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9. Februar 2010

Archiv » Juli 2005


Hinweis: John Le Carré - Wir ernten, was wir säten

Schon unmittelbar nach dem 11. September ist der britische Schriftsteller John Le Carré in den letzten Jahren als Kritiker des amerikanischen “Kriegs gegen des Terror” und der Außenpolitik George W. Bushs und Tony Blairs hervorgetreten. Auch sein jüngster Roman “Absolute Freunde” (2004) war von dieser amerikakritischen Position geprägt. Vergangene Woche kam Le Carré, der in Cornwall lebt, in das von islamistischen Terroranschlägen in Atem gehaltene London.

Quelle: FAZ

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Der Einfluss der PR auf journalistische Medien und die Beeinflussung der Berichterstattung durch wirtschaftliche Interessengruppen nimmt massiv zu

Unter Bezugnahme auf eine empirische Studie von Prof. Michael Haller von der Universität Leipzig berichtet der Verein „Netzwerk Recherche“ über zunehmende Veröffentlichungen von PR-Texten als redaktionelle Beiträge. Neben der direkten Einflussnahme berichtet Haller von einer verstärkten Ausrichtung der Zeitungsberichterstattung auf den „Mainstream politischer Mehrheitsmeinungen im Publikum“. Ausdrücklich erwähnt wird die arbeitgeberfinanzierte„Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft“, die direkt und indirekt auf das Agenda-Setting der Redaktionen Einfluss nehme.
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Hinweis: Personal-Service-Agenturen werden abgewickelt

Der Tagesspiegel berichtet heute: „Wie die Zeit arbeitet - Viele Personal-Service-Agenturen, einst Herzstück der Arbeitsmarktreform Hartz I, werden jetzt still und leise abgewickelt. Warum ist dieses Konzept gescheitert? Von Dagmar Rosenfeld Die Erwartungen waren groß: 350 000 Menschen sollten pro Jahr durch die Vermittlungsarbeit der Personal-ServiceAgenturen (PSA) wieder in Lohn und Brot gebracht werden. Das Konzept: Die PSAs stellen Arbeitslose ein und verleihen sie - ähnlich wie Zeitarbeitsfirmen - an Unternehmen weiter (…)“

Quelle: Der Tagesspiegel

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Hinweis: “Das Bedürfnis kommt von unten”

Die Linkspartei konnte erstarken, weil die Regierung den Kontakt mit der Bevölkerung verlor“ VON IRING FETSCHER

Quelle: FR(Link tot - 5. Mai 2006)

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Eine Welt ohne Sachverständige wäre mindestens so sach-verständig

Vorgestern kam der Vorsitzende des Sachverständigenrates mit einer beachtlichen Einsicht des Wegs: “Hilfreich wäre aber auch, daß die Löhne künftig stärker steigen als im vergangenen Jahr”, sagte Rürup der WELT am 27.7.05. Diese Einsicht wäre für die Betroffenen und für unsere Volkswirtschaft insgesamt noch etwas wert gewesen, wenn sie den Sachverständigen zum Beispiel im Jahre 2001 gekommen wäre.
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Die FDP leistet sich einen armen Staat. Weitere 19 Milliarden Steuerentlastung für Unternehmen und Besserverdienende.

Einfach, ungerecht und unseriös ist das Steuerkonzept der FDP in ihrem Wahlprogramm. In einem Drei-Stufenmodell mit Sätzen von 15, 25 und einer weiteren Senkung des Spitzensteuersatzes auf 35 % sollen obere Einkommensschichten noch stärker als schon bisher entlastet werden und bei Unternehmen soll die Spitzenbelastung 25 % nicht übersteigen. Sie will die Wähler mit einem auch in linken Kreisen populären „Bürgergeld“ locken, schweigt sich aber darüber aus, wie viel der Staat in Not geratenen Bürgern für ein menschwürdiges Dasein noch bezahlen könnte.
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Hinweis: Diskussionen über den Wohlfahrtsstaat der Zukunft

Ein Beitrag von Christoph Butterwegge für alle, die sich mit diesem Thema intensiver beschäftigen möchten.
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Hinweis: Höhere Eigenkapitalrenditen der Banken wären nur für deren Aktionäre von Vorteil – von Lucas Zeise

Deutsche Banken sind wenig profitabel, anscheinend aber effizient und kundenfreundlich. Das könnte damit zusammenhängen, dass der Wettbewerb hierzulande besonders groß ist. Höhere Eigenkapitalrenditen sind ein Warnsignal, dass der Wettbewerb verkümmert.

Quelle: FTD

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Hinweis: Wirtschaftsfreundliche Politik ist arbeitnehmerfreundliche Politik, sagt Guido Westerwelle. Ein Personalchef schildert, wie es mit dieser Arbeitnehmerfreundlichkeit in der Wirklichkeit aussieht.

Quelle: Berliner Umschau

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Hinweis: Vorgegaukelter Notstand oder: Köhler und die „Krise“ Gunter Hofmann, einer der erfahrensten Beobachter der Bundespolitik

Quelle: Deutschlandradio

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Beim SPIEGEL hat die Galle die Funktion des Gehirns übernommen: Nur noch Verunglimpfungen und Publikumsbeschimpfungen

So als hätte ihm jemand in die Suppe gespuckt, reagiert der SPIEGEL auf Gysi und Lafontaine. Die Schreiberlinge würden am liebsten das ganze Volk austauschen, weil es das von diesem Blatt propagierte Rezept der „Reformen“, der „Erneuerung“, der „tiefen Schnitte“ verschmäht.
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Die Freiheit, die sie meinen…

Einer unserer Leser, Timm Schützhofer, über das Verhältnis der Freiheiten der Wirtschaft und der Freiheit der Bürger.
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Antworten auf grüne Fragen zum Wachstum.

Bei folgendem Link finden Sie einen früheren Beitrag von Heiner Flassbeck mit dem Titel “Nicht-kursive Antworten auf kursive grüne Fragen“. Zum Teil ist dieser Text auch eine Antwort auf die vielen Diskussionsbeiträge zu meinem Text vom 20.7. über Produktivität, Wachstum und Grundeinkommen. Ich selbst werde in den nächsten Tagen auf die Diskussionsbeiträge eingehen.

Quelle: www.flassbeck.de [PDF - 100 KB]

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Hinweis: „Vision und Wirklichkeit: Die Bilanz einer Reform.

13 Module hat die Hartz-Kommission definiert - von der Ich-AG bis zu den Profis der Nation“ in Der Tagesspiegel vom 24.7.. Ein Dokument und neuer Beleg dafür, wie absurd es ist, zur Bestätigung dieser miserablen Bilanz das Volk zu Neuwahlen aufzurufen. Hier der Link.

Quelle: Der Tagesspiegel
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Hinweis: Die „Fremdarbeiter“-Debatte. Allseits vermintes Gelände. Von Rudolf Walther im „Freitag“

Quelle: Freitag 29

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Hinweis: „Die Chance zu Alternativen

Die Linkspartei zwingt die etablierten Parteien dazu, sich mit der Forderung nach mehr Gerechtigkeit auseinander zu setzen. Der neoliberale Konsens wird endlich zerstört“ von Ulrike Herrmann in der taz.

Quelle: die tageszeitung

Kommentar:

  1. Nicht nur die etablierten Parteien, auch die taz bewegt sich. Bravo.
  2. Bewegung brauchen wir nicht nur in Richtung mehr Gerechtigkeit, genauso wichtig: mehr Erfolg bei der Überwindung der Wirtschaftskrise.
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Hinweis: „Patentrezepte gegen Lohndumping gefragt

Niederlande machen für Osteuropäer die Schotten dicht / In Deutschland fehlen klare Abgrenzungskriterien“ VON JOHANNES MEY in der Frankfurter Rundschau:

Quelle: FR (Link tot - 19. Mai 2006)

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Hinweis: Kohls Mädchen aus dem Osten. Rezension einer Biografie über die zweierlei Welten Angelika Merkels von Gerd Langguth.

Was würde alles unterstellt werden, wenn Merkel nicht Kanzlerkandidatin der Union sondern eine Linke wäre?
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Hinweis: Der Pisa-Vergleich zwischen den Bundländern: Fortschritt ohne Fortschritt – oder ohne eine bessere Motivation der Lehrer helfen Reformen nur wenig. Karl-Heinz Heinemann im „Freitag“

Quelle: Freitag 29

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Hinweis: Die Angst der Italiener vor den Deutschen. Thomas Fricke beurteilt in der FTD die Probleme der italienischen Wirtschaft gegenüber der explodierenden Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands

Quelle: FTD

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Ostwahlkampf: Die CDU hat schon jetzt ein Vermittlungsproblem

Für die Bundesregierung war die mangelnde Akzeptanz der Agenda 2010 vor allem ein Vermittlungsproblem. Die CDU, die nach Umfragen im Osten Deutschlands hinter die Linkspartei.PDS abgesackt ist, hat ihr Vermittlungsproblem schon bevor sie an der Regierung ist. Diese Selbsttäuschung wird der Union genauso wenig helfen, wie der SPD.
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Bundespräsident Köhler begreift seine Rolle nicht – dafür ergreift er einseitig Partei

Statt seine Ermessensentscheidung zu begründen, warum er dem Vorschlag des Bundeskanzlers folgt, den Bundestag aufzulösen und Neuwahlen anzusetzen, malt Bundespräsident Horst Köhler ein parteipolitisch gefärbtes Bild der Lage des Landes und fällt politische Urteile, die seinem Amt nicht zustehen und die mit der allein zu entscheidenden Frage, ob der Misstrauensantrag des Bundeskanzlers dem Wortlaut und dem Geist der Verfassung entspricht, kaum etwas zu tun haben.
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Hinweis: Vielleicht besteht der Erfolg (von Hartz IV) darin, dem Volk abzugewöhnen, sich bei Arbeitslosigkeit auf eine solidarische Sicherung und/oder auf den Staat zu verlassen.

Manchmal sagt Spiegel/SpiegelOnline unfreiwillig die Wahrheit über die Hintergründe und tieferen Absichten. Hier der Link zu einem Beitrag, der sich nur auf den ersten Blick kaum vom Dauerfeuer der Mainstream-Medien gegen die Entstehung einer parlamentarischen Opposition unterscheidet:
Quelle: Der SPIEGEL
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Hinweis: Jeder müsste Millionär sein. Ab einer Million entlastet das Steuerkonzept von CDU/CSU um 30.000 Euro pro Jahr.

Quelle: ver.di (Link tot - 5. Mai 2006)

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Hinweis: Wer lügt da? BILD oder die Linkspartei?

Unter der Überschrift, „Die 5 Lügen der Linkspartei“ versucht BILD Lafontaine und Gysi als Lügner darzustellen. Auch hier gilt Kritik ja, aber keine falsche oder auf Verdummung angelegte Behauptungen. Der Vorwurf der Lüge fällt bei genauerem Hinsehen eher auf BILD zurück. Ein Versuch der politischen Manipulation mehr.
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