Verschiedene Leserbriefe um die Assange-Affäre
Verschiedene Leserbriefe um die Assange-Affäre

Verschiedene Leserbriefe um die Assange-Affäre

Ein Artikel von: Redaktion

Nachfolgend finden sich Leserbriefe, die sich mit Korrespondenz mit Julian Assange befassen, und wie man ihm am besten schreibt. Außerdem hat uns ein engagierter NachDenkSeiten-Leser den Briefwechsel zwischen ihm und Amnesty International Österreich zur Verfügung gestellt. Ein weiterer Leser kommentiert den Offenen Brief an den Erzbischof von Canterbury und zu guter Letzt finden sich noch zwei wichtige Aufrufe zu Aktionen zur Unterstützung von Julian Assange, welche in den nächsten Tagen stattfinden. Auf diesen Veranstaltungen kann man Mitstreiter treffen und unseren Regierungen zeigen, dass wir Chelsea Manning und Julian Assange und die Kriegsverbrechen, die sie enthüllt haben, noch nicht vergessen haben. Zusammengestellt von Moritz Müller und Redaktion.

1. Leserbrief

Liebes Redaktionsteam,

wir haben uns immer gefragt wie wir Julian Assange seelisch und moralisch unterstützen können.

Dann lasen wir in einem Artikel ( Free Assange commetty ), daß Julian Assange sich über jeden Brief in seiner Isolationshaft freut.

Daraufhin haben mein Mann Rüdiger und ich am 29.08.2019 einen Brief an Julian Assange geschickt.

(Im Briefumschlag noch einen frankierten Rückumschlag mit unserer vollständigen Adresse und 2 leere Blatt Papier. Alles korrekt,  auch seine Anschrift mit Geburtsdatum.)

Am 02.11.2019 bekamen wir nun Post von Julian Assange mit dem Absender :

A9379AY. j.assange. cell 23 Bellmarsh Prison  U.K.

Es war unser beschriftetes und frankiertes Rückkuvert, aber ohne ein Antwortschreiben.

Nach dem Auseinanderfalten des Kuverts fanden wir in der Innenseite eine kleine handschriftliche Notiz von ihm:

PRIVATE.
Thanks Rüdiger ! Keep going !
JPA

Unsere Frage : Weiß Ihr Team über andere , ähnliche Fälle, bei denen zu vermuten ist, dass Briefe geöffnet und deren Inhalt entfernt wurde?

Als Anlage unser Brief an Julian Assange vom 29.08.2019 und das von Assange beschriftete Rückantwortkuvert

(zur weiteren Verbreitung von uns freigegeben)

Mit freundlichen Grüßen Erika und Rüdiger Leiska

Anm. Moritz Müller: Es gab schon öfter Fälle, wo Julian Assange eine kleine Botschaft in den Umschlag geschrieben hat. Im Sommer hat er nach den Worten seines Vaters, auch mal zwei Monate keine Post bekommen, und dann plötzlich 500 Briefe auf einmal. Insgesamt scheint dies Teil der “Sonderbehandlung” für den Untersuchungshäftling Julian Assange zu sein.


2. Leserbrief

Hallo Moritz,
 
die gestrige Veranstaltung ist aus meiner Sicht ein voller Erfolg gewesen. Der Hörsaal war größtenteils mit Zuhörern besetzt.  
 
Der Vater von Julian Assange hat die Zuhörer aufgefordert, seinem Sohn ins Gefängnis zu schreiben. Das würde ihn moralisch unterstützen, und er würde mit Freude alle Briefe lesen. Hier seine Anschrift: 
 
Julian Assange
A9379 – AY
HMP Belmarsh, Western Way
London SE 28 DEB
United Kingdom 
 
Herzliche Grüße
Tamara Helck
Gesprächskreis Düsseldorf der NachDenkSeiten


3. Leserbrief

Lieber Herr Mueller!

Ich kann Ihnen nun vom Ergebnis meiner Intervention fuer Julian Assange direkt bei der Geschaeftsfuehrerin der oesterreichischen Sektion von Amnesty International, Frau Annemarie Schlack berichten.

In der untenstehenden Tabelle haben Sie die Chronologie des (elektronischen) Briefwechsels:

Brief Datum Inhalt
1 03.11.19 Plesch. an Schlack (amnesty int. )
2 12.11.19 Antw. Schlack
3v

17.11.19 Antw. Plesch. an Schlack

Ich habe auf meine email vom 17. 11. bis heute (1.12.) keine Antwort erhalten und gehe damit davon aus, dass Frau Schlack nicht antworten wird…

Den Inhalt der drei Schreiben finden Sie in der angehaengten pdf-Datei. Sie koennen fuer Ihre Arbeit bei den Nachdenkseiten davon Gebrauch machen.

Abgesehen von meiner Hauptmotivation, dass Julian Assange damit geholfen waere, wenn eine international agierende, nichtstaatliche Vereinigung mit dieser Reputation (zumindest noch bei den Massenmedien) fuer seine Rechte eintritt, habe ich meine Aktion auch als Test verstanden. Denn auch ich musste feststellen, dass diese Organsiation seit 1990 daran ist, ihre Unparteilichkeit und damit Reputation zu verlieren, die sie sich in den siebziger und achtziger Jahren erworben hatte. Ich vermute, dass sie von den Regierungen der USA und anderer Laender der europaeischen Zivilisation unterwandert ist, um sie zu neutralisieren bzw. fuer sich zu instrumentalisieren (s. die oeffentlichen Aufrufe von amnesty international (ai) an die “internationale Gemeinschaft”, in Venezuela und in Syrien mit allen zur Verfuegung stehenden Mitteln einzugreifen). Die Nachdenkseiten haben ja auch darueber berichtet…

Denn die z. T. sehr gut gebildeten Leute in diesen Regierungen haben ihre Lehren aus dem Vietnamkrieg (1963 – 1975) gezogen, in dessen Verlauf die USA im oeffentlichen Diskurs immer mehr als die Boesen und letzlich auch als moralische Verlierer dastanden. (Damals ging es in ihrer Propaganda um die “Befreiung eines kleinen asiatischen Landes von einer kommunistischen Diktatur”). Diese wissen heute sehr genau, dass neben der Durchsetzung ihrer Ziele mit den Mitteln des Krieges auch “der Krieg der Worte” gewonnen werden muss (s. Interview des Sprechers der NATO z. Z. des von den USA angefuehrten Angriffskriegs gegen das kleine europaeische Land Serbien im Maerz 1999, Jamie Shea – ein wohlausgesuchter, sympathisch wirkender Typ – auf youtube.com/watch?v=ZtkQYRlXMNU, ab 3min 39s.

Ich habe daher meine jahrelange Spendentaetigkeit an amnesty intern. ab 2017 eingestellt, bekomme aber noch regelmaessig Aufforderungen, Gutes zu tun. Da hab ich mir gedacht, ich schlage diesen Leuten vor, sich fuer Assange einzusetzen…

Freundlichen Gruss
Josef Pleschiutschnig

Briefwechsel zwischen Josef Pleschiutschnig und Annemarie Schlack (AI Österreich)

Subject:Re: Hip, hip, hurra – in einem Monat ist #GivingTuesday!
Date:Sun, 3 Nov 2019 13:48:53 +0100
From:Josef Pleschiutschnig
To:[email protected]

On 03.11.19 11:31, Annemarie Schlack Amnesty International wrote:

Lieber Herr Dr. Pleschiutschnig,

von den Rabatt-Tagen „Black Friday“ und „Cyber Monday“ haben Sie vermutlich schon einmal gehört. …
Aber ist Ihnen der #GivingTuesday auch ein Begriff?

Dieser weltweite Aktionstag wurde ins Leben gerufen, um den konsumorientierten Tagen „Black Friday“ und „Cyber Monday“ etwas entgegenzusetzen.

Gutes tun am #GivingTuesday!

Daher dreht sich an diesem Tag alles darum, Gutes zu tun… und anderen Menschen Hoffnung zu schenken.

….

In 30 Tagen ist es soweit

Wir freuen uns riesig, Teil dieses globalen Aktionstages zu sein.

Seien auch Sie mit dabei!

Liebe Frau Schlack!

Schlage vor, dass Sie endlich auch einmal eine Kampagne in Sachen Presse– und Redefreiheit fuer den seit Jahren von der mit weitem Abstand groessten Militaermacht der Welt verfolgten Julian Assange (ein australischer Staatsbuerger) starten!

Falls Ihnen nicht schon bekannt, hier die links zu zwei aktuellen Berichten, wie die britische Justiz gerade die Regeln eines fairen und die Menschenrechte und -wuerde respektierenden Verfahrens mit Fuessen tritt, wenn es die USA so wollen: medium.com/@njmelzer/demasking-the-torture-of-julian-assange-b252ffdcb768 und nachdenkseiten.de/?p=55887.

Seien auch Sie dabei, wenn es gilt, den die Menschenrechte und -wuerde ignorierenden Machthabern in den USA und in Grossbritannien entgegenzutreten!

Josef Pleschiutschnig

12.11.2019
Sehr geehrter Herr Pleschiutschnig,

vielen Dank für Ihre Nachricht und bitte verzeihen Sie unsere verspätete Antwortdauer. Aufgrund sehr vieler Anfragen war eine zeitnahe Rückmeldung leider nicht möglich.

Wir bekommen sehr viele Anfragen zu Julian Assange und wir nehmen wahr, dass sein Fall viele Menschen sehr emotionalisiert und bewegt.

Erlauben Sie uns, unsere Position zu Julian Assange auszuführen: Wir haben bereits im Mai dieses Jahres betont, dass Julian Assange nicht in die USA ausgeliefert werden soll, da die Befürchtung besteht, dass er dort unmenschlichen Bedingungen bis hin zu Folter und sogar der Todesstrafe ausgesetzt sein könnte. Siehe hier sowie auch kürzlich nochmal darauf hingewiesen hier.

Julian Assange werden allerdings auch noch andere Straftaten vorgeworfen, insbesondere eine Vergewaltigung in Schweden. Diese Vorwürfe gegen ihn müssen unabhängig von seinen Tätigkeiten bei Wikileaks betrachtet, gründlich untersucht und in einem fairen Verfahren geklärt werden. Sollte er an Schweden ausgeliefert werden, wäre es an den schwedischen Behörden, sicherzustellen, dass er von dort nicht in die USA gebracht wird.

Wir setzen uns jedoch auch ausdrücklich dafür ein, dass die Vorwürfe der Vergewaltigung nicht vorgeschoben werden, um Julian Assange in einem unfairen Gerichtsverfahren zu verurteilen, an die USA auszuliefern, oder gar um Menschenrechtsverletzungen zu begehen. Genauso darf es nicht passieren, dass an Julian Assange ein Exempel statuiert wird um investigative Journalist*innen unter Druck zu setzen, wenngleich die Recherchemethoden von Assange selbst zum Teil diskutabel waren, da er mit seiner Vorgangsweise auch andere Menschen in Gefahr gebracht hat. Der Fall von Julian Assange ist sehr komplex – seinen aufsehenerregenden Tätigkeiten als Aufdecker und Whistleblower stehen fragwürdige Recherchemethoden sowie die Vorwürfe der Vergewaltigung gegenüber.

Es gibt bestimmte Kriterien nach denen Inhaftierte als Gewissensgefangene angesehen werden, welche Julian Assange aufgrund der Komplexität seines Falles aus unserer Sicht zur Zeit nicht erfüllt. Nichtsdestotrotz werden wir auch weiterhin fordern, dass Julian Assange nicht in die USA ausgeliefert wird sowie dass seine Menschenrechte geschützt werden.

Beste Grüße,
Annemarie Schlack

Mag.a Annemarie Schlack, MA
Geschäftsführung / Section Directors Austria
Amnesty International Österreich
Lerchenfelder Gürtel 43/4/3, 1160 Wien
[email protected]
GLEICHE Chancen. GLEICHE Freiheit. GLEICHE Rechte.

17.11.2019
Liebe Frau Schlack!

Nachdem, wie Sie selbst sagen, der Fall von Julian Assange sehr komplex ist, will ich Ihnen in strukturierter Form antworten.

  1. Sie machen die Feststellung , dass “Julian Assange auch noch andere Straftaten vorgeworfen werden, insbesondere eine Vergewaltigung in Schweden.”

    Doch davon ist in dem von den USA angestrengten Auslieferungsverfahren, das z. Z. an einem britischen Bezirksgericht ablaeuft, nicht die Rede. Unter anderem werfen die USA Herrn Assange Verschwörung und Verrat in drei Faellen vor, und zwar durch Veroeffentlichung von Aufzeichnungen des US-amerikanischen Miltaers ueber seine voelkerrechtswidrigen Kriege im Irak und in Afghanistan und entsprechender Nachrichten des Aussenministeriums der USA. D.h. es geht hier um Handlungen, die nur nach US-amerikanischem Recht strafbar sind. Und zwar gem. dem beruechtigten “Espionage Act” aus dem Jahr 1917. Dieser dehnt seinen Geltungsbereich auf alle Menschen der Erde aus, und damit auch auf den australischen Staatsbuerger Assange. Demnach drohen ihm bis zu 175 (!) Jahre Haft unter schwersten Bedingungen. Der von Ihnen erwaehnte Vorwurf der Vergewaltigung, die im Mai 2010 in Schweden stattgefunden haben soll, spielt in diesem Verfahren ueberhaupt keine Rolle. Schweden ist noch immer am Untersuchen und hat sein seinerzeitiges Auslieferungsbegehren zurueckgezogen

  2. Es faellt auf, dass Sie in der Sache selbst kein Wort verlieren. Es geht immerhin um
    1. eine nach internationalem Recht illegale Inhaftierung durch britische Behoerden (und deren Inabsichtnahme durch schwedische). S. die Mitteilung des United Nations High Commissioner for Human Rights vom Feb. 2016 auf ohchr.org/EN/NewsEvents/Pages/DisplayNews.aspx?NewsID=17012&LangID=E,
    2. folterartige Haftbedingungen in dem Londoner Gefaengnis ( Vgl. medium.com/@njmelzer/demasking-the-torture-of-julian-assange-b252ffdcb768) sowie
    3. um die Anmassung der USA, sich zum Richter ueber jeden Bewohner dieser Erde aufzuschwingen, wenn es ihren Interessen dienlich ist, und dabei auch alle von ihr ratifizierten internationalen Vereinbarungen zum Schutz des Einzelnen vor Willkuer durch die Staatsmacht zu brechen und zu ignorieren.

      Warum schweigen Sie dazu? – Das ist doch eigentlich der klassische Fall fuer amnesty international.

  3. Stattdessen stellen Sie noch in den Raum, dass “er mit seiner Vorgangsweise auch andere Menschen in Gefahr gebracht hat”.

    Damit bringen Sie nicht nur zum Ausdruck, dass Assange sich selbst in Gefahr gebracht hat, also ein unbedachtsamer Mensch und damit selbst schuld ist, dass er nun in der Klemme sitzt, sondern noch weitergehend unterstellen Sie ihm auch Ignoranz fuer das Schicksal anderer.

    Ich frage mich, was mit solchen Urteilen aus dem Mund einer Frau, die fuer sich in Anspruch nimmt, fuer die gute Sache zu kaempfen, wohl bezweckt werden soll?

  4. Schliesslich wuerdigen Sie seine Person mit der Feststellung, dass den “aufsehenerregenden Tätigkeiten als Aufdecker und Whistleblower fragwürdige Recherchemethoden sowie die Vorwürfe der Vergewaltigung gegenüber stehen”. Sie neutralisieren damit das im Urteil des politischen mainstreams Gute (Aufdecker und Whistleblower) mit Ablehnung seiner Arbeitsweise und mit der Kolportage von in offensichtlich politischer Absicht nach dem Motto, es wird schon was haengenbleiben, in die Welt gesetzten Verleumdungen.

    Wie Sie selbst schreiben, ist diese Wuerdigung der Grund, weswegen Sie sich fuer diesen Mann, der sich in groesster Not und Bedraengnis befindet, nicht engagieren wollen. Er hat es nicht verdient.

Ich nehme das mit Bedauern zur Kenntnis. Weiters nehme ich mir heraus, von nun an Ihre Aktivitaeten im Lichte dieses konkreten Falls zu sehen.

Mit freundlichem Gruss

Josef Pleschiutschnig


4. Leserbrief

Sehr geehrte Redaktion,

sicher, man sollte alles versuchen, um Julian Assange zu helfen.

Vermutlich hätte ich auch unterzeichnet.

Ich möchte in diesem Zusammenhang auf einen etwas befremdlichen Fakt hinweisen.

Königin Elisabeth II. ist Oberhaupt der englischen Staatskirche und hat offenbar keine Probleme damit, wenn das größte Kriegsschiff der Royal-Navy, das 2020 in Betrieb genommenen werden soll, den Namen HMS Queen Elizabeth erhalten soll.

focus.de/politik/videos/72-000-tonnen-schwer-284-meter-lang-briten-bauen-groesstes-kriegsschiff-aller-zeiten-und-fuehlen-sich-jetzt-unbesiegbar_id_5551946.html

Auch wenn das Kriegsschiff vermutlich nach Queen Elizabeth I. benannt wird, zeigt das doch, dass die englische Staatskirche keine Skrupel hat, den militärisch-industriellen Komplex voll zu unterstützen.

Glauben Sie, dass das in Deutschland anders ist, wo die Evangelische und die Katholische Kirche quasi den Rang von Staatskirchen innehaben, obwohl es laut Grundgesetz keine Staatskirche geben soll?

Ich denke, bei der staatlichen Privilegierung der beiden Großkirchen in Deutschland geht es nicht zuletzt auch um die Militärseelsorge, die für alle Staaten der Nato mindestens genauso wichtig ist, wie das Schmieröl in den Panzermotoren. Jungen Menschen wird dabei das Gewissen betäubt und ihnen weißgemacht, dass sie sich in einem “gerechten” Krieg befinden würden und ganz auf die Urteilsfähigkeit der Regierung vertrauen könnten. Gleichzeitig werden die Kriegseinsätze so von den Kirchen quasi abgesegnet.

Auch wegen des 70-jährigen Geburtstages der Nato empfehle ich, nochmal das Interview mit Eugen Drewermann über die Nato anzusehen: deutsch.rt.com/international/87697-nato-war-immer-angriffsbundnis-eugen/

Mit freundlichen Grüßen
Ralf Böhm


Aufruf zum 10. Dezember:

Internationaler Tag der Menschenrechte, 10. Dezember 2019

17 Uhr Brandenburger Tor, Berlin. Kundgebung mit Beiträgen von Friedens-und Menschenrechtsgruppen.

“Für ein Menschenrecht auf Frieden – Solidarität mit den Whistleblower/innen Assange, Manning, Snowden“ ist das Thema von Kundgebungen in diesen Städten, die zur gleichen Zeit um 17 Uhr an zentralen Orten stattfinden, wie am Brandenburger Tor (Berlin), Stauffenbergplatz (Stuttgart) und Holzmarkt (Tübingen), und sollen durch telefonische Liveschaltungen eine Solidaritätsbrücke bauen.

Kontakt: [email protected]

Aufruf zum 11. Dezember
#Candles4Assange – Mahnwache für Julian Assange
Mittwoch, 11. Dezember 2019, 19:00-21:00 Uhr

Berlin, Pariser Platz am Brandenburger Tor, vor der US-Botschaft
Reden: Uli Gellermann, Ken Jebsen, u.a.
Moderation: #Candels4Assange-Initiator Patrick Bradatsch
free-whistleblower.jimdofree.com/candles4assange-berlin/