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21. November 2018
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Videohinweise am Mittwoch

Veröffentlicht in: Videohinweise

Hier finden Sie in der Regel am Mittwoch und am Samstag einen Überblick über interessante Videobeiträge aus anderen Medien und Veröffentlichungen. Wenn Sie auf “weiterlesen” klicken, öffnet sich das Angebot und Sie können sich aussuchen, was Sie anschauen wollen. Die Videohinweise sind auch auf unserer YouTube-Seite als spezielle Playlist verfügbar. Auch für die Rubrik „Musik trifft Politik“ (erscheint an jedem Mittwoch) gibt es eine eigene Playlist. (CG/JB)

Hier die Übersicht; Sie können mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:

  1. Iran
  2. INF-Vertrag
  3. Sahra Wagenknecht, DIE LINKE: Rentenpaket ist eine Mogelpackung
  4. KLASSIKER aus 2008 – Rentenangst – Der Kampf um die Altersversorgung
  5. KenFM am Telefon: Gaby Weber zur Präsidentschaftswahl in Brasilien
  6. Das Storytelling-Projekt: “Ich, Eisner!”
  7. 5. November 2018 – Bundespressekonferenz – RegPK
  8. Was ist heute links?
  9. Markus Lanz vom 31. Oktober 2018
  10. Musik trifft Politik

Vorbemerkung: Wir kommentieren, wenn wir das für nötig halten. Selbstverständlich bedeutet die Aufnahme in unsere Übersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Beiträge einverstanden sind. Sie können uns bei der Zusammenstellung der Videohinweise unterstützen, indem Sie interessante Fundstücke an die Adresse [email protected] schicken. Wenn Sie diese Übersicht für hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese Möglichkeit der schnellen Information hin.

  1. Iran
    • Michael Lüders über Saudi-Arabien, Iran & Syrien – Jung & Naiv: Folge 385
      Wir sind zu Gast bei der Deutsch-Arabischen Gesellschaft in Berlin und treffen ihren Vorsitzenden: Michael Lüders. Michael ist Politik- und Islamwissenschaftler, war schon in Folge 312 zu Gast und hat vor kurzem sein neues Buch “Armageddon im Orient” herausgebracht. Zu Beginn geht’s um Michaels letzten Trip in den Nahen Osten: Was hat er im Libanon gemacht? Was für eine Rolle spielt die Hisbollah dort? Obwohl der Iran und die Hisbollah Verbündete sind, haben sie auch unterschiedliche Interessen: Michael versucht sie zu erklären. Es geht um das Kidnapping und den erzwungenen Rücktritt des libanesischen Premierministers Saad Hariri durch den saudischen Kronprinzen Mohammed Bin Salman. Was hat sich MBS dabei gedacht? Wie ist Hariri am Ende wieder frei gekommen? Warum hat Michael sein Buch “Armageddon im Orient” genannt? Warum liest man angeblich nichts in der Zeitung, worüber Michael schreibt? Was hat ihn bei seinen Recherchen überrascht? Warum führen die Saudis Krieg im Jemen? Kennt Michael die “unmittelbar Beteiligten” dieses Krieges? Ist Deutschland mittelbar beteiligt? Warum tut sich deutsche Außenpolitik so schwer mit diesem Königreich? Ist Saudi-Arabien eine US-Kolonie, wie Trump letztens suggerierte? Braucht es einen “regime change” in Riad? Dann geht’s um die Auswirkungen der US-Sanktionen gegen den Iran: Warum treten sie ausgerechnet am 4. November 2018 in Kraft? Was haben sie zur Folge? Gibt es Ausnahmen? Außerdem geht’s um die Rolle der Türkei, den Konflikt zwischen Israel und den Palästinensern sowie das vermeintliche Ende des Syrienkriegs: Hat Assad gewonnen? Wie kann die Welt Assad irgendwann für seine Verbrechen bestrafen? Das und einiges mehr in Folge 385 – wir haben sie am 1. November 2018 in Berlin aufgenommen.
      Quelle: Tilo Jung

      Anmerkung Jens Berger: Absolut sehenswert!

    • Lautloser Terror: “Härteste Sanktionen aller Zeiten gegen den Iran” in Kraft getreten
      Zunächst kündigte US-Präsident Donald Trump am 8. Mai das Nuklearabkommen mit dem Iran einseitig auf. Nun folgte wie angekündigt der zweite Schritt. Alle zuvor aufgehobenen Sanktionen sind um Mitternacht am 5. November wieder in Kraft getreten. Besonders abgesehen, hat man es auf den Energie- und Bankensektor. Das alles, um den Iran dazu zu bewegen, wieder ein “normales Land” zu werden und dem Dasein als größter globaler Terrorsponsor abzuschwören. Die Bevölkerung möchte man nach eigener Aussage mit dem Sanktionsregime nicht treffen, sondern diese dabei unterstützen, sich des Jochs der eigenen Regierung zu entledigen.
      Dabei liegt es jedoch in der Natur der Sache, dass sich Sanktionen vor allem auf die Bevölkerung auswirken. Das vielleicht verheerendste Beispiel sind die Erfahrungen der irakischen Bevölkerung. Dort führten die Jahre der Sanktionen bis zum Sturz Saddam Husseins zum Tod von etwa 1.5 Millionen Menschen, davon die Hälfte Kinder unter fünf Jahren.
      Auch der Iran selbst, wird seit dem Jahr 1979 immer wieder mit Sanktionen belegt, nachdem die Vereinigten Staaten zuvor das repressive Schah-Regime über ein viertel Jahrhundert unterstützten.
      Quelle: RT Deutsch

      Lesen Sie ergänzend hierzu auf den NachDenkSeiten die mit viel Hintergrundwissen versehene Einschätzung von Mohssen Massarrat “Iran-Atomabkommen: Trumps Rückzug als Chance für die EU“.

  2. INF-Vertrag
    Nach Trumps Ankündigung, den INF-Vertrag, der in den 80er Jahren zur Beseitigung eines großen Atomarsenals führte, kündigen zu wollen, ist gerade Europa in Aufruhr und Sorge.
    Waren die Mittelstreckenraketen, die damals abgerüstet wurden, vor allem auf europäische, auch deutsche Ziele gerichtet. Nun fragen sich alle: Kommt eine neue Aufrüstung, quasi gezündet durch den Zusammenbruch dieses Vertrags? Ist Trumps Ankündigung Gepolter im Stil seiner Politik oder Teil einer US-Aufrüstungsstrategie? Wie wird Russland reagieren, ist der INF-Vertrag elementar wichtig oder tatsächlich überholt? Unsere Moskauer Redakteurin Julia Dudnik hat zu diesem sehr ernsten Thema die Meinung mehrerer Experten eingeholt, aus Russland und Deutschland, darunter den Publizisten und Russlandforscher Kai Ehlers und den Konfliktforscher und Journalisten Leo Ensel – beiden haben zum Rüstungsthema zwischen Russland und den USA bereits zahlreiche Veröffentlichungen gemacht.
    Quelle: russland.RU

    Lesen Sie ergänzend hierzu auf den NachDenkSeiten “Pascal Luig: ‘Das Ende des INF-Vertrages wäre das Ende einer internationalen Abrüstungspolitik’“.

  3. Sahra Wagenknecht, DIE LINKE: Rentenpaket ist eine Mogelpackung
    Ruhestand im zarten Alter von 55 Jahren mit vollen Pensionsbezügen: Viele in der Bevölkerung würde sich eine solche Strafe wünschen, sagte Sahra Wagenknecht am Dienstag in Berlin. Mit dem Fall Maaßen habe sich die Koalition seit Wochen vor der Bevölkerung blamiert. Art und Weise der Entlassung des Ex-Verfassungsschutzpräsidenten sei nur eine weitere Kapriole. Letztlich aber passe das zum Zustand der Koalition. Sie feiere sich jetzt für ein Rentenpaket, das aber an der wachsenden Altersarmut in Deutschland nichts ändern werde. Bei dem heutigen Rentenniveau werde jeder sechste Rentner in Armut leben. DIE LINKE werde weiter dafür streiten, das Rentenniveau wieder auf den Stand vor der Rentenkürzung anzuheben, nämlich auf 53 Prozent. Die Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE. im Bundestag kritisierte die Vorschläge des französischen Präsidenten Macron eine “wahre europäische Armee” aufzubauen. Eine Militarisierung Europas sei ein Fehlschluss. Sie forderte auch, dass Deutschland der in Pakistan verfolgten Christin Asia Bibi Asyl gewähren solle. So ließe sich konkret helfen, dafür brauche es keine Soldaten.
    Quelle: Fraktion DIE LINKE. im Bundestag

  4. KLASSIKER aus 2008 – Rentenangst – Der Kampf um die Altersversorgung
    [betrifft] – Ein Film von Ingo Blank und Dietrich Krauß
    Quelle: phoenix

    Teil 1 von 5

    Teil 2 von 5

    Teil 3 von 5

    Teil 4 von 5

    Teil 5 von 5

    Anmerkung CG: Eines der Hauptthemen, warum die NachDenkSeiten gegründet wurden: Die Rentendebatte. Diese Doku sollte man sich ‘mal wieder anschauen. Das Manuskript zu dieser sehenswerten und leider immer noch aktuellen Sendung gibt es als PDF auf den NachDenkSeiten.

  5. KenFM am Telefon: Gaby Weber zur Präsidentschaftswahl in Brasilien
    Brasilien, das größte Land Lateinamerikas, hat einen neuen Präsidenten, Jair Bolsonaro. Der größte Teil der westlichen Presse hält den Mann, der seit 30 Jahren als Hinterbänkler im Parlament saß, durchweg für einen politischen Super-GAU und vergleicht ihn mit Donald Trump. Warum aber haben ihn dennoch 55 % der rund 145 Millionen Wahlberechtigten in Brasilien gewählt? Dass zu verstehen, fällt einem Europäer nicht leicht, denn in Brasilien sind politische Ansichten in einer Kombination “normal”, die sich für die meisten von uns widersprechen oder ausschließen: Ein Militär, das anti-neoliberal eingestellt ist, oder z. B. die Privatisierung des staatlichen Ölkonzerns ablehnt. Das einen starken Staat möchte, aber nur, wenn dieser sozial ausgerichtet ist, während es auf eine lange Militärdiktatur zurückblickt. Auch “national” zu denken bedeutet in Brasilien eher die Verteilung des Wohlstandes zu organisieren und das Land nicht chronisch von Dritten als Rohstofflager ausbeuten zu lassen. Jair Bolsonaro hat es auch dank radikaler Evangelikalen an die Spitze des Landes geschafft und das, obwohl rund 70 % der Bevölkerung der römisch-katholischen Kirche angehören. Wie gesagt, in Brasilien sind politische Kombinationen möglich, die sich in Europa keiner vorstellen kann. Die größte Unterstützung für den Ex-Militär Jair Bolsonaro kam dann aber von der PT, der brasilianischen Arbeiterpartei. Die PT hat das Land 14 Jahre regiert und die arbeitende Bevölkerung dabei maximal enttäuscht. KenFM sprach mit seiner Lateinamerika-Korrespondentin Gaby Weber über die aktuelle Gemengelage in Brasilien, einem Land, das als Mitglied der BRICS-Staaten eine ganz eigene politische Kultur lebt, die mit unserer Logik schlicht nicht zu begreifen ist. Fangen wir an, uns dieser Herausforderung zu stellen.
    Quelle: KenFM

  6. Das Storytelling-Projekt: “Ich, Eisner!”
    Ein Beitrag von: Klaus Schneider
    Kurt Eisner, Bayerns erster Ministerpräsident, meldet sich zu Wort. Was vor 100 Jahren technisch nicht möglich war, wird jetzt nachgeholt. Und schon sind wir mitten drin, in der Revolution von 1918. Über das Storytelling-Projekt “Ich, Eisner!”
    Quelle: Bayern 2 Notizbuch

    Messenger-Projekt – Ich, Eisner! 100 Jahre Revolution in Bayern.

  7. 5. November 2018 – Bundespressekonferenz – RegPK
    • Bundesregierung für Desinteressierte
      BPK vom 5. November 2018 (Komplett im Wortprotokoll. Als Podcast.)
      Naive Fragen zu: Causa Maaßen (ab 2:15 min) – angesichts der Kontroverse, die die Rede verursacht hat, wäre es möglich, das Manuskript zu veröffentlichen? (6:40 min)
      Krieg im Jemen/Waffenexporte (ab 13:20 min) – nach den Friedensbemühungen der britischen und amerikanischen Beteiligten haben die Saudis am Wochenende Hodeihda angegriffen. Wie bewertet das die Bundesregierung? – meine Frage bezog sich auf die Offensive der Saudis, die die Bemühungen offenbar torpedieren wollen… – report München & der Stern hatten im September berichtet, dass deutsche Patrouillenboote zur Seeblockade des Jemen eingesetzt werden. Können Sie das mittlerweile bestätigen? (ab 21:22 min) – Aber es wird geprüft?
      Ferkelkastration (ab 28:05 min) – haben Sie geprüft, ob die Verschiebung verfassungsmäßig wäre? Professor Jens Bülte bezeichnete ein sofortiges Verbot der betäubungslosen Kastration als unvermeidlich, da der Tierschutz als ein von der Verfassung geschütztes Gut nicht anders gewährleistet werden könne. Eine Verlängerung der im Tierschutzgesetz festgeschriebenen Frist wäre aufgrund ausreichender Alternativen verfassungswidrig (ab 30:28 min) – aber die Problemlage ist von den Bauern ja selbst geschaffen worden…
      Bankenstresstest (ab 39:42 min) – können Sie erläutern, warum die Banken “solide” Ergebnisse erzielt haben? (ab 40:35 min) – gibt es noch andere Gründe für diese Bewertung?
      Weißhelme (ab 41:12 min) – wie bewerten Sie die russischen Propagandamaßnahmen gegenüber den Weißhelmen? (44:12 min)
      Quelle: Tilo Jung

    • Merkel-Sprecher: “Wir engagieren uns mit unseren US-amerikanischen Freunden für Frieden im Jemen”
      Die Bundesregierung setzt sich nach eigenen Aussagen auf der Bundespressekonferenz gemeinsam “mit den britischen und US-amerikanischen Verbündeten” für Frieden im Jemen ein. Dumm nur, das just diese Verbündeten die gesamte Infrastruktur für den saudischen Bombenkrieg stellen.
      In einer parlamentarischen Anfrage vom 21. März 2018 musste die britische Regierung eingestehen, dass die britische Armee und der Rüstungskonzern BAE Systems der saudischen Seite sogenannte “routinemäßige technische Unterstützung” geben.
      Die genaue Analyse der zwischenstaatlichen Militärbeziehungen ergab jedoch, dass ein eng verzahntes Konglomerat aus britischen Firmenmitarbeitern und Soldaten der britischen Luftwaffe für die Wartung der Waffensysteme ausnahmslos aller saudischen Tornado-Jagdbomber verantwortlich ist.
      Die insgesamt 81 Tornado-Kampfjets im Inventar Riads bilden das Rückgrat der saudischen Bombardierungskampagne im Jemen. Um diese Kriegsmaschinerie am Laufen zu halten, wurde das militärische Personal aus Großbritannien auch zur Waffenaufsicht und Erhaltung der Flugzeugwaffentechnik der 54 saudischen Eurofighter Typhoon-Kampfjets eingestellt. Die Briten sorgen für die umfassende Wartung der im Jemen eingesetzten Kampfflugzeuge, erklärte Mike Lewis, ein ehemaliger Ermittler für Sanktionen beim UN-Sicherheitsrat, unter Berufung auf Interviews, die er mit britischen Militär- und Rüstungsvertretern geführt hatte, die in Saudi-Arabien aktiv sind oder waren.
      Mehr zum Thema – Merkel-Sprecher zum Saudi-Bombenkrieg gegen die Zivilbevölkerung im Jemen: Alles nicht so schlimm
      Ähnlich stellt sich die Unterstützung durch die USA dar. So liefern die USA einen Großteil der von den Saudis im Jemen eingesetzten Kriegswaffen und sind auch für deren Wartung verantwortlich. Gleichzeitig erfolgt die Luftbetankung der saudischen Bomber über US-Tankflugzeuge, da die Saudis nicht über diese Kapazitäten verfügen.
      Auf Anfrage bestätigte US-Luftwaffensprecher Shane Huff, dass US-Tankflugzeuge die Kampfjets der saudisch geführten Militärallianz auftanken. Ohne diese Betankung wäre aufgrund der Distanz zu den saudischen Stützpunkten der Bombenkrieg technisch gar nicht durchführbar. Doch trotz all dieser belegten Fakten, verwehrt sich die deutsche Bundesregierung vehement dagegen, die britische und US-amerikanische Mitverantwortung im saudischen Bombenkrieg gegen die jemenitische Zivilbevölkerung zu thematisieren
      Quelle: RT Deutsch

  8. Was ist heute links?
    Was ist heute links? Für mich bedeutet es, die gemeinsamen Interessen einer großen Mehrheit zu betonen, die ihre Arbeitskraft verkaufen muss, damit sie am Ende des Monats etwas im Kühlschrank hat – ob das kleine Selbstständige sind, die als Grafiker arbeiten, ein Leiharbeiter oder eine Krankenschwester. Fabio De Masi im Interview mit Informr.
    Quelle: Fabio De Masi
  9. Markus Lanz vom 31. Oktober 2018
    Zu Gast sind Politiker Kevin Kühnert, Journalistin Kristina Dunz, Autor Sebastian Fitzek und Musiker Henning Krautmacher.
    Quelle: ZDF

    Anmerkung unseres Lesers Stefan Kreft: “Ich habe gerade noch einen Teil der Sendung ‘Markus Lanz’ vom 31.10.18 mitbekommen und durfte Herrn Kevin Kühnert (SPD) miterleben. Die auf den ersten Augenblick ganz nett klingenden Statements geraten unter Nachfragen des Moderators schnell in Widerspruch zu einander. Neben der Standardausflucht der Führungssozen, dass der Koalitionspartner eine andere Politik verhindert, steht dann z.B. die richtige Erkenntnis, dass sich die SPD in vielen Einzelentscheidungen falsch verhalten hat und sich dies aufaddieren würde, was dann zu dem fatalen Bild von der SPD beim Wähler führe. Aber ‘die Schwatten’ machen da ja nicht mit (Susi Neumann). Tiefpunkt war allerdings sein Schwadronieren über u.a. zu schwache Regulierungen des Finanzmarktes, wobei er auch die länderbezogene Konzernsteuer aufzählte. Auf Nachfrage des Moderators, dass die SPD mit Herrn Scholz doch zur Zeit den Finanzminister stelle, kam von Herrn Kühnert doch tatsächlich die schwache und hier im Detail sogar falsche manipulative Antwort, dass der deutsche Finanzminister alleine nichts entscheiden könne. Leider konnte hier kein anderer Talk-Teilnehmer durch besseres Wissen glänzen. Denn es ist ja gerade der deutsche Finanzminister, der hier im Ministerrat eine länderbezogene Konzernsteuer verhindert hat, nachdem alle anderen institutionellen Ebenen der EU bereits grünes Licht gegeben hatten. Weiss Herr Kühnert das nicht?

  10. Musik trifft Politik
    • Feine Sahne Fischfilet – Niemand wie ihr

      Anmerkung Jens Berger: Das ist also die “böse linke” Punkband, die AfD und CDU am liebsten mit einem Auftrittsverbot belegen würden. Ginge es nach den besorgten Bürgern dürften wohl auch wir bald nur noch auf solche Perlen großdeutscher Sangeskunst hinweisen ;-)

    • Dropkick Murphys – Worker’s Song

    • Gang of Four – Damaged Goods

    • Bodo Wartke – Das falsche Pferd (Was, wenn doch?)

    • Walter Mossmann: Für meine radikalen Freunde

    Anmerkung: In dieser neuen Rubrik wollen wir Ihnen Songs mit politischen und gesellschaftskritischen Texten vorstellen, die vielleicht noch nicht jeder Leser kennt. Wenn auch Sie Musiktipps für uns haben, mailen Sie uns Ihre Empfehlungen bitte an unsere Mailadresse für die Videohinweise videohinweise(at)nachdenkseiten.de mit dem Betreff: Musik.

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