Ein wichtiger Text für Ihr Gespräch mit „guten alten Konservativen“

Albrecht Müller
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Unterstellt, das gibt es noch in Ihrem Umfeld: die von konservativen Wertvorstellungen geprägten Menschen, dann sollten Sie eine im Schweizer Tagesanzeiger erschienene Analyse mit dem Titel „Der rechte Abschied von der Politik“ ausdrucken, weitergeben und weiter mailen. Dieser Text müsste zumindest nachdenklich stimmen. Er ist zugleich nützlich für Bündnisüberlegungen und für die Strategie des Umgangs mit der neuen Rechten. Albrecht Müller.

Mit bisher unbekannter Radikalität bewirtschafte in den USA eine neue Rechte die Krise, die sie selbst zu verantworten habe, meint Autor Constantin Seibt. Das stoße auch altgediente Konservative ab, für die Reagan ein Idol war. Seibt zitiert zwei dieser alten Konservativen, den lange Jahre als Chefredakteur konservativer Zeitungen tätigen Moore mit der Feststellung „Ich fange an zu denken, dass die Linke vielleicht doch Recht hat“. Die Demokratie, die den Leuten dienen solle, fülle „die Taschen von Bankern, Zeitungsbaronen und anderen Milliardären.“ Die Banken seien ein „Spielfeld für Abenteurer, die reich werden, auch wenn sie Milliarden verfeuern. Die Rolle aller anderen ist, ihre Rechnung zu zahlen.“

Autor Seibt meint, es lohne sich, gegen die neue Recht anzutreten: Sie seien wie beispielhaft die Republikaner in den USA keine konservativen Parteien, sondern „revolutionäre“. Sie seien eine Gefahr nicht nur für die Arbeitnehmerschaft sondern auch für die Wirtschaft und Totengräber der Mittelklasse. Sie seien „Verbündete einer neuen Oligarchie des Geldes. Sie sind die Feinde der Zivilisation“.

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