“Deutschland lebt nicht über seine Verhältnisse”

Albrecht Müller
Ein Artikel von:

So der Wuppertaler Wirtschaftswissenschaftler Ronald Schettkat über die Wirtschaftspolitik der Bundesregierung in den VDI nachrichten vom 13.4.06.

Nicht ein rigider Arbeitsmarkt, sondern die auf übertriebene Preisstabilität ausgerichtete europäische Geldpolitik ist, zusammen mit den Konvergenzkriterien von Maastricht, die Ursache für das geringe Wirtschafts- und Beschäftigungswachstum in Deutschland, so der Wuppertaler Ökonom Ronald Schettkat, Autor des verlinkten Artikels.

Zum Artikel Schettkats Beitrag ist auch der richtige Kommentar zu der in der FR heute formulierten „Einsicht“, Vollbeschäftigung sei auf absehbare Zeit nicht herstellbar. So richtig manches in der Analyse ist, diese resignierende und die Makropolitik, ihre Fehler und Möglichkeiten ausklammernde Grundhaltung ist fatal.

Hier die FR-Einleitung:

Noch fehlt ein Weg für jene, die nicht mehr Schritt halten können

Den großen politischen Lagern fehlt die Einsicht, dass Vollbeschäftigung absehbar nicht herzustellen sein wird. Ihre Rezepte, Arbeit durch Lohnzuschuss oder Weiterbildung zu fördern, greifen zu kurz.


Quelle: FR – Thomas Maron (Berlin)

 

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