Videohinweise

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Hier finden Sie alle zwei Wochen einen Überblick über interessante Videobeiträge aus anderen Medien und Veröffentlichungen. Wenn Sie auf “weiterlesen” klicken, öffnet sich das Angebot und Sie können sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JW/JB)

Hier die Übersicht; Sie können mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:

  1. Panama Papers
  2. Die Täter: Heute ist nicht alle Tage
  3. Krater für den Frieden
  4. Heiner Flassbeck: Kapitalismus am Ende? Konsequenzen der neoliberalen Weltordnung
  5. Krisen, Krieg und Flucht: Europas Außen- und Sicherheitspolitik in unruhiger Zeit
  6. Im Land der Lügen
  7. Mammon: Per Anhalter durch das Geldsystem
  8. Warum die Rettung Europas nicht gelingen kann
  9. Wie korrupt ist Deutschland?
  10. Flucht in die Karibik: Steuerflucht von Großkonzernen wie Volkswagen und Bosch
  11. Akte D: Die Macht der Pharmaindustrie
  12. “Schräge” Frage: Bundesregierung will sicherste Fluchtwege nicht verraten
  13. KenFM im Gespräch mit: Dr. Rainer Rothfuß
  14. KenFM im Gespräch mit: Dr. Daniele Ganser zu Medienkompetenz und Kriegspropaganda
  15. RT-Exklusivinterview mit Bernie Sanders: “Wir haben eine echte Chance zu gewinnen”
  16. “Medien”-Analyse von Mainz FreeTV zu den Anschlägen in Paris am 13. November 2015
  17. Kabarett und Co.

Vorbemerkung: Wir kommentieren, wenn wir das für nötig halten. Selbstverständlich bedeutet die Aufnahme in unsere Übersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Sie können uns bei der Zusammenstellung der Videohinweise unterstützten, indem Sie interessante Fundstücke an die Adresse [email protected] schicken. Wenn Sie diese Übersicht für hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese Möglichkeit der schnellen Information hin.

  1. Panama Papers
    1. Die Panama-Putin-Posse
      Wer hat die Panama Papers bezahlt? Das ICIJ, ein internationales Konsortium für investigative Journalisten. Das ICIJ wurde 1997 gegründet und gehört zum CPI, dem Center for Public Integrity. ICIJ und CPI werden vor allem aus Stiftungen finanziert. US-Stiftungen steinreicher Oligarchen, gegen die Putin selbst dann noch ein armes Würstchen wäre, sollte er tatsächlich 200 Milliarden gemopst haben.
      Finanziert hat die Enthüllungsstory, genannt Panama Papers, die Ford Foundation, der Rockefeller Family Fund, die W. K. Kellogg Foundation, Carnegie Endowment und, wie nicht anders zu erwarten, die Open Society Foundation eines gewissen, na klar, George Soros.
      Das könnte erklären, warum die Süddeutsche Zeitung, die Russland auch 2016 noch bezichtigt, die Krim annektiert zu haben, obwohl rechtlich längst bewiesen ist, dass hier eine Sezession vorliegt, in ihrem Text zu den Panama Papers Putin als den Bösewicht Nummer Eins darstellt.
      Die Krim wollte sich nicht der durch Faschisten unterstützten Putsch-Regierung in Kiew anschließen, nur hat dies das State-Department innerhalb der Süddeutschen Zeitung noch immer nicht verkraftet. Und dass Soros in der Ukraine während des Putsches auch das ZDF mit von ihm gezimmerten Nachrichten versorgte, ist der SZ anscheinend egal.
      Ist es nicht verwirrend, dass ausgerechnet ein Netzwerk von Superreichen über ihre Stiftungen, die sie gründeten, um Steuern zu sparen und das gesparte Geld politisch nutzen, jetzt DIE Enthüllung des Jahrhunderts in Sachen Steuerschlupflöcher finanziert hat, und keine Sau in den Leitmedien sich die Frage stellt, wie das zusammenpasst?
      Gut, dass wir alternative Blogs wie den von Alexandra Bader aus Österreich haben. Sie stellt die Frage, ob Putins Intimfeind George Soros als Mitfinanzier des Enthüllungspapiers nicht stutzig machen müsste.
      Reichlich dubios.
      Quelle: KenFM via YouTube

    2. US-Außenamtssprecher Mark Toner erklärt US-Finanzierung der Panama Papers-Enthüllung
      Gegenüber Journalisten hat der Sprecher des US State Department, Mark Toner, die Verbindungen der US-Regierung zu der Organisation USAID offengelegt, welche die Panama Papers erhalten und veröffentlicht hat. Toner räumt ohne Umschweife ein, dass die US-Regierung die Journalistenorganisation finanziert. Allerdings finde angeblich keine Einflussnahme auf die publizierten Inhalte statt. Doch in seiner Begründung gerät Toner abermals deutlich ins Schlingern.
      Quelle: RT Deutsch via YouTube

    3. Sahra Wagenknecht: »Es geht um organisierte Kriminalität der Reichen und Mächtigen«
      Es ist schon beeindruckend, welche Hyperaktivität die Bundesregierung plötzlich entfaltet. 10-Punkte Plan, Forderungen nach „weltweiter Transparenz“ und Verbot von Briefkastenfirmen. Es ist wirklich bemerkenswert, wie Sie versuchen, die Öffentlichkeit für blöd zu verkaufen. Wollen uns ernsthaft weismachen, dass sie erst durch die Panama Papers entdeckt haben, dass Briefkastenfirmen zur Steuerhinterziehung, Geldwäsche und für andere kriminelle Handlungen missbraucht werden? Während die Regierung hier den Robin Hood im Kampf gegen die großen Steuerhinterzieher gibt, hat sie real alles dafür getan, dass die Geldwäsche- und Steuerhinterziehungsmafia auch in Zukunft völlig unbehelligt ihren dunklen Geschäften nachgehen kann.
      Quelle: Linksfraktion via YouTube

  2. Die Täter: Heute ist nicht alle Tage
    Jena 1990. Seit dem Zweiten Weltkrieg gibt es keine ähnliche Situation in Deutschland, in der in so kurzer Zeit so viele Menschen gleichzeitig ihre Arbeit verlieren. Viele Jugendliche in Ostdeutschland erleben ihre verunsicherten Eltern und Lehrer, spüren die Machtlosigkeit der Polizei und des Staates. Sie fühlen sich orientierungslos, ungeliebt und gekränkt.
    Instinktiv ordnen sie sich als Menschen zweiter Klasse ein, versuchen sich anzupassen und lernen in kürzester Zeit, dass von Seiten der Gesellschaft keine oder wenig Hilfe zu erwarten ist. Reihenweise driften junge Leute von der Schule in die Arbeitslosigkeit. Manche schaffen den Sprung, indem sie in die alten Bundesländer wechseln. Doch der Film wendet sich jenen zu, die bleiben – und wütend anfangen zu rebellieren.
    Eine von ihnen ist Beate Zschäpe, die in den Bann junger Rechtsradikaler in Jena-Winzerla gerät. Sie freundet sich mit Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt an. Aus den drei Freunden wird schnell eine verschworene Gemeinschaft. Ihr Gefühl der Ohnmacht und Unsicherheit ist das grundlegende Erfahrungsmuster, das sie mit tausenden jungen Menschen in Ostdeutschland teilen. Bei den dreien aber setzt eine eigene Entwicklung ein: Wut und Rebellion werden in Hass und Gewalt verkehrt. Sie suchen nach Wahrheit und werden entsetzlich fündig.
    Quelle: ARD

    dazu auch die Teile II (Die Opfer – Vergesst mich nicht) und III (Die Ermittler – Nur für den Dienstgebrauch)

    Anmerkung Wolf Wetzel: Am 30. März 2016 strahlte das ARD den ersten Teil der Spielfilmtriologie „Mitten in Deutschland: NSU“ aus. Bei diesem Projekt werden drei Filme mit drei Perspektiven von drei Regisseuren gezeigt:

    • “Die Täter – Heute ist nicht alle Tage” (1. Teil)
    • “Die Opfer – Vergesst mich nicht” (2. Teil)
    • “Die Ermittler – Nur für den Dienstgebrauch” (3. Teil)

    Anspruch der drei Filme sei, so die Ankündigung, eine „Spurensuche“. Das klingt spannend und wirft sofort die Frage in den Raum: Fällt die „Spurensuche“ anders aus als die der polizeilichen Ermittler, die letztendlich die Anklageschrift und den Prozess in München prägt?

    Die erste Hälfte des Spielfilms zeichnet die Lebensverhältnisse der drei Protagonisten nach, die später einzig und allein den NSU gegründet haben sollen: Beate Zschäpe, Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt.

    Die Wende, die mit „Wir sind das Volk“ (als Gegenmacht zur Regierung) begann und mit „Wir sind ein Volk“ (als Wiederentdeckung des Deutsch-Nationalen) endete. Die Enttäuschung über Versprechungen („blühende Landschaften“), von denen nur Wenige profitierten. Die Angst vor den wirklich Mächtigen und die feige Wut in Richtung jener, die weniger haben sollen als die Enttäuschten – wie in Rostock-Lichtenhagen, als mehrere Tage ein Flüchtlingsheim belagert und dann angezündet wurde – während die Polizei zuschaute.

    Das endet schließlich in der de facto Abschaffung des Asylrechts 1993. Eine Zäsur, die die Protagonisten zu Recht als Ermutigung und Bestätigung begreifen … weiter zu machen … Worten Taten folgen zu lassen. In der Folgezeit wird in der Neonaziszene breit und offen darüber diskutiert, sich in „Zellen“ zu organisieren, sich zu bewaffnen.

    All das ist glaubhaft und erschreckend überzeugend dargestellt. Bis dahin.

    Nun kommt eine spannende Szene: Die Drei sind auf der Suche nach Sprengstoff und finden einen „Kameraden“, der ihnen verspricht, diesen zu besorgen. Mehr erfährt man nicht. Dann folgt 1998 die Durchsuchung der Garage in Jena, die Beate Zschäpe von einem Polizisten angemietet hatte. Zuerst werden die mit der Durchsuchung beauftragten Polizisten – im Film – zu einer falschen Garage geführt. Dann sieht man einen Polizisten, der zum Handy greift, eine Information bekommt, zurückkommt und nun auf die Garage verweist, um die es tatsächlich geht. Dort werden sie fündig: »Vier fertige Rohrbomben, 1,3 Kilo TNT-Sprengstoff, Kabel und allerlei Nazi-Propaganda.« (FAZ vom 3.3.2013)

    Wenig später sieht man die späteren NSU-Mitglieder in aller Ruhe davonfahren, auf dem Weg in den Untergrund.

    All das ist auffallend lücken- und sprunghaft – im Film. Nicht einmal die Szene, in der ein Polizist den Tipp für die richtige Garage bekommen hatte, wird aufgelöst. Schließlich fragt man sich als Zuschauer: Wer gab diesen Tipp? Woher wusste der „Informant“ so genau Bescheid? Und warum wurden die Drei nach den Funden nicht (vorläufig) festgenommen?
    Der Film folgt der offiziellen Version. Auch wenn das Wort „Panne“ nicht ausgesprochen wird, man wird mit diesem Gefühl zurückgelassen.

    Hier endet die versprochene „Spurensuche“ – wider besseres Wissen. Denn in den Akten findet sich weitaus mehr – was auch gar nicht bestritten wird: Der Kamerad, der den Sprengstoff besorgt hatte, war ein V-Mann und er hat einen Namen: Thomas Starke. Dieser war führendes Mitglied der neonazistischen Organisation ›Blood &Honour‹ in Sachsen und in den 90er Jahren mit Beate Zschäpe liiert. Als V-Mann erhielt er den Decknamen VP 562, geführt wurde er vom LKA Berlin. Thomas Starke genoss das Vertrauen der Drei, bis zur letzten Minute. In besagter Garage wurde nicht nur der Sprengstoff gefunden. Dort befand sich auch eine konspirative Telefonliste. Auf dieser sind über 50 Neonazis aufgeführt, die Crème de la Creme, über die ganze Bundesrepublik verteilt. Darauf befanden sich auch vier V-Leute, u.a. Thomas Starke.

    Als das dürfte den Filmemachern nicht entgangen sein. Sie wollten diesen Spuren nicht folgen. Damit setzen sie in Spielfilmversion das fort, was bis heute anhält: Spuren vertuschen, Spuren unterschlagen, rätselhaft bleiben, wo es kein Rätsel zu lösen gilt: Thomas Starke hat als V-Mann den Sprengstoff geliefert, was bereits ein Straftatbestand ist. Die ihn führende Behörde wusste also von den Plänen der Neonazis und half ihnen dabei, diese in die Tat umzusetzen. Deshalb konnte auch die Garage gefunden werden. Um es kurz zu machen: Wenn eine Behörde weiß, dass sich Neonazis bewaffnen, wenn man mithilfe dieses V-Mannes in die Vorbereitung eines Untergrundes eingebunden ist, dann wäre es ein Leichtes gewesen, diese Neonazis zu stoppen. Man bringt einen Haftbefehl mit, durchsucht die Garage, findet genau das, was man zur Vollstreckung eines Haftbefehls und zur späteren Anklageerhebung braucht … und der NSU – in dieser Besetzung – hätte es gar nicht gegeben.

    Stattdessen kommt man ohne Haftbefehl, verzichtet auch auf die Möglichkeit eines vorläufigen Haftbefehls und lässt sie laufen. Das kann man in der Summe und in der Systematik nicht als Panne bezeichnen, sondern als „Aktivierung“ eines neonazistischen Untergrundes.

    Der Spielfilm setzt diese cineastische Spurenvertuschung wenig später fort. Er schafft ein weiteres Rätsel, das keines ist: Die Drei befinden sich im Untergrund und man sieht in der letzten Sequenz vor dem ersten Mordanschlag im Jahr 2000 in Nürnberg, wie sich Uwe Mundlos mit seinen Eltern trifft – in einem Park. Dort raten die Eltern ihren Sohn, sich zu stellen – was sich strafmildernd auswirken würde. Dieses Familientreffen ist keine fiktionale Zutat. Sie haben belegt mindestens zweimal stattgefunden. Auch dabei konnten die Filmemacher auf vorhandene „Spuren“ und Akten zurückgreifen. Aber warum stellen sie sich und dem Publikum nicht die Frage: Wie kam es dazu und was wussten die Behörden darüber? Wieder schweigt sich der Film darüber aus, obwohl es am aller wenigsten an beweiskräftigen Spuren mangelt: Die drei abgetauchten Neonazis wurden gesucht, nachdem man sie in den Untergrund geleitet hatte. Dazu gehörte auch die Überwachung der Telefonanschlüsse der Eltern. Tatsächlich ist die Anbahnung und Durchführung dieses Familientreffens bestens dokumentiert: Uwe Mundlos informierte seine Eltern, dass alles weitere nicht am Telefon besprochen wird. Man würde ihnen ein Handy vorbeibringen, um der zurecht angenommenen Überwachung zu entgehen. Mithilfe dieses Handys wurden mindestens zwei Treffen ausgemacht und realisiert. Warum zeichnet der Film diese Details nicht nach?

    Nun, nicht nur die Filmemacher, auch die ZuschauerInnen würden sich dann berechtigterweise fragen, warum man diese erfolgreiche Überwachung nicht dazu genutzt hatte, Uwe Mundlos festzunehmen?

    Die zweite, dritte Möglichkeit, etwas zu verhindern, was später zu der Terror- und Mordserie führte.

    zu diesem Thema finden Sie auch auf den NachDenkSeiten sehr interessante Artikel

  3. Krater für den Frieden
    Nach offizieller Lesart tragen die Sowjets bis heute die Alleinschuld an der deutschen Teilung, dem Kalten Krieg und dem Rüstungswettlauf. Doch: 1959 war die Erd-Atmosphäre durch die Atomtests radioaktiv verseucht und der sowjetische Staatschef, Nikita Chroustschow, forderte vor den Vereinten Nationen ein Ende des Rüstungswettlaufs und ein Ende aller Atomtests.
    Gleichzeitig wollte er einen Friedensvertrag für ein vereinigtes und neutrales Deutschland. Diese Vorschläge sollten auf einer Gipfelkonferenz im Mai 1960 in Paris von den alliierten Siegermächten verhandelt und beschlossen werden.
    Doch durch gezielte Provokationen änderten die USA den Lauf der Geschichte zu Lasten Russlands, Deutschlands und Europas für die nächsten 29 Jahre. WIE? und WARUM? Wie gelang es den USA, die Abrüstung und ein neutrales Gesamtdeutschland zum Scheitern zu bringen? Warum werden wichtige Atomversuche in Patagonien bis heute verschwiegen, dafür aber eine „heldenhafte Entführung“ eines Nazi-Kriegsverbrechers durch den Mossad erfunden?
    Auch das Erdbeben 1960 in Chile, das bisher stärkste in der Menschheitsgeschichte, gilt nach wie vor als Naturkatastrophe – und nicht als durch die US-Atomversuche ausgelöst. Bis heute wird die Weltöffentlichkeit über diese Katastrophen schamlos belogen.
    In den Archiven der USA, der Bundesrepublik, Argentiniens und der Katholischen Kirche indessen, finden sich Dokumente, die ein Licht auf die wahren Ereignisse und auf die Machenschaften von CIA und Pentagon werfen. Aus den Recherchen zu den Hintergründen entstand der Dokumentarfilm „Krater für den Frieden“, der mit Zeitzeugen und frei gegebenen und eingeklagten Dokumenten bisher sorgfältig versteckte Zusammenhänge aufdeckt.
    Quelle: Gaby Weber via YouTube

    Lesen Sie dazu bitte auch das NachDenkSeiten-Interview „The Revolution Will Not Be Televised“ mit Gaby Weber

  4. Heiner Flassbeck: Kapitalismus am Ende? Konsequenzen der neoliberalen Weltordnung
    Bankenkrise, Griechenlandrettung, TTIP und CETA – ökonomische Weichenstellungen tangieren in Zeiten gemeinsamer europäischer Gesetzgebung und Globalisierung weit mehr als nur einzelne Volkswirtschaften. Angesichts des wachsenden Einflusses multinationaler Großkonzerne und undurchschaubarer Verstrickungen im Finanzsystem ist nicht nur in der Wissenschaft zunehmend die Rede von einer neoliberalen Postdemokratie.
    Quelle: Heiner Flassbeck via YouTube

  5. Krisen, Krieg und Flucht: Europas Außen- und Sicherheitspolitik in unruhiger Zeit
    In Europa herrscht Frieden und das schon seit mehr als 70 Jahren. Seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges währt eine lange Friedensperiode auf dem alten Kontinent, die – unterbrochen durch den Jugoslawienkrieg – bis heute anhält.
    Wenn es galt, Europa oder Deutschland mit der Waffe zu verteidigen, dann geschah das weit entfernt: am Hindukusch oder am Horn von Afrika. Doch Krisen und Kriege rücken näher. Ob in der Ukraine oder aktuell zwischen Armenien und Aserbeidschan. Konflikte werden auch in Europa wieder mit Waffen ausgetragen. Vor Europas Haustür, im Nahen Osten, ist die entfesselte Kriegsgewalt scheinbar unüberwindbar und die Folgen – die Flucht der Menschen eben genau vor diesen Kriegen – stellt Europa vor eine Bewährungsprobe. Wie geht man richtig mit den Kriegsflüchtlingen um? Über diese Frage entzweit sich Europa.
    Was aber sind die Ursachen für die neuen Kriege? Welchen Beitrag kann und muss Europa zu ihrer Beilegung leisten? Sind steigende Wehretats die richtige Antwort? Lässt sich Frieden ohne Waffen schaffen? Welche Rolle spielt Russland? Was wird aus dem Friedensprojekt Europa?
    Über diese und weitere Fragen diskutiert Michaela Kolster mit ihren Gästen:
    – Jan van Aken (Politiker, Die Linke)
    – Rainer Arnold (Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion)
    Quelle: phoenix via YouTube

  6. Im Land der Lügen
    Zahlen lügen nicht! Diese angebliche Wahrheit machen sich viele zunutze – vor allem Politik und Wirtschaft, lassen sich doch hinter scheinbar objektiven Zahlen die wahren Interessen und Ziele “wissenschaftlich” verbergen. Ob Bluthochdruck oder Blutzucker – die letzten Jahre wurden die Grenzwerte immer wieder gesenkt. Zur Freude der Pharmaindustrie, die auf diese Weise zu Millionen neuer Patienten kommt. Und der medizinische Nutzen ist längst nicht so eindeutig, wie man der Öffentlichkeit suggeriert, basieren die Zahlen doch oft auf fragwürdigen Studien, die interessengesteuert entstanden sind, sagt der weltweit anerkannte Risikoforscher Prof. Gerd Gigerenzer.
    Quelle: Das Erste
  7. Mammon: Per Anhalter durch das Geldsystem
    Filmemacher Philipp Enders’ Reise durch die Finanzwelt: Geleitet von einer mobilen App landet er bei der Suche nach seinem verlorenen Geld nicht nur bei der Europäischen Zentralbank (EZB), sondern auch in einer spanischen Bauruine. Seine Recherchen legen ein System von Abhängigkeiten frei und die Erkenntnis, dass die Krise des Finanzsystems auch eine Chance auf Veränderung birgt.
    Quelle: arte
  8. Warum die Rettung Europas nicht gelingen kann
    Der international renommierte Ökonom Heiner Flassbeck analysiert die Ursachen der europäischen Finanzkrise, untersucht die aktuelle Geld- und Finanzpolitik in Europa und hinterfragt, wem bzw. wozu diese Geldpolitik nützt. Er erläutert, welche Folgen die aktuell betriebene Finanzpolitik für die wirtschaftliche Entwicklung in Europa, die Zukunft des Euro sowie die politische Stabilität in Europa haben wird. In diesem Zusammenhang geht er auch auf die Entwicklung in Griechenland ein.
    Quelle: Heiner Flassbeck via YouTube

  9. Wie korrupt ist Deutschland?
    Analysen von Ermittlern für die ZDFzeit-Doku kommen zum Schluss: Bestechung ist hierzulande weit verbreitet und strukturell tief verwurzelt.
    Quelle: ZDF
  10. Flucht in die Karibik: Steuerflucht von Großkonzernen wie Volkswagen und Bosch
    Ein zdf zoom–Beitrag darüber, wie internationale Konzerne wie Volkswagen (VW), Bosch uvm. dafür sorgen, dass ihre Steuerlast immer mehr sinkt, während der Mittelstand zahlt und zahlt.
    Quelle: ZDF via YouTube

  11. Akte D: Die Macht der Pharmaindustrie
    Die deutsche Pharmaindustrie sieht sich selbst als Garant für Gesundheit und ein langes Leben. Doch Aufsehen erregt sie seit Jahrzehnten mit Skandalen – und mit unaufhörlich steigenden Arzneimittelausgaben.
    Quelle: ARD
  12. “Schräge” Frage: Bundesregierung will sicherste Fluchtwege nicht verraten
    No risk, no fun: Die Bundesregierung hat keinerlei Interesse zu verraten, welche neue Flüchtlingsroute nach Europa für Flüchtlinge am sichersten ist. Die neuen Wege sind: von Albanien nach Italien, die Ostbalkanroute über Bulgarien sowie die zentrale Mittelmeerroute, die meist von Libyen aus genutzt wird. Die Frage, welcher dieser Wege am wenigsten das Leben der Menschen riskiert, findet das Auswärtiges Amt “schräg”…
    Quelle: jung und naiv via YouTube

  13. KenFM im Gespräch mit: Dr. Rainer Rothfuß
    Dr. Rainer Rothfuß ist ein Wissenschaftler, der sich permanent mit der Frage beschäftigt, wie Konflikte entstehen und wie man diese in einem frühen Stadium so entschärfen und lösen kann, dass sich keine Seite bemüßigt fühlt, Gewalt anzuwenden.
    Das gefällt nicht jedem.
    Angeschobene Konflikte, die nicht in einem Ressourcen-Krieg enden, sind für die Rüstungsindustrie als verlängerter Arm global operierender Konzerne mehr als ein Verlustbringer. Sie gefährden ihr Geschäftsmodell, das ohne Mord, Totschlag und die im Anschluss lancierte „humanitäre Hilfe“ gar nicht zum Geschäft würde.
    Jeder, der sich ohne Wenn und Aber für den Frieden einsetzt, für wirklich fairen Handel, Kooperation und Transparenz, bekommt es früher oder später mit dem Militärisch-Industriellen-Komplex zu tun, der längst auch einen großen Teil der Presse unterwandert hat.
    Pauschal lässt sich zusammenfassen: Wer sich dem Raubtierkapitalismus entgegenstellt, ob als Aktivist, Journalist, Politiker, Kirchenmann oder Wissenschaftler, wird diffamiert und verleumdet, mit dem Ziel, ihn zu isolieren und wirtschaftlich kaputt zu machen.
    Auch Prof. Dr Rainer Rothfuß kann inzwischen ein Lied von dieser Taktik singen. Seine Stelle als Junior-Professor an der Universität Tübingen wurde nicht verlängert.
    Rothfuß hatte es gewagt, sich als damaliger Vorsitzender der Internationalen Gemeinschaft für Menschenrechte auch mit der Ukraine-Krise zu beschäftigen. Er hatte er es etwa „gewagt“, Dr. Daniele Ganser als Dozent zu laden, und er „erdreistete“ sich, einem privaten russischen Presseportal ein Skype-Interview zu geben.
    Da endete dann die Presse- und Meinungsfreiheit auch an deutschen Universitäten, vor allem, wenn wie in Tübingen ein Mitglied der Atlantik-Brücke und des Aspen-Instituts eher die „neutrale“ Linie der Universität verkörpert. Claus Kleber ist seit 2015 Honorarprofessor für Medienwissenschaften in der Hölderlin-Stadt.
    Dr. Rothfuß lässt sich aber nicht unterkriegen. Im Gegenteil, sein aktuelles Projekt, eine Friedensfahrt, die vom 8. bis 21. August geplant ist und von Deutschland direkt nach Moskau führt, wird mehr Staub als bisher aufwirbeln. Mediale Unterstützung durch KenFM ist gewiss.
    Ziel der Reise ist es, den Frieden als das höchste Gut in Europa hochzuhalten. Gute Nachbarschaft ist schlecht für Kriegstreiber, oder, wie Mark Twain sagte: Reisen ist tödlich für Vorurteile.
    Quelle: KenFM via YouTube

  14. KenFM im Gespräch mit: Dr. Daniele Ganser zu Medienkompetenz und Kriegspropaganda
    Kriegspropaganda trägt Camouflage. Perfekt getarnt. Nur das geschulte Auge erkennt sie, und nur beim genauen Hinsehen. Wer sie jedoch nicht bemerkt oder gar ignoriert, für den kann das tödliche Folgen haben. Welche Interessen haben jedoch diejenigen, die auf Menschen wie Dr. Daniele Ganser einschlagen, weil diese Kriegspropaganda enttarnen? Die Antwort auf diese Frage ist ernüchternd.
    Erfreulich ist hingegen, dass Ganser sich nicht unterkriegen lässt und eine immer größer werdende Gruppe von kriegsmüden Bürgern erreicht. Der Historiker und Friedensforscher aus der Schweiz hielt Ende 2015 im drei Mal ausverkauften Kino Babylon in Berlin vor 1500 Zuschauern den Vortrag „Wie funktioniert Kriegspropaganda und was kann man dagegen tun?“, den KenFM präsentierte.
    Im Rahmen dieser Vortragsreihe luden wir Dr. Ganser ins KenFM-Studio, um mit ihm die Themen des Vortrages zu erläutern. Näher eingegangen wurde dabei auch auf den ebenfalls auf KenFM gezeigten Film „Die dunkle Seite der Wikipedia“, der die systematische Diffamierung kriegskritischer Stimmen in der Online-Enzyklopädie am Beispiel des Wikipedia-Artikels von Dr. Daniele Ganser behandelt.
    Quelle: KenFM via YouTube

  15. RT-Exklusivinterview mit Bernie Sanders: “Wir haben eine echte Chance zu gewinnen”
    RT hat den US-Präsidentschaftskandidaten Bernie Sanders interviewt. Nach den jüngsten Vorwahlen hat der Senator aus Vermont Aufwind und rechnet sich gute Chancen bei den verbleibenden Abstimmungen aus. Außerdem habe er die besseren Chancen Donald Trump zu schlagen, so Sanders und spricht seiner Konkurrentin Hillary Clinton das Potential dazu ab. Diese stecke tief im Sumpf von Lobbyorganisationen und leide unter einem Mangel an Glaubwürdigkeit.
    Quelle: RT Deutsch via YouTube

    passend dazu: Full Speech – Bernie Sanders, Shailene Woodley & Rosario Dawson Rally in Madison, Wisconsin
    Bernie Sanders Rally in Madison feat. Leisure Cruise with Dave Hodge (4-3-16) – Bernie Sanders Rally in Madison, Wisconsin featuring Rosario Dawson, Shailene Woodley, and musical acts Leisure Cruise with Dave Hodge, Best Coast and Space Raft – LIVE Bernie Sanders Madison Wisconsin Rally at Kohl Center, University of Wisconsin – A Future to Believe In GOTV Rally in Madison.
    Quelle: Bernie Sanders Speeches & Events via YouTube

  16. “Medien”-Analyse von Mainz FreeTV zu den Anschlägen in Paris am 13. November 2015
    Dieser Beitrag ist wieder eine ganz “spontane Analyse” anlässlich der Anschläge in Paris am 13. November 2015. Noch während die Ermittlungen laufen und im Grunde noch NICHTS wirklich “wasserdicht” ist, wird in den Medien schon das “Scherbengericht” abgehalten und Urteile gesprochen, sogar das Strafmaß wird schon “verkündet”. Die Parallelität zu allen ähnlichen Vorgängen in der “jüngeren” Vergangenheit drängen sich auf. Darum habe ich (Bodo Schickentanz, Mainz FreeTV) mich in die aktuelle Hysterie eingemischt, zwei Tage nach den Vorfällen, um zu versuchen einen winzigen Löschversuch zu unternehmen, noch bevor das Feuer an die Lunten der ganz grossen Geschütze gelegt wird. Die Medien haben alle schon die brennenden Streichhölzer in der Hand und die Politik ist auch schon an den Schiessscharten in Stellung gegangen, um die üblichen Aktionen “anzuleiern”, die in der Vergangenheit schon samt und sonders die ganze Situation immer und immer wieder nur noch SCHLIMMER gemacht haben. Während der Mainstream Gas gibt, versucht “Mainz FreeTV” mit beiden Füssen auf die Bremse zu steigen!
    Quelle: Mainz FREE TV via YouTube

  17. Kabarett und Co.
    1. “In Euro bezahlen, in D-Mark genießen”
      Quelle: „Mann, Siebert“ via ZDF
    2. Serdar Somuncu: Klartext zu Erdogan und Böhmermanns Schmähgedicht
      Quelle: ARD via YouTube

    3. “Die Anstalt” vom 5. April 2016
      Die Polit-Satire mit Max Uthoff und Claus von Wagner – sowie diesmal mit Nils Heinrich, Abdelkarim und Lisa Fitz.
      Quelle 1: ZDF via YouTube
      Quelle 2: Der Faktencheck zur Sendung

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