Schlagwort:
Friedensnoten

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Gute Antikriegslieder sterben leider nie – sie warten auf den nächsten Krieg

Gute Antikriegslieder sterben leider nie – sie warten auf den nächsten Krieg

Unsere Geschichtsbücher erzählen gerne von Generälen, Feldherren, Königen und Präsidenten, die Kriege führen, gewinnen und verlieren. Doch sie sind es nicht, die elend in Schützengräben kauern und denen die Gliedmaßen von einer feindlichen Kugel weggerissen werden. Für das Schicksal der „Johnnys“, die mit Trommeln und Versprechungen geködert und dann im Militär gebrochen und in Kriegen verheizt werden, ist nicht die Geschichtsschreibung, sondern die Kunst zuständig. Ein solches Kunstwerk ist das zeitlose Antikriegslied „Johnny I Hardly Knew Ye“, das ich Ihnen heute im Rahmen des Projekts „Friedensnoten“ in der eindringlichen Version von Benjamin Luxon und Bill Crofut[*] vorstellen will. Von Jens Berger.

Der Politik des Krieges Lieder des Friedens entgegensetzen

Wenn die Leute da draußen schon nicht mit Argumenten und Analysen für die Gefahren des politischen Großprojekts „Kriegstüchtigkeit“ sensibilisiert werden können, wie sieht es dann mit der Musik aus? Vielleicht vermögen jene großartigen Antikriegs- und Friedenslieder, die Künstler in den vergangenen Jahrzehnten verfasst haben, die Herzen zu erreichen? Mit diesen Gedanken begann 2022 das Projekt Friedensnoten, das der Künstler Jens Fischer Rodrian und Marcus Klöckner aufgebaut haben. Aus dem Projekt ist nun ein Friedensbündnis geworden, an dem sich auch die NachDenkSeiten beteiligen. Wir stellen es hier vor. Von Marcus Klöckner.