Leserbriefe zu „Steinmeier im ZDF-Sommerinterview: Wettstrahlen mit der Interviewerin bei einem Trauerspiel“
Marcus Klöckner kommentiert hier das ZDF-Sommerinterview, das die ZDF-Redakteurin Diana Zimmermann mit Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier geführt hat. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk habe gezeigt, wie Hofberichterstattung aussehe. Wer als Journalistin Fragen stelle, die intellektuell entkernt und inhaltlich entleert seien, spiele der Politik nicht nur ins Feld, sondern lege ihr den Ball direkt vor die Füße. Denn: „Aufgabe von Journalisten wäre es, Politiker durch kritische Fragen auf den Boden der Realität zu holen – und nicht in ideologischer Komplizenschaft ihnen noch Wind unter ihre Flügel zu blasen“. Abgedruckte Leserbriefe geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Kürzungen aus redaktionellen Gründen bleiben vorbehalten. Wir haben dazu interessante E-Mails erhalten und bedanken uns dafür. Die nun folgende Leserbrief-Auswahl hat Christian Reimann für Sie zusammengestellt.
1. Leserbrief
Guten Tag,
Marmeladenbrot für die Beiden und anschließend Saures, hätte man durchaus servieren können. Ansonsten nichts neues vom Spalter der Nation. Ob er dem Amt des Bundespräsidenten gerecht wird, eher nein.
Auf Grund dessen, sein Beliebtheitsgrad in tiefen, tiefen Regionen. Sparen und den Gürtel enger schnallen, sollen eben die Kleinen. Auf großem Fuß und Schulden finanziert, die Residenz in Berlin.
Die Journalistin, wie vom ZDF gewohnt, auf Linie und unkritisch. Taff wäre es gewesen, Steinmeier nach seiner Rolle und dem Mitwirken, als Merkels Außenminister, bei den Minsker Verträgen 2014 zu fragen. Auch seine Rolle und seine Äußerungen während der Corona Zeit, wären eine Frage wert gewesen. Von dem Streben und dem Auftrag dem Frieden zu dienen, hat man nichts vernommen.
Ein Fazit könnte sein, zwei Seifenblasen in sommerlicher Atmosphäre, von denen ist einfach nicht mehr zu erwarten.
Ob sie es nicht besser können oder wollen, wahrscheinlich beides, ist zu vermuten.
Mit freundlichen Grüßen
Thomas Stöbe
2. Leserbrief
Liebes Team der Nachdenkzeiten!
Das Schlimme ist ja, dass man solche Leute, wie Steinmeier nicht abwählen kann.
Steinmeier als Kanzlerkandidat 2009 fährt für die SPD 23,0 % (-11,2 %) ein. Ergebnis: Er krallt sich den Fraktionsvorsitz ohne Abstimmung mit der Partei.
Nach der BTW 2013 mit 25,7 % (+2,7 %) für die wird er Außenminister.
2017 wird er Bundespräsident. (Ein paar Monate später: BTW SPD 20,5 % (-5,2 %).
BTW 2025 SPD 16,4 % (-9,3 %).
Man kann wählen, was man will. Man wird ihn nicht los.
(…)
Beste Grüße
Bernd Krüger
3. Leserbrief
Werter Herr Klöckner,
werte Redaktion,
welchen Stellenwert heute ein Bundespräsident hat misst sich daran, dass es eine Petition gibt, welche H.-P. Kerkeling ernsthaft als Nachfolger vorschlägt. Im Prinzip ist es egal, denn schon lange wurden wir nicht mehr verwöhnt, Papa Heuss bestimmte als erster BP die Höhe der Latte. Danach gab es schon noch welche, die man als Vertreter des Landes verstehen konnte, aber das ist bereits Geschichte. Ein solches Interview beleidigt schon eine mittlere Intelligenz, aber mehr kann man heute vermutlich nicht mehr erwarten, damit alle „Bildungsbürger“ und Konsumenten des ÖRR diese wichtigen Inhalte verstehen.
Mit freundlichen Grüßen
E. Bauer
4. Leserbrief
Sehr geehrte NDS Redaktion,
Sie sollten mal bei der Landesmedienanstalt anfragen, ob die nicht das ZDF anhalten können, ihre Kommentierung nachtraglich dem Sommerinterview anzuhängen oder ist dies nur bei der AFD nötig (Höcke Interview) ?
mfg
Ronny Dietzsch
5. Leserbrief
Hallo,
sehr gut, Herr Klöckner !
Ein Marmeladenbrot hat definitiv einen wesentlich höheren Nährwert als ein Satz wie :
„Die Zeiten sind unruhig. Man hat den Eindruck, dass vieles, was sehr sicher schien, brüchig geworden ist. Geht es Ihnen auch so?“
Es sind pure öffentlich-restliche Nebelkerzen, um zu verschleiern, dass eine desolate pure demokratiefeindliche, totalitäre Kriegs-Politik die Ursache für unruhige Zeiten sind…
Sätze wie :„Der Spaziergang hat seine Unschuld verloren.“ beweisen das Steinmeier große Schuld auf sich geladen hat.
Und ich verzeihe ihm diese Schuld nicht.
Genauso wenig wie dem Super Gau namens Gauck…
Und um die Realität tatsächlich abzubilden muss es heißen :
Das ist jemand, der hat in seinen zehn Amtsjahren den Rücken geradegemacht für die Aushöhlung der Demokratie; das ist jemand, der konnte Menschen spalten, der konnte Brücken abreißen, jemand, der den Wert des Kompromisses aberkannte und dafür auch Geduld und Arbeit eingesetzt hat.“
(Und in dieser Zeit den Bürger finanziell abgezockt hat )
Nur das ergibt Sinn, alles andere ist Propaganda !
Für jedem wachen A… ist das ZDF nur ein Parasit der raus muss , aber im A… des Bundespräsidenten ergibt sich mit dem ZDF eine Symbiose…
Aber was bleibt ist der Gestank….
Grüße
T. Rath
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