Leserbriefe zu „Wieso wählen Hartz-IV-Empfänger, Billiglöhner, Rentner, Studentinnen, Wohnungssuchende u.a.m. eine „bürgerliche Koalition“?“

Ein Artikel von:

In seinem Beitrag zum Wahlergebnis argumentiert Albrecht Müller, dass Parteien und ihre Freunde die Medien besitzen würden und so die Mehrheit „schlicht in diese Richtung manipuliert“ werde. Dazu haben uns einige Leserzuschriften erreicht. Zusammengestellt von Christian Reimann.

1. Leserbrief

Sehr geehrter Herr Müller,

Ihre Ansicht spricht mir aus dem Herzen.

Man kann sich nur noch an den Kopf fassen, wenn man sieht, welch hohen Zuspruch die Parteien der “neuen Mitte”, die in Wahrheit allesamt eher konservativ-neoliberal ausgerichtet sind, erhalten haben, wogegen sich die Linke als Kontrast zur Mitte gerade noch in den nächsten Bundestag gerettet hat, obwohl die Linke am ehesten für die kleinen Leute eintritt. Bedenkt man, wie viele Menschen in der BRD sich mittlerweile in prekären Lebenslagen befinden, kann man nicht glauben, dass diese ausgerechnet von CDU/CSU, FDP, SPD und Grünen ernsthaft eine Verbesserung ihrer Lebensverhältnisse erwarten. Nach der Politik der letzten Jahre ist es mir schleierhaft, woher diese Zuversicht genommen wird. Das gestrige Wahlergebnis kann man wohl nur damit erklären, dass sich manche Teile unserer Bevölkerung zu einseitg informieren. Gerade die öffentlich-rechtlichen TV-Sender haben sich in einer in der BRD wohl nie dagewesenen Einseitigkeit auf die Seite der Unionsparteien geschlagen, so dass von einer neutralen Berichterstattung keine Rede sein kann. Wer gestern abend im ZDF im Rahmen der Wahlberichterstattung die Interviews von Claus Kleber verfolgen konnte, dem dürfte klar geworden sein, was ich empfunden habe: die Union wurde trotz hoher Verluste geradezu mit Samthandschuhen angepackt, wogegen der Wahlsieg der SPD (immerhin 1,6 % Vorsprung auf die Union) so klein geredet wurde, dass man fast schon den Eindruck gewinnen konnte, einzig Armin Laschet dürfe nun einen Führungsanspruch bei der Bildung der künftigen Regierung anmelden, so als sei es ein exklusives Naturrecht der Union, die Kanzlerin / den Kanzler zu stellen. Leider fehlt mir der Glaube, dass sich in unserem Land in absehbarer Zeit die mediale Berichterstattung ändern wird. Bitte machen Sie und die Nachenkseiten trotzdem weiter.

Mit freundlichen Grüßen,
D.B.


2. Leserbrief

Hallo liebe NDS-Redaktion, sehr geehrter Herr Müller,

zu der Frage “Wann kapiert irgendjemand endlich irgendetwas” möchte ich hiermit auf John Taylor Gatto verweisen und verlinke unten eine Passage aus einem seiner letzten Interviews. Das ganze Interview ist über 5 Stunden lang, in englischer Sprache, und leider streckenweise wegen Gattos schleppendem US-Akzent etwas schwer zu verstehen. Leider gibt es meines Wissens nichts Vergleichbares in der intellektuellen Wüste Deutschlands.
(Sollten Sie oder jemand anderes Interesse haben, wäre ich bereit, es zu übersetzen; zumindest Auszüge davon.)

Kurze Zusammenfassung: Er beschreibt Entstehung und Entwicklung des modernen Schulsystems. Die fundamental elitären Ideen, auf denen es aufbaut, und die Gründe, weshalb diese Ideen unter seinen Gestaltern so populär wurden. Es geht um Management, Eugenik und Rassenlehre, um das Menschenbild der einflußreichen Schichten. Frei zitiert: “Menschen, deren Vorstellungskraft und Verstand intakt sind, bedeuten – laut Establishment – eine Gefahr für sich selbst und die Gesellschaft.”
Diese Geschichtsstunde ist m.E. etwas für Menschen, denen es nicht genügt, daß die Dinge so sind, wie sie sind, sondern die auch gerne wissen würden, warum sie so sind. Vielleicht um dann irgendwann auch zu wissen, wo man ansetzen muß, wenn sich wirklich etwas ändern soll?

Da auch in diesem Wahlkampf weit und breit keiner aufgetreten ist, der begriffen hat, daß man bei der Befreiung der jungen Geister anfangen muß, und eine grundlegende Reform des Schulsystems , mindestens aber die Rücknahme der jüngsten (Ver)kürzungen und die Befreiung der Universitäten gefordert hat, war die Wahl 2021 in meinen Augen auch wieder völlig sinnlos. Auf, auf, mit demselben Hurra in die nächste verwertungsoptimierte Schwachsinnsperiode.

John Taylor Gatto:
https://youtu.be/L4_KjUiqg0Q

Beste Grüße
Johannes Bichler


3. Leserbrief

Sehr geehrter Herr Müller,

in Ihrem Artikel schreiben Sie u.a.: “Auch wegen dieser Beobachtung müssen wir leider definitiv und immer wieder feststellen: Demokratie sieht anders aus – was wir de facto haben, ist keine! Alle Menschen sind gleich, heißt es. Eine wirkliche Lüge. Wir sind nicht gleich. Einige sind um vieles gleicher, weil sie bestimmen, was andere denken, und so jede Wahl auch das Abbild der Machtverhältnisse, der publizistischen Machtverhältnisse und des ungleich verteilten Reichtums ist.”

Dem stimmen wir, meine Frau und ich, voll und ganz zu, denn seit über 25 Jahren kämpfen wir um Rechtssicherheit. Zu den negativen Erfahrungen, die wir machen mussten, gehörte u.a. neben Rechtsbeugung auch die Veralberung durch den Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages. Deshalb hatten wir den hiesigen Bundestagsabgeordneten von CDU und SPD, die wieder kandierten, gleichlautende, natürlich parteibezogene Fragen zu den Art. 1 und 3 GG im “abgeordnetenwatch” gestellt. Bei dem CDU-Kandidaten handelt es sich um den CDU/CSU Fraktionsvorsitzenden, Herrn Brinkhaus. Die SPD-Kandidatin ist Frau Korkmaz.

Unsere Fragen im “abgeordnetenwatch” an Herrn Brinkhaus lauteten: “Unsere Fragen: Warum setzt sich die CDU/CSU nicht konsequenter für die Umsetzung und Einhaltung der im Grundgesetz festgelegten Grundwerte ein? Gibt es Faktoren die wichtiger sind?” Dazu hatten wir einen kurzen erklärenden Text formuliert.

Frau Korkmaz erhielt die gleichen Fragen mit dem erklärenden Text auf die SPD bezogen. Beide Fragen wurden von “abgeordnetenwatch” freigeschaltet. Allerdings folgte einen Tag später die Sperrung bei Herrn Brinkhaus, während die Fragen bei Frau Korkmaz einsehbar sind. Die Glaubwürdigkeit ihrer Antwort kann man, wie man hier sieht greifen.

Der Link zu den inzwischen gesperrten Fragen an Herrn Brinkhaus ist hier.

Auch eine zweite ähnliche Frage an Herrn Brinkhaus, die ebenfalls zunächst freigeschaltet war, wurde einen Tag später gesperrt.

Mit freundlichen Grüßen
Hans Dietrich


4. Leserbrief

Sehr geehrter Herr Müller, liebes Team der Nachdenkseiten,

Sie werfen in Ihrem Artikel die Frage auf, wieso Hartz IV-Empfänger etc. eine “bürgerliche Koalition” wählen und schlussfolgern in Ihrem Beitrag, wir haben de facto keine Demokratie.
Obwohl ich Ihnen inhaltlich absolut zustimme, wäre mein Fazit aus dem, was Sie zutreffend darlegen, ein geringfügig anderes.

Es ist die Kunst der Politik, das Volk dazu zu bringen, genau das zu wollen, was die Politik will. Ohne, dass die Bürger merken, dass ihr vermeintlicher Wille nicht ihr eigener – sondern der der Regierenden ist. Und das geschieht und funktioniert seit geraumer Zeit mit bestechender Präzision. Damit ist es auf eine gewisse Weise natürlich doch “Demokratie”. Denn die Politik setzt den Willen des Volkes um – nachdem die Politik durch diverse Lobbyvertreter das Volk dazu bringt, das zu wollen, was die Politik umsetzen möchte.

Auf diese Weise erleben wir auch eine immense Radikalisierung der vermeintlichen politischen Mitte, die “linksoffen” und “rechtsoffen” gleichermaßen ausgrenzt. Dabei bedarf eine wehrhafte Demokratie auch der Stimmen von links _und_ rechts. Ja, auch von rechts. So wenig ich selbst diesen Stimmen üblicherweise zustimme, sie sollten gehört und nicht ausgegrenzt werden, solange jedenfalls, wie sie auf dem Boden der Gesetze stehen.
Nur aus dem Spannungsfeld zwischen linken und rechten Ideen, zwischen Konservativen und Progressiven, zwischen Bewahrern und Erneuerern kann meines Erachtens eine nährende Mitte entstehen. Derzeit ist unsere Mitte meiner Ansicht nach nicht nährend, sondern zehrend.

Sie ist derart (ver)zehrend, dass man auch als einkommensschwacher Mensch kaum eine Alternative mehr hat. Denn die SPD und die Grünen sind längst keine mehr.

Diese Worte schreibt ein schwerbehinderter, vollständig erwerbsgeminderter Mann im Alter von 50 Jahren. Ich bedarf der Grundsicherung, die ich auch bekomme. Sie liegt centgenau auf der Höhe des Hartz IV Satzes. Der bekanntlich offiziell so niedrig bemessen ist, damit man Ansätze schafft, sich so schnell wie möglich wieder aus dem Bezug zu befreien. Wer sich jedoch aus gesundheitlichen Gründen niemals mehr aus dem Bezug befreien kann, bekommt centgenau den selben Satz. Dabei gibt es einen Unterschied: Wer im Bezug von ALG2 ist, darf sich gelegentlich etwas schenken lassen. Mir wurde ein Geschenk von 20 Euro zu meinem 50. Geburtstag und eine private Unterstützung zum Kauf von besseren Schuhen nach einem Unfall in Höhe von 100 Euro vollständig vom Amt einbehalten. Spöttisch könnte man sagen: Wer es nicht mehr schafft, arbeiten zu gehen, hat halt keinen Nutzen mehr für die Gesellschaft, der soll sich halt freuen, dass er Wohnung und Essen hat. Und je früher er dann von uns geht, desto besser. Wie gut, dass ich nicht spöttisch bin.

Mit freundlichen Grüßen
Stephan Rofallski


5. Leserbrief

Sehr geschätzter Albrecht Müller,

Herr Schmidt und Sie haben meines Erachtens (m.E.) natürlich vollkommen Recht mit dem was Sie schreiben.

Bei politisch mündigen (aufgeklärten/informierten) WählerInnen greift die Propaganda/Meinungsmanipulation m.E. jedoch nicht!

Das bedeutet für mich im Umkehrschluss, dass die Manipulation/Fremdbestimmung nur eine Seite der Medaille darstellt. Der andere Grund liegt m.E. bei den Menschen/WählerInnen selbst begründet indem sie sich (auch schon lange vor der Wahl) politisch nicht (umfassend) bilden/informieren und auch an diesbezüglichen Informationen kein Interesse vorhanden zu sein scheint.

Das ist dem/der einzelnen gegenüber nicht despektierlich gemeint, sollte aber für erwachsene Menschen auszuhalten sein!

Herzliche Grüße
Andreas Rommel


6. Leserbrief

Sehr geehrter Herr Müller,

richtig ist, dass wir alle immer wieder manipuliert werden. Dies liegt wesentlich in uns selbst begründet, denn wir glauben besonders gern, was wir gern hören. Der Einfluss der Medien ist zu allen Themen recht erheblich. Das fängt schon mit der Themenauswahl an.

Die Wahl stand sehr im Mittelpunkt, aber Themen wie Afghanistan oder Corona sind natürlich unverändert vorhanden.

Allerdings gab es noch bei keiner Wahl so viel Live-Übertragung wie in diesem Jahr.

Und deshalb ist der Einfluss der Medien zurückgegangen. Manipulation findet man in der Auswahl, aber die Medien haben schon über alle Parteien gesendet.

Manchmal konnte ein Moderator nicht an sich halten und ließ in seine Moderation die eigene Meinung einfließen.

Hier sollten Medien ihre Moderatoren besser in die Pflicht nehmen. Dies gilt auch für Talkshows.

Noch nie war es so einfach, die Live-Sendungen auch zu empfangen. Fast jeder hat ein Handy mit Zugang zu diesen Streams.

Allerdings am wenigstens die Hartz-IV-Empfänger. Schon deshalb können diese auch am wenigsten durch die Medien manipuliert werden, zumal sie sich teure Sonderausgaben in Printmedien auch nicht leistenn können.

Ihr Artikel ist meiner Meinung der – vielleicht ungewollte – Versuch einer Manipulation Ihrer Leser. Er ist thematisch neben der Spur.

Ernst Friesecke


7. Leserbrief

Sehr geehrter Herr Müller,

diese Frage hat sich Hannes Wader schon 1980 gestellt – und keine Antwort gewusst:

Will nur mal fragen:
Sagt, warum schlagen
so viele Leute
gestern wie heute
den eignen Interessen
voll ins Gesicht
und merken es nicht?

Natürlich gehörten die Massenmedien auch damals schon den Mächtigen. Was sich vielleicht geändert hat: Viel weniger Menschen besitzen noch viel mehr als früher. Auch in der Medienbranche. Und diese Personen haben eben kraft ihrer Medienmacht und Lobbyarbeit auch großen Einfluss auf die öffentlich-rechtlichen Sender, die eigentlich zur Neutralität verpflichtet wären. Pustekuchen!

Deshalb ist an dem Spruch (leider) etwas dran: „Wenn Wahlen etwas ändern würden, wären sie längst verboten.“

Danke für Ihre immer wieder inspirierenden Artikel! Es lebt sich leichter, wenn man weiß, dass andere Menschen sich die gleichen Fragen stellen, die einem selber schon in den Sinn gekommen sind.

Ob sich das irgendwann einmal ändert? – Keine Ahnung! Vielleicht in hunderttausend Jahren? Sofern es die Menschheit bis dahin überhaupt schafft.

Beste Grüße
Ihr Rainer Baumgärtel


8. Leserbrief

So einfach ist es nicht, sehr verehrter Herr Müller. Mit Verlaub, hier irren Sie – allein die Medien, zu denen die NachDenkSeiten ja gehören, für den Ausgang der Wahl verantwortlich zu machen, bzw. als Antwort auf ihre oben aufgeworfene Frage. Die Medien haben sicherlich einen nicht unerheblichen Anteil daran, das ist wohl war. Warum aber gerade Menschen, die an der unteren Einkommensskala stehen, „bürgerliche Koalitionen und ihre Parteien“ (wie grenzt man das ab?) wählen, dazu hat sich meine ich Herr Mausfeld, auch hier auf den NDS, ausführlich und kompetent geäußert. Vielleicht könnte man in dem Zusammenhang auch noch über das sog. Stockholm-Syndrom nachdenken. Vielleicht sind aber den Menschen „die Linke“ ebenfalls zu „bürgerlich“ (was ist eigentlich für Sie bürgerlich?), so dass sie sich von dem (Linken-) Personal nicht vertreten fühlen. Es gibt ja auch dazu genügend kritische Wahlanalysen, nicht zuletzt die von Sahra Wagenknecht. Was ich aber auf keinen Fall so sehe wie Sie Herr Müller ist Ihre Conclusio: „Demokratie sieht anders aus – was wir de facto haben, ist keine!“. Wir haben sehr wohl eine Demokratie, wenn auch eine verbesserungsbedürftige! Aber sie ist unter den (schlechten) Systemen immer noch das Beste, oder? Kein Medium (keine Gewalt) hindert mich hier daran mein Kreuz da zu setzen wo ich denke, dass meine Interessen am besten aufgehoben sind, auch, wenn es immer ein Kompromiss darstellt. Klar findet Manipulation statt, es gibt aber auch die Möglichkeit, sich trotzdem davon nicht nachhaltig beeinflussen zu lassen und seinen (gesunden) Verstand zu gebrauchen und einzusetzen. Man hat gerade heute so viele Möglichkeiten wie noch nie, sich (anderweitig) zu informieren und sich nicht blenden zu lassen, wenn man will, u. a. ja auch auf den NDS.

Was dringend angegangen werden müsste ist, die politische Bildung als Grundlagenbildung in den Schulen (auch wieder bei den Gewerkschaften) zu lehren. Außerdem ist freie Zeit, bzw. die nicht vorhandene Zeit, weil zu lange Arbeit und die materielle Absicherung das Leben dominieren, ein Grundübel, warum Menschen die es angeht, sich zu wenig bis gar nicht um Politik kümmern (können). Dass sind einige Stellschrauben. Stephan Hebel hat in der heutigen FR auf Seite 11 unter Meinung das Ziel meiner Meinung nach benannt: „ Das Ziel einer emanzipatorischen Linken kann es nur sein, den Scheinwiderspruch zwischen sozialer Gerechtigkeit und gesellschaftlicher Liberalität im Eintreten für alle Benachteiligten aufzulösen“. Das hat die Linke nicht ausreichend oder zu schüchtern getan.

Herzliche Grüße
Alexander Kessler


9. Leserbrief

Sehr geehrter Herr Müller,

um etwas zu „kapieren“, muss man sich mit einem Sachverhalt mehr oder weniger intensiv auseinandersetzen, da bildet Politik keine Ausnahme. Dazu braucht es Zeit und Geduld. Dumm nur, dass der Mehrheit der Wille fehlt sich politisch zu bilden.

Wie und wann soll also ein politisch ungebildeter Wähler erkennen, dass die „Auswahl“ zwischen SPD, CDU/CSU, FPD oder die Grünen eigentlich keine Auswahl ist?

Das Problem ist nicht das Theater um den Wahlkampf oder dass einige wenige bestimmen, was anderen denken sollen, sondern dass die Mehrheit der Bürger sich bereitwillig politisch entmündigen lässt.

Es ist einfacher in einer vermeintlichen Auswahl das geringste Übel zu wählen, als sich intensiv mit dem Thema zu beschäftigen. Blöd nur, wenn das geringste Übel dann doch mit allen anderen koaliert. Gewonnen hat man damit auch nichts.

Erst wenn die Mehrheit erkennt, dass politische Teilhabe sich nicht nur auf das „Kreuzchen setzen“ beschränkt, sondern eine intensive Auseinandersetzung mit den Parteien im Vorfeld bedeutet, wird auch die Politik sich ändern. Bis dahin ruhen sich die oben genannten auf dem Unwillen der Mehrheit aus, mit Parteiprogrammen, die so beliebig werden, dass es in Zukunft noch unwichtiger sein wird, wer von den vieren gewählt wird – nur Not regiert man in einer Ghana-Koalition.

Auch das ist gelebte Demokratie, wenn auch nicht die beste…

Beste Grüße
Eugen Baitinger


10. Leserbrief

Sehr geehrte Damen und Herren,

zu dieser Fragestellung von Herrn Albrecht Müller möchte ich gerne Stellung beziehen.
Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Ludwig Jabelmann

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