Leserbriefe zu „Zur Sendung „Miosga“: Der öffentlich-rechtliche Rundfunk ist am Bodensatz der ideologischen Verblendung angekommen“

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In diesem Beitrag kommentiert Marcus Klöckner Aussagen von Caren Miosga in ihrer Sendung. Durch Äußerungen wie „In der Coronazeit wurden Rechte jedes Einzelnen immer abgewogen gegen das Allgemeinwohl“ werde einmal mehr deutlich, was seit langem bekannt sei: „Der öffentlich-rechtliche Rundfunk ist am Ende“. Großen politischen und gesellschaftlichen Themen wie z.B. Corona, Russland, Ukraine, Kriegstüchtigkeit sei der öffentlich-rechtliche Rundfunk nicht im Ansatz gewachsen. Dieser Rundfunk sei für die Demokratie untragbar geworden. Wir haben dazu interessante E-Mails bekommen und bedanken uns dafür. Es folgt hier nun eine Leserbrief-Auswahl. Christian Reimann hat sie für Sie zusammengestellt.


1. Leserbrief

Sehr geehrter Herr Klöckner, sehr geehrtes nachdenkseiten-Team! 

Vielen Dank für den Beitrag zur Bodensatz-Debatte der Sendeanstalten auf den Nachdenkseiten!

Ich bin sicher, dass die öffentlich-rechtlichen Sender an der Verblödung ihrer Zuschauer arbeiten. Da mag fast jede Talkrunden-Ausstrahlung den “Tatort” für noch mehr Dusseligkeit darstellen. Und nur eine minimale Chance bleibt bei der Hofberichterstattung zu einem Seitenwechsel! Das schlimmste jedoch sind die Zwangsgebühren, die zur Finanzierung der Propaganda beitragen. Zu deren Abtretung wir Bürger erpresst werden. Diese Erpressung wurde rechtssicher abgedichtet. Alle sollen sich am Volksempfänger versammeln dürfen. Allerdings bilden die Privatsender in der Hand von Medienkonzernen auch keine Alternative. Wir befinden uns in Geiselhaft!

Gruß
Jürgen Hagenguth


2. Leserbrief

Sehr geehrter Markus Klöckner,

Sie zitieren in Ihrem Artikel Caren Miosga mit „In der Coronazeit wurden Rechte jedes Einzelnen immer abgewogen gegen das Allgemeinwohl“, und stellen fest, dass dabei der öffentliche-rechtliche Rundfunk am Ende und „am Bodensatz der … politischen Gefolgschaft“ angekommen sei. Dem stimme ich zu! Für mich haben auch viele in Fragen gehüllten Aussagen deinen doppelten Boden. Der Zuschauer muss zwischen den Wörtern hören oder „zwischen den Zeilen lesen“.

An der Oberfläche kann jeder an einer realen Waage messen: hier die „Rechte jedes Einzelnen“ und auf der anderen Seite „das Allgemeinwohl“. Dabei kann jeder sofort sehen, was schwerer wiegt: das abstrakte Allgemeinwohl. Und das in einer Gesellschaft des Individualrechts.

Aber: Liest man zwischen den Worten Caren Miosgas kommt das zu Verbergende hervor: „Wir folgen hier im öffentlich-rechtlichen Mediensystem der gentechnischen mRNA-Forschung, den Gesundheitsämtern, der Regierung und der WHO.“ Eine derartige Aussage wollte sie aber vermeiden und schiebt die abstrakten Rechte des Einzelnen und das Allgemeinwohl vor.

Wer solche Sendungen sich noch antun möchte, muss lernen, den verborgenen Ton zu hören.

Mit zustimmenden Grüßen
Werner Schmidt-Koska


3. Leserbrief

Sehr geehrte Damen und Herren,

Frau Miosga, eine der bekanntesten Talkshow-Moderatorinnen der ARD, die als zweistellige Millionärin eingeschätzt wird, verbreitet öffentlich Desinformation, und das bereits seit Jahren und vor Millionen Zeugen.

Anderen, die angeblich Desinformation verbreiten, in Wirklichkeit aber lediglich eine andere als die von oben vorgegebene Meinung äußern, werden mit EU-Sanktionen die Sparkonten gesperrt. 

Wann endlich werden die Konten Frau Miosgas gesperrt? Und wann endlich wird der ARD verboten, Frau Miosga weiterhin für Geld zu beschäftigen, damit wir von dieser Propaganda erlöst werden?

Mit freundlichen Grüßen
Thomas Linser


4. Leserbrief

Sehr geehrter Herr Klöckner,

Zum Beitrag kann man kurz sein.

Was Regierungs und andere Spitzenpolitiker sagen, wollen oder tun, muss immer abgewogen werden gegen das Wohlergehen der Bevölkerung.

Die Frage ob Merz unsere Kinder nun ja oder nein zur Front schicken will, ist von untergeordneter Wichtigkeit.

Die Frage, die man stellen muß ist: ist er dazu fähig, bremst ihn sein Gewissen dabei nicht aus. Die Antwort darauf lautet: fähig ja, Gewissensbremse nein.

Zwei Zitate des Historikers Arnold J. Toynbee sind hier angebracht:

  • Zivilisationen werden nicht zerstört, sie zerstören sich selbst.
  • Militarismus ist die am meisten vorkommende Ursache warum Zivilisationen kollabieren.

Was die Medien angeht, ohne sie ist die Manipulation des Denkens der Bevölkerung nicht möglich, mit anderen Worten, die Medien spielen eine Schlüsselrolle in der Entfesselung der destruktiven Kräfte eines Kriegs.

Mit freundlichem Gruß
Patrick Janssens


5. Leserbrief

Hallo,

“Der öffentlich-rechtliche Rundfunk ist am Bodensatz der ideologischen Verblendung angekommen“

Das ist treffend formuliert, ist aber ein seit langer Zeit vorherrschender Zustand.

Ich gehe einen Schritt weiter: Das, was der öffentlich unrechtliche Schundfunk macht, ist seit langer Zeit strafrechtlich relevant, weil er eine verbrecherische grundgesetzwidrige Politik deckt, schützt und alles tut um eben strafrechtlich relevantes Verhalten der Politik (und sein eigenes) zu verschleiern oder sogar in ihr Gegenteil zu verkehren.

Das erkennt man an solch unhaltbaren, unverschämten und absolut frechen Aussagen von Miosga:

„In der Coronazeit wurden Rechte jedes Einzelnen immer abgewogen gegen das Allgemeinwohl.“

Die Lügenbalken biegen sich nicht, sie brechen…und das einfach mal so….

Es ist der tägliche Beweis, das der ÖRR zu einer Volksverblödungsmachine mutiert ist, die unrettbar verloren ist, genauso verloren wie all jene Menschen, die diese Maschine noch immer mit Überzeugung finanzieren …..viele andere zahlen aus Angst, weil sie die repressiven Maßnahmen dieses perversen, bösartigen Systems fürchten….noch….

Es ist aber schon lange an der Zeit, keine Angst mehr zu haben….

Grüße
T. Rath


6. Leserbrief

Sehr geehrter Herr Klöckner

Ich kann Ihrer generellen Einschätzung des ÖRR-Medien zustimmen, Ihrer Beurteilung der Corona-Massnahmen jedoch nicht.

Ob die Aussage

„In der Coronazeit wurden Rechte jedes Einzelnen immer abgewogen gegen das Allgemeinwohl.“

für jeden einzelne damals getroffene Massnahme zutrifft, will ich nicht behaupten, aber dass dies sehr wohl die generelle Richtlinie war, an der sich die Politik damals ausgerichtet hat, schon, und ich finde diese Ausrichtung auch richtig, weil ich das Recht auf Leben als ein sehr hohes Gut einschätze und unter den damaligen Bedingungen über das Recht auf Freizügigkeit, auch über die Würde und über sonstige Grundrechte stelle.

Zu den von Ihnen vorgebrachten Zumutungen

“Zur Erinnerung: In der Coronazeit mussten Alte und Kranke einsam, alleine, ohne ihre Nächsten in Heimen und Krankenhäusern sterben. Kinder konnten keinen Abschied von ihren Eltern nehmen, Eltern keinen Abschied von ihren Kindern. Das war: unmenschlich! Ob hier Gerichte „abgewägt“ haben oder nicht, ist nicht Gegenstand der Diskussion. Die Kritik an der Coronapolitik fokussiert auf schwere und schwerste Grundrechtsverletzungen. Die Kritik richtet sich an Maßnahmen aus, die die Würde des Einzelnen verletzt haben. Die Kritik sieht einen Maßnahmenexzess, der zu schweren Schäden geführt hat.”

möchte ich folgendes sagen:

Das waren tatsächlich schwere Zumutungen, aber wenn dadurch viele andere davor bewahrt wurden zu sterben bzw. schwer zu erkranken, dann finde ich diese Einschränkungen gerechtfertigt, auch wenn sie zu sonstigen “schweren” Schäden geführt haben sollten, die meines Erachtens idR. nicht so schwer zumindest nicht so schwer wie der Tod waren.

Fritz Gerhard


7. Leserbrief

Guten Tag Herr Klöckner,

wer sich Talkshows im ÖRR reinzieht, der bekommt das garantiert, was sie anschaulich beschrieben haben. Ich habe für mich schon vor Jahren entschieden, das schaue ich mir nicht (mehr) an. Tino Chrupallas Auftritt bei Caren Miosga war Wahlwerbung für die AfD zur besten Sendezeit. Ein Witzbold kommentierte das Interview Caren Miosgas mit Dr. Robert Habeck aus dem November 2024 mit den Worten: „Sucht Euch doch ein Zimmer.“ Wir sehen, Frau Caren Miosga beherrscht auch diese Art der Gesprächsführung. Jeder Journalist (m, w, d) hat das Recht, sich zu desavouieren.

Inszenierung wohin man schaut. Unsere Nachbarn in den Niederlanden werden von Königin Máxima, Tochter eines Ministers der argentinischen Militärdiktatur, auf dem Weg in die Kriegstüchtigkeit standesgemäß begleitet.

Das Foto aus dem Oktober 2025, welches Königin Máxima bei einer Übung der Grenzpolizei zeigt, hält, was ich mir vom Hochadel verspreche; blondierte Haare, ordentlich lackierte Fingernägel, opulenter Ehering, hochpreisige Armbanduhr, gehüllt in saubere Tarnkleidung. Die Armbanduhr der Königin dürfte eine Rolex Datejust 31mm, silbernes Zifferblatt mit Index Stundenmarker, dreireihigem Oyster-Armband und bombierter Lünette sein.

spiegel.de/panorama/leute/niederlande-koenigin-maxima-wird-reservistin-a-01525e53-054a-43da-b1d8-cca57cfd9ad9

Mit einer Edelstahl-Rolex-Armbanduhr geht es ins Gefecht. Die einen sehen darin inhumanen Klamauk, Königstreue mögen diese Bilder.

Friedliche Grüße
Jan Schulz


8. Leserbrief

Moin,

„In der Coronazeit wurden Rechte jedes Einzelnen immer abgewogen gegen das Allgemeinwohl“ — das Einzige, was abgewogen wurde, sind die Abermillionen an Steuergelder, die in die Pharmabranche, in die Propagandamaschine und korrupte Politiker geflossen sind, gegen demokratische Grundwerte, Menschenrechte und Grundrechte. Dinge, übrigens, die nicht abwägbar sind, weil sie stets garantiert werden müßten — müßten. Frau Buyx, mit gut dotierten Preisen überhäuft, hat gewiß auch abgewogen: Geld gegen ihr Gewissen. Oder “Blinddarm”-Sarah Bosetti: Geschmacklosigkeit, Nazi-Sprech aus dem 2. Weltkrieg und Menschenverachtung für Geld? Jaques Baud wird die Existenzgrundlage vernichtet, weil er sachlich über die NATO referiert, die uns bald die Zerstörung des eigenen Landes bescheren könnte, aber ein faschistisches Déjà-vu schmettert man staatsanwaltlich ab?

Rhetorische Fragen kenne ich auch aus dem Arbeitsleben zur Genüge. Man war längere Zeit erkrankt, weil die Genesung des menschlichen Körpers nun einmal dauert, etwa bei einem Bruch oder einem Bänderriß, und muß sich die Frage vom Abteilungsleiter Personal stellen lassen, wie man denn als Personalregler mit einem zurecht kommen würde, von dem man wisse, daß er unzuverlässig aufgrund seiner vielen Fehltage wäre. Das ist eine Frage, die, gewissenhaft beantwortet, ausschließlich zum eigenen Nachteil geht. Frau Miosga wurde offensichtlich ebenfalls rhetorisch geschult, denn ich weiß, daß Führungskräfte, gerade in größeren Unternehmen, eben solche Schulungen erhalten — damit sie den Mitarbeiter so schnell über den Tisch ziehen können, auf daß er die dadurch entstandene Reibungswärme als Nestwärme empfindet. Der ÖRR fährt exakt die gleiche Schiene. Er ist längst nicht mehr staatlich im Sinne “für alle Menschen gut”: er ist paternalistisch, manipulierend, absolut & konsquent in seiner Kommunikation.

Sämtliche Gebühren, die ich abdrücken muß, um nicht vorbestraft zu werden oder im Gefängnis zu landen, mache ich rechtssicher nur noch unter Vorbehalt. Das schreibe ich genau so in den Verwendungszweck. Grund: Sollte sich doch einmal ein Gericht bemüßigt fühlen, im demokratischen Sinne zu urteilen, indem es den Zwang zur indirekten Wohnungssteuer endlich kippt, so könnte ich eine Menge gezahlter Beiträge rückwirkend einfordern. Das würde ein Spaß!

Aber, aber, Herr Klöckner: der “milliardenschwere” öffentliche Rundfunk hat doch Inhalt! Nur, daß man ihn in Etwa mit der Nahrhaftigkeit einer Reiswaffel vergleichen könnte, so rein intellektuell. Der Inhalt ist sogar ganz bewußt zum intellektuellen Abheben gemacht worden: den Zuschauern wird das Denken entweder abgewöhnt oder in geordnete, für die Mächtigen im Hintergrund liebsame Bahnen gelenkt. Dieses Handwerk beherrscht der ÖRR hervorragend. Mao wäre stolz! Oder Honecker. “Im internationalen, deutsch-deutschen Vergleich hat die DDR einen guten 2. Platz gemacht.” Daß die DDR stets auf dem letzten Platz verweilte, wird damit gekonnt verschleiert. Denn daß der 2. Platz auch gleichzeitig der letzte ist, bleibt explizit unerwähnt. Man verkauft die Leute schlichtweg für dumm, damals wie heute.

“Ob beim Thema Corona, Russland, Ukraine, Kriegstüchtigkeit”: vergessen Sie bloß den “menschengemachten Klimawandel” nicht! Freundliche Grüße an Harald Lesch an dieser Stelle: noch so ein Protégé des ÖRR. Der Deutsche bezahlt seine eigene Verdummung; in anderen Ländern ist die Staatspropaganda wenigstens gebührenfrei.

Man darf auf die nächste menschenverachtende Untat aus politischen Kreisen gespannt sein. Kommt ein “Klima-Lockdown”™, oder fallen doch zuerst unabfangbare Überschallraketen vom Himmel, weil man einfach nur militärisch dumm provoziert und einem “Partner” die Stange hält, der einen wie ein Vampir blutleer saugt? Vielleicht ist ja sogar ein Atomsprengkopf drin: Überraschung!

Mit freundlichen Grüßen,
Michael Schauberger


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