Videohinweise am Samstag

Ein Artikel von:

Hier finden Sie in der Regel am Mittwoch und am Samstag einen Überblick über interessante Videobeiträge aus anderen Medien und Veröffentlichungen. Wenn Sie auf “weiterlesen” klicken, öffnet sich das Angebot und Sie können sich aussuchen, was Sie anschauen wollen. Die Videohinweise sind auch auf unserer YouTube-Seite als spezielle Playlist verfügbar. Auch für die Rubrik „Musik trifft Politik“ (erscheint an jedem Mittwoch) gibt es eine eigene Playlist. (CG/AT)

Hier die Übersicht; Sie können mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:

  1. Sahra Wagenknecht, DIE LINKE: EU-Gipfel – Bankrotterklärung der Humanität
  2. 100.000 demonstrieren in Wien gegen 12-Stunden-Tag
  3. Protestwochen gegen US-Atomsprengköpfe im Bundeswehr-Fliegerhorst Büchel
  4. 2018-06-04 Anti-Atom-Mahnwache Langen mit Franz Scheidel sowie Anne und Karlheinz Duda
  5. Deutschland hat etwas zu verbergen! Journalist rechnet mit deutscher Ukraine-Politik ab
  6. Trump Pursues Israel ‘Peace Plan’ to Break off Gaza, Without Input from Palestinians
  7. EU über Putin-Trump-Treffen besorgt
  8. Deutsche Honorarkonsuln im Offshore-Business
  9. Interview mit Glenn Greenwald, Journalist und Herausgeber der Snowden-Leaks
  10. Leukefeld: Krieg mit allen Mitteln gegen Syrien – Deutschland aktiv dabei
  11. Velika Kladuša: Nadelöhr auf Balkanroute
  12. Kabarett, Satire und Co.

Vorbemerkung: Wir kommentieren, wenn wir das für nötig halten. Selbstverständlich bedeutet die Aufnahme in unsere Übersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Beiträge einverstanden sind. Sie können uns bei der Zusammenstellung der Videohinweise unterstützten, indem Sie interessante Fundstücke an die Adresse [email protected] schicken. Wenn Sie diese Übersicht für hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese Möglichkeit der schnellen Information hin.

  1. Sahra Wagenknecht, DIE LINKE: EU-Gipfel – Bankrotterklärung der Humanität
    Die EU setzt massiv auf Abschottung, sagte Sahra Wagenknecht zu den Ergebnissen des EU-Gipfels der vergangenen Nacht zur Migration. Vieles sei aber noch wie vor unklar. So hätten alle nordafrikanischen Staaten bis auf Libyen es abgelehnt, Auffanglager einzurichten. “Ich finde, es müssen Mindestmaße an Rechtsstaatlichkeit eingehalten werden”, forderte die Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE. im Bundestag. “In Libyen Auffanglager zu errichten, sogenannte Ausschiffungsplattformen, wo dann ähnliche Zustände herrschen wie jetzt schon in den libyschen Lagern – das ist wirklich die Bankrotterklärung von Humanität.” Das könne nicht akzeptiert werden. Sie kritisierte, dass die Ursachen von Flucht auf dem EU-Gipfel nicht thematisiert wurden. Denn die Gründe dafür seien in der EU-Politik zu suchen.
    Quelle: Fraktion DIE LINKE. im Bundestag

    dazu: phoenix tagesgespräch mit Sahra Wagenknecht am 27.06.18
    Die Fraktionsvorsitzende der Linken, Sahra Wagenknecht, fordert im phoenix tagesgespräch am 27.06.18 nach dem Koalitionsausschuss von der Regierung, sich mehr mit den existenziellen Problemen der Bürger zu beschäftigen. „Was sich die Menschen in diesem Land wirklich wünschen, ist ein Ende des inszenierten Parteientheaters, wie wir es gerade bei der Koalition erleben“, sagte Wagenknecht im phoenix tagesgespräch. „Sie wünschen sich eine Politik, die sich an ihren Interessen orientiert.“ Der Asylstreit beschäftige die Bevölkerung nicht so stark wie die Union. Viel mehr fürchteten sich die Deutschen vor „steigenden Mieten, dem wachsenden Niedriglohnsektor und Altersarmut“.
    Quelle: phoenix

  2. Demo gegen 12-Stunden-Tag
    1. 100.000 demonstrieren in Wien gegen 12-Stunden-Tag
      Ausschnitte aus folgenden Sendungen vom 30.6.2018: ORF ZIB 13:00 Uhr ORF ZIB 17:00 Uhr ORF Burgenland heute 19 Uhr ORF Salzburg heute 19 Uhr ORF Steiermark heute 19 Uhr ORF Tirol heute 19 Uhr ORF Voralberg heute 19 Uhr ORF Wien heute 19 Uhr ORF ZIB 1 19:30 Uhr ORF ZIB Flash 20:45 Uhr ORF Spät-ZIB 21:45 Uhr
      Der Vorsitzende der Postgewerkschaft Helmut Köstinger rief dazu auf, die unsoziale und ungerechte Regierung zu stürzen. Demonstrationen gegen Arbeitszeitgesetz Anlässlich des für Donnerstag geplanten Beschlusses der neuen Arbeitszeitregelungen hat der ÖGB zum Widerstand aufgerufen. Am Samstag soll in Wien mit einer Großdemonstration protestiert werden. Zehntausende bei Demo gegen Zwölfstundentag Zehntausende Menschen protestieren auf dem Wiener Heldenpatz gegen die von der Regierung geplante Flexibilisierung der Arbeitszeiten. Organisiert wurde die Demonstration von der Gewerkschaft. Jörg Hofer (ORF) berichtet vom Heldenplatz Bei bestem Demo-Wetter versammelten sich Zehntausende Samstagnachmittag, um ihrem Protest Ausdruck zu verleihen. Reporter Jörg Hofer ist vor Ort und berichtet von der Stimmung am Heldenplatz. Gewerkschafts-Demo gegen Arbeitszeitgesetz Zehntausende Menschen haben gegen die von der Regierung geplante Arbeitszeitänderung demonstriert. Auch zahlreiche Burgenländer haben an der Demo teilgenommen. Demo gegen Zwölfstundentag Zahlreiche Menschen haben an der größten Demo seit Jahren teilgenommen. Der Massenprotest richtet sich gegen den von der Regierung geplanten Zwölfstundentag und die 60-Stunden-Woche. ÖGB-Großdemo gegen Zwölfstundentag Zehntausende haben in Wien gegen die Pläne der Regierung zur Höchstarbeitszeit demonstriert . Es soll nur die erste von vielen möglichen Maßnahmen gewesen sein, heißt es vom ÖGB.
      Quelle: solidaritaet

    2. Demo: NEIN zum12-Stunden-Tag. Rede Wolfgang Katzian
      Ein gigantisches Bild zeigte sich am 30. Juni 2018 am Heldenplatz in Wien. Mehr als 100.000 Menschen sind zur Demonstration gegen den 12-Stunden-Tag und gegen die 60-Stunden-Woche gekommen. Sie haben ein klares Zeichen gegen den Vorschlag der Bundesregierung zur Ausweitung der Arbeitszeit gesetzt.
      Quelle: OEGBOnline

    3. Der 12-Stunden-Tag betrifft uns alle!
      Rede von Lisa Mittendrein auf der Demonstration gegen den 12 Stunden Tag, 1. Juli 2018, Wien.
      Quelle: Attac Österreich

    4. Der Bundeskanzler soll mal 12 Stunden asphaltieren
      „Unsere Bauarbeiter sind mit 55 körperlich am Ende. Wenn die jetzt regelmäßig 12 Stunden am Tag arbeiten müssen, können die nie gesund die Pension erreichen.“
      Der PORR Konzernbetriebsrat Peter Grandits über die Arbeitsverhältnisse am Bau und die Folgen des 12-Stunden-Tages für die Branche.
      Quelle: Kontrast AT

  3. Protestwochen gegen US-Atomsprengköpfe im Bundeswehr-Fliegerhorst Büchel
    Mit einem Theaterstück vor den Toren des Fliegerhaorst Büchel, protestierten “Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges”, kurz ippnw gegen die Lagerung von US-Atomwaffen in Deutschland.
    Die Aufnahmen wurden von den Aktivisten selber angefertigt.
    Quelle: RT Deutsch

  4. 2018-06-04 Anti-Atom-Mahnwache Langen mit Franz Scheidel sowie Anne und Karlheinz Duda
    Am 4. Juni 2018 (Montag) um 18 Uhr fand die 94. Anti-Atom-Mahnwache der Initiative “Langen gegen Atomkraft” am Langener Lutherplatz statt.
    Unterstützt wurde die Langener Mahnwache auch dieses Mal von der Dreieicher Anti-Atom-Initiative ByeByeBiblis.
    Franz Scheidel sprach aufgrund eines Zeitungsberichtes über die aktuellen Problematiken beim Rückbau des abgeschalteten AKW Biblis.
    Karlheinz und Anne Duda berichteten von der Kulturellen Landpartie (KLP) im Landkreis Lüchow-Dannenberg, in dem das geplante Atommüllager bei Gorleben errichtete werden soll. Die KLP ist ein Mittel, den Widerstand gegen das geplante Atommüllendlager weiter an die Öffentlichkeit zu tragen.
    Mehrmals schallte das eindringliche “Abschallten” durch die Langener Innenstadt, um die Forderung nach Beendigung der Atomkraft zu bekräftigen.
    Quelle: ts1rb2kb3

  5. Deutschland hat etwas zu verbergen! Journalist rechnet mit deutscher Ukraine-Politik ab
    Eine Konferenz der Linksfraktion in Juni mit hochrangiger Beteiligung prangerte die Verfolgung von Journalisten und Menschenrechtsverletzungen in der Ukraine an. Besonders emotional fiel der Beitrag des deutschen freien Journalisten Ulrich Heyden aus.
    Ulrich Heyden kommt selten nach Berlin, weil er seinen Wohnsitz seit vielen Jahren in Moskau hat. Von dort berichtet er über Themen rund um Russland und die Ukraine, auch für RT Deutsch. Diesmal war es aber ein wichtiger Anlass, der ihn nach Deutschland verschlagen hat – die Anhörung auf der Konferenz “Menschenrechte und Medienfreiheit in der Ukraine” im Deutschen Bundestag. Da er wegen seiner professionellen Tätigkeit mit einem fünfjährigen Einreiseverbot in die Ukraine belegt wurde, ist Heyden direkt von der Einschränkung der Medienfreiheit in dem osteuropäischen Land betroffen.
    Sein letzter Besuch in der Ukraine fand im Juni 2014 statt, als er mit vielen Opfern und Betroffenen des Pogroms vom 2. Mai in Odessa sprach. Seit dem Jahr 2014 bereist er als einer der wenigen Deutschen überhaupt zudem regelmäßig das Rebellengebiet in der Ostukraine. In einem Gespräch in unserem Studio erklärte uns der freie Korrespondent sein Engagement. Er berichtete auch über seine Eindrücke von der letzten Reise in den Donbass.
    Quelle: RT Deutsch

    Sehen Sie hierzu auch die youtube-Playlist der Fraktion DIE LINKE. im Bundestag zur Konferenz »Menschenrechte und Medienfreiheit in der Ukraine«

    Beachten Sie hierzu auch die Zusammenfassung auf RT Deutsch von der dreistündigen Konferenz »Menschenrechte und Medienfreiheit in der Ukraine«, veranstaltet von der Fraktion DIE LINKE. im Bundestag.

  6. Trump Pursues Israel ‘Peace Plan’ to Break off Gaza, Without Input from Palestinians
    While US President Trump reportedly hopes to use Gulf funding to pressure Egypt to take over Gaza, splitting it from the West Bank, expert Phyllis Bennis warns no Israel peace deal is possible when “there is no Palestinian voice” involved.
    Quelle: TheRealNews

  7. EU über Putin-Trump-Treffen besorgt
    Die Staats- und Regierungschef erzielten nach mehrstündigen Debatten eine Einigung beim Streit um die Migration in Europa, obwohl es noch am Vorabend des EU-Gipfels schien, dass die Union vor dem Umbruch stand. Wie die erreichten Kompromisse einzuschätzen sind und warum man in der EU das zur gleichen Zeit angekündigte Treffen zwischen Donald Trump und Wladimir Putin mit Besorgnis erwartet? Darüber sprach unser Reporter Nikolaj Jolkin mit dem Projektleiter des Deutsch-Russischen Forums Alexander Rahr.
    Quelle: SNA Radio

  8. Deutsche Honorarkonsuln im Offshore-Business
    Wie Honorarkonsuln mit dem Bundesadler für Steueroasen werben und Briefkastenfirmen aufsetzen. Der Außenminister spielt blinde Kuh. Das Mittagsmagazin berichtet. Auch ich komme zu Wort. Schaut rein! Originalquelle: BR Rundschau 22.6.2018
    Quelle: Fabio De Masi

  9. Interview mit Glenn Greenwald, Journalist und Herausgeber der Snowden-Leaks
    Am 6. Mai 2018 veranstalteten wir mit Glenn Greenwald, Dr. Jill Stein & Abby Martin ein Event im Muffatwerk in München unter dem Titel „Freiheit & Demokratie: Globale Themen im Kontext 2.0“. Dies ist der dritte Teil einer Veranstaltungsreihe, die wir im Jahr 2017 mit Edward Snowden, Jeremy Scahill und anderen führenden Experten in München starteten. ENGLISH LINK
    Quelle: acTVism Munich

  10. Leukefeld: Krieg mit allen Mitteln gegen Syrien – Deutschland aktiv dabei
    Nichts deutet daraufhin, dass Syrien nach mehr als sieben Jahren Krieg den Frieden zurückgewinnt. So schätzt die Journalistin Karin Leukefeld die Lage in dem Land ein. Sie verweist auf die Aktivitäten der USA und ihren westlichen sowie arabischen Partner. Russland setzt sich nach ihren Beobachtungen dagegen aktiv für eine politische Lösung ein. Mit Karin Leukefeld sprach Tilo Gräser
    Quelle: SNA Radio

  11. Velika Kladuša: Nadelöhr auf Balkanroute
    Die Zahl der Migranten, die die Balkanroute wählen steigt. Ein besodnerer Brennunkt ist Velika Kladuša, im Nordwesten von Bosnien und Herzegowina an der kroatischen Grenze. Laut UNHCR warten dort derzeit etwa tausend Menschen auf die Weiterreise gen Norden. Die Grenzen sind dicht. Der Ort völlig überfordert.
    “Öffnet einfach die Türen” sagt ein junger Mann aus Marokko. “Wir wollen nach Italien, Frankreich, Deutschland. Wir wollen nicht nach Slowenien oder Kroatien und dort bleiben. Bitte Frau Merkel, öffnen Sie Grenze, wir können es nicht!”
    Noch im Winter hatte die Gemeinde den Neuankömmlingen ihre Türen geöffnet. Doch der Strom reißt nicht ab, die Solidarität mit den Geflüchteten schwindet. Zu viele Menschen kampieren hier unter freiem Himmel.
    Es kommt immer häufiger zu Reibereien, sagt eine Anwohnerin. “Die Menschen sind verzweifelt. Besonders seit der Nacht, in der es eine tödliche Messerattake gab. Wir haben Angst.”
    Jorgen Samso, euronews: “Alle Blicke sind auf den Brüsseler Gipfel über die Migrationskrise im Mittelmeer gerichtet. Hier in Velika Kladusa in Bosnien fühlen sich die Menschen verlassen, während der Strom auf der Balkanroute weiter anschwillt. Die kleine Stadt ist zu einer Sackgasse geworden, in der die Menschen auf der Reise nach Kroation und Slowenien feststecken. Die Frustration und Spannungen steigen spürbar.”
    Quelle: euronews (deutsch)

  12. Kabarett, Satire, Comedy und Co.
    1. Max Uthoff live! am 5. Juli 2018 | Max Uhoff
      Nicht ganz unwahrscheinlich, dass an diesem Abend Teilnehmer der deutschen Politik Erwähnung finden. Wie immer gilt dabei: Die Sprache ist die Waffe des Pazifisten.
      Quelle: Comedy & Satire im Ersten

    2. 5 Gründe, AfD zu wählen
      Die AfD zementiert die Entsolidarisierung und Verrohung der Gesellschaft; den Kampf jeder gegen jeden: Jung gegen Alt, Arbeitende gegen Arbeitsuchende, Familien mit Kindern gegen Kinderlose, Gesunde gegen Kranke, Christen gegen Muslime; proklamiert eine Kehrtwende in den verklemmten Muff der 50iger Jahre; verspricht Wohltaten, äußert sich aber nicht zur Gegenfinanzierung; missbraucht Ängste und Unsicherheiten in der Bevölkerung zur Durchsetzung rechtspopulistischer Positionen… Alles linksgrün versiffte Propaganda gegen die AfD – dabei gibt es doch gute Gründe, AfD zu wählen
      Quelle: Ostsee-Ansichten

Rubriken:

Videohinweise

Schlagwörter:

Die NachDenkSeiten sind für eine kritische Meinungsbildung wichtig, das sagen uns sehr, sehr viele - aber sie kosten auch Geld und deshalb bitten wir Sie, liebe LeserInnen, um Ihre Unterstützung.
Herzlichen Dank!