Termine und Veranstaltungen der Gesprächskreise
An jedem Samstag informieren wir Sie über die Termine für Veranstaltungen von Gesprächskreisen der NachDenkSeiten. Heute liegen uns Informationen für Termine in Würzburg, Schweinfurt, Hamburg, Lübeck, Hilden, Werder (Havel), Berlin, Limburg, Nürnberg, Darmstadt, Pfaffenhofen, Düsseldorf und Wiesbaden vor. Wenn Sie auch in der weiteren Zeit auf dem Laufenden bleiben wollen, dann schauen Sie hier. Da werden mögliche neue Termine ergänzt. Außerdem bitten wir hiermit auch auf diesem Wege die Verantwortlichen in den Gesprächskreisen, uns rechtzeitig Termine zu melden.
NachDenkSeiten-Gesprächskreis Schweinfurt/Würzburg – Deutscher Freidenker-Verband Schweinfurt/Würzburg
Am Sonntag, 1. November 2026, um 18:00 Uhr
Thema: Modell Schweiz: Frieden, Freiheit, Selbstbestimmung
Redner/Diskussionspartner: Michael Kraus
Ort: Gaststätte TV Oberndorf
Hermann-Gräf-Allee 1
97424 Schweinfurt
Informationen zur Veranstaltung
Der Politologe Michael Kraus stellt das Modell Schweiz vor. Was können wir von der Schweiz in puncto Frieden, Freiheit, Selbstbestimmung lernen? Herzliche Einladung zu Vortrag und Diskussion!
Eintritt frei, Spenden erwünscht!
NachDenkSeiten-Gesprächskreis Hamburg | nachdenken-in-hamburg.de
Am Mittwoch, 4. November 2026, um 19:30 Uhr
Thema: Militarisierung und Aufrüstung plündern unsere Sozialkassen: Rauben & Rüsten
Redner/Diskussionspartner: Burkhard Plemper, Petra Laffrenz, Hugo Ohle, Reiner Heyse, Idil Calli
Ort: Christuskirche Alton
Suttnerstr. 18
22765 Hamburg
Wie stoppen wir gemeinsam diese Politik?
Podiumsdiskussion mit
- Petra Laffrenz, Alraune Steilshoop
- Hugo Ohle, DGB-Jugend, IG-Bau
- Reiner Heyse, Rentenzukunft
- Idil Calli, DIDF
Moderation: Burkhard Plemper
Mit den Kosten für einen einzigen F-35A-Kampfjet kann man 1.500 Pflegefachkräfte für ein ganzes Jahr finanzieren. Eine einzige Flugstunde kostet so viel wie zwei bis drei durchschnittliche Jahresrenten. Kranke, Rentner und Arme sollen für die Kriegsvorbereitungen bluten. Müssen wir wirklich tatenlos zusehen, wie unsere Sozialkassen geplündert werden, um unser Land „kriegstüchtig“ zu machen? Welche Strategien können diesen Sozialkahlschlag stoppen? Wie schafft es die Friedensbewegung, dazu alle Betroffenen einzubeziehen, Gewerkschaften, Kirchen, Sozialverbände, Arbeitslose, Rentner, Umwelt- und Frauenbewegung, und wie kann die Zusammenarbeit gelingen?
Veranstalter: Hamburger Forum, Fried:A, NachDenkSeiten-Gesprächskreis Hamburg
Der Eintritt ist frei.
Mit deiner Spende unterstützt du unsere weiteren Aktivitäten.
Veranstalter: Friedensinitiative Altona, Hamburger Forum, NachDenkSeiten-Gesprächskreis Hamburg
Anmeldung: lets-meet.org/reg/f825e2c801414c7a2c
NachDenkSeiten-Gesprächskreis Lübeck
Am Samstag, 7. November 2026, um 16:15 Uhr
Thema: „Gemeinwohlökonomie – eine ganzheitliche Alternative zum Raubtierkapitalismus?“
Redner/Diskussionspartner: Christoph Greifenhain (GWÖ-Deutschland e.V.)
Ort: Restaurant Alte Feuerwache
Hansestrasse 24-26
23558 Lübeck
Die Gemeinwohlökonomie (GWÖ) ist ein nachhaltiges Wirtschaftsmodell mit dem Ziel einer ethischen Wirtschaftskultur. Als Alternative zum gegenwärtigen Wirtschaftsverständnis baut sie auf den Werten Menschenwürde, ökologische Verantwortung, Solidarität, soziale Gerechtigkeit, demokratische Mitbestimmung und Transparenz auf. Dahinter steht die Überzeugung, dass die drängenden Herausforderungen unserer Zeit Folgen des Kapitalismus sind und nur ganzheitlich und systemisch zu lösen sind. Als nachhaltiges Wirtschaftssystem bietet die Gemeinwohlökonomie eine Alternative mit konkreten Tools.
NachDenkSeiten-Gesprächskreis Hilden – Langenfeld – Haan – Monheim
Am Samstag, 7. November 2026, um 17:00 Uhr
Thema: Filmvorführung mit anschließender Diskussion – „NORDSTREAM – Die Sprengung”
Ort: Schulstraße 5
40721 Hilden
Ein Film von Moritz Enders und Gunther Merz
Wer ist verantwortlich? Und mit welchen Interessen?
Die Nord-Stream-Pipelines waren eine wichtige Lebensader der deutschen und westeuropäischen Energieversorgung. Wer hat sie gesprengt?
Der Film geht mehreren Spuren nach und lässt verschiedene renommierte Experten zu Wort kommen, darunter u.a. Ray McGovern (ehem. CIA-Mitarbeiter), Dr. Werner Rügemer sowie Harald Kujat.
Die Diskussionsrunde wird ca. um 20:30 Uhr beendet.
Anmeldung bis zum 4. November unter [email protected]
Eintritt frei – um Spenden wird gebeten.
Wir sind ein kleiner Gesprächskreis, der sich stabil seit jetzt fast acht Jahren regelmäßig trifft. Wir verfügen über eigene Räume, die allerdings nicht allzu groß sind. Daher können wir nur eine begrenzte Anzahl an Personen aufnehmen. Bei großem Interesse am Film wird es auch im Dezember eine Veranstaltung geben.
NachDenkSeiten-Gesprächskreis Berlin | nachdenken-in-berlin.de in Kooperation mit der Initiative „Werder (Havel) steht auf“
Am Montag, 9. November 2026, um 19:00 Uhr
Thema: „WARUM ICH – Wolf D. Kroll“ – Antikriegsfilm
Redner/Diskussionspartner: Regisseur Mario Nieswandt und Produzentin Melanie Madaus
Ort: Hotel zur Insel
Am Markt 6
14542 Werder (Havel)
Zur Webseite der Veranstaltung
„WARUM ICH – Wolf D. Kroll“ verbindet dokumentarische Elemente mit erzählerischer Kraft. Der Antikriegsfilm erzählt die Geschichte der 37-jährigen Journalistin und Mutter Emma – gespielt von Sandra Fronterré, die den Auftrag erhält, eine Reportage über Wolf D. Kroll zu machen, der 1945 als 17-jähriger Soldat die Schlacht um die Seelower Höhen, eine der letzten und brutalsten Schlachten vor dem Ende des Zweiten Weltkrieges, überlebte.
Was als journalistischer Auftrag beginnt, entwickelt sich für Emma zu einer persönlichen und emotionalen Reise in die Vergangenheit und Gegenwart, denn ihr 17-jähriger Sohn möchte ebenfalls Soldat werden. Es stellt sich also die Frage, ob sich die Geschichte wiederholen wird in Zeiten, in denen gefordert wird, Deutschland wieder kriegstüchtig zu machen.
Nach dem Film besteht ausführlich Gelegenheit zur Diskussion mit dem Regisseur Mario Nieswandt und der Produzentin Melanie Madaus.
Tickets
Eintritt 15 Euro, Tickets vor Ort oder auf dieser Webseite:
emma-events.de/?167161546090
Mit dem Ticketkauf unterstützen Sie freie Filmproduktion und leisten einen Beitrag zum Frieden.
Fahrplan für Teilnehmer aus Berlin
RE1 ab Berlin-Charlottenburg 17:34, Bahnhof Werder an 18:05
Bus 630 ab Bahnhof Werder 18:10, Werder-Gutshof an 18:19
oder
RE1 ab Berlin-Charlottenburg 17:50, Potsdam Hbf. an 18:05
Bus 580 ab Potsdam Hbf. 18:09, Werder-Gutshof an 18:34
Weitere Informationen
werderstehtauf.de/veranstaltungen
NachDenkSeiten-Gesprächskreis Schweinfurt/Würzburg – Deutscher Freidenker-Verband Schweinfurt/Würzburg
Am Samstag, 14. November 2026, um 18:00 Uhr
Thema: Ist Russland unser Feind?
Redner/Diskussionspartner: Patrik Baab
Ort: Gaststätte Zur Herieden
Heriedenweg 5
97080 Würzburg
Informationen zur Veranstaltung
„Nach einem neuen Krieg gegen Russland wird es Deutschland nicht mehr geben.“
Eine Analyse über das deutsch-russische Verhältnis
Man muss sich das vorstellen: Deutschland 2026 – ein Land, von dem die furchtbarsten Kriege des vergangenen Jahrhunderts mit vielen Millionen Toten ausgegangen sind – ist nicht in der Lage, im Ukraine-Konflikt eine einzige Friedens- und Vermittlungsinitiative zu starten. Das ist der Bankrott der Diplomatie, vor allem, wenn man weiß, dass dies alles andere ist als ein unprovozierter Angriffskrieg. Herzliche Einladung zu Vortrag und anschließender Diskussion mit dem langjährigen NDR-Mitarbeiter Patrik Baab!
Eintritt frei, Spenden erwünscht!
NachDenkSeiten-Gesprächskreis Schweinfurt/Würzburg – Deutscher Freidenker-Verband Schweinfurt/Würzburg
Am Sonntag, 15. November 2026, um 18:00 Uhr
Thema: Zensur-Industrie und digitaler Kapitalismus
Redner/Diskussionspartner: Patrik Baab
Ort: Gaststätte TV Oberndorf
Hermann-Gräf-Allee 1
97424 Schweinfurt
Informationen zur Veranstaltung
„Es geht nicht mehr nur um Meinung, es geht um die totale Kontrolle der Affekte und die Monetarisierung des Ressentiments.“
Der bundesweit bekannte Journalist Patrik Baab analysiert die tiefgreifende Umwandlung unserer Gesellschaft an der Schnittstelle von Macht, Kapital und Information.
Während die Fassade der Demokratie aufrechterhalten wird, findet im Hintergrund ein „Staatsstreich innerhalb der Verfassung“ statt, der den Rechtsstaat systematisch entkernt.
Herzliche Einladung zu Vortrag und anschließender Diskussion mit dem langjährigen NDR-Mitarbeiter Patrik Baab!
Eintritt frei, Spenden erwünscht!
NachDenkSeiten-Gesprächskreis Berlin | nachdenken-in-berlin.de
Am Dienstag, 17. November 2026, um 18:30 Uhr
Thema: „Berlin – Stadt des Krieges? Der Umbau Berlins zur Rüstungsmetropole“
Redner/Diskussionspartner: Chris Hüppmeier
Ort: Zunftwirtschaft
Arminiusstr. 2-4
10551 Berlin
Zur Webseite der Veranstaltung
Der Senat aus CDU und SPD will Berlin zur europäischen Metropole für sogenannte Defence Tech ausbauen. Das Ökosystem aus Start-ups, Tech-Parks und Universitäten scheint dafür bestens geeignet. Für den gesamten Osten Deutschlands soll die Stadt zum Zentrum des Umbaus zur Kriegswirtschaft werden. Seit Jahren arbeiten militaristische Netzwerke auf dieses Ziel hin.
Die Kriege in der Ukraine und in Westasien sowie der Völkermord in Gaza werden genutzt, um den militaristisch-reaktionären Gesellschaftsumbau voranzutreiben. Das Gütesiegel „battle proven” wird zum zynischen Ausdruck dieser Form der Technologieentwicklung. Prall gefüllte Rüstungstöpfe locken Wagnis- und Risikokapital mit Extraprofiten durch das Geschäft mit dem Tod.
Was für die Wenigen der Profit ist, bedeutet für die Mehrheit der Menschen Tod, Elend und Barbarei. Die Existenz der Menschheit ist gefährdet, wenn denen, die Kriege in aller Öffentlichkeit vorbereiten, nicht die Hände zerschlagen werden (Brecht).
Dafür brauchen wir eine starke und geeinte Friedensbewegung – in den Betrieben und Gewerkschaften, in Kommunen und in den Kiezen, in Schulen und Universitäten und gemeinsam auf der Straße.
der Referent
Chris Hüppmeier engagiert sich als Friedensaktivist gegen Militarisierung, Aufrüstung und die zunehmende Verflechtung von Wissenschaft und Rüstungsindustrie. Er ist aktiv in der Initiative „Hochschulen für den Frieden – Ja zur Zivilklausel“, in der DFG-VK und in der Friedenskoordination Berlin. Friedenskundgebungen unterstützt er mit Redebeiträgen; an friedenspolitischen Veranstaltungen beteiligt er sich mit Vorträgen. Als Autor veröffentlicht er Beiträge unter anderem bei der Informationsstelle Militarisierung (IMI), in Unsere Zeit (UZ) und junge Welt und im FriedensForum.
Zunftwirtschaft
Den Veranstaltungsraum stellt uns die Zunftwirtschaft für eine günstige Miete zur Verfügung. Bitte bestellt ein Getränk an der Theke, damit sich auch die Zunftwirtschaft über unseren Gesprächsabend freut.
Wenn ihr essen möchtet und genügend Zeit habt, speist vielleicht in der Gastwirtschaft schon vor dem Beginn des Gesprächsabends. Und bringt bitte fürs Bezahlen ein paar kleine Geldscheine und Münzen mit, damit der Zunftwirtschaft nicht das Wechselgeld ausgeht.
Kennenlernen und Gedankenaustausch
Der Vortrag beginnt im Versammlungsraum um 18:30 Uhr. Wenn ihr Zeit habt, könnt ihr aber gerne schon früher kommen. Wir treffen uns ab 17:30 Uhr in der Gastwirtschaft. Dort könnt ihr politisch interessierte Menschen kennenlernen und mit ihnen ins Gespräch kommen (und schon mal euren Sitzplatz im Versammlungsraum reservieren).
Einlass ab 17:30 Uhr, Beginn 18:30 Uhr
Der Eintritt ist frei, wir bitten um Spenden.
Anmeldung erforderlich, bitte hier: nachdenken-in-berlin.de/veranstaltungen/#20261117-TechHUB-SVI-Ost—Chris-Hueppmeier
(Die Anzahl der Plätze ist begrenzt)
NachDenkSeiten-Gesprächskreis Diez – Limburg – Bad Camberg
Am Mittwoch, 18. November 2026, um 19:00 Uhr
Thema: „Deutschland. Ein Wintermärchen”
Redner/Diskussionspartner: Tino Eisbrenner
Ort: Restaurant „Zur Turnhalle“
Ste.-Foy-Str. 16
65549 Limburg
(Veranstaltungsraum nur über eine Treppe erreichbar)
Der Sänger und Lyriker Tino Eisbrenner (Jahrgang 1962) rezitiert Heinrich Heines „Deutschland. Ein Wintermärchen“ (satirisches Versepos von 1844) und unterstreicht den klassischen Text immer wieder mit Liedern (eigenen und geborgten), die auch zu Heines Zeiten hätten entstanden sein können oder eben gar entstanden sind: romantische Lieder und Lieder des Aufbegehrens.
In diesem Wechselspiel klassischer und moderner Lyrik verblüfft den Zuschauer unweigerlich die Aktualität von Heines beißender Satire, seinem Zorn und seiner Wehmut, die ihn bei der Betrachtung seiner deutschen Heimat befällt.
Sind die Lieder hier von damals, oder lebt Heinrich Heine noch und hat sein „Wintermärchen“ erst gestern geschrieben? Hat sich denn scheinbar in den großen Fragen und kleinlichen Gepflogenheiten gar nichts verändert in diesem Land?
eisbrenner.de/programm/eisbrenner-deutschland-ein-wintermaerchen/
Der Eintritt ist frei – wir bitten um Spenden.
Getränke und Speisen sind auf eigene Rechnung erhältlich.
NachDenkSeiten-Gesprächskreis Nürnberg in Zusammenarbeit mit WIR WOLLEN REDEN: und dem Deutschen Freidenker-Verband
Am Donnerstag, 19. November 2026, um 19:00 Uhr
Thema: Vortrag „Zensur-Industrie und digitaler Kapitalismus“
Redner/Diskussionspartner: Patrik Baab
Ort: Rudolf-Steiner-Haus
Rieterstraße 20
90429 Nürnberg
Der NachDenkSeiten-Gesprächskreis Nürnberg lädt in Zusammenarbeit mit der Gruppe WIR WOLLEN REDEN und dem Deutschen Freidenker-Verband Nürnberg zum Vortrag
„Zensur-Industrie und digitaler Kapitalismus“.
Beginn: 19:00 Uhr, Einlass 18:30 Uhr
Patrik Baab unternimmt in diesem Vortrag eine tiefgehende Untersuchung über die Architektur der Macht im 21. Jahrhundert. Dabei geht es um folgende Schwerpunkte:
Die Zensurindustrie: Wie ein Geflecht aus NGOs, Geheimdiensten und IT-Konzernen die öffentliche Meinung steuert und Abweichler ökonomisch sowie sozial isoliert.
Den digitalen Kriegskapitalismus: Warum die Krise des Kapitalsystems in eine biofaschistische Technokratie führt, in der Daten die neue Währung der Kontrolle sind.
Militarisierung und Repression: Die Rolle der NATO und der EU bei der Herstellung einer „Kriegstüchtigkeit“, die keinen Raum mehr für diplomatischen Diskurs lässt.
Den Ausverkauf Deutschlands: Wie die Abhängigkeit von US-Finanzinvestoren (BlackRock & Co.) die Deindustrialisierung und den sozialen Abstieg beschleunigt.
Die Multikrise des Systems: Warum Krieg heute als „blutige Konkursverschleppung“ eines scheiternden Akkumulationsmodells fungiert.
„Es geht nicht mehr nur um Meinung, es geht um die totale Kontrolle der Affekte und die Monetarisierung des Ressentiments.“
Sowohl das Thema als auch die Thesen des Autors sollten zu einer lebendigen, möglichst konstruktiven Debatte führen. Wir laden Sie herzlich ein, sich daran zu beteiligen.
NachDenkSeiten-Gesprächskreis Darmstadt
Am Donnerstag, 19. November 2026, um 19:00 Uhr
Thema: Deutschland. Ein Wintermärchen
Redner/Diskussionspartner: Tino Eisbrenner
Ort: Theater im Pädagog (TIP)
Pädagogstraße 5
64283 Darmstadt
Der NachDenkSeiten-Gesprächskreis Darmstadt in Kooperation mit dem Deutschen Freidenker-Verband e.V. lädt ein zu unserer kleinen Konzertreihe
„Musik baut Brücken”
zum Thema:
„Deutschland. Ein Wintermärchen”
Der Sänger und Lyriker Tino Eisbrenner (Jahrgang 1962) rezitiert Heinrich Heines „Deutschland. Ein Wintermärchen“ (satirisches Versepos von 1844) und unterstreicht den klassischen Text immer wieder mit Liedern (eigenen und geborgten), die auch zu Heines Zeiten hätten entstanden sein können oder eben gar entstanden sind: romantische Lieder und Lieder des Aufbegehrens.
In diesem Wechselspiel klassischer und moderner Lyrik verblüfft den Zuschauer unweigerlich die Aktualität von Heines Betrachtung seiner deutschen Heimat.
Sind die Lieder hier von damals, oder lebt Heinrich Heine noch und hat sein „Wintermärchen“ erst gestern geschrieben? Hat sich denn scheinbar in den großen Fragen und kleinlichen Gepflogenheiten gar nichts verändert in diesem Land?
Mehr über Tino Eisbrenner hier: https://www.eisbrenner.de
Der Eintritt ist frei – Solidarspenden zur Kostendeckung sind erwünscht.
NachDenkSeiten-Gesprächskreis Pfaffenhofen & Freundschaft mit Valjevo e.V.
Am Samstag, 21.11.2026 um 19:00
Thema: Die Irren und die Toten. Eine ukrainische Tragödie
Redner/Diskussionspartner: Patrik Baab, Journalist und Autor (“Auf beiden Seiten der Front. Meine Reisen in die Ukraine”)
Ort: im Hofbergsaal
Hofberg 7
85276 Pfaffenhofen
Die ukrainische Bevölkerung als Opfer des Krieges und als Kanonenfutter der Eliten? Die Zivilbevölkerung trägt die Last in einer korrupten Kriegsmaschinerie…
Die Leiden der Menschen in der Ukraine sind nur schwer in Worte zu fassen! Zwangsrekrutierung, Elend und Tod auf der einen, grenzenlose Bereicherung und Partys auf der anderen Seite.
Und Deutschland, von dem die furchtbarsten Kriege der vergangenen Jahrhunderte ausgegangen sind , mit vielen Millionen Toten, ist nicht in der Lage, im Ukraine-Konflikt auch nur eine einzige Friedens- und Vermittlungsinitiative zu starten.
NachDenkSeiten-Gesprächskreis Düsseldorf
Am Dienstag, 24. November 2026, um 18:30 Uhr
Thema: Russlands vielfältige UNESCO Welterbestätten zwischen Isborsk und Baikal
Redner/Diskussionspartner: Thomas Neumann
Ort: Adersstrasse 44
40215 Düsseldorf
Russland ist ein geografisch gewaltiger und geschichtsträchtiger Raum. Der Mensch siedelt dort seit mindestens 45.000 Jahren.
UNESCO Welterbestätten bewahren einzigartige Kultur-und Naturwunder von außergewöhnlichem Wert und sichern geschichtlich wertvolle Dokumente.
Während seines vierjährigen Aufenthalts in Russland hat Thomas Neumann viele Reisen unternommen und lässt uns neben den UNESCO-Höhepunkten teilhaben am russischen Alltag, an den Gesprächen, die er mit Einheimischen, die gleichzeitig Bewahrer der „sprechenden“ Zeitzeugen sind, führte.
Thomas Neumann verfügt über eine 25-jährige Erfahrung als Osteuropaexperte und wird uns „mit Bild und Ton“ wertvolle Eindrücke vom kulturellen Raum östlich der Elbe vermitteln.
der Referent
Dipl.-Ing. Thomas Neumann lebt in Oschersleben, studierte in den 80er-Jahren in Kiew/Ukraine in der damaligen UdSSR Elektrische Antriebstechnik und Automatisierung. Vier Jahre lang war er für ein deutsches Unternehmen in Moskau tätig und arbeitete anschließend als Unternehmensberater mit Spezialgebiet Russland.
Der Eintritt ist frei. Um eine Spende wird gebeten.
NachDenkSeiten-Gesprächskreis Wiesbaden
Am Dienstag, 24. November 2026, um 19:00 Uhr
Thema: Johannes Maria Becker – vom Priesterseminar zum Major der Reserve bei der Bundeswehr und dann zum anerkannten Friedensforscher!
Redner/Diskussionspartner: Johannes Maria Becker
Ort: Im Georg-Buch-Haus in
der Wellritzstraße 38
65183 Wiesbaden
Die Welt wird unübersichtlicher und gefährlicher. Der Marburger Friedensforscher und Reserveoffizier Johannes Maria Becker schärft den Blick für die Konflikte unserer Zeit und ihre Möglichkeiten zur friedlichen Regelung. Im Kalten Krieg galt die bittere Losung: „Wer zuerst schießt, stirbt als Zweiter.“ Die Planung eines Atomkrieges diente nicht allein der Abschreckung, sondern offenbarte zugleich die Sinnlosigkeit eines solchen Krieges: Der Einsatz von Atomwaffen könnte die Menschheit vernichten. Vernunft und Unvernunft liegen dabei oft nah beieinander. Kants Satz „Das Meisterstück der Vernunft ist der Frieden“ bringt diese Herausforderung auf den Punkt.
Vier Jahrzehnte wissenschaftlicher Arbeit und praktischer Erfahrung bilden die Grundlage für Beckers Auseinandersetzung mit den aktuellen Herausforderungen. Auch die Kultur wird dabei nicht zu kurz kommen.
Vom katholischen Elternhaus zur Friedensforschung
Johannes Maria Becker wird 1952 als sechster Sohn in eine streng katholische und christdemokratisch geprägte Familie geboren. Sein Vater ist CDU-Vorsitzender, seine Mutter engagiert sich im Caritas-Vorstand. Zunächst scheint sein Weg vorgezeichnet: Messdiener, Internat und die geplante Laufbahn als Pfarrer.
Doch die Jahre 1968/69 markieren einen tiefen Einschnitt. Becker schließt sich der Außerparlamentarischen Opposition (APO) an, gründet die Schülerzeitung „Die Zelle“ und verlässt schließlich das Internat. Sein Studienziel ist nun Marburg, wo er sich mit den Arbeiten Wolfgang Abendroths und seiner Schüler auseinandersetzen will. Unter dem Einfluss von Gewerkschaftern, darunter Helmut Bausch von der Deutschen Volkszeitung (DVZ), entscheidet er sich, den Wehrdienst für einen „Marsch durch die Institutionen“ zu nutzen.
Nach zwei Jahren als Berufssoldat beginnt eine langjährige Laufbahn als Reserveoffizier. Er wird 1988 zum Major der Reserve ernannt. Als stellvertretender Bataillonskommandeur trägt er Verantwortung für 804 Soldaten.
An der Universität Marburg studiert er Politikwissenschaft, Geografie und Sport. Die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit militärischen Fragen prägt seinen weiteren Weg. Promotion und Habilitation, unter anderem bei Professor Dr. W. von Bredow, schließen sich an.
Friedens- und Konfliktforschung als Lebensaufgabe
Anfang der 1980er-Jahre wirkt Becker am Aufbau eines interdisziplinären Zentrums für Friedens- und Konfliktforschung (ZfK) an der Universität Marburg mit. Begleitet wird die Arbeit vom Verein Arbeitskreis Marburger WissenschaftlerInnen für Friedens- und Abrüstungsforschung (AMW).
Becker übernimmt 2004 die Koordination und Geschäftsführung des Zentrums. Über viele Jahre steht es für eine wegweisende Verbindung unterschiedlicher wissenschaftlicher Disziplinen in der Friedens- und Konfliktforschung. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören Rüstung und Abrüstung sowie die internationalen Beziehungen, insbesondere mit Blick auf Europa und Frankreich.
Vier Jahrzehnte Erfahrung in Wissenschaft und Praxis: Johannes Maria Becker verbindet militärische Kenntnisse mit friedenspolitischer Analyse. Seine Perspektive eröffnet einen kritischen Blick auf die Konflikte unserer Zeit, ihre Ursachen und die Möglichkeiten, sie friedlich zu lösen. Auch kulturelle Zugänge werden dabei ihren Platz finden.
Die Veranstaltung ist kostenfrei; eine Spende zur Deckung der anfallenden Kosten ist willkommen.
Wir freuen uns auf den Abend in Wiesbaden mit Ihnen.




