Zwei gute Anregungen zum Zusammenhalt der NDS-Leser/innen und zur besseren Verbreitung

Albrecht Müller
Ein Artikel von:

Die NachDenkSeiten haben im letzten Monat einen gewaltigen Sprung gemacht. Anfang September sprang die Zahl der täglichen Besucher von rund 40.000 auf über 52.000, am Tag nach der Bundestagswahl auf rund 67.000. Angesichts der Notwendigkeit, die Politik von Schwarz-gelb kritisch zu begleiten, bitten wir Sie, bei der weiteren Verbreitung und damit beim Aufbau einer kritischen Öffentlichkeit weiter mitzuwirken. Das geht auf verschiedenen Wegen. Albrecht Müller

Zwei praktische Beispiele:

Erstens: Rainer Hochrath, ein Leser und Freund der NachDenkSeiten wies uns auf die Bedeutung der Kommunikation und Solidarität unter den Leserinnen und Lesern hin und hat dazu einen konkreten Vorschlag. Hier seine Mail:

In einem Eigenversuch, bei dem ich meinen Kommentaren im Web, meinem nickname rainer1411, die Buchstaben NDS voransetzte, also fortan NDSrainer1411 hieß, geschah folgendes:

  1. Ich wurde als Leser der NachDenkSeiten erkannt und man wolle die Idee aufgreifen und nachahmen.
  2. Ich wurde gefragt, was hinter NDS stecke.

Diese Reaktionen haben mich veranlasst, Sie auf meinen Eigenversuch aufmerksam zu machen.
Ich finde, es gibt den NachDenkSeiten-Lesern und -Leserinnen nicht nur ein gutes Gefühl, sich gegenseitig zu erkennen, so empfinde ich das zumindest, sondern es trägt darüber hinaus auch dazu bei, die Leserschaft weiter zu erhöhen. Wenn Sie sich für diese Idee erwärmen können, so wäre ein entsprechender Hinweis auf Ihren Seiten sicherlich hilfreich, meinen Selbstversuch auf möglichst viele andere zu übertragen. So funktioniert m.E. Meinungsmache im Sinne der NDS.

Wir danken für diese Anregung und geben sie gerne weiter.

Zweitens: Ein anderer Leser hat an der FU in Berlin einen, wie er zu Recht meint, sehr gelungenen Aufkleber entdeckt. In Variationen wäre diese Idee zu vielerlei Themen umzusetzen. Das ist Ihrer Initiative überlassen.

Weitere Möglichkeiten:
Wie auch immer, wir regen an, unsere täglichen Informationen auch zur Information ihrer Freundinnen und Freunde, ihrer Kolleginnen und Kollegen und ihrer Familienangehörigen zu nutzen.

  • Schicken Sie Artikel, die für ihr Verständnis wichtig waren, weiter an ihren E-Mail-Partner.
  • Machen Sie Ihre E-Mail-Partner auf die Existenz der NachDenkSeiten aufmerksam.
  • Sie können interessante Artikel ausdrucken und weitergeben.
  • Nutzen Sie die NachDenkSeiten-Informationen für Gespräche und Diskussionen mit anderen interessanten und interessierten Leuten. Es wäre einfach großartig, wenn in Deutschland das politische Gespräch, das heißt das Gespräch über gemeinsame Belange, wieder mehr in Gang käme.

Schon jetzt sind die NachDenkSeiten eine wichtige Quelle für interessierte Bürgerinnen und Bürger und für Journalistinnen und Journalisten. Wir haben bisher schon die Diskussion zu wichtigen Fragen nachweisbar mitbestimmt – zur Wirtschaftspolitik, zur Privatisierung öffentlicher Einrichtungen, zur Überantwortung der Hochschulen an die Wirtschaft, zum Bologna Prozess, zur Finanzkrise und zu den Ursachen des Desasters der SPD.
Diesen Erfolg als Impulsgeber für eine kritische öffentliche Debatte möchten wir im Interesse unserer Leserinnen und Leser weiter ausbauen. Wenn die NachDenkSeiten zum Beispiel die Marke von 100.000 Besucherinnen und Besuchern pro Tag erreichen, dann hat dieses Medium ein beachtliches und beachtetes publizistisches Gewicht. Es ist höher, als die Zahl der Besucher selbst zum Ausdruck bringt, weil die NachDenkSeiten helfen, hinter die Kulissen zu schauen. Wir sägen an der Glaubwürdigkeit der falschen Parolen des Mainstream. Wer die Mechanismen der Manipulation und Meinungsmache durchschaut, wird immun und lernt zweifeln.

Genau dies ist auch das Ziel meines Buches „Meinungsmache“. Der im ersten Beispiel genannte Rainer Hochrath hat auf eine aufschlussreiche Rezension bei Amazon aufmerksam gemacht und regt an, diese Rezension den NachDenkSeiten-Nutzern zugänglich zu machen.

Die NachDenkSeiten sind für eine kritische Meinungsbildung wichtig, das sagen uns sehr, sehr viele - aber sie kosten auch Geld und deshalb bitten wir Sie, liebe LeserInnen, um Ihre Unterstützung.
Herzlichen Dank!