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Albrecht Müller Wolfgang Lieb
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18. Dezember 2014
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Hinweise des Tages (2)

Verantwortlich:

  1. Privathaushalte halten das Geld zusammen
    Die Preisanhebung werde der Bundesbank zufolge den Reallohn der Konsumenten verringern und die Konsummöglichkeiten der Haushalte reduzieren. Die Notenbank befürchtet, dass die Effekte im Gegensatz zu früheren, mäßigen Erhöhungen stärker ausfallen, weil das Ausmaß der geplanten Anhebung mit drei Prozentpunkten von 16 auf 19 Prozent “ohne historische Parallele” sei.
    Quelle: Nicht mehr erreichbar (01.09.2006)
  2. Es gibt genug zu tun
    Statt Hartz IV zu kürzen, sollte endlich ein Mindestlohn eingeführt werden. Das entlastet die Bundesagentur für Arbeit und erspart Arbeitnehmern ein Dasein als Working Poor. Von Michael Schlecht (Chefvolkswirt von ver.di) und Bernhard Jirku.
    Quelle: TAZ
  3. Dreieck in Schieflage
    Haben die Gewerkschaften in Horst Köhler einen neuen Freund? – Thilo Knott erklärt das schlichte, ökonomische Gedankengebäude des Bundespräsidenten.
    Quelle: TAZ
  4. Ein-Euro-Jobs untauglich
    Tatsächlich ist das Urteil des Berichts zu den 1-Euro-Jobs vernichtend. Über 600.000 dieser “Arbeitsgelegenheiten mit Mehraufwandsentschädigung” wurden 2005 vergeben, im Schnitt für 5,7 Monate. Den Bund kosteten sie 1,1 Milliarden Euro. “Bei fast einem Viertel” der 1-Euro-Jobs lagen aber die Förderungsvoraussetzungen gar nicht vor, schreibt nun der Rechnungshof: Die Tätigkeiten waren “nicht im öffentlichen Interesse, nicht zusätzlich oder nicht wettbewerbsneutral”, vernichteten also richtige Jobs. Bei weiteren rund 50 Prozent der Jobs bestanden “Zweifel an der Förderungsfähigkeit”, weil die Behörden zu wenig über deren Inhalt wussten. Ob aber mit 1-Euro-Jobs jemand in den ersten Arbeitsmarkt integriert wird, ist unklar.
    Quelle: TAZ
  5. “Da kommt es sicher zum Interessenskonflikt”
    Jochen Bäumel, Vorstandsmitglied bei Transparency Deutschland, fordert, dass das Parlament Konsequenzen zieht, wenn Norbert Röttgen (CDU) als Hauptgeschäftführer des Bundes der deutschen Industrie (BDI) sein Bundestagsmandat nicht abgeben will.
    Quelle: Nicht mehr erreichbar (01.09.2006)
  6. Vom teuren Öl profitiert die deutsche Industrie
    „Recycling der Petrodollar“ hilft dem „Exportweltmeister“. Die Exporte Deutschlands in die erdölproduzierenden Länder sind kräftig gestiegen.
    Quelle: FAZ
  7. Schluß mit dem »Kantönligeist«
    Die Schweiz hat das Ende ihres bildungspolitischen »Kantönligeistes« eingeläutet. Mit einer überwältigenden Mehrheit von 85,6 Prozent der Stimmen haben die Eidgenossen am Sonntag per Volksabstimmung den Weg für eine neue Bildungsverfassung freigemacht. Im Kern zielen die beschlossenen Gesetzesänderungen darauf, durch verstärkte Zusammenarbeit und bundesstaatliche Koordination das Nebeneinander der kantonalen Bildungssysteme in einen einheitlichen Schweizer Bildungsraum umzuwandeln. Während unser Nachbarland der zunehmend in die Kritik geratenen Kleinstaaterei damit künftig Grenzen setzen wird, schlägt man hierzulande die exakt entgegengesetzte Richtung ein: Im Rahmen der sogenannten Föderalismusreform sollen die letzten verbliebenen Bundeskompetenzen im Bildungsbereich zugunsten der Bundesländer aufgegeben werden.
    Quelle: Junge Welt
  8. Heuschreckenalarm
    Freiburgs grüner Oberbürgermeister Dieter Salomon will kommunalen Wohnungsbestand komplett verscherbeln. Doch ihm weht ein eisiger Wind ins Gesicht. Die Stadt wehrt sich gegen den Ausverkauf.
    Quelle: Junge Welt
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