Leserbriefe zu „Ukraine huldigt Nazi-Kollaborateur – EU finanziert einen rechtsradikalen Kult“

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In diesem Artikel kommentiert Tobias Riegel den Umstand, dass der ukrainische Nazi-Kollaborateur Andrij Melnyk in Luxemburg exhumiert, anschließend in die Ukraine überführt und bei Kiew erneut beigesetzt worden ist. Präsident Selenskyj und weitere hohe ukrainische Funktionäre hätten ihm in inakzeptabler Offenheit gehuldigt. Die Tatsache, dass viele deutsche Politiker einerseits permanent Phrasen zum „Kampf gegen Rechts“ in Deutschland von sich geben und andererseits zum rechtsradikalen Kult in Teilen des ukrainischen Staatsapparats schweigen würden, sei eine kaum zu steigernde Heuchelei. Es sollte selbstverständlich sein, dass Deutschland und die EU umgehend die Unterstützung für die offenen Nazi-Sympathisanten in der ukrainischen Staatsführung beenden müssen. Abgedruckte Leserbriefe geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Kürzungen aus redaktionellen Gründen bleiben vorbehalten. Wir danken für die interessanten E-Mails, die wir dazu erhalten haben. Die nun folgende Auswahl der Leserbriefe hat Christian Reimann für Sie zusammengestellt.


1. Leserbrief

Lieber Herr Riegel, liebe Redaktion,

vielen Dank, dass Sie dieses Thema behandeln und in den Fokus stellen.

Was stimmt nicht mit diesen Gestalten in Berlin? Während das Geld in unserem Land für dringendst benötigte Aufgaben fehlt, will Russland-wird-immer-unser-Feind-sein-Wadephul weiteres Geld in das korrupteste System Europas stecken, damit das Sterben und Leiden der Soldaten auf beiden Seiten verlängern und mit unserem Geld auch noch die Umbettung von Nazi-Kollaborateuren finanzieren. Es reicht. Wie lange müssen wir diese miserable Regierung noch ertragen?

Hoffentlich bricht bis zum Wechsel der Krieg bei uns nicht aus.

Herzliche Grüße, Joachim Seffrin


2. Leserbrief

Sehr geschätzter Tobias Riegel,

zunächst einmal DANKE, DANKE, DANKE für diesen Artikel! Hier behandeln Sie ein Thema, das mir wie kein zweites auf der Seele brennt!

Sie sprechen aus meiner Sicht zu Recht die “politische Doppelmoral” an und fordern, dass es selbstverständlich sein sollte “…dass Deutschland und die EU umgehend die Unterstützung für die offenen Nazi-Sympathisanten in der ukrainischen Staatsführung beenden müssen.”!

Aus meiner Sicht ist Ihre Bezeichnung “politische Doppelmoral” zu schwach für das, was sich die deutschen Regierungen (und die jeweilige Mehrheit der übrigen Parlamentarier) seit dem Maidan-Putsch 2014 in Sachen Unterstützung offener Nazi-Sympathisanten in der Ukraine leisten! Eine Beendigung der Unterstützung für die offenen Nazi-Sympathisanten in der ukrainischen Staatsführung wäre zwar zu begrüßen und dringend geboten, doch aus meiner Sicht ist das nicht wieder gut zu machen und gehörte schwerst (!) bestraft! Mein Vertrauen in die deutsche (globalistische) Politik (von DieLinke bis FDP) ist unwiederruflich komplett zerstört – war aber auch noch nie sehr groß muss ich zugeben!

Was erschwerend dazu kommt, ist, dass der in Ihrem Artikel besprochene politische Skandal der deutschen politischen Unterstütung offener Nazi-Sympathisanten in der Ukraine durch die ebenfalls zutiefst zu verurteilende und ebenfalls schwerst zu bestrafende 100 prozentige Mithilfe der deutschen Leitmedien von der Bevölkerungsmehrheit ferngehalten wird – wie mittlerweile so vieles!

Abschließend noch eine sarkastische Bemerkung von mir: Es wäre schön bzw. ich würde mich bedeutend wohler fühlen, würden die ukrainischen Anhänger der Nazi-Kollaborateure auch den anderen/zweiten Anführer der OUN und Nazigehilfe Stepan Bandera zurückholen, der in München in deutscher Erde begraben liegt (so mein Kenntnisstand)! Vorausgesetzt, dies würde nicht an der deutschen “Bürokratie” scheitern (Ironie aus).

Herzliche Grüße
Andreas Rommel


3. Leserbrief

Guten Tag Herr Riegel,

Sie dürfen sich das nicht so zu Herzen nehmen. Das ist halt die deutsche Staatsräson bei der Arbeit.

Aber es ist interessant, dass man in der Ukraine mitten im Krieg so viel Aufwand für so einen Unfug betreibt.

Es geht also wohl dem Ende entgegen.

Mit freundlichen Grüßen
Kai P.


4. Leserbrief

Sehr geehrtes Team der Nachdenkseiten,

sehr geehrter Tobias Riegel,

erstmal vielen Dank für Ihren aufschlußreichen Artikel und besonderen Dank für den link zum hervorragenden Interview mit der Historikerin M. Havryshko.

Beide Artikel bestärken mich in meiner Auffassung, die ich von Anfang an in Bezug auf die Ukraine hatte, daß von deutscher Seite sich die Unterstützung auf humanitäre Hilfe beschränken sollte.

Die Lieferung von militärischem Gerät aller Art und finanzielle Unterstützung in Milliardenhöhe in die Ukraine halte ich nach wie vor für grundverkehrt.

Es ist höchst bedauerlich, daß in den Leitmedien die Themen Neonazismus und Korruption in der Ukraine geflissentlich (bewußt) ausgelassen werden.

Der frühere Botschafter der Ukraine hier bei uns ist bereits in 2022 durch seine offene Bewunderung für den frühreren Nazi-Kollaborateur S. Bandera aufgefallen.

Spätestens diese Begebenheit hätte doch bei einigen Leuten die Alarmglocken läuten lassen müssen – weit gefehlt.

Man mag nun zu Russland und deren Intervention in der Ukraine stehen, wie man will, die Ukraine als zu uns gehörend und Teil des Westens zu bezeichnen, halte ich für nachgerade grotesk.

Mit freundlichen Grüßen
Patrick Meiser


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