Archiv » Juli 2005
31. Juli 2005 um 12:20 Uhr
Schon unmittelbar nach dem 11. September ist der britische Schriftsteller John Le Carré in den letzten Jahren als Kritiker des amerikanischen “Kriegs gegen des Terror” und der Außenpolitik George W. Bushs und Tony Blairs hervorgetreten. Auch sein jüngster Roman “Absolute Freunde” (2004) war von dieser amerikakritischen Position geprägt. Vergangene Woche kam Le Carré, der in Cornwall lebt, in das von islamistischen Terroranschlägen in Atem gehaltene London.
Quelle: FAZ
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30. Juli 2005 um 17:31 Uhr
Unter Bezugnahme auf eine empirische Studie von Prof. Michael Haller von der Universität Leipzig berichtet der Verein „Netzwerk Recherche“ über zunehmende Veröffentlichungen von PR-Texten als redaktionelle Beiträge. Neben der direkten Einflussnahme berichtet Haller von einer verstärkten Ausrichtung der Zeitungsberichterstattung auf den „Mainstream politischer Mehrheitsmeinungen im Publikum“. Ausdrücklich erwähnt wird die arbeitgeberfinanzierte„Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft“, die direkt und indirekt auf das Agenda-Setting der Redaktionen Einfluss nehme.
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30. Juli 2005 um 12:19 Uhr
Der Tagesspiegel berichtet heute: „Wie die Zeit arbeitet - Viele Personal-Service-Agenturen, einst Herzstück der Arbeitsmarktreform Hartz I, werden jetzt still und leise abgewickelt. Warum ist dieses Konzept gescheitert? Von Dagmar Rosenfeld Die Erwartungen waren groß: 350 000 Menschen sollten pro Jahr durch die Vermittlungsarbeit der Personal-ServiceAgenturen (PSA) wieder in Lohn und Brot gebracht werden. Das Konzept: Die PSAs stellen Arbeitslose ein und verleihen sie - ähnlich wie Zeitarbeitsfirmen - an Unternehmen weiter (…)“
Quelle: Der Tagesspiegel
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30. Juli 2005 um 12:17 Uhr
Die Linkspartei konnte erstarken, weil die Regierung den Kontakt mit der Bevölkerung verlor“ VON IRING FETSCHER
Quelle: FR(Link tot - 5. Mai 2006)
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29. Juli 2005 um 16:04 Uhr
Vorgestern kam der Vorsitzende des Sachverständigenrates mit einer beachtlichen Einsicht des Wegs: “Hilfreich wäre aber auch, daß die Löhne künftig stärker steigen als im vergangenen Jahr”, sagte Rürup der WELT am 27.7.05. Diese Einsicht wäre für die Betroffenen und für unsere Volkswirtschaft insgesamt noch etwas wert gewesen, wenn sie den Sachverständigen zum Beispiel im Jahre 2001 gekommen wäre.
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27. Juli 2005 um 15:51 Uhr
Einfach, ungerecht und unseriös ist das Steuerkonzept der FDP in ihrem Wahlprogramm. In einem Drei-Stufenmodell mit Sätzen von 15, 25 und einer weiteren Senkung des Spitzensteuersatzes auf 35 % sollen obere Einkommensschichten noch stärker als schon bisher entlastet werden und bei Unternehmen soll die Spitzenbelastung 25 % nicht übersteigen. Sie will die Wähler mit einem auch in linken Kreisen populären „Bürgergeld“ locken, schweigt sich aber darüber aus, wie viel der Staat in Not geratenen Bürgern für ein menschwürdiges Dasein noch bezahlen könnte.
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27. Juli 2005 um 12:15 Uhr
Ein Beitrag von Christoph Butterwegge für alle, die sich mit diesem Thema intensiver beschäftigen möchten.
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26. Juli 2005 um 12:15 Uhr
Deutsche Banken sind wenig profitabel, anscheinend aber effizient und kundenfreundlich. Das könnte damit zusammenhängen, dass der Wettbewerb hierzulande besonders groß ist. Höhere Eigenkapitalrenditen sind ein Warnsignal, dass der Wettbewerb verkümmert.
Quelle: FTD
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26. Juli 2005 um 12:14 Uhr
Quelle: Berliner Umschau
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26. Juli 2005 um 12:13 Uhr
Quelle: Deutschlandradio
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25. Juli 2005 um 15:49 Uhr
So als hätte ihm jemand in die Suppe gespuckt, reagiert der SPIEGEL auf Gysi und Lafontaine. Die Schreiberlinge würden am liebsten das ganze Volk austauschen, weil es das von diesem Blatt propagierte Rezept der „Reformen“, der „Erneuerung“, der „tiefen Schnitte“ verschmäht.
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25. Juli 2005 um 15:40 Uhr
Einer unserer Leser, Timm Schützhofer, über das Verhältnis der Freiheiten der Wirtschaft und der Freiheit der Bürger.
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24. Juli 2005 um 15:46 Uhr
Bei folgendem Link finden Sie einen früheren Beitrag von Heiner Flassbeck mit dem Titel “Nicht-kursive Antworten auf kursive grüne Fragen“. Zum Teil ist dieser Text auch eine Antwort auf die vielen Diskussionsbeiträge zu meinem Text vom 20.7. über Produktivität, Wachstum und Grundeinkommen. Ich selbst werde in den nächsten Tagen auf die Diskussionsbeiträge eingehen.
Quelle: www.flassbeck.de [PDF - 100 KB]
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24. Juli 2005 um 12:11 Uhr
13 Module hat die Hartz-Kommission definiert - von der Ich-AG bis zu den Profis der Nation“ in Der Tagesspiegel vom 24.7.. Ein Dokument und neuer Beleg dafür, wie absurd es ist, zur Bestätigung dieser miserablen Bilanz das Volk zu Neuwahlen aufzurufen. Hier der Link.
Quelle: Der Tagesspiegel
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24. Juli 2005 um 12:11 Uhr
Quelle: Freitag 29
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24. Juli 2005 um 12:09 Uhr
Die Linkspartei zwingt die etablierten Parteien dazu, sich mit der Forderung nach mehr Gerechtigkeit auseinander zu setzen. Der neoliberale Konsens wird endlich zerstört“ von Ulrike Herrmann in der taz.
Quelle: die tageszeitung
Kommentar:
- Nicht nur die etablierten Parteien, auch die taz bewegt sich. Bravo.
- Bewegung brauchen wir nicht nur in Richtung mehr Gerechtigkeit, genauso wichtig: mehr Erfolg bei der Überwindung der Wirtschaftskrise.
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24. Juli 2005 um 12:08 Uhr
Niederlande machen für Osteuropäer die Schotten dicht / In Deutschland fehlen klare Abgrenzungskriterien“ VON JOHANNES MEY in der Frankfurter Rundschau:
Quelle: FR (Link tot - 19. Mai 2006)
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23. Juli 2005 um 12:06 Uhr
Was würde alles unterstellt werden, wenn Merkel nicht Kanzlerkandidatin der Union sondern eine Linke wäre?
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23. Juli 2005 um 12:05 Uhr
Quelle: Freitag 29
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23. Juli 2005 um 12:04 Uhr
Quelle: FTD
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22. Juli 2005 um 19:43 Uhr
Für die Bundesregierung war die mangelnde Akzeptanz der Agenda 2010 vor allem ein Vermittlungsproblem. Die CDU, die nach Umfragen im Osten Deutschlands hinter die Linkspartei.PDS abgesackt ist, hat ihr Vermittlungsproblem schon bevor sie an der Regierung ist. Diese Selbsttäuschung wird der Union genauso wenig helfen, wie der SPD.
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22. Juli 2005 um 17:21 Uhr
Statt seine Ermessensentscheidung zu begründen, warum er dem Vorschlag des Bundeskanzlers folgt, den Bundestag aufzulösen und Neuwahlen anzusetzen, malt Bundespräsident Horst Köhler ein parteipolitisch gefärbtes Bild der Lage des Landes und fällt politische Urteile, die seinem Amt nicht zustehen und die mit der allein zu entscheidenden Frage, ob der Misstrauensantrag des Bundeskanzlers dem Wortlaut und dem Geist der Verfassung entspricht, kaum etwas zu tun haben.
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22. Juli 2005 um 12:01 Uhr
Manchmal sagt Spiegel/SpiegelOnline unfreiwillig die Wahrheit über die Hintergründe und tieferen Absichten. Hier der Link zu einem Beitrag, der sich nur auf den ersten Blick kaum vom Dauerfeuer der Mainstream-Medien gegen die Entstehung einer parlamentarischen Opposition unterscheidet:
Quelle: Der SPIEGEL
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21. Juli 2005 um 11:59 Uhr
Quelle: ver.di (Link tot - 5. Mai 2006)
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21. Juli 2005 um 11:56 Uhr
Unter der Überschrift, „Die 5 Lügen der Linkspartei“ versucht BILD Lafontaine und Gysi als Lügner darzustellen. Auch hier gilt Kritik ja, aber keine falsche oder auf Verdummung angelegte Behauptungen. Der Vorwurf der Lüge fällt bei genauerem Hinsehen eher auf BILD zurück. Ein Versuch der politischen Manipulation mehr.
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