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20. Dezember 2014
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Hinweise des Tages

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  1. Der Rückzug des Staates ist für die meisten kein Hoffnungs-, sondern ein Risikoszenario
    Aus den Ergebnissen einer Allensbach-Umfrage: Die große Mehrheit verbindet mit dem Rückzug des Staates vor allem eine schlechtere Absicherung für den Krankheitsfall, mehr Unsicherheit, wachsende soziale Unterschiede und mehr Egoismus. Weniger Staat, mehr Eigenverantwortung verbinden 71 Prozent mit einer schlechteren Absicherung bei Krankheit und im Alter, 62 Prozent mit generell wachsenden Risiken, 61 Prozent mit wachsenden sozialen Unterschieden, 42 Prozent mit einer Zunahme der Arbeitslosigkeit. Dagegen erwarten nur 14 Prozent von einem Rückzug des Staates mehr Entscheidungsfreiheit und mehr Solidarität, 12 Prozent ein verstärktes soziales Engagement der Bürger.
    Quelle: faz

    Kommentar: Es ist bemerkenswert, wie wenig sich die Menschen vom Dauer-Trommelfeuer der Propaganda gegen den Staat täuschen ließen.

  2. Wie halten wir es mit Hugo Chávez?
    Eine sehr nachdenkliche Bewertung der Politik von Venezuelas Präsident Hugo Chávez. Autor ist Klaus Meschkat, von 1975 bis 2001 Professor am Institut für Soziologie der Universität Hannover, Schwerpunkt Soziologie der Entwicklungsländer, besonders Lateinamerika.
    Quelle: Nicht mehr erreichbar (12.07.2006)
  3. Ifo gegen private Wasserrohre
    Das Münchner Ifo-Institut für Wirtschaftsforschung warnt vor einer Privatisierung des Trinkwassernetzes. Beispiele aus dem Ausland zeigten, dass das ein Irrweg ist.
    Quelle: Nicht mehr erreichbar (12.07.2006)

    Kommentar: Es ist schon erstaunlich, dass das Institut des Hans-Werner Sinn sich in der Beurteilung von Privatisierungsmaßnahmen entgegen neoliberalen Wunschmodellen von den empirischen Befunden leiten ließ.

  4. Sebastian Dullien: Den Drachen reiten
    Chinas Boom könnte stabiler sein als von Skeptikern befürchtet – eine gute Nachricht auch für Deutschland. Die Chancen sind gut, dass es Deutschlands Exportindustrie in den kommenden Monaten wieder gelingt, den chinesischen Drachen zu reiten – und die eigenen Umsätze kräftig zu steigern. Vielleicht lernen dann sogar die deutschen Schwarzmaler, dass die Weltwirtschaft kein Kuchen fester Größe ist, bei dem ein Land nur dann mehr abbekommen kann, wenn ein anderes zurückfällt.
    Quelle: FINANCIAL TIMES DEUTSCHLAND
  5. Lucas Zeise: Zweikampf in der EZB
    Wir wissen nicht, ob sich Präsident Trichet noch einmal gegen seinen Chefvolkswirt Issing durchsetzen wird. Letzteren scheint die Furcht umzutreiben, er könne bis zum Ende seiner Amtszeit im Mai die letzte Chance versäumen, Europa doch noch den Stempel rigider Geldpolitik zu verpassen. Wir Euroland-Bewohner können auf diesen Stempel aber gut verzichten.
    Quelle: FINANCIAL TIMES DEUTSCHLAND
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