Nachtrag zu Strategie der Meinungsmache: „Die Wirtschaft boomt“ und „Null Bock auf Job“ vom 31. Januar 2007.

Albrecht Müller
Ein Artikel von:

Einer unserer Nutzer schickt uns zum gestrigen Tagebucheintrag eine sehr informative Mail mit seinen eigenen praktischen Erfahrungen.

Hier der Text:

„Seit längerem fällt schon auf, dass die ein bisschen besser verlaufende Konjunktur zu einem Boom hochstilisiert und in der Regel auch den Reformen zugeschrieben wird. Jetzt bringt der WDR in einer Ankündigung für „Hart aber fair“ mit Frank Plasberg – der Fernsehtipp auf der WDR-Startseite vom 30.1. – eine Erklärung dafür ins Spiel, dass trotz des angeblichen Booms noch zu viele Menschen arbeitslos sind: „Null Bock“ – also selbst schuld. Beide Behauptungen sind höchst fragwürdig. Sie sind vermutlich Teil der fortwährenden Gehirnwäsche.

Ihre Annahmen sind nicht nur völlig zutreffend, sondern sie bewahrheiten sich für viele Betroffene täglich in äußerst deprimierender Weise! Die og. Meinungsmache stellt dabei allerdings nur die öffentliche, mediale “Begleitmusik” dar für eine gut verzahnte Vorgehensweise von Wirtschaft, BA und ARGEn gegen Arbeitslose, insbesondere gegen ältere Langzeitarbeitslose dar. In diesem Zusammenhang ist auch das Programm “Arbeit 50 Plus” nicht nur kaum mehr als ein weiteres “soziales Feigenblatt”, sondern vielmehr ein zusätzliches Zwangsinstrument zur Abqualifizierung Arbeitssuchender, um sie mittels Zwangsmaßnahmen aus der Arbeitslosenstatistik heraus in Niedriglohnjobs oder “1€ – Arbeitsgelegenheiten” zu befördern.

Ich kann in diesem Zusammenhang hier allerdings nur persönliche Erfahrungswerte für den Bereich IT und Telekommunikation – im weitesten Sinne! – im Tätigkeitsfeld “Vertrieb” aus dem Rhein-Main Gebiet geben, gehe aber davon aus, daß es in anderen Arbeitsbereichen und Regionen ähnlich, und z.T. noch sehr viel schlechter aussieht.

Popanz “Arbeitsmarkt”:

  • Die in den Internet-Jobbörsen – “jobscout24.de”,”monster.de”, “wordldwidejobs.de” u.v.a. direkt von Unternehmen offerierten Stellenangebote sind größtenteils- über 80% – seit über 2 Jahren nur ständig aktualisierte “Fakes”, die realiter völlig gegenstandslos sind, da die dort ausgeschriebenen Stellen offensichtlich nie besetzt werden; gleiches trifft auf die der BA und den ARGEn vorliegenden Stellenangebote zu. Auf Bewerbungen und Anfragen bei den enstpr. Arbeitgebern erhält man i.d.R. überhaupt keine Antworten, oder lapidare Bescheide des Inhaltes, die Stellen seien “inzwischen besetzt”. Sie werden jedoch dennoch ständig weiter ausgeschrieben!
  • Die einschlägigen Unternehmen der Branche – deren größte und bekannteste in diesem Zusammenhang keinesfalls Ausnahmen darstellen – fallen in diesem Zusammenhang besonders auf, sie schalten ständig bis zu einem Dutzend “aktiver” Stellenangebote, dies alledings seit anderthalb Jahren, und stets die selben! Gleiches gilt für die meisten IT- und TK Hardware-Hersteller und Anbieter, sowie Händler und einschlägige Dienstleister der Branche.
  • Mehr als die Hälfte des gesamten og. Stellenangebotes wird von mehr oder minder bekannten, regionalen und überregionalen Personalberatungs- und Zeitarbeitsfirmen geschaltet, deren Antwort- und Rückmeldefreudigkeit hinsichtlich der an sie übermittelten Bewerbungen de facto gegen Null geht.
  • Gut 30% aller Job-Angebote der Branche wenden sich ausschließlich an Hochschulabgänger, und offerieren “Trainee”- oder “Praktikum”- Jobs.

Trugbild “Qualifikation”:

  • Für die meisten ausgeschriebenen, angeblich “offenen” Stellen werden außerordentlich hohe, größtenteils schon absurd anmutende Qualifikationsnachweise verlangt; hervorragender Hochschulabschluß, mehrjährige und nachweislich sehr erfolgreiche Berufstätigkeit, sowie ein persönliches “Netzwerk” an Beziehungen zu millionenschweren Kunden stehen neben Jugendlichkeit, hoher Belastbarkeit und “Dynamik” als Ausschlußkriterien im Anforderungsprofil. Welches derartige, höchst erfolgreiche “Genie” sollte daher seinen Arbeitsplatz wechseln wollen….?.
  • Selbst eher einfache Vertriebs- und Verkaufstätigkeiten sind hiervon betroffen! Ein Vierteljahrhundert Berufserfahrung und ein kaufmännischer Berufsabschluß zählen hingegen nichts mehr.

“Arbeit 50 Plus” – oder Minus?

  • In Gesprächen mit den entspr. ARGE-Mitarbeitern der Arbeitsvermittlung – viele von ihnen sind “externe” Freiberufler, auf “Erfolgsbasis” bezahlt! – hat sich bestätigt, daß die og., unter “Popanz Arbeitsmarkt” geschilderten Verhältnisse tatsächlich so zutreffen.
  • Viele von ihnen erkennen, daß praktisch alle ihre Versuche einer “Vermittlungstätigkeit” sinnlos sind, da es tatsächlich ganz einfach nichts zu vermitteln gibt.
  • Haben sie sich einer Weile dieser “Scheintätigkeit” ergebnislos hingegeben, verlassen sie meist frustriert die ARGE. Dies geschieht sehr häufig, und erklärt z.T. die dortige personelle Fluktuation und das teilweise totale organisatorische Chaos- als zwangsläufige Folgeerscheinung.
  • Diejenigen “Vermittler” die in den ARGEn verbleiben, sind meist selbst ehem. “Hartz-IV” Empfänger und heilfroh, überhaupt einen Job ergattert zu haben. Sie verstärken i.d.R. den Druck auf die Arbeitssuchenden mit allen Mitteln, um ihre Erfolgsquote zu erfüllen. Diese Mittel sind: 1€-Jobs, Minijobs, Hungerlohn-Jobs, sowie Arbeitsplatzangebote, die weitab vom Wohnsitz der Arbeitssuchenden liegen.
  • So erweist sich “Arbeit 50 Plus” gerade für qualifizierte, ältere Arbeitssuchende als eine ausweglose Rutsche in den Niedriglohn, als da z.B. wären: “Security-Jobs” am Flughafen für 5,25€/Stunde brutto, “Streckensicherheits-Jobs” bei der Bahn, sowie Hilfstätigkeiten bei der Müllentsorgung – alle zum gleichen “Tarif”. Dieser resultiert – nicht ganz zufällig – in einem Monatseinkomen, das 2-4 € über dem Alg-II Leistungssatz nebst Wohnkostenzuschuß liegt. “1€-Jobs” werden den Arbeitssuchenden durch die zusätzlichen 160€ “Nebenverdienst” zu Hartz-IV, und eine kostenlose ÖPNV-Monatskarte schmackhaft gemacht.
  • Den Druck verstärken die Leistungsabteilungen der ARGEn zusätzlich und beständig, indem sie Alg-II Folgeanträge nur mit mehrmonatiger Verzögerung bearbeiten, und die hiervon Betroffenen damit in allergrößte Existenznot bringen. Sie erlassen Bewilligungsbescheide meist nur noch in Folge einstweiliger gerichtlicher Verfügungen.
  • Die somit verursachten Leistungszahlungs-Ausfälle sorgen dafür, daß eigentlich “geschütztes Vermögen” von den Betroffenen angegriffen werden muß. Dies führt dann zu weiteren Komplikationen – wer somit gezwungen ist, Gegenstände seines privaten Besitzes zu verkaufen, wird wegen dieser “Einnahmen” sofort kriminalisiert, und mit Leistungssperren bedroht.

Daß hier ein radikaler “Umbau” unserer Gesellschaft im Gange ist, das erschließt sich wohl der Mehrheit der Bürger erst bei Würdigung aller hierfür relevanten sozio-ökonomischen Vorgänge.

Dieser “Umbau” geht Hand in Hand mit einer “Entprofessionalisierung” der Arbeitswelt, wie sie schon an anderer Stelle in den “NachDenkSeiten” sehr treffend beschrieben wurde. Zur Lohn- und Einkommensdrückerei ist praktisch jedes Mittel recht – während für die Karrieren und die Jobsicherheit der Führungskader deutscher Unternehmen – des mittleren und des Top-Managements – offenbar schon “das Erzählte reicht”, gilt für die Mehrzahl der Arbeitnehmer – und gerade auch für die, die es wieder werden wollen, daß “das Erreichte nicht mehr zählt”.

So macht sich hierzulande auch immer mehr eine “amerikanische” Organisation von Unternehmens- und Arbeitsstrukturen breit, die den einzelnen Arbeitnehmer in ein betrieblich-organisatorisches Umfeld stellt, das ihm kaum mehr fachliche und soziale Orientierung bietet, dafür um so mehr Überraschungen hinsichtlich der an ihn gestellten Anforderungen und Belastungen bereithält – so gelten z.B. 60-80 Arbeitsstunden pro Woche als Minimum.
Menschenverachtende, insektennhaft anmutende, kaum mehr durchschaubare “Matrix-Organisationen” sorgen einerseits für höchste Arbeitsteiligkeit, andererseits jedoch für multi-funktionelle und Abteilungs-übergreifende Aufgabenbereiche der einzelnen Mitarbeiter, die sich – untereinander heftigst konkurrierend! – genötigt sehen, gleich mehreren Vorgesetzten und deren widersprüchlichen Vorstellungen gerecht zu werden.
Kombiniert mit beständigem, allgegenwärtigem Erfolgsdruck durch ein Überwachungs-Raster aus “Performance Rating und Scoring” und “Training on the Job” wird das “Humankapital” unter höchstem Existenzdruck – gleich Laborratten! – durch ein vom Management institutionalisiertes Labyrinth leistungssteigernder Zwangsmaßnahmen getrieben, das mit dem angloamerikanischen Begriff “Rattenrennen” (Rat-Race) nicht ganz zufällig treffend beschrieben wird.

Damit diese Institutionaliserung des “Rattenrennens” als oberstes Prinzip einer neuen Arbeitswelt” auch wirklich funktioniert, muss es letztendlich auch zum gesellschaftlichen Grundprinzip erhoben werden, und als “Normalität” hingenommen, den Alltag der Menschen mehrheitlich bestimmen. Klar ist, daß bei diesem “Rattenrennen” nur noch Kandidaten an den Start gehen dürfen, die hinreichend jugendlich, gesund, “dynamisch” – will heißen: rücksichtslos-ehrgeizig und darüber hinaus grenzenlos willig (und billig!) sind. Was sonst noch an Qualifikation und Voraussetzungen zählt, ist bestenfalls schmalbandiges Fachwissen. Hohe Allgemeinbildung sowie breit angelegte Berufs- und Lebenserfahrungen von Job-Kandidaten stellen eher Störfaktoren für das “Management” dar, das alleine für das “Denken” zuständig ist und schon in der möglichen Kritikfähigkeit seines untergebenen Humankapitals” ernsthafte Probleme sieht. Denn das “Humankapital” soll genau so reibungs- und problemlos nutz- und einsetzbar sein – grenzenlos “formbar und flexibel” – wie auch andere Formen des Produktivkapitals, also Produktionsanlagen und Maschinen. Nutzen bis zur Verschleiß – oder Rentabiltätsgrenze, kaufen zum niedrigsten, verkaufen zum höchsten Preis, oder nach Gebrauch einfach ausrangieren und wegwerfen – ohne jede weitere Verpflichtung. Nur die Kapitalrendite zählt. Ältere, kranke, oder gar pflegebedürftige Menschen stehen dem nur noch im Wege, sie sind “Humanlasten” – da nicht mehr “vernutzbar”. Diese “Ausmusterungs-Phase” haben schon gut 10 Millionen “Weggeworfene” hinter sich, und es werden täglich mehr.

Nachfolgend zwei persönliche Erlebnisse (von vielen!) aus dem ewigen Jobkandiaten-Dasein eines 55-jährigen “Weggeworfenen”, der seit 3 Jahren versucht, dem von Kurt Beck (SPD) als “Unterschicht” entdeckten Abfallbehälter menschlicher Exisenz zu entkommen:

Vorstellungsgespräch mit Abqualifizierung:

Die Eckdaten des Arbeitsplatzangebotes eines größeren Hard- und Software Vertriebsfirma waren:

  • Telefonvertrieb (Call-Center)
  • Aufbau eines eigener Kundenstamms per Neu-Akquise
  • Tägl. mind. 30 ausgehende Telefonate oder 3 Stunden Telefontätigkeit (elektronisch kontrolliert / überwacht!)
  • “50-Stunden-Woche” (kontrolliert / überwacht!)

Meine 25-jährige berufliche Historie, branchentypischen Kenntnisse und Erfahrungen wurden als gut befunden, es wurde aber sofort klar gemacht, daß hierauf nicht der geringste Wert gelegt wird – da “nicht notwendig” und dank “modernerer” Vertriebsweisen inzwischen “kalter Kaffee”. Es zähle vielmehr nur, “am Telefon verkaufen zu können”. Den Umkehrschluß, daß dies scheinbar umso besser geht, je weniger ein Verkäufer wisse- den habe ich natürlich für mich behalten. Es stellte sich nach dem Einstellungsgespräch – das ich einem externen Peronalberater verdankte – auch heraus, daß mein Lebensalter eigentlich um 10 Jahre über der vom Unternehmen gewünschten Grenze lag. Ich war also wohl nur “Füllmaterial”, damit er zu diesem Termin sein Soll von vier Kandidaten vorstellen konnte. Vorstellungsgespräch – “Top-Job: Tagelöhner”

Nach über 4 Monaten Kooperation mit einer bekannten (und m.E. seriösen) Zeitarbeitsfirma wurde ein Bewerbungsgespräch mit einem “Start-Up” Unternehmen angebahnt – Tätigkeit: “projektweise” Vertriebsunterstützung bei Großkunden. Es stellte sich sehr schnell heraus, daß es um um nichts anderes als um eine “Call-Center” – Variante ging, bestückt mit einer Söldnertruppe aus freiberuflichen “Vertriebs-Spezialisten”, die irgendwelche durch Kostendruck entstandenen Vertriebslücken bei IT- und TK Anbietern billig füllen sollte. Von “Zeitarbeit” und einem “existenz sichernden Einkommen” war auch seitens dieses “Arbeitgebers” dann erwartungsgemäß nicht mehr die Rede. Aufgrund meines langjähriger Berufserfahrungs-Hintergrundes in der Branche würde man mir – vermutlich in wenigen Monaten – gerne die Gelegenheit für ein 2-tägiges “Probearbeiten” geben! Ansonsten sei es so, daß während der Weihnachts-, Winter-, Sommer- und Herbsturlaubszeit das Geschäft praktisch “ruhe”, weshalb man nur Freiberufler – tageweise und auf Abruf – “beschäftigen” könne. Diese betrachte man einfach als “Resource” ähnlich wie Druckerpapier! Denn selbst Zeitarbeitsverträge seinen “zu unflexibel”. Die Regel sei daher, pro Monat 2 bis max. 3 Wochen Arbeit an “freie” Mitarbeiter zu vergeben – je nach Auftragslage. Das auf dieser “freiberuflichen Basis” zu erwartende Monatseinkommen für “Resourcen” liege – je nach Auftragslage – zwischen Null und einem nicht näher definierbaren Betrag (!). Auch müßten die “freien Mitarbeiter” irgendwie nachweisen können, daß sie auch für andere Unternehmen tätig sind, um sog. Scheinselbständigkeit” zu vermeiden.

Fazit:

Dies sind nur zwei Beispiele von mehrenen Dutzend, und diese wiederum sind nur die Quintessenz aus mehreren Hundert Bewerbungen, von denen höchstens 2% in “konkrete” Bewerbungsgespräche – meist der obigen Art! – mündeten.

Wenn ich von meiner persönlichen beruflichen Qualifikation und langjährigen Erfahrung nach über 35 Jahren Arbeit ausgehe – die es mir offenbar niemals mehr ermöglichen, in meinem Leben irgend eine auch nur halbwegs anständig bezahlte, menschenwürdige Arbeit zu finden – dann darf ich erst gar nicht daran denken, wie es wohl Menschen mit geringerer Qualifikation ergeht. Deren Lebensumstände müssen doch von einer ermüdenden, zermürbenden und verzweifelten Vergeblichkeit ihres Daseins und einer noch düstereren Ahnung künftigen Alterselends gekennzeichnet sein!

Was sich hier meiner ganz persönlichen Wahrnehmung auftut, ist ein Blick auf die entsetzliche Vernichtung von Millionen menschlicher Existenzen, nicht nur einer politisch gewollten und geförderten Massenarmut, sondern eines künftigen Lebens unter höllischer Existenzangst für die Mehrheit der Bevölkerung. Wie lange kann so etwas andauern, ohne daß unsere Gesellschaft völlig auseinanderfällt? Ist sie imstande, derartige “amerikanische Verhältnisse” oder Schlimmeres – “Weimarer Zustände” – auf Dauer auszuhalten?

“Hart aber fair”

Auch diese Sendung am heutigen Tage vermied es – wie der Teufel das Weihwasser! – an den Dogmen des Meinungs-Mainstreams ernsthaft zu rütteln. 4 Millionen Arbeitslose und sittenwidrige Hungerlöhne blieben in der Darstellung der hierfür eigentlich Verantwortlichen “alles nur Einzelfälle”. Stattdessen wurde lang und breit das Thema “Henrico Frank” emotional aufgekocht, und zur Krönung der Abwegigkeit der Diskussion das Thema “Schwarzarbeit” eingebracht. Kein Wort in diesem Zusammenhang darüber, daß in- und ausländische Dumpinglohn-Kräfte von deutschen UNTERNEHMEN beschäftigt werden, die sich auf diese Weise Kosten- und Wettbewerbsvorteile verschaffen, und ihre Profite maximieren. Auch kein Wort darüber, daß die öffentliche Bezuschussung von Niedriglöhnen – also auch “Kombi-Löhne” – nichts anderes sind, als eine Legalisierung von “Schwarzarbeit”. Denn: wo liegt denn der – volkswirtschaftliche – Unterschied zwischen Schwarzarbeit und subventionierten Niedrigstlöhnen – ohne SV-Abgaben, Lohn- und MWSt – und der öffentlich geförderter Niedrigstlöhne – ebenfalls ohne SV-Abgaben, Lohn- und MWSt? Richtig, in der Straffreiheit solchen gewinnförderlichen Tuns für die Unternehmen. In beiden Fällen gehen der Staat und Sozialversicherungssysteme leer aus. Eine geradezu dummdreiste “Logik”, die dem Publikum hier vorgeführt wurde – neben beschwichtigendem Sozialgefasel der Herren Meyer (CDU) und Heil /SPD). “Hart”, aber keineswegs “fair”.

Mit freundlichem Gruß und einem bitte weiter so.“

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