Videohinweise der Woche

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Hier finden Sie in der Regel wöchentlich einen Überblick über interessante Videobeiträge aus anderen Medien und Veröffentlichungen. Wenn Sie auf “weiterlesen” klicken, öffnet sich das Angebot und Sie können sich aussuchen, was Sie anschauen wollen. (JW/JB)

Hier die Übersicht; Sie können mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:

  1. Friedensdemo am 8.10.2016 in Berlin
  2. KenFM am Set: Ken Jebsen auf der Kundgebung “Es reicht!” am 1. Oktober 2016 in Berlin
  3. KenFM am Telefon: Reiner Braun zum International Peace Bureau World Congress 2016
  4. Aktham Suliman über „gute“ und „schlechte“ Bomben
  5. Todenhöfer zurück aus Syrien: “Bezahlung der Rebellen spielt entscheidende Rolle”
  6. Spin-Doktoren (1) Die Marionettenspieler der Macht
  7. LINKE diskutiert Neustart in der EU
  8. Commerzbank streicht fast 10.000 Jobs: Bundesregierung als größter Eigentümer ist sprachlos
  9. Der Club of Rome will den Systemwechsel
  10. Analyse führender UN-Menschenrechtsexperten über die Freihandelsabkommen
  11. Norbert Häring über sein Bargeld-Experiment
  12. Die Geschichte Überdenken mit Noam Chomsky: Die Sicht der US-Eliten auf den Faschismus vor dem zweiten Weltkrieg
  13. Teurer Lobbyismus: 10 Milliarden Euro Steuergeschenk für Superreiche
  14. Lafontaine zerstört Anti-Trump Sendung
  15. ZDF frontal daneben: Propaganda machen immer nur die anderen
  16. Bundesregierung reagiert auf Drohnenangriff in Afghanistan, der 15 Zivilisten tötet
  17. Rebellunion #24 – Wagenknecht, Petry und die Medien
  18. Über das Islambild in den Medien: Islam und Terror nicht vermischen!
  19. Im Gespräch mit Peter Gauweiler
  20. Kabarett und Co.

Vorbemerkung: Wir kommentieren, wenn wir das für nötig halten. Selbstverständlich bedeutet die Aufnahme in unsere Übersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Beiträge einverstanden sind. Sie können uns bei der Zusammenstellung der Videohinweise unterstützten, indem Sie interessante Fundstücke an die Adresse [email protected] schicken. Wenn Sie diese Übersicht für hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese Möglichkeit der schnellen Information hin.

  1. Friedensdemo am 8.10.2016 in Berlin
    1. Rede von Sahra Wagenknecht
      Mit Regenbogenfahnen und weißen Tauben auf blauem Grund haben heute in Berlin über 8000 Menschen gegen Krieg und Hochrüstung demonstriert. Unter den Demonstranten und Demonstrantinnen waren auch Abgeordnete der Linken aus dem Bundestag und anderen Parlamenten. Als Hauptrednerin sprach die Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE im Bundestag, Sahra Wagenknecht, zu den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Demonstration, die unter dem Motto “Die Waffen nieder” für Abrüstung statt Sozialabbau und Kooperation statt NATO-Konfrontation demonstrierten.
      Quelle: DIE LINKE Oldenburg via YouTube

    2. Die Rede von Mike Nagler (attac)
      Quelle: DIE LINKE Oldenburg via YouTube

    3. Eindrücke von der Friedensdemonstration „Die Waffen nieder“ in Berlin
      Mindestens 8000 Menschen (lt. Teilnehmer 10.000) nahmen am 08.10. an der Friedensdemonstration „Die Waffen nieder“ in Berlin teil. An die 200 Organisationen aus ganz Deutschland hatten angekündigt, die Demonstration zu unterstützen. Die Demonstranten forderten die Bundesregierung dazu auf, Auslandseinsätze zu beenden, Rüstungsexporte zu stoppen und eine Politik der Kooperation, anstatt der Konfrontation gegenüber Russland. Organisatoren der Demonstration waren der Bundesausschuss Friedensratschlag, die Kooperation für den Frieden und die Berliner Friedenskoordination.
      In den Medien, wie z. B. ARD, ZDF, fast allen überregionalen Zeitungen wurde die Demonstration totgeschwiegen. Die Nichtbeachtung in fast allen westlichen, deutschen Medien war so breit angelegt, dass man fast eine systematische Aktion vermuten könnte.
      Quelle: DIE LINKE Oldenburg via YouTube

  2. KenFM am Set: Ken Jebsen auf der Kundgebung “Es reicht!” am 1. Oktober 2016 in Berlin
    Danke an alle, die dem Aufruf der KenFM-Redaktion nach Berlin gefolgt sind. Ziel war es, ein persönliches Zeichen der Empörung zu setzten. Der Kriegskurs der Bundesregierung, ihr Kotau vor den Imperialisten, ist unerträglich. Wer in der Demokratie von Alternativlosigkeit faselt, hat an der Spitze eines Landes nichts zu suchen. Europa und die Welt müssen dem Neoliberalismus „Lebe wohl” sagen, oder dieser Planet geht vor die Hunde.
    Der Ast, auf dem wir sitzen, und an dem “unsere Art zu leben” sägt, bricht bereits. Wir alle müssen von passiven Zuschauern repräsentativer Demokratie zu Machern einer direkten Demokratie werden. Wir müssen lernen, als Spezies zu denken. Der 1. Oktober 2016 war der Startschuss einer neuen Bewegung, die ohne Führung auskommt. Wir alle, die wir es am 1. Oktober um 5 vor 12 vor das Kanzleramt geschafft haben, erklären uns ab sofort auch für das verantwortlich, was wir zulassen.
    Lehnen wir uns kollektiv und jeder für sich auf. Lasst uns jetzt parallel agieren und für immer Aktivisten sein. Macher. Suchen wir uns eine lösbare Aufgabe und wachsen wir an ihr. Denken wir positiv. Verändern wir, was wir verändern können. Zeigen wir, dass wir der Wandel sind, den wir sehen wollen.
    Die Zeit des Abwartens und des Delegierens ist vorbei.
    Quelle: KenFM via YouTube

    KenFM am Set: 2. Rede von Ken Jebsen vor dem Kanzleramt bei “Es reicht!”
    Quelle: KenFM

    KenFM am Set: 3. Rede von Ken Jebsen vor dem Kanzleramt bei “Es reicht!”
    Quelle: KenFM

  3. KenFM am Telefon: Reiner Braun zum International Peace Bureau World Congress 2016
    „Das große Karthago führte drei Kriege. Nach dem ersten war es noch mächtig. Nach dem zweiten war es noch bewohnbar. Nach dem dritten war es nicht mehr zu finden.“ Das sagte Berthold Brecht.
    Brecht würde sich heute ans nackte Hirn fassen. Was reitet die Führer der Menschheit eigentlich immer noch, dass sie trotz der Erfindung der Atombombe immer noch auf Konfrontation statt auf Kooperation setzen, wenn es darum geht, sich die Erde untertan zu machen. Ein an sich irrsinniges Ziel.
    Selbst in Europa war der Erste und Zweite Weltkrieg offensichtlich nicht genug, um den Krieg als solches zu ächten. Seit 1999 ist auch die BRD wieder mit dabei, wenn es darum geht, aus geopolitischen Gründen Angriffskriege zu führen. Die Krim-Krise 2014 war erneut der Versuch, Russland in einen Feldzug – diesmal mit der NATO – zu verwickeln, und alles, was wir aktuell an Stellvertreterkriegen in Middle East erleben, vor allem in Syrien, legt die Lunte an ein Fass, das uns, wenn es explodiert, alle vernichten wird.
    Quelle: KenFM via YouTube

  4. Aktham Suliman über „gute“ und „schlechte“ Bomben
    Aktham Suliman ist syrischer Journalist und ehemaliger Leiter des Al-Jazeera Büros Berlin.
    Bis in die Achtziger Jahre war politischer Journalismus in Deutschland einfach. In den Parlamenten gab es echte Lager. Wer zwischen schwarz, rot, grün und gelb unterscheiden wollte, musste kein Experte sein. Personen und ihre bekanntesten Köpfe standen sich frontal gegenüber. Helmut Kohl und Joschka Fischer waren kein „Team“, so wie Herbert Wehner und Franz-Joseph Strauss nie im selben Lager standen.
    Was also tat der politische Journalist in der Regel? Er setzte sich nicht zwischen alle Stühle, sondern entschied sich für eine der ihm bekannten Seiten. Zu diesen Seiten gab es die entsprechenden Gazetten, Sender und Redaktionen. Man musste nicht groß recherchieren oder Gegenrecherche leisten, um im Geschäft zu bleiben. Es reichte z.B., in der FAZ oder der WELT eher konservative Positionen als „richtig“ zu verkaufen, während man beim SPIEGEL oder STERN linken oder liberalen Politikern nach dem Mund redete.
    Sicher gab es immer auch investigative Reporter, die lagerübergreifend nach dem großen Skandal suchten und diesen auch fanden – nur war das immer die Ausnahme. Dieser Journalismus machte immer extrem viel Arbeit, und er konnte nicht auf einem betonierten Weltbild aufbauen. Wer im Dreck wühlte, wurde berühmt, aber eben auch berüchtigt. Die Politik mag solche Journalisten nicht.
    Quelle: KenFM via YouTube

  5. Todenhöfer zurück aus Syrien: “Bezahlung der Rebellen spielt entscheidende Rolle”
    Dieser Krieg muss sofort beendet werden, appelliert Jürgen Todenhöfer gegenüber RT. Gestern ist der deutsche Journalist aus Syrien zurückgekommen. Die ausländische Unterstützung hält diesen Krieg am Laufen. Beide Seiten begehen dabei Kriegsverbrechen, jedoch die meisten Opfer haben die Regierungskräfte. Jürgen Todenhöfer über die aktuelle Lage in Syrien.
    Quelle: RT Deutsch via YouTube
  6. Spin-Doktoren (1) Die Marionettenspieler der Macht
    Spin-Doktoren sind Berater für Image und Öffentlichkeitsarbeit und nehmen besonders im politischen Bereich eine wichtige Rolle ein. Der erste Teil beleuchtet die Entwicklung der Spin-Doktoren in der amerikanischen und europäischen Geschichte.
    Der erste bekannte „Spin Doctor“ war Edward Bernay, ein Neffe Sigmund Freuds. Er interessierte sich für massenpsychologische Erscheinungen und entwickelte in den 20er Jahren das, was heute unter dem Begriff Public Relations bekannt ist.
    Erst Ende der 60er Jahre erfährt das Polit-Marketing in den USA mit der Verbreitung des Fernsehens seinen Aufschwung. Zunächst mit John F. Kennedy, der, von Joe Napolitan beraten, Richard Nixon bei einem Fernsehduell schlug. Dann mit Lyndon B. Johnson, der seinen Konkurrenten Barry Goldwater dank der Erfindung der Negativ-Werbung im Jahr 1964 mit einem nur wenige Sekunden dauernden Spot des talentierten Tony Schwartz besiegte.
    Quelle: ORF via YouTube

    dazu: Spin-Doctors – Die Marionettenspieler der Macht (Teil 2)
    Quelle: ORF via YouTube

  7. LINKE diskutiert Neustart in der EU
    Diese Podiumsdiskussion »Wie weiter? Strategien der Linken zur Überwindung der Krise in Europa« war Teil der Konferenz »Krise der EU – Zeit für einen linken Neustart« am 23. September 2016 im Berliner Energieforum u.a. mit Dr. Dietmar Bartsch (MdB, Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE. im Bundestag), Catarina Martins (Parteivorsitzende, Block de Esquerda, Portugal), Oskar Lafontaine (Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE. im saarländischen Landtag), Jean-Lic Mélenchon (MdEB, Parti de Gauche, Frankreich), Moderation: Dr. Diether Dehm (MdB).
    Mehrere hundert Teilnehmer diskutierten am 23. September im Berliner Energieforum auf der Konferenz »Krise der EU – Zeit für einen linken Neustart«. Sehen Sie sich Höhepunkte und Aufzeichnungen aller Panels an.
    Quelle: DIE LINKE
  8. Commerzbank streicht fast 10.000 Jobs: Bundesregierung als größter Eigentümer ist sprachlos
    Epic Fail: Der Bund ist der größte Eigentümer der Commerzbank. Eben diese Commerzbank hat nun angekündigt, fast 10 000 Stellen zu streichen. Wie reagiert die Bundesregierung als Großaktionär darauf? Gar nicht! Das Arbeitsministerium fragt sich, was es damit zu tun haben soll. Das Kanzleramt steckt den Kopf in den Sand und das Finanzministerium will noch nicht mal zugeben, dass man als Eigentümer etwas mit der “strategischen Ausrichtung” der Bank und damit dem Jobkahlschlag zu tun hat… Unglaublich.
    Mehr dazu hier.
    Quelle: Tilo Jung via You Tube
  9. Der Club of Rome will den Systemwechsel
    Brauchen wir ein neues politisches System? Wenn es nach dem Think Tank Club of Rome geht, ja. Wie man ein solches Gegenmodell umsetzen kann, wird im Buch „Ein Prozent ist genug“ beschrieben. RT-Reporter Stefan Dyck war bei der Buchvorstellung und hat Stimmen eingefangen, die recht ähnlich klingen, wie die der Occupy-Bewegung.
    Quelle: RT Deutsch via YouTube

  10. Analyse führender UN-Menschenrechtsexperten über die Freihandelsabkommen
    Im folgenden Video von The Real News Network, welches acTVism Munich übersetzt hat, spricht Alfred-Maurice de Zayas über die sogenannten Freihandelsabkommen und mögliche Auswirkungen. De Zayas ist ein führender Menschen- und Völkerrechtsexperte, ein ehemals hochrangiger UN-Mitarbeiter, Friedensaktivist und seit dem Jahr 2012, auf Ernennung durch den UN-Menschenrechtsrat, der „Unabhängige Experte der Vereinten Nationen zur Förderung einer Demokratischen und Gerechten Internationalen Ordnung“ (auch UN-Sonderberichterstatter genannt).
    Quelle: actvism.org
  11. Norbert Häring über sein Bargeld-Experiment
    Norbert Häring ist Wirtschaftsjournalist beim Handelsblatt in Frankfurt am Main, sollte aber eigentlich Bauer in Baden-Württemberg werden.
    So wuchs er auf einem Bauernhof auf, entschied sich dann aber, Volkswirtschaft zu studieren. Sein Interesse für Ökonomie wurde durch einen Aufenthalt in Südamerika geweckt.
    Nach dem Ende des Studiums arbeitete Häring einige Jahre bei einer großen deutschen Bank, bevor er sich entschloss, in den Wirtschaftsjournalismus zu wechseln. Als Insider verstand er nicht nur die abstrakten Gesetze der „Märkte“, er konnte sie auch dem Laien in einer leicht verständlichen Sprache vermitteln. Häring redet nie um den heißen Brei.
    In seinem aktuellen Buch „Die Abschaffung des Bargelds und die Folgen“ beschreibt er ein von den Eliten bewusst angesteuertes Ziel, die bargeldlose Gesellschaft. Voll digital und voll unter Kontrolle.
    Bereits den Jüngsten unter uns wird dieses Szenario auf spielerische Art geschickt schmackhaft gemacht. Der Klassiker „Monopoly“ kommt in der Spezialversion „Monopoly Banking“ ohne die bekannten bunten Scheine aus.
    Man zahlt ausschließlich mit Kreditkarte – „Weil es einfach bequemer ist“. Nur für wen?
    Quelle: KenFM via YouTube

  12. Die Geschichte Überdenken mit Noam Chomsky: Die Sicht der US-Eliten auf den Faschismus vor dem zweiten Weltkrieg
    Dies ist der Beginn einer neuen Serie mit dem Titel „Geschichte Überdenken“, in dem wir die Geschichte untersuchen und Fakten hervorbringen, die in der Regel vom Mainstream, sowie der historischen Literatur vorenthalten und/oder ignoriert werden.
    In diesem Teil von „Geschichte Überdenken“ sprechen wir mit Professor Noam Chomsky über die Zeit vor dem zweiten Weltkrieg und die Wahrnehmung der Vereinigten Staaten während dieser Zeit.
    Diese und weitere Fragen werden in diesem Video besprochen:
    • Wie hat das US-Establishment faschistische Persönlichkeiten wie Adolf Hitler und Benito Mussolini vor dem Krieg betrachtet?
    • Waren die USA Komplizen oder hat es den Faschismus in Europa aktiv unterstützt?
    Quelle: acTVism Munich via YouTube

  13. Teurer Lobbyismus: 10 Milliarden Euro Steuergeschenk für Superreiche
    Das ARD-Magazin Monitor hat in einem Bericht aufgedeckt wie der „deutsche Geldadel“ den Staat um mindestens 10 Milliarden an Steuereinnahmen geprellt hat. Möglich wurde dies durch eine Gesetzeslücke, die durch einen von Bankenverbänden bezahlten Lobbyisten, der zeitgleich Referent im Finanzministerium war, erst legalisiert wurde.
    Der Monitor-Berichtet deckt auf, wie ein damaliger Referent im Finanzministerium, Arnold Ramackers, einen Brief des deutschen Bankenverbandes fast eins zu eins in einen Gesetzestext übernahm. Mit diesem Handeln legitimierte das Bundesfinanzministerium die Steuertricks der Banken und Superreichen. Pikant dabei: Ramakers gibt im Cum/Ex-Untersuchungsausschuss selbst zu, dass er während seiner Zeit im Ministerium Gelder „vom Bankenverband, vom Sparkassenverband, vom Genossenschaftsverband (…) bekomm(en)“ hat.
    Quelle: Zebralogs
  14. Lafontaine zerstört Anti-Trump Sendung
    Ein gelungener Zusammenschnitt der ARD-Sendung Anne Will vom 25.09.2016. (…) Eine ganze Sendung aus Trump-Gegnern, die ihn schlecht machen und Hillary entweder loben oder als geringeres Übel einstufen. So zumindest war der Plan. Doch Lafontaine zerstört ihre Sendung, indem er einfach ganz entspannt die Wahrheit raushaut und die Trump-Gegner bzw. Hillary-Befürworter dumm dastehen lässt. Chapeau!
    Quelle: ARD via YouTube

    Anmerkung unseres Lesers C.G.: Natürlich ist Oscar Lafontaine KEIN Trump-Befürworter, aber er sagt ja selber, er hätte Probleme wenn er entscheiden müsste wer das geringere Übel sei, denn Hillary gehöre zur Kriegspartei und werde von der Wallstreet unterstützt. Den Gegnern fällt außer der üblichen Antiamerikanismus-Keule kaum etwas dazu ein und sogar diese Pseudo-Keule zerlegt Oscar Lafontaine souverän. Hut ab!

  15. ZDF frontal daneben: Propaganda machen immer nur die anderen
    Gemeinsam mit der Wochenzeitung Die Zeit, arbeitet sich das ZDF wieder einmal an der Ostukraine und Russland ab. Nun sollen geheime E-Mails eine perfide Propagandastrategie des Kremls belegen. Doch bei genauerer Betrachtung sind die “Enthüllungen” wenig spektakulär und die Benennung konkreter Akteure bleibt mal wieder im Ungefähren.
    Quelle: RT Deutsch
  16. Bundesregierung reagiert auf Drohnenangriff in Afghanistan, der 15 Zivilisten tötet
    Tote Zivilisten nach Drohnenangriff unserer “Anti-ISIS-Koalition” in Afghanistan: Mindestens 15 Menschen starben, 13 weitere wurden verletzt, darunter Lehrer, Schüler und Familienmitglieder, berichtet die UN. Das Verteidigungsministerium möchte als Teil der “Anti-ISIS-Koalition” trotzdem nichts damit zu tun haben. Das Auswärtiges Amt will erstmal abwarten und (noch) nicht von einer barbarischen Tat sprechen… Der Forderung nach einer unabhängigen Untersuchung des Drohnenangriffs schließt man sich bisher nicht an. (…)
    Mehr dazu beim MDR.
    Quelle: Tilo Jung via You Tube
  17. Rebellunion #24 – Wagenknecht, Petry und die Medien
    In den großen Zeitungen war in der letzten Woche zu lesen, wie ähnlich die Positionen von Sahra Wagenknecht von der Linkspartei und Frauke Petry von der AfD seien. Ausgelöst wurde die Serie dieser Artikel von einem Streitgespräch der beiden Politikerinnen in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.
    Schaut man sich dieses Interview aber im Original an, ist das Bild ein ganz anderes: Während Frau Petry eine Nähe zu Wagenknecht simuliert, attackiert Wagenknecht Petry und die AfD, wegen Rassismus und ihrer Klassenpolitik von oben. Die verdrehte Darstellung dieses Gesprächs in den Leitmedien, im Sinne einer angeblichen Rechtslastigkeit von Wagenknecht, ist ein Paradestück von Kampagnenjournalismus in Deutschland.
    Es geht darum, eine populäre Oppositionspolitikerin, die unversöhnlich gegenüber einer kriegerischen Außenpolitik steht, zu diskreditieren und öffentlich zu verleumden. Kein Wunder also, dass angesichts solcher Verzerrungen die Macht der Medien immer weiter schmilzt und die Bürger sich mehr und mehr selbständig informieren.
    Quelle: KenFM

  18. Über das Islambild in den Medien: Islam und Terror nicht vermischen!
    Die Deutschen haben ein neues Feindbild: den Islam. Jeder vierte Deutsche würde die Zuwanderung von Muslimen am liebsten verbieten. Mehr als die Hälfte hält den Islam für bedrohlich. Medienpädagogin Sabine Schiffer sagt: Kein Wunder. So, wie in den Medien über Muslime berichtet wird.
    Quelle: WDR
  19. Im Gespräch mit Peter Gauweiler
    Dr. Peter Gauweiler ist ein großer Wertkonservativer, Kriegsgegner und Ceta-Kritiker. Er war CSU-Vize und Lieblingsminister bei Franz Josef Strauß. Die, die wir nicht mehr “Lügenpresse” nennen dürfen, versuchen mit solcherlei Querköpfen besonders inquisitorische Verhöre, die sie “Interviews” nennen. Diether Dehm war in München, um Dr. Peter Gauweiler auf Widersprüche hin “zu verhören”.
    Quelle: Weltnetz.TV via YouTube
  20. Kabarett und Co.
    1. Die Anstalt vom 4. Oktober 2016
      Quelle: ZDF
    2. Christoph Sieber: Was sind unsere Werte?!
      Feindbilder helfen einfach, weil der Bürger hat dann immer ein bisschen Kaka in der Hose, bisschen Schiss in der Buchse. Das ist wichtig, wenn man wichtige Maßnahmen durchziehen will, dann echauffiert man sich über das Demokratieverständnis von Herrn Erdogan, sieht aber den Ausnahmezustand in Frankreich und die Beschneidung der Bürgerrechte bei uns nicht mehr – das ist das Wichtige an den Feindbildern.
      Quelle: WDR via Youtube

    3. Böhmermann-Affäre: Persönliche Stellungnahme von Jan Böhmermann zur Sache
      An alle akkreditierten Medienvertreter: Stellen Sie Ihre Fragen im Anschluss an die Stellungnahme von Herrn Böhmermann bitte in die Kommentare unter das Video. Die 10 Fragen mit den meisten Likes werden (jeweils bei Facebook und hier bei Youtube) beantwortet. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass Herr Böhmermann aus terminlichen Gründen nach Beantwortung der Fragen nicht für Interviews und weitere Statements zur Verfügung steht.
      Quelle: Jan Böhmermann via YouTube

    4. Hagen Rether: LIEBE
      Hagen Rether ist kein Entertainer auf der Jagd nach Pointen, sein Kabarett ist kein Ablasshandel. Er appelliert an die Verantwortung des Einzelnen, die Welt dort zu verändern, wo man es kann.
      Quelle: 3sat

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