Leserbriefe zu „Die Grünen wollen Taurus „endlich unverzüglich“ an die Ukraine liefern: Sie sind die deutschen Kriegstreiber Nummer eins“
Tobias Riegel kommentiert hier den aktuellen Antrag der Grünen im Bundestag, der Ukraine „endlich unverzüglich“ deutsche Taurus-Marschflugkörper zu liefern. Damit würde die Partei „einmal mehr ihren Status als die skrupellosesten Militaristen im Parlament“ zementieren. Die Forderung der Grünen nach „Zerstörung von Abschussrampen, Munitionsdepots und Produktionsstätten“ auf russischem Gebiet mit deutschen Raketen sei 85 Jahre nach dem deutschen Überfall auf die Sowjetunion so verantwortungslos, dass einem die Worte fehlen. Abgedruckte Leserbriefe geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Kürzungen aus redaktionellen Gründen bleiben vorbehalten. Wir haben dazu interessante Leserbriefe erhalten. Dafür bedanken wir uns. Die nun folgende Auswahl hat Christian Reimann für Sie zusammengestellt.
1. Leserbrief
Sehr geehrter Herr Riegel,
Nachfolgendes kann man lesen auf der Webseite der EU-Grünen:
Gewaltfreiheit bildet einen zentralen Bestandteil des philosophischen Hintergrunds grüner Theorien und konditioniert unsere Herangehensweise an alle Probleme. Eine dauerhafte Lösung von Konflikten zwischen Einzelpersonen, sozialen Gruppen und Staaten lässt sich nicht aufzwingen. Ein Grundprinzip der Grünen ist, dass das zur Erreichung eines Ziels eingesetzte Mittel mit dem Ziel selbst kompatibel sein muss. So kann das politische Streben nach Gerechtigkeit und Frieden nicht mit Mitteln der Gewalt umgesetzt werden.
Wie krieg mit Umwelt- Klimaschutz verbunden werden kann bleibt ein Rätsel.
Mit freundlichem Gruß
Patrick Janssens
2. Leserbrief
Liebe NDS-Redaktion,
Man kann sich auch eine Zielscheibe auf den Rücken malen…
Haben die Grünen überhaupt einen Schimmer von dem, was sie fordern?
Das Völkerrecht ist nicht so klar (auf unserer Seite), wie häufig dargestellt. Ob ein Staat Partei eines bewaffneten Konflikts ist, bestimmt allein das humanitäre Völkerrecht – falsch ist daher der Schluss, man werde deshalb nicht Kriegspartei, weil man die Ukraine dabei unterstützt, sich gegen einen Aggressor in einem völkerrechtswidrigen Angriffskrieg zu verteidigen. Wann überschreiten z.B. Waffenlieferungen die Grenze zur indirekten Gewaltanwendung? (Siehe dazu: Waffenlieferungen an die Ukraine von Christian Schaller in Stiftung Wissenschaft & Politik vom Februar 2023).
Und nun: Wie kommt der Taurus in die Luft? Vom Boden aus nämlich nicht. Man braucht dazu bestimmte Kampfjets. Verfügt die Ukraine darüber? Sind ukrainische Piloten entsprechend ausgebildet? Wie kommen die Zieldaten in die Ukraine? Wer soll den Taurus programmieren? Oder will man die Programmierung (die Betriebsgeheimnisse) offenlegen?
(Siehe auch: Sicherheitsbulletin Jürgen Hübschen vom 19.11.2024).
Und wie will man das alles geheimhalten und nicht Konfliktpartei werden? Oder ist das den Grünen egal? Geopfert werden ja nur immer die “Bauern” im Krieg.
Im Übrigen ist der Verhandlungstisch der Dreh- und Angelpunkt in einem bewaffneten Konflikt.
Viele Grüße
Michael Wrazidlo
3. Leserbrief
Liebe NDS, Tobias Riegel
Die Gewalttätigkeit bei den Grünen geht hauptsächlich von den weiblichen Mitgliedern dieser Sektiererpartei aus, wie ich meine. Die Männer sind scheinbar nur Mitläufer. Viele dieser Frauen bei den Grünen sind zwischen Pubertät und Emanzipation irgendwo emotional hängen geblieben und kompensieren dieses Manko durch extremistische und exzessive Gewaltprojektion. GG und Verfassung verpflichten Deutschland zu Diplomatie und Frieden – nicht zum Krieg. Damit sollte man diese Kriegstreiber eigentlich aus dem Bundestag entfernen, denn ihre Forderungen stehen im Widerspruch zu unserem GG. Ich gehe darauf ein, weil auch unser “Ober-Piefke” Jens Spahn, der die Republik und Bürger mit seinen Corona-Masken beschissen hat, sich jetzt wichtig macht mit einem Entzug des Wahlrechts für Björn Höcke. Spahn sollte sich besser vor einem Untersuchungsausschuss für seinen Bullshit verantworten, den er angerichtet hat, genau wie die Grünen!
Danke, dass Sie dieses Thema angeschnitten haben!
Grüße
von unserem Leser R.O.
4. Leserbrief
Hallo Herr Riegel,
ich hätte da einen kleinen Vorschlag: man sollte bei allen Vorschlägen, die aus den Reihen der “DEP” (Deutsche Einheits-Partei) kommen, von jetzt an peinlichst genau auf das Datum schauen und mit historischen Ereignissen abgleichen. Wenn der AfD vorgeworfen wird, ihre Parteitage absichtlich auf ein historisch belastetes Datum zu legen, dann wird sich bei genügend Recherche auch sicherlich etwas Belastendes bei solchen Vorschlägen wie denen der Grünen finden.
Historiker vor!
Mit freundlichen Grüßen,
Wolfgang Klein
5. Leserbrief
Tobias Riegel überschrieb am 10.07.2026 seinen Artikel mit (Zitat):
„Die Grünen wollen Taurus endlich unverzüglich an die Ukraine liefern: Sie sind die deutschen Kriegstreiber Nummer eins“
Dazu hätte ich die passende Grafik (siehe Anhang), die die gefährliche Mutation der „Grün:innen“ treffend beschreibt.
Freundliche Grüße
Winfried Bähring

6. Leserbrief
Hallo,
die Grünen sind in mehrfacher Hinsicht die mit Abstand gefährlichste Partei in Deutschland.
Nicht nur ihre perverse Kriegsgeilheit ist unerträglich, auch hat sich diese Partei im Kern als antidemokratisch, totalitär und in ihrer entwickelten Ideologie als rechtsradikal entpuppt.
Der amerikanische US-Philosophie-Professor Jason Stanley sagt :
“Das bezeichnendste Symptom faschistischer Politik ist die Spaltung. Sie zielt darauf ab, die Bevölkerung in ein ‚Wir‘ und ein ‚Sie‘ zu trennen.“
Die Grünen betreiben diesen Weg in absolut perfekt konsequenter Weise bei den Themen Umwelt, Wetter, Energie, Gender, Männer, Israel,
Migration, Putin, Ukraine, Krieg usw. so massiv, das minimalste Abweichung, oder aber Kritik bezüglich dieser Themen sofort zu einer maximalen Stigmatisierung in böse, dumme und rechtsradikale „Abweichler“ und „Leugner“ führt, bei dem es kein wenn und aber mehr gibt.
Dies alles geschieht mit Hilfe der sympathisierenden Medien, die diese absolut spaltende und menschenverachtende Ideologie in die Köpfe der Menschen einbrennt.
Zudem hat diese Partei einen Mob etabliert und finanziert, der jetzt durch die Straßen marodiert, Jagd auf Andersdenkende macht und sogar unverhohlen mit Gewalt droht, wenn nicht gespurt wird. Und genau das ist Faschismus.
Das noch Feindschaft zu anderen Völkern ausgerufen wird zeigt, das die Grünen mit ihrer Ideologie auch vor Grenzen nicht halt machen…
Die “Außenministerin” Baerbock hat unmissverständlich gezeigt, das sie von Diplomatie und Kommunikation gar nichts hält und lieber auf Konfrontation, Ausgrenzung und letztlich auf Vernichtung setzt. Diese Politik, diese Partei, ist eine weltweite Gefahr, da sie mit Hilfe ihrer neuen Moral Menschen infiltriert, ja domestiziert und in willige„Helfer“ verwandelt, die ja nur „das Gute wollen“…
Fürs erste ist diese Partei glücklicherweise hier in der Regierung gescheitert, doch sie hat mit ihren Überzeugungen auch die anderen Parteien infiziert und versucht derzeit, sich etwas zu maskieren, um sich dadurch wieder Sympathien zu ergattern, doch ihre totalitäre, menschenverachtende Natur bricht sich immer wieder Bahn…siehe Taurus…..
Grüße
T. Rath
7. Leserbrief
Moin,
vom Steinewerfer zum Bombenwerfer — so oder so ähnlich könnte man die Karriere der “Grünen”, allen voran ihrer Galionsfigur Joschka Fischer, beschreiben, der heute mehr als wohlstandsgesättigt erscheint. Einst mit hehren Zielen angetreten, wie dem Frieden zu dienen und gegen das “Establishment” zu sein, wurde aus dieser Partei eine, die den ersten völkerrechtswidrigen Angriffskrieg seit Bestehen der Bundesrepublik auf das damalige Jugoslawien unterstützte. Auch aus Umweltschutz wurde regelrechter Öko-Terror: Windräder werden in Massen in die Umwelt geklatscht, die nicht nur Vögel & Insekten in Massen töten, sondern mit ihrem Asbest-artigen Abrieb auch noch die Umwelt kontaminieren. Außerdem haben sie dafür gesorgt, daß Luft durch CO2-Abgaben besteuert werden — das war stets der feuchte Traum der Kapitalisten. Gibt es überhaupt noch etwas Positives an dieser “grünen” Partei? Spontan fällt mir nix ein.
Sollen sie doch Taurus liefern! Mit spitzer Zunge gesprochen, könnte man dieses völkerrechtswidrige Vorhaben durchaus billigen — denn ohne die Bedienung durch deutsche Soldaten, die ja offiziell gar nicht in der Ukraine sein dürfen, kann diese mit den Marschflugkörpern recht wenig anfangen. Allerdings ist es eine inoffizielle Tatsache, daß eine Menge ausländischer Soldaten in der Ukraine oder deren Anrainern zugegen und auch aktiv sind, inklusive deutschen: steht nicht -grundgesetzwidrig- eine Panzerbrigade in Litauen?
Stellten wir aber den Sachverhalt vom Kopf wieder auf die Füße, so dürften wir als Deutschland oder auch EU weder einen einzigen Cent noch eine einzige Patrone in die Ukraine liefern, denn wir sind nicht (offiziell) mit Rußland im Krieg. Gemäß Völkerrecht & Gewaltverbot des deutschen Grundgesetzes dürfte überhaupt nichts in die Ukraine geliefert werden, wenn es sich nicht ausschließlich um humanitäre Hilfe handelt, welche diesen Namen auch verdient. Waffen & Geld für militärische Zwecke fallen definitiv nicht darunter.
Nicht wir waren es, die 2014 den Bürgerkrieg überhaupt erst durch einen Putsch, der mit 5 Milliarden Dollar von langer Hand geplant war, entfacht hat, welcher durch militärische Eskalation 2022 Rußland zur offiziellen Kriegspartei machte. Wenn ich mir die Stimmen so anschaue, so ist es egal, ob grün, schwarz, rot oder gelb; einzig blau könnte noch so ein bißchen friedensbemüht sein, was aber auch der politischen Opportunität geschuldet sein könnte. Das Einzige, was die Grünen in diesem Fall tatsächlich vom Rest unterscheidet, das ist ihre Rolle als Tabubrecher. Heute noch dagegen gestimmt — morgen schon dafür! Sie fühlen sich wie Kunstrasen [1]! Allerdings gab es schon in der Vergangenheit parteiübergreifend Tabubrecher.
Mit freundlichen Grüßen,
Michael Schauberger
Verweise & Anmerkungen:
[1] youtube.com/watch?v=hX9u3WBSz8k
Noch eine Anmerkung an die liebe NDS-Redaktion:
Ich bitte darum, meine Leserzuschriften nicht in die neue deutsche Rechtschreibung zu “übersetzen”: ich schreibe bewußt so und bitte, dies zu respektieren.
8. Leserbrief
Der grüne Minotaurus:
Immer wieder wird über die Verwandlung der Partei „die Grünen“ von Besetzern der US-Raketendepots hin zu Förderern der Marschflugkörper und deren Einsatz im Feindesland spekuliert. Gleichzeitig wundert man sich, dass diese Partei in der ehemaligen DDR nie auf einen grünen Zweig kommt. Was zunächst als zwei getrennte paar Schuhe angesehen wird, zeigt bei genauerer Betrachtung, dass die Gründe dafür im Klassenkampf zu suchen sind, der mit der Einverleibung der DDR nicht verschwunden ist, sondern im Untergrund weiter schwelt und sich wie ein Bodenfeuer zur AfD durchgefressen hat.
Die Grünen sind eine Partei der Bourgeoisie. Ähnlich wie die heutige Linke traten sie einst als eine Partei der Postpubertären an, die sich immer noch im Clinch mit den „verhassten“ Eltern befanden. Es war en vogue nach der Veröffentlichung des Buches „Grenzen des Wachstums“ sich für den Umweltschutz zu engagieren. Man träumte von Gärten Eden, die natürlich gedüngt bei günstigem Chakra völlige Abgehobenheit gegenüber den „Prolos“ bieten sollte. Diese Partei ist das Gegenstück zur damaligen „Popper-Bewegung“, also den geschniegelten Jüngelchen und Girlies einer jungen Union, die vom Vater auf den Topf gesetzt wurden und sich deshalb einen Kurzhaarschnitt zulegten. Paradebeispiel: Friedrich Merz. Die sich weiter mit ihren Eltern bekriegenden Grünen hingegen fanden Väter im Geiste, die früher schon unter einem gewissen Herrn Himmler, der nicht nur an Astrologie glaubte, sondern auch an die Heilkraft von Kräutern, im tausendjährigen Reich nach biologisch-germanischen Anbaumethoden forschten. Diese Herren mit Latzhosen und Rauschebart hingen aber ebenfalls dieser Kastenideologie des Bürgertums an, so erfolgten die Proteste gegen Atomkraftwerke und die Aufstellung von Raketenbasen nicht aus einem Pazifismus heraus, sondern allein unter ökologischen Geschichtspunkten. Alles andere drum herum war nur Zeitgeistverpackung.
1997 habe ich eine Erzählung verfasst mit dem Titel „der Chemiebaukasten“. Es ist eine Satire als Antwort auf die geistige Enge und den Fanatismus bei den Grünen. Wie bei einer typischen Sekte sortierte der überzeugte Grüne jeden Mensch in eine Schublade. Die eine hieß „böse Menschen“, die andere: „Radfahrer“. Die Kriterien für einen Mensch aus Sicht der Grünen haben sich heute geändert. Aber, um als Mensch anerkannt zu werden, muss man keinen Meter vom Pfad der reinen Lehre abweichen. Die reine Lehre ist typisch bürgerlich und steht für eine Erziehungsdiktatur. „Man“ hat sich anzupassen, nicht aus der Reihe zu tanzen und ständig für das „Gute“ einzutreten. Das „Gute“ wird von der Parteispitze definiert. Das ist ein Grund, warum die Umweltgruppen in der DDR sich abwendeten, bis auf wenige Karrieristinnen, wie die Kirchentagstante und Waffenfanatikerin aus Friedrichroda.
Der Klassenkampf besteht auch deshalb noch, weil Umweltschutz und Friedenspolitik mit dem Kapitalismus unvereinbar sind. Das war den Umweltgruppen in der DDR bewusst, ebenso sahen sie, dass der „reale Sozialismus“ dem Umweltschutz abhold war, weil der Arbeiter- und Bauernstaat, um im globalen Kapitalismus zu überleben, seine Ideale einebnen musste. So ging bei den Umweltgruppen der aktive Umweltschutz auch mit einer notwendigen Systemveränderung zusammen. Das war für die DDR-Regierung natürlich eine fundamentale Bedrohung in ihrer Existenzberechtigung. Die Geistesverwandten in der BRD dagegen waren längst als notwendiges Übel akzeptiert.
Die heutgen Grünen stehen für Kapitalismus, denn schließlich haben sie wegen ihrer Herkunft ein Recht auf einen standesgemäßen Wohlstand. Deshalb ignorieren sie, dass durch den Krieg in der Ukraine ein ökologischer und klimatischer Jahrhundertschaden angerichtet wird, denn es ist wichtiger dem gemeinen Volk das Fleischfressen abzugewöhnen und sie zu einer vorgeschriebenen Lebensweise anzuhalten. Ein unverwechselbares Merkmal der bürgerlichen Klasse: „Was sollen nur die Leute von uns denken.“ Krieg ist für sie nur ein weiteres Mittel ihre Weltsicht den “Unbedarften“ einzubläuen. In der Sektenforschung findet sich bei den religiösen Eiferern neben der ach so menschenfreundlichen Heilsbotschaft stets die dunkle Seite einer verborgenen ungezügelten Aggressivität. Kriege werden ungehemmt für die gute Sache geführt.
Das Leben der Anderen zählt nicht. Jedoch steht für die Chefideologen fest: Hauptsache, der Krieg ist weit weg und wenn es ernst wird, besteht immer noch die Möglichkeit zu einem Sabbatjahr in Chile oder anderen fernen Ländern. Das erinnert an diesen Herrn Schäfer, der seiner Sektenfamilie einen unmittelbar ausbrechenden dritten Weltkrieg vorflunkerte, um den strafrechtlichen Konsequenzen der bundesdeutschen Justiz zu entgehen und wenig später seine „colonia dignidad“ in Chile zu gründen. Es geht bei den Grünen nicht um Verantwortung, sondern um „ganz oben zu schwimmen“, gespeist aus einer geradezu freidemokratischen Egomanie.
Stephan Ebers
Anmerkung zur Korrespondenz mit den NachDenkSeiten
Die NachDenkSeiten freuen sich über Ihre Zuschriften, am besten in einer angemessenen Länge und mit einem eindeutigen Betreff.
Es gibt die folgenden E-Mail-Adressen:
- leserbriefe(at)nachdenkseiten.de für Kommentare zum Inhalt von Beiträgen.
- hinweise(at)nachdenkseiten.de wenn Sie Links zu Beiträgen in anderen Medien haben.
- videohinweise(at)nachdenkseiten.de für die Verlinkung von interessanten Videos.
- redaktion(at)nachdenkseiten.de für Organisatorisches und Fragen an die Redaktion.
Weitere Details zu diesem Thema finden Sie in unserer „Gebrauchsanleitung“.




