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2. Dezember 2016
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Nachtrag zum Lob für die ARD: Man kann den Versuch vergessen. Denn dort sind üble Manipulateure am Werk

Veröffentlicht in: Aufbau Gegenöffentlichkeit, Manipulation des Monats, Medienkritik
Albrecht Müller

Die Tinte ist noch nicht trocken. Da holt die ARD schon zum nächsten Schlag gegen ihre eigene Glaubwürdigkeit aus. Die Deutschen Wirtschafts-Nachrichten haben eine Verfälschung der besonderen Art aufgedeckt und zeigen auch, wie sich diese Manipulation über dpa weiterverbreitet. „ARD verdreht Assad-Aussagen aus eigenem Interview“ ist der Vorgang überschrieben. Wörtlich heißt es: „Die ARD hat ein interessantes Interview mit dem syrischen Präsidenten Assad geführt. Das ist lobenswert und ein Scoop. Doch leider entwertet der ARD-Reporter sein eigenes Interview, indem er in einer Interpretation für den Sender Assad eine Aussage in den Mund legt, die dieser nicht getätigt hat. Die dpa übernimmt den Spin und verbreitet ihn, als hätte Assad das wirklich gesagt.“ Albrecht Müller.

Offenbar ist bei der ARD der Wurm drin. Das meint: Die Neigung zur Manipulation ist verwurzelt; sie ist kein Zufall; sie wird systematisch betrieben. Wir kennen das auch aus anderen Zusammenhängen.

Wir können uns als Bürgerinnen und Bürger dagegen nur wehren, indem wir die Glaubwürdigkeit dieser Akteure auf null bringen.

Bitte arbeiten Sie dabei mit.

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Wenn sich die Gewohnheiten der Macher der ARD ändern sollten, dann würden wir ohne Zögern anerkennend loben.

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