Schlagwort:
Beck, Volker

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Nach dem ESC in Wien: Dieses Musikereignis wird gebraucht – mehr denn je, trotz und gerade wegen allem

Nach dem ESC in Wien: Dieses Musikereignis wird gebraucht – mehr denn je, trotz und gerade wegen allem

Egal ob bei einem internationalen Musikwettbewerb, einem Sportturnier, einer Kunstausstellung oder einem Festival von Jugendgruppen – überall und jederzeit sollten Menschen aller Völker friedlich zusammentreffen können. Und das fern von Sanktionen, Boykotten, Verboten, Behinderungen, Beschränkungen, Bewertungen und politischem Missbrauch. Das wäre demokratische Praxis ohne Machtkalkül. Gerade jetzt, in Krisen- und Kriegszeiten. So hätte es auch beim Eurovision Song Contest (ESC) 2026 laufen können, der am Wochenende in Wien über die Bühne ging. Doch das Ereignis wurde politisch instrumentalisiert, es wurde getrickst. Den ESC deshalb einzustellen, wäre trotzdem eine schlechte Idee. Ein Zwischenruf von Frank Blenz.

Angriff auf Kinder: Innenminister will, dass die Schulen auf Krieg vorbereiten

Angriff auf Kinder: Innenminister will, dass die Schulen auf Krieg vorbereiten

Medien berichten: Innenminister Alexander Dobrindt will, dass Kinder in der Schule auf Krisen und Krieg vorbereitet werden. In der WELT ist von einem „Angriffsziel Deutschland?“ zu lesen, die Schlagzeile lautet: „Es könnte 2026 soweit sein. Es könnte heute Abend soweit sein“. Und der Grüne Volker Beck schreibt auf der Plattform X: „Damit es auch der Letzte versteht: Putin will Krieg.“ Das sind nur drei Beispiele der letzten Tage, die verdeutlichen: Angst- und Stimmungsmache laufen auf Hochtouren. Und: Eine Politik, die Kinder auf „Krisenfälle“ vorbereiten will, übersieht: Es gibt bereits einen großen Krisenfall. Die vorherrschende Politik ist zum größten Krisenfall geworden, den die Republik je erlebt hat. Ein Kommentar von Marcus Klöckner.

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„Amnesty ist ein terrorverherrlichendes Hamas-Outlet“

„Amnesty ist ein terrorverherrlichendes Hamas-Outlet“

Wie Deutsche der Welt und den Juden erklären, was Antisemitismus ist, oder: Warum Hannah Arendt den nach ihr benannten Preis heute nie bekommen würde. Im November 2018 veröffentlicht der Blog Ruhrbarone ein Schwarz-Weiß-Foto, es ist eine Totale von einem düsteren Ort unter dräuenden Wolken. Ausgeweidete Erde bis zum Horizont. Grabesdunkel, menschenleer. Über dieses Bild läuft in Großbuchstaben ein Befehl: „TRANSFORM GAZA TO GARZWEILER“. Das sei für ihn, so kommentiert Meron Mendel, Direktor der Bildungsstätte Anne Frank, eine „explizite Vernichtungsfantasie“. Jetzt, sieben Jahre später, wo Gaza tatsächlich zur apokalyptischen Ruinenlandschaft geworden ist, sieht es aus, als wäre die notdürftig als Satire verkleidete Aufforderung zum Völkermord in die Tat umgesetzt worden. Von Rupert Koppold.

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