hat.

Der globale Wald Yasuní und der Widerstand der Huaorani

Der globale Wald Yasuní und der Widerstand der Huaorani

Gibt es überhaupt noch Orte und Menschen auf dieser Welt, die nicht globalisiert sind? Im ecuadorianischen Yasuní-Regenwald sind zumindest einzelne Gruppen bekannt, die den Kontakt zur Außenwelt vermeiden. Noch. Denn durch die globale Nachfrage nach Öl und Holz sind die weitestgehend isolierten Indigenen der Huaorani vom Aussterben bedroht. Diese Gruppen haben den Inkas und den spanischen Konquistadoren getrotzt. Ihren Kampf gegen den globalen Kapitalismus schienen sie hingegen bis vor Kurzem noch zu verlieren. Ein Referendum hat dies nun geändert. Von Albert Denk.

Die „asoziale Intelligenz“ der regelbasierten Weltordnung

Die „asoziale Intelligenz“ der regelbasierten Weltordnung

Auch in der gegenwärtigen weltpolitischen Krisenbewältigung offenbart sich eine tief verinnerlichte Faszination für das Vollenden von selbst verursachten Katastrophen. Ja, manche Spielregeln der abendländischen Machtgebilde sind im Laufe der Jahrhunderte überschaubar geworden und in einem vorausschauenden Spruch, frei nach einer Fußballer-Weisheit, allgemein nachvollziehbar festzuhalten: Nach dem Krieg ist vor dem Krieg! Um dieser seit Jahrhunderten kultivierten Normalität gerecht zu werden, wussten die zivilisierten Machtsysteme mit Verbreiten von Schimpf und Schande über andere Völker und Kulturen die eigenen Bevölkerungen für die edlen Raub- und Welteroberungsorgien zu motivieren. Von Pentti Turpeinen.

Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verfügbar.