Leserbriefe zu „Hart aber Fair – Debatten vom anderen Stern“

Ein Artikel von:

Dieser Artikel befasst sich mit der vorerst letzten Ausgabe der ARD-Sendung „Hart aber fair“. Darin setzte sich die ZEIT-Journalistin Anna Mayr mit „steilen Aussagen“ für einen harten Lockdown ein. Eine andere Meinung vertrat die ARD-Spanien-Korrespondentin Natalia Bachmayer und empfahl Deutschland, „mehr Spanien zu wagen“. Dort sind die meisten Maßnahmen bereits aufgehoben und die Inzidenzwerte haben sich sogar noch positiver entwickelt als hierzulande. Weitgehende Einigkeit hat darin bestanden, dass „Freiheit“ erst zurückerlangt werden könne, wenn auch die Kinder geimpft sind. Danke für die interessanten Leserbriefe. Es folgt eine Auswahl. Zusammengestellt von Christian Reimann.


1. Leserbrief

Sehr geehrter Herr Berger!
 
Haben Sie herzlichen Dank für ihren entlarvenden Beitrag zu der gestrigen Sendung “Hart aber Fair”.
 
Neben den von Ihnen aufgezählten Kuriositäten ist es vor allem ermüdend, daß in sehr offensichtlicher Weise für diese Debatte der Werkzeugkasten aus Bernays’ Propagandamaschine ausgepackt wird.
 
Wie schade, dass man uns Bürger wieder einmal nur durch subtile Manipulation lenken möchte, anstatt auf unseren ausgebildeten Verstand und unsere Herzensbildung zu bauen. Offensichtlich soll jetzt eine größere Kampagne gestartet werden, die die öffentliche Meinung im Sinne einer breitflächigen Impfung von Klein- und Schulkindern beeinflussen möchte. Überall werden Experten in “den Ring geschickt”, die wieder einmal erstaunlicherweise dasselbe sagen. Frau Mayr in der ARD; Lucia Schmidt für FASZ… Nach dem furchtbaren Beschluss des 124. Ärztetages zur sozialen Teilhabe und der Teilhabe an Bildung geknüpft an die Bedingung zu einer Impfung von Kindern ist klar, dass hier Grösseres gewollt wird. Woher nimmt die Ärzteschaft denn ihre Sicherheit her? Was wissen wir denn über etwaige Neben- und Langzeitwirkungen einer Gentherapie in Notzulassung sowie deren Spätfolgen bei Kindern? Genau genommen: nichts. Sie haben ja deutlich darauf hingewiesen, dass Kinder von der CoViD-19-Erkrankung nur äußerst gering betroffenen sind. Wie groß muss die Verzweiflung sein, wenn Kinder zum Werkzeug solch spaltender und den Verstand strapazierender Aussagen werden?
 
Heute morgen flatterte noch zusätzlich die Nachricht herein, dass Guitarren-Legende Eric Clapton nach seiner AstraZeneca-Impfung offenbar mit schwersten Nebenwirkungen zu kämpfen hatte und zwischenzeitlich glaubte, nie mehr Guitarre spielen zu können. Angesichts so einer Nachricht wirkt der Beitrag von Frau Mayr geradezu selbstvergessen.
 
Ich möchte Sie und das Team der Nachdenkseiten jedenfalls dazu ermutigen, durch weiterhin unermüdliche und disziplinierte Aufklärungsarbeit dazu beizutragen, dass ein solches Schicksal unseren Kindern erpart bleibt!
 
Die Presse hat es verdient, etwas Besseres zu sein als der ausführende Arm des Meinungs- und Empörungsmanagements. Und wir als mündige Bürger haben es verdient, dass der Standpunkt jedes Einzelnen respektiert und offen, ehrlich und ergebnisoffen über alle, das ganze Spektrum umfassende Facetten gestritten wird.
 
Mit freundlichen Grüßen,
Ihr Prof. Robin Engelen


2. Leserbrief

Lieber Herr Berger,

vielen Dank für die Wiedergabe von “Hart aber fair.” Ja. Darauf wird es in DE hinauslaufen: Lockdown für immer! Oder haben Sie mal von einem anderen EU Land gehört, in dem die Gesetze ausgehebelt wuden wie hier bei uns und die Staatschefs praktisch freie Hand haben? Die Bestrafungen so drastisch wie hier sind und man nicht mehr vor einem Verwaltungsgericht klagen kann, sondern nur noch beim BuVerfG?

Deutschland steht, so wie ich das sehe, immer noch unter dem starken Eindruck des verloreren Krieges, der Gewalt des Adolf Hitlers und kommt aus diesem Trauma einfach nicht heraus. Immer wieder wird die gleiche Gewalt angewandt, die unsere Eltern und Großeltern schon kannten und jetzt geht es weiter mit Gewalt, denn jeder Lockdown IST Gewalt gegen die Bevölkerung. Da sie kollektiv stattfindet, wird dieses Vorgehen – weil der Vorwand immer der Schutz der Bevölkerung ist – leider als Gewalt nicht gesehen und somit auch nicht erlebt. Aber es ist Gewalt, eine Maskenpflicht zu erzwingen trotz des Wissens, dass diese Masken weder vor Viren noch Bakterien schützen können und sie mehr schaden als nutzen! Die Maske als Symbol in der Öffentlichkeit und auch im Bundestag zeigt es doch deutlich: Die deutsche Bevölkerung trägt Maske und schweigt! Und – sie will das auch! Das ist der Untertanengeist den alle Diktatoren lieben. Dafür gibt es Belohnungen und Beförderungen – den Platz an der Sonne in der Nähe der Diktatoren und Diktatorinnen!

Was also ist das, was wir jetzt erleben? Gewalt die einzig und allein die Disziplinierung der Bevölkerung erzwingt, wie das alle Diktaturen machen! Es ist nichts Neues für Deutschland. Insofern kann so eine kleine Journalistin und viele, viele andere so locker mit Lockdowns und dem, was dazu gehört, umgehen. Sie sind innerlich gar nicht offfen und können es auch mental gar nicht nachvollziehen, dass alle diese Verbote destruktiv sind, die Menschen teils radikalisiert werden, wenn sie dagegen sind und die Gewalt erkennen oder als Mitläufer erzieht, die sich in der Masse geborgen fühlen. Nach Freud löst sich das individuelle Bewusstsein in der Masse auf und wird zum Massenbewusstsein. Da gibt es keine persönlichen Fragen oder Vorbehalte mehr.

Wir sitzen in der Falle, lieber Herr Berger. Und die vielen Proteste, die jetzt überall stattfinden, werden von der Polizei mehr und mehr radikaler niedergeschlagen. Und dann freut sich die Masse! Endlich setzt sich der Staat durch! Und wenn dann nach Jahren die Wahrheit herauskommt, haben alle nichts gewusst, nichts gemerkt, was  jeder hätte merken können. Aber es ist auch leichter als Fettauge auf einer vergifteten Suppe mitzuschwimmen, wie Merkel das immer gekonnt hat und sie als Vorbild für die Masse gilt – als zu sehen, was jeder sieht: Deutschland trägt Maske! Und schweigt! Die Diktatur ist da!

Freundliche Grüße und vielen Dank für Ihre unermüdliche Aufklärung.
Karola Schramm


3. Leserbrief

Moin, moin

Leserbrief zum Kommentar von Jens Berger 18. Mai 2021:
Hart aber Fair – Debatten vom anderen Stern

Nun will man, dass „die Alten“ aus „Solidarität“ (sic!) mit „den Jungen“ sich weiterhin einem Lockdown unterwerfen, bis jedes Kind geimpft ist. Irre. Lockdown forever?
Diese steilen Aussagen stammen von der ZEIT-Journalistin Anna Mayr. 28 Jahre alt und voll auf Linie. ….

Es erinnert stark daran, wie vor einem Jahrzehnt aus CDU-Jungmund über „notwendige“ Hüftoperation für 75jährige in Talkshows räsoniert wurde. Aus dem Munde einer jungen ZEIT-Journalistin klingen eher sozialdarwinistische Thesen überzeugender.

Nur lieber Jens Berger, folgende Aussagen zur Einschätzung der Person liegen aber daneben:
… Na klar, Frau Mayr ist sicher keine alleinerziehende Mutter in einer Plattenbauwohnung, der nach eineinhalb Jahren Lockdown die Decke auf den Kopf fällt. Sie ist sicher nicht von Depressionen geplagt und ganz sicher hat sie auch keine ökonomischen Ängste wie hunderttausende Frauen in Mayrs Alter, die sich vor Corona ihr schmales Budget durch prekäre Jobs in Gastronomie und Hotellerie aufbessern mussten. Als gebildete Hauptstadtjournalistin, ….

Meine Recherche im InterNet ergibt eher ein tragisches Bild der Person Anna Mayr.

Frau Mayr befasste sich noch jüngst literarisch mit Armut und sozialer Ausgrenzung. Sie ist eher ein Beispiel für den Anpassungsdruck des Mainstream-Medienzirkus und der erfolgreichen Einbindung junger Menschen in die perfide Strategie der Kapitalistischen Häutung im Green Deal.
Wenn die Saat des Green Deal im Deutschen Herbst mit dem WEF Nachwuchskader Baerbock aufgeht, werden wir uns noch häufig mit solchen KarrieristInnen herumschlagen müssen.

Schönen Tag und weiterhin erfolgreiche Arbeit
von unserem Leser H.P.A.


4. Leserbrief

Sehr geehrter Herr Berger,
 
danke für den guten Artikel. Wie nennt man die Krankheit die diese Leute haben? Welcher Arzt kann da helfen? Als Gesund gilt anscheinend keiner mehr, ich beantrage daher Minderheitenschutz und ein eigenes Sternchen. Vielleicht haben diese Leute den französischen Film Knock gesehen, da heißt es “Die Gesunden sind Kranke, die sich nicht kennen”.
Wer stoppt endlich die Grundgesetzgegner bzw. diese Menschenfeinde?
 
Knock
1923. Doktor Knock, der sich gerade in Saint-Maurice niedergelassen hat, findet eine Bevölkerung vor, die sich bester Gesundheit erfreut. Doch der gute Arzt mit seiner Devise “Die Gesunden sind Kranke, die sich nicht kennen” versteht es, diejenigen aufzuklären, die in der Lage sind, die für ihren Gesundheitszustand erforderlichen Behandlungen zu bezahlen!
Regie: Guy Lefranc (Frankreich, 1950, Schwarzweiß-Film)

Mit freundlichen Grüßen
A.H.


5. Leserbrief

Diese “Debatten vom anderen Stern” werden so lange weiter betrieben, solange die Bevölkerungsmasse weiterhin unhinterfragt dem regierungsoffiziellen Corona-Gefährdungsnarrativ und den daraus abgeleiteten Maßnahmen Folge leistet. Allerdings fürchten sich inzwischen viele Menschen nicht mehr vor ‘dem Virus’, sondern vor den autoritären, grund- und menschenrechtsverletzenden Maßnahmen.

Dass es sich bei Sars-CoV-2 nicht um ein weltumspannendes Killervirus handelt, das haben auch die Nachdenkseiten erkannt und entsprechend berichtet.

Allerdings gilt es die Corona-Dauerbeschallung noch vertiefter zu entlarven, indem weiter der Frage auf den Grund gegangen wird, wer ‘die  Profiteure der Angst’ sind?

Dass in diesem Zusammenhang auch die PCR-Test-Thematik, auf die letztlich die sog. Pandemieannahme gründet, angeschaut und analysiert werden muss, das wäre von der NDS-Redaktion noch zu leisten.
 
L.G.
Ute Plass


6. Leserbrief

Hallo Herr Berger,

eine Anmerkung zum Hintergrund von Anna Mayr. In Hartz IV Familie aufgewachsen und über Stipendien/Unterstützer zum Abi und Journalistenschule gekommen. Fühlt sich zwei Welten zugehörig oder keiner ganz. Wobei nun wohl die aktuelle dominiert. Ihr Buch darüber: Die Elenden Warum unsere Gesellschaft Langzeitarbeitslose braucht
 
Mit freundlichen Grüßen 
Jörg Kühn


7. Leserbrief

Sehr geehrter Herr Berger,

Vielen Dank für diesen Kommentar. Da ich mich gerade in Spanien befinde, genau genommen in Valencia, kann ich Ihre Annahmen nur bestätigen.

Von einigen Dingen abgesehen, wie zum Beispiel Ausgangssperre ab 0 Uhr, Maskenpflicht in der Öffentlichkeit geht das Leben hier seinen Gang. Essen gehen auf der Außenterasse eines Restaurants – kein Problem. Einkaufen ohne anstehen und abzählen, auch kein Thema. Alles was bei uns nicht geht und, so habe ich den Eindruck, auch gar nicht mehr möglich sein soll. Stattdessen wird von den einschlägigen Parteien und der Politik professionell immer weiter Panik geschürt. Aber schrieben Sie ja bereits….

Viele Grüße aus Valencia
Sebastian Rommer


8. Leserbrief

Sehr geehrter Herr Berger,

Sie haben mir mit Ihrem Artikel „Debatten vom anderen Stern“ aus dem Herzen gesprochen und ich möchte gern zu dem Thema „Solidarität“ meine Gedanken hinzufügen.

Momentan marschieren die Moderatoren der Talkshows wieder mal alle im Gleichschritt und treten Meinungsmache in übelster Form los. Es wird mobil gemacht gegen die älteren Menschen, die sich nicht mit Astra Zeneca impfen lassen wollen. Deren Zweifel sind nach der Endlosdebatte um diesen Impfstoff in meinen Augen gerechtfertigt.

„So kann man sozialen Abstieg auch definieren“, kommentiert Markus Lanz am 28.04.21 die Aussage von Dr. Dirk Heinrich: „Das Warten auf den vermeintlich perfekten Impfstoff, dass so etwas von einer Porschementalität hat, ich brauche das dickste Auto…  usw.“ Die nächste Aussage von Dr. Heinrich lässt mich mit unguten Gefühlen an meine Kindheit erinnern: „In unserem Impfzentrum wird gegessen, was auf den Tisch kommt“.

Im Impfzentrum von Frau Prof. Hummers wird den Verweigerern von Astra Zeneca mitgeteilt, dass sie sich nicht in einer Wunschklinik befinden. (Markus Lanz , 13.05.21)

Das Hamburger Impfzentrum postet: „Über ein Jahr waren wir alle solidarisch mit älteren Menschen, jetzt fordern wir das auch von älteren Menschen.“

Was heißt denn das? Was soll diese Pauschalisierung? Es gibt genügend ältere Menschen, die noch über einen klaren Verstand verfügen und gut eigene Entscheidungen treffen können. Sie haben sich selbst geschützt.

Den Jüngeren hat man die schönste Zeit ihres Lebens genommen, so der Tenor. Allerdings den Älteren häufig die letzte Zeit, nicht wegen einer Coronaerkrankung. Wird ein Mensch weggesperrt, z.B. Straftäter, dann schützt man doch die Gesellschaft vor ihm. In den Altenheimen war es umgekehrt.

Laut Herrn Plasberg (17.03.21) betreiben die Menschen, die Astra Zeneca ablehnen, Rosinenpickerei.

Wenn ja aber Biontech, der beste Porsche oder die Rosinen sind, na dann haben doch die älteren Menschen recht, wer möchte denn nicht das Beste für seine Gesundheit?

Was mich sehr bewegt, ist die Spaltung, die zwischen jung alt bewusst herbeigeführt wird, vielleicht ja so ganz unbeabsichtigt, das möchte ich jedoch nicht unterstellen.

Ich schaue mir die Nachrichten und Talkshows in den öffentlichen Medien an und freue mich dann auf das Lesen in den Nachdenkseiten.

Dafür danke ich Ihnen, Herr Berger, und dem Team der Nachdenkseiten sehr herzlich.

Mit besten Grüßen
Regina Fedeler


9. Leserbrief

Sehr geehrte Damen und Herren der Nachdenkseiten,

seit Jahren werden Rentner zum Sündenbock gemacht (neben vielen andere Personengruppen, z.B. Lokführern und Verkäuferinnen, wenn sie streiken, Erwerbslose generell…).
Ein besonders übles Beispiel: Der MDR zeigte am Mo, 3. Dezember 2018, in der Sendereihe „Fakt ist“ eine Sendung zum Thema Rente. Tagelang zuvor wurde diese Sendung mehrmals täglich im MDR angekündigt, u.a. zur besten Sendezeit (19:29) direkt vor den Nachrichten, mit den Worten, ich zitiere wörtlich:

„Die Rentner bestimmen die Themen, aber die Jungen müssen zahlen.
Die Alten plündern die Jungen aus.“

Auf meinen – diplomatischen – Beschwerdebrief, in welchem ich ausdrücklich um Antwort gebeten hatte, erhielt ich vom MDR nie eine Antwort.

Respekt gegenüber alten Menschen, die bereits ein langes Arbeitsleben hinter sich haben, das haben wir in der Schule noch gelernt, und nur so kann eine Gesellschaft funktionieren.
Wenn jedoch heute sogar im im Öffentlich-Rechtlichen Fernsehen junge Leute aus narzisstischem Geltungsdrang heraus Rentner diffamieren und wenn bereits seit Jahren ganz offen Verachtung bis hin zum Hass gegen Rentner geschürt wird, dann darf man sich über „mangelnden Respekt“, „fehlende Werte“ und „Verrohung der Sitten“ nicht wundern.

Ich es nicht ebenfalls bezeichnend, wenn ausgerechnet jene, die geradezu fanatisch gegen grammatikalische männliche Endungen kämpfen, um sich als moralisch höherwertige, „emanzipierte, moderne“ Menschen darzustellen; wenn ausgerechnet jene Leute öffentlich Vorurteile bis hin zum Hass gegen Rentner schüren?

Mit freundlichen Grüßen
Jörg Fauser

PS:

Dieses Zitat:

„Die Rentner bestimmen die Themen, aber die Jungen müssen zahlen.
Die Alten plündern die Jungen aus“

habe ich mir nicht als böse Satire ausgedacht, sondern das ist Original-MDR vom Dezember 2018, und das wurde als Ankündigung jener Sendung zuvor tagelang mehrere Male gesendet.

Da gab es aber nirgendwo auch nur die leiseste Kritik in den Medien: „Zynismus“ (obwohl eine solche Kritik dringend notwendig gewesen wäre), im Gegensatz zu dem Sich-Überschlagen der „Qualitäts-Medien“ mittels „Zynismus“ angesichts der Satire „alles-dichtmachen“ als Kritik an den Corona-Verbotsmaßnahmen. 

Dürfen sich angesichts dieser Doppelmoral die etablierten Medien dann noch wundern, wenn die Menschen immer weniger Vertrauen zu ihnen haben?

Aber das ist schon das nächste Thema.

Das Beispiel „Meine Oma ist ‘ne alte Umweltsau“ passt ebenfalls genauso zu diesem Thema.

Und ebenfalls die Forderung einer „taz“-Journalistin nach den Wahlen des Jahres 2019 (u.a. Europa, Brandenburg und Sachsen): „Den Alten das Wahlrecht entziehen.“

Es ergibt sich eine weitere Frage:

wenn das obige Zitat anders formuliert worden wäre, nämlich nicht:

„Die Alten plündern die Jungen aus“,

sondern:

„Die Ausländer plündern die Deutschen aus“
oder gar: „Die Juden; die Muslime …“;

dann hätte es – übrigens zu recht – ein Strafverfahren wegen Volksverhetzung gegeben.

Warum also ist dieser Haß, der, wenn er gegen andere Personengruppen geschürt wird, sofort zu einem Strafverfahren wegen Volksverhetzung führen würde;
warum ist dieser Haß nicht strafbar, wenn wenn „nur“ gegen Rentner geschürt wird?
Zeigt sich hier nicht ebenfalls die Doppelmoral und Heuchelei unserer Medien, aber auch unserer Justiz?


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