Leserbriefe zu „Neue Corona-Beschlüsse: Politische Notlage von irrationaler Tragweite“

Ein Artikel von:

In diesem Artikel hat sich Tobias Riegel mit den Beschlüssen der letzten Bund-Länder-Runde zu Corona befasst. Er stellt zum einen fest, dass diese Beschlüsse einen skandalösen Inhalt haben. Zum anderen sei es beunruhigend, dass auf diesen Skandal keine angemessen scharfen Reaktionen folgen würden – etwa aus der „Opposition“, den Medien, von Juristen, Kirchen, Künstlern oder Gewerkschaften. Wir bedanken uns für die interessanten Leserbriefe, hier folgt nun eine Auswahl. Zusammengestellt von Ala Goldbrunner.


1.Leserbrief

Sehr geehrter Herr Riegel,

danke für Ihren Artikel, den ich durch einen Hinweis ergänzen möchte: Die Behauptung, nur eine hohe “Durchimpfung” schütze vor dem erneuten Anstieg der Neuinfektionen wird meines Erachtens durch die Fakten widerlegt: Der Website corona-in-zahlen.de entnehme ich, dass die Inzidenz in Israel (Stand 11.08.) bei 320,8 liegt. Eine Erstimpfung haben 67,2% erhalten, vollständig geimpft sind 62,39%. – Der Inselstaat Island mit seinen 341.250 Einwohner:innen ist zu 74,82% vollständig und zu 80,64% einmal geimpft. Dennoch beträgt die 7-Tage-Inzidenz 211,9, also fast das Zehnfache des aktuellen deutschen Werts.

Es wurde bereits an anderer Stelle darauf hingewiesen, dass sich auch doppelt Geimpfte (erneut) infizieren und das Virus weitergeben können, dass im Gasthaus der Tisch mit fünf aktuell Getesten “sicherer” ist als der mit fünf doppelt Geimpften und nicht (neu) Getesteten. Damit hätten die Arbeitsverweigerer in den Redaktionen die Politiker:innen zu konfrontieren.

Nach wie vor wird nicht berichtet (gar nicht erhoben?), wie viele Tests pro Tag vorgenommen werden. Man kann aber – ebenfalls mit Hilfe von corona-in-zahlen.de – feststellen, dass viele Länder eine Infektionsquote von ± 10% aufweisen (z.B. BeNeLux, Frankreich, Israel, Schweden, Spanien, UK, USA), Deutschland aber nur 4,6%. Wie das? Hängt das damit zusammen, dass andere Länder schon viel länger und häufiger testen? Jedenfalls ist wegen der geringeren (festgestellten) Infektionsrate in D die Letalität mit 2,4% fast doppelt so hoch wie in Schweden (1,3%), obwohl in Schweden pro 100.000 Einwohner deutlich mehr Menschen als in D an oder mit Corona verstorben sind (145,14 : 110,4). – Aber wer setzt schon Zahlen ins Verhältnis und beginnt zu fragen.

Mit freundlichen Grüßen

Volker Jansen


2. Leserbrief

Lieber Herr Riegel, liebe Redaktion der NachDenkSeiten,

heute möchte ich mich anlässlich des hervorragenden Artikels zu den neuen Corona-Beschlüssen (gefasst durch ein im GG nicht vorgesehenes ‘Staatsorgan’) von Herzen bei Ihnen allen dafür bedanken, dass Sie immer noch nicht aufgegeben haben, mit sachlicher Information, mit Zahlen, Studien und Argumenten, gegen diese Corona-Politik vorzugehen, die nur noch irrsinnig bzw. totalitär genannt werden kann.

Wieder einmal haben Sie, lieber Herr Riegel, das mit Ihrem Artikel versucht, z.B. indem Sie die wesentlichsten Argumente im folgenden Absatz noch einmal – mit Belegen – zusammengefasst haben:

“kann man nicht all die inzwischen gewonnenen Erkenntnisse ignorieren, die allesamt der Corona-Panikmache und dem Prinzip Lockdown entgegenstehen: etwa die unseriöse Zählweise der an oder mit dem Virus Verstorbenen oder die fragwürdigen Aussagen der PCR-Tests oder die unbegründete Angst vor der vernichteten Lebenserwartung oder die unbegründete Angst vor zu wenig Intensivbetten oder die (ausbleibende) Übersterblichkeit oder die oben bereits thematisierte Unwissenheit der Regierung zu den Wirkungen von Lockdowns. Neben dem durch die Corona-Maßnahmen (nicht durch das Virus) gesteigerten Welthunger muss außerdem auf die Reichtums- und Armuts-Explosion, den Grundrechtsentzug, die Protest-Verbote, die sich anbahnende Massenkontrolle, die eingesperrten Kinder und die zum einsamen Sterben verdammten Alten hingewiesen werden. Und darauf, dass mittlerweile ohne jeden Zweifel festgestellt werden kann, dass die extrem destruktiven Wirkungen der Lockdown-Politik in keinem angemessenen Verhältnis zum Gefahrenpotenzial des realen Corona-Virus stehen.”
Kursivierung C.L.)

Aber langsam frage ich mich, woher Sie die Kraft dafür nehmen.

Mir jedenfalls geht sie allmählich aus.

Verzeihen Sie mir noch dies persönliche Wort:

Mein Mann ist vor zehneinhalb Jahren mit knapp 47 nach nur 15 Monaten (und etlichen Ärzte-Fehlern) an oder mit einem Krebs, eher aber an Schmerz und Angst verstorben (ich hielt ihn währenddessen im Arm).

Nie hätte ich gedacht, jemals etwas erleben zu müssen, das dieses Grauen (zu dem auch die Erfahrung vollkommener Hilflosigkeit gehörte) von damals übertreffen würde.

Jetzt aber ist genau das der Fall.

In einer Gesellschaft zu leben, die überall auf der Welt (von wenigen Ausnahmen abgesehen, über die Sie auch immer wieder berichten) alle Menschlichkeit – in vielen Jahrtausenden der Gattungsentwicklung mühsam entwickelt – zerstört, die also unter anderem kritisches Denken, wissenschaftliche Diskussion (bis hin zum Disput), Toleranz, Soziabilität, Menschenfreundlichkeit und politische wie persönliche Freiheit mit Füßen tritt und verteufelt zugunsten eines globalen Sicherheitstotalitarismus mit entsprechenden Überwachungsinstrumenten – in einer solchen Gesellschaft werde ich nicht lange leben.

Ich bin bereits jetzt zutiefst von mir beschämt, so wenig dagegen zu tun (ich versuche, meinen Kollegen- und Bekanntenkreis zu informieren; Freunde sind fast nicht mehr übrig geblieben), und ich weiß, dass ich durch mein Mitläufertum genauso versage, wie meine Großeltern von 1933 bis 1945 versagt haben.
 
Noch aber habe ich trotz allem ein wenig Hoffnung darauf, dass vielleicht doch noch die menschliche Vernunft sich wird behaupten können.

Doch sie schwindet von Tag zu Tag.

Ich werde am 29.8. auf der Straße sein.

Beste Grüße
Dr. Corinna Laude


3. Leserbrief

Sehr geehrtes NDS-Team,
mittlerweile bekomme ich richtige Angst: Daran nicht ins Kino oder Restaurant gehen zu können, habe ich mich langsam gewöhnt. Doch wie sieht es mit Supermärkten aus oder mit Arztbesuchen? Noch steht nichts in den Regeln. Aber kann ich mich darauf verlassen, dass das so bleibt? Muss ich mich als ungeimpfte Hartz IV Bezieherin demnächst fragen, ob ich mich lieber testen lasse oder mir etwas zu essen kaufe, weil ich mir beides nicht leisten kann? Wird mir eine möglicherweise lebenswichtige ärztliche Behandlung irgendwann verweigert, wenn ich nicht geimpft bin? Mittlerweile schließe ich in diesem Land nichts mehr aus.

Ich habe Geschichte studiert und eines meiner Interessensgebiete ist die Hexenverfolgung in der frühen Neuzeit. Allerding hätte ich nie gedacht, dass es mich auch mal treffen könnte. Aber das habe ich wohl mit den Verurteilten von damals gemeinsam. Ich fühle mich immer mehr wie eine Ketzerin, die sich entscheiden muss, ob ihr ihre Überzeugung wichtiger ist als ihr Leben. Wenn ich mir dann die Liste der Nebenwirkungen der Impfstoffe ansehe, frage ich mich, ob es nicht eher die Wahl zwischen Pest und Cholera ist.

Früher habe ich Prepper immer für verrückt gehalten. Jetzt überlege ich mir auch, wie ich einen großen Lebensmittelvorrat zulegen kann, so lange es noch geht. Einen Ausweg gibt es noch. Ich wohne an der deutsch-niederländischen Grenze. Dort sind die Lebensmittel zwar etwas teurer als bei uns, aber wenn ich dafür ohne Test und ohne Maske einkaufen kann, lohnt sich die Mehrinvestition. Aber wie lange bleibt mir dieser Ausweg noch?

Mit freundlichen Grüßen

Natascha Hübner


4. Leserbrief

Hallo Herr Riegel,
wenn man mal sämtliche „Verschwörungstheorien“ außer Acht lässt, reden wir hier von einer Menge Geld. Die Impfung kostet Geld, mit den Zwangstest verdient man auch noch am Rest der Bevölkerung. Und wem das zu teuer wird, der lässt sich dann doch impfen. Also eine Win-Win-Situation. Und ausgehend von den derzeitigen Entwicklungen ist es doch nur eine Frage der Zeit, bis auch die Impfungen für den Bürger kostenpflichtig werden. Dann heißt es: Nachimpfen alle 6 Monate oder so für x Euro oder man fällt bei Nichtauffrischung eben zurück zum Ungeimpften-Status und bekommt alle Nachteile der „Impfverweigerer“ zu spüren.
Wenn es nicht so gruselig wäre, wäre es bewundernswert, welch kreative Ideen da entwickelt werden um Umsatz für gewisse Gruppen zu generieren. Wo keine Nachfrage besteht, wird halt welche geschaffen!
Meine Kritik an Maßnahmen-Befürwortern in entsprechenden Positionen (Journalisten, Ärzten, Richtern usw.) hält sich jedoch in Grenzen. Wenn man die vom Bund direkt engagierten Täter außer Acht lässt, die für ihre Expertise entsprechend bezahlt werden, stellt sich für alle Anderen, die nicht unwichtige Frage, ob man (offiziell) zum Querdenker-Lager gehören möchte. Wer immer hier über Möglichkeiten verfügt, dem offiziellen Narrativ im großen Stil zu widersprechen und dies auch tut, bekommt postwendend nicht zu knapp Ärger. Viele dieser Menschen haben Familien und fühlen sich verständlicherweise verantwortlich für deren Wohlergehen.
Natürlich gehört zur Sorge ums Wohlergehen auch, dass diese Menschen wohl eher nicht wollen, dass sie oder ihre Lieben ein Medikament erhalten, dass derzeit einen weltweiten Feldtest durchläuft, mit teilweise tödlichen Nebenwirkungen und noch gänzlich unbekannten Langzeitwirkungen. Auf der anderen Seite steht aber nicht nur die Garantie des Entzugs der Grundrechte und allgemeine Diffamierung, sondern auch der Verlust des Einkommens. Das ist die Wahl zwischen Not und Elend und viele dürften sich dann notgedrungen für die Impfung entscheiden, weil man da wenigstens noch hoffen kann, dass es glimpflich ausgeht.
Vielleicht sehe ich das ja auch falsch. Einen konkreten Vorteil sich offen gegen die Direktive zu stellen, habe ich bisher jedoch nicht wahrgenommen und wenn für einen am Ende des Tunnels dann doch die Nötigung zur Impfung steht, ist man wohl eher weniger gewillt, sich davor „gesellschaftlich“ zu ruinieren.
Ich bin mir bewusst, dass die Regierung eben diesen Fakt für sich nutzt, wundere mich jedoch, wie man das aufbrechen sollte. Wenn man die Geschichte so betrachtet, scheint es mir auch, als wären solche Probleme nie „unblutig“ gelöst worden. Für eine Revolution, die angeblich fällig ist, erscheint es mir aber noch wesentlich zu früh. Da muss der Leidensdruck doch eine ganze Ecke höher werden, denn wir Menschen halten nun mal eine Menge aus. Außerdem verspricht eine Revolution dann wieder konkret Kollateralschäden.
So lange den Menschen da noch Alternativen bleiben, ist es eigentlich logisch, dass sie sich dafür entscheiden. Ich wundere mich auch, ob nicht zumindest teilweise und unbewusst, dies der Grund ist, warum „Impfbefürworter“ mitunter so aggressiv auf „Impfgegner“ reagieren. Die unbewusste Wahrnehmung, dass es in der Tat zu einer Revolution kommen könnte, wenn ein gewisser Teil der Menschheit sich nicht beugt. Wer nun brav mitmacht, weil er wieder Ruhe und Frieden haben möchte, ist verständlicherweise nicht entzückt, wenn Andere diese Entscheidung nicht mittragen möchten. Diese Menschen sind schließlich bereits geimpft, von potentiellen Nebenwirkungen also bereits betroffen und das wär dann am Ende ganz umsonst gewesen.
Auch stellt sich die Frage, ob so mancher Impfgegner nicht auf „dem hohen Ross“ sitzt. Für mich selbst ist es bisher noch recht leicht ein Impfverweigerer zu sein. Ich arbeite von zu Hause und bin eher introvertiert. Ich bleibe GERN zu Hause und bin mir vollauf bewusst, dass ich damit plötzlich einen Riesenvorteil gegenüber Menschen genieße, denen was fehlt, wenn sie nicht „unter Leute“ können. Urlaub, Konzerte, Einkaufsbummel. Lockt mich nicht im Mindesten. Ich habe aber auch den Luxus in einem Haus zu wohnen mit ausreichend Platz, sowie Balkon und Garten. Selbst der Wald ist nur wenige hundert Meter entfernt.
Damit komme ich vorläufig weitgehend um alle Auflagen herum. Kostenpflichtige Tests? Brauch ich nicht, wenn ich nirgends hin will.
Aber ich bin mir bewusst, dass es für viele Menschen gänzlich anders ausschaut. Wer wie ich ausweichen kann, hat Glück.
Ich wünsche allen da draußen wieder mehr Freiheit und Selbstbestimmung!
Herzliche Grüße,
V.W.


5.Leserbrief

Hallo Redaktion,

volle Zustimmung zum Artikel von Riegel.

Die übergreifende Leitmelodie von Politik und Medien wird inzwischen überdeutlich: Demokratieabbau ist gemeint und gewollt. Das führt nicht zu einer Diktatur, aber doch zu einer in der Tendenz halbierten Demokratie (jedenfalls nach den Maßstäben der “uralten Leitmelodie” von “Mehr Demokratie wagen”).

Interessant sind die Ein- und Anpassungsprozesse verschiedener Akteure:

Ein Ministerpräsident der Partei Die Linke straft Wagenknechts LL-These Lügen. Er ist kein Lifestyle-Linker sondern wird zum Lächerlichen Linken.

Beim Bundesverfassungsricht ist die Nach-Voßkuhle-Ära ausgebrochen; dort wird gerne über die Grundrechte der Menschen um 2040 räsoniert, die Grundrechte der jetzt hier Lebenden sind nicht eilbedürftig (und interesssieren sie das BVG überhaupt noch?).

Mich wundern die Einlassungen der Ethikkommission. Mit dem Mitglied Lob-Hüdepohl hat ich vor vielen Jahren beruflich zu tun und ihn damals als überdurchschnittlich klugen Menschen geschätzt. Deswegen beunruhigt mich durchaus, dass ich seine aktuellen Einlassungen so negativ werte (und dabei auch nach einer kritischen Selbstprüfung bleiben muss). Die Vorsitzende dieses Rates lässt sich ja nahezu peinlich und komisch ein.

Last but not least: Es gibt wirklich keinen Impfzwang. Für die von der Politik geschaffene Lage gibt es aber einen anderen und sehr treffenden Begriff aus der Alltagssprache, der zugleich durch einen eigenen Paragraphen im Strafgesetzbuch (§ 240) geadelt wird: Nötigung.

Jürgen Kunze


6. Leserbrief

Hallo Herr Riegel,

Danke für den wichtigen Artikel. Auch ich bin enttäuscht wie wenig Widerstand diesen irrationalen Beschlüssen von breiten Schichten der Gesellschaft (gerade Künstler, Mittelständler, Intellektuelle etc. ) entgegengebracht wird. Allerdings gebe ich die Hoffnung nicht auf, immer mehr Bürger erkennen welches bizarres Spiel die Verantwortlichen in Regierung und Medien hier treiben. Während ich diese Zeilen schreibe sehe ich das “Heute Journal“ wo sich ein fassungsloser Claus C.. darüber auslässt dass sich trotz der Drohungen und angekündigten Freiheitsbeschränkungen für Ungeimpfte heute „nur“ 70000 Menschen in DE impfen liessen Rechtsstaatlichkeit, Spaltung der Gesellschaft, rationale Ziele der Beschränkungen usw. sind für CC kein Thema . Begleitet wurde diese „Berichterstattung” mit Filmen über frustrierten Impfzentrums MA- die klagen dass sie nichts zu tun haben, gefolgt von Hetztriaden eines Interviewten der der Politik vorwirft aus Gründen der Wahlvorbereitung nicht hart genug gegen Impfverweigerer vor zu gehen … sodann zitiert CC gleich noch eine Drohung von Markus Söder der ankündigt dass spätestens im Herbst seine 2G Regel (Menschen die nicht geimpft sind werden von Allem ausgeschlossen etc) kommt. Also das klingt mir doch sehr nach Panik und die letzten Masken fallen. Die Zuchtmeister zeigen ihr wahres Gesicht. Da ich der Überzeugung bin, dass der Mensch im Grunde gut ist, wird dieser Wahnsinn nicht mehr lange zu halten sein.

Dazu ein kleines persönliches Erlebnis: Heute, mitten in Bayern am Erdbeerstand, der ältere Mann vor mir regt sich lautstark über Söder auf, als ich ihm beipflichte stimmt auch die Verkäuferin ein und es entsteht ein kleines, wunderbares Einverständnis darüber, dass unsere Politiker vollkommen durch geknallt sind und es höchste Zeit wird sie abzuwählen.

Solche Begegnungen erfahre ich immer wieder und geben mir (hoffentlich auch anderen Menschen) Auftrieb, Die machtbesessenen Irrläufer können nicht 20 Mio. Deutsche einsperren oder auf Dauer von der gesellschaftlichen Teilhabe ausschliessen. Je mehr Panik sie zeigen, desto mehr Bürger werden erkennen was hier abläuft und dass es den Verantwortlichen um Alles aber nicht um die Gesundheit der Menschen in diesem Land geht. Wenn alle Menschen die mit dieser Politik nicht einverstanden sind, ruhig. aber bestimmt die eigene Entscheidung zur Impfung fällen, sich aus der Angst lösen und ihre Rechte einfordern, dann wird der Spuk enden. Der politische Machtmissbrauch und die Hoheit über die Medien wird ihnen nichts nutzen, denn wir, die Mehrheit der ganz normalen Bürger (vor Corona hieß das mal der “mündige Bürger“), haben die Freiheit und die Menschlichkeit und das gute alte Grundgesetz auf unserer Seite.

Liebe Grüße

Peter F.


7. Leserbrief

Hallo Herr Riegel,

Vielen Dank für Ihren Artikel und ihre klare Positionierung.

Ja, natürlich sind die Beschlüsse eine Schande, waren nach der Logik der Protagonisten aber leider zu erwarten.

Das auch diesen Beschlüssen jegliche Sachbasis fehlt, stört die Handelnden offensichtlich nicht die Bohne, immerhin ist nachgewiesen, dass die Impfung Andere nicht vor Ansteckung schützt.

Die Maßnahmen sind folglich Willkür um Menschen in die Injektion zu zwingen, die sich dagegen entschieden haben.

Vor dem Hintergrund, dass es sich um eine experimentelle Injektion handelt, die lediglich Notfallzulassung besitzt, ist das Handeln der Verantwortlichen besonders verwerflich.

Die unsinnige Behauptung, nur die Impfung könne die Pandemie beenden, durch nichts belegt. Im Gegenteil, Studien zum Thema deuten darauf hin, dass die natürlich erworbene Immunität nachhaltiger und länger gegen eine Infektion schützt, als die Impfung.

Das offizielle Narrativ ist nicht nur wenig glaubwürdig, es ist in wesentlichen Punkten praktisch widerlegt.

Die Behauptung sog. assymptomatischer Übertragung nicht belegt, vorhandene Studien deuten in die Richtung, dass das praktisch nicht vorkommt.

Die Unsinnigkeit von Massentestungen, besonders wie aktuell wieder, von Symptomlosen lange bekannt und auch von der Politik (Spahn) bestätigt.
Maskenpflicht, besonders im Freien nachgewiesen unsinnig. Aber ein tolles Tool um unerwünschte Demonstrationen zu verhindern.

Das man in einem vermeintlich aufgeklärten Land wie unserem nach über einem Jahr mit absoluten (Fall-)Zahlen agieren kann, obwohl jedem Schulkind klar sein sollte, dass mehr gezogene Proben zu mehr Ergebnissen führen, ist kaum zu glauben.

Ja, das Schweigen der Zivilgesellschaft ist eine Schande. Ich würde sogar soweit gehen von Komplizenschaft zu sprechen.

Was Sie allerdings meiner Meinung nach nicht nötig haben lieber Herr Riegel ist sich von vermeintlichen Impfgegnern abzugrenzen.

Erstens halte ich auch diese Haltung für durchaus legitim, denn auch vor diesem Thema hat die Durchkommerzialisierung nicht Halt gemacht (Lektüre zum Thema: Impfen bis der Arzt kommt, oder Judy Miskovits The Plaque of corruption), außerdem sind Ihre Aussagen differenziert und angemessen und sprechen somit für sich.

Viele Grüße
Andrej R.


8.Leserbrief

Sehr geehrte Nachdenkseiten-Macher,

das seit anderthalb Jahren anhaltende Corona-Regime und aktuell die gestrige Ministerpräsidentenkonferenz, die nun zum vorläufigen Höhepunkt (weitere werden zweifellos folgen) ihres Wahns die Teilung der Gesellschaft in die Oberklasse der ordentlichen Staatsbürger mit Impfnachweis und die Unterklasse der schmutzigen ungeimpften Parias beschlossen hat, veranlassen mich, Sie zu einer grundsätzlichen Stellungnahme aufzufordern, weil die Nachdenkseiten eine der halbwegs einflussreichen Internetseiten sind, die aufseiten der wie auch immer definierten politischen Linken, der ich mich seit Ende der 70er Jahre zugehörig gefühlt habe, gehört werden. Ich möchte Sie bitten, sich dafür einzusetzen, dass auf allen Ebenen, in allen Sphären, wo irgend möglich, bürgerlicher Ungehorsam geleistet wird, denn die Bundes- und die Landesregierungen, die Presse – vor allem der von Gebühren aller Bürger des Landes finanzierte öffentlich-rechtliche Rundfunk –, und die Justiz dieses Landes, die mächtigsten Institutionen der Gesellschaft, haben sich im Laufe der vergangenen 16 Monate von den Prinzipien des Grundgesetzes, der Garantie der bürgerlichen Grundrechte und der Rechtsstaatlichkeit, so weit entfernt, dass ein Abgleiten in den Totalitarismus zu befürchten steht.

Die Ministerpräsidenten-Runde, eine Ansammlung autoritärer Gestalten aller etablierter Parteien – Söder, Kretschmann, Tschentscher, Ramelow e tutti quanti  – unter Vorsitz der Bundeskanzlerin, deren geistige Zurechnungsfähigkeit angesichts ihrer öffentlichen Äußerungen seit März 2020 in Zweifel stehen muss, hat beschlossen, die Ungeimpften mit dem Argument von deren angeblich nicht vorhandener Solidarität weitgehend vom gesellschaftlichen Leben auszuschließen, obwohl jede ernsthafte wissenschaftliche Analyse zu dem Schluss kommt, dass die Übertragung des Sars-Cov-2-Virus durch Geimpfte ebenso wie durch Ungeimpfte erfolgen kann, die Ungeimpften also keine spezielle Bedrohung darstellen können. Der Ministerpräsidenten-Runde und ihren Sykophanten in Parlamenten und Presse geht es folglich ganz offensichtlich nicht um den allgemeinen Gesundheitsschutz, sondern um die selbstzweckhafte Ausgrenzung, Drangsalierung und Stigmatisierung von Menschen, die nichts weiter für sich in Anspruch nehmen als die Selbstbestimmung über ihren Körper und ihre Gesundheit. Das ist ein ungeheuerlicher, in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland nie dagewesener Vorgang, der meines Erachtens einen Bruch mit den Prinzipien jedes zivilisierten Gemeinwesens darstellt und Widerstand geradezu zur Pflicht macht.  
 
Ich wäre den Nachdenkseiten, die ich seit ihrer Gründung lese, dankbar, wenn sie bei der Suche nach geeigneten Widerstandsmitteln koordinierend helfen könnte. Ich glaube, dass es auf der Linken, die sich während der Corona-Krise als oppositionelle, kritische und freiheitliche Kraft weitgehend selbst abgeschafft hat, kaum mehr glaubwürdige Instanzen gibt, die eine solche Aufgabe übernehmen könnten oder wollten. Eine der besten Gelegenheiten für derartigen Widerstand stellt die Bundestagswahl dar, die in wenigen Wochen stattfinden wird, und in der es gilt, über den eigenen Schatten zu springen: Dem Corona-Regime muss eine klare Absage erteilt werden, und das gelingt nicht mit der Wahl einer der Hygieneblockparteien von CSU bis Die Linke, auch nicht mit einer gut gemeinten Stimme für die freundlichen Idealisten von „Die Basis“. Die einzige Chance, den herrschenden totalitären Block zu ärgern, ist die Wahl der zugegebenermaßen unsympathischen, auf allen übrigen Feldern abzulehnenden AfD. Wer dem Totalitarismus der Mitte entgegentreten will, muss diesmal die (leider) einzige Partei wählen, die dem autoritären Block ein Dorn im Auge ist.
 
Mit freundlichen Grüßen
K.K.


9.Leserbrief

Sehr geehrtes Nachdenkseiten-Team und lieber Herr Riegel,
 
mit den neuen Beschlüssen ist nun endlich die Katze aus dem Sack: Impfunwilligen muß man die Pistole auf die Brust setzen und für ihre Grundrechte zahlen lassen!
 
Mir ist bis heute nicht klar, weshalb sich Geimpfte, also offiziell immunisierte Menschen von ungeimpften Menschen derart bedroht fühlen.

Wie sollten sie schwerwiegend erkranken, sie sind doch schließlich geimpft! Liegt dieser Besorgnis nicht ebenfalls eine Skepsis gegenüber der Wirksamkeit von Impfstoffen in Bezug auf Eigen-bzw. Fremdinfektion zugrunde? Jens Berger hat das ja auch beschrieben.

Man traut den Impfstoffen offenbar selbst nicht das Potenzial zu, Neuinfektionen zu verhindern! Was ja auch mittlerweile offenbar bestätigt wurde.

Wenn eine schwere Erkrankung nach deren Überzeugung jedoch zumindest eingedämmt werden kann, wovor haben sie dann Angst?

Null Covid wird es nach Meinung anerkannter Wissenschaftler nicht geben! Wir werden mit dem Virus leben müssen! Auch mit anderen Virenmutationen!

Wenn Menschen sich impfen lassen wollen? Sollen sie! Es steht ihnen frei!

Und genau diese Freiheit verlange ich für Andersdenkende!

Mein Körper gehört ausschließlich mir, niemandem sonst und nur ich entscheide was mit ihm geschieht und was nicht! Das ist mir per Grundgesetz garantiert!

Aber es werden mal eben weitere Restriktionen verhängt, ob wirksam oder nicht. Hauptsache man kann ihnen im Nachhinein keine Untätigkeit, insbesondere vor den Wahlen, vorwerfen!

Nach dieser Logik ist die Einführung einer Impfpflicht für alle, wenn auch nur wie nun erpresserisch beschlossen durch die Hintertür, absolut ungerechtfertigt!

Ich glaube sogar, dass es anhand der alternativlos dargestellten Maßnahmen, die nur zu einer weiteren Spaltung unserer Gesellschaft führen, sogar befürchtet werden muss, dass nach einer absehbaren Aufhebung der Maskenpflicht für Geimpfte und Genesene, die Maske zum Stigma für Impfverweigerer mutiert!

Schließlich hatten wir ja etwas ähnliches schon mal!
 
Ich erinnere mich 2020 zu Anfang der Pandomie wurde nicht nur die Infektionsrate für bestimmte Maßnahmen zu Grunde gelegt, sondern auch die Schwere der Krankheitsverläufe, die Bettenbelegung in Krankenhäusern, die Anzahl beatmeter Patienten usw.!

In diesem Jahr werden medial nur noch Inzidenzen veröffentlicht! Was soll das! Ich vermute dahinter eine dumpfe Angstmacher-Kampanie um die sogenannten “Unvernünftigen” in unserer Gesellschaft zum Impfen zu “bewegen”! Schließlich will man die Impfdosen auch loswerden!

Aktuell hört man nur Ankündigungen und Aussagen wie:”Wir müssen erst intensiv darüber nachdenken”!
 
Zu allem Überfluß wird dann auch noch ein Mangel an Vertrauen gegenüber den politisch Verantwortlichen beklagt und Skeptiker generell als dumm, Verschwörungstheoretiker oder Rechtsextreme diffamiert!

Worauf soll man denn noch vertrauen, wenn man unseren sogenannten Eliten zuhört, dessen Geschwätz von heute, morgen schon nichts mehr wert ist!

So etwas habe ich in diesem Land noch nicht erlebt!

Sieht so eine Wertegemeinschaft aus?
 
Und wo sind die Jungen!

Als Jahrgang 1958 war ich noch zu jung bei der 68er-Bewegung mitzumischen, habe aber trotzdem damals schon eine aktive Stimmung, die auch zu Massenprotesten auf den Strassen führte und nach Erneuerung lechzte, wahrgenommen. Die 70er Jahre waren dann eine lebendige Zeit nicht nur was die Kultur anbelangte! Es war nicht alles richtig was so lief, aber es herrschte eine positive Aufbruchstimmung! So habe ich es wahrgenommen!

Alte überkommene Ansichten wurden in Frage gestellt und eine Erneuerung der Gesellschaft gefordert. Zu den Demonstrationen der Friedensbewegung z.B. kamen

Hunderttausende! Das Resultat war in den 80ern ein erstmaliges Bewußtsein für die Umwelt und die Gründung der Grünen mit Petra Kelly und anderen progressiven, friedensorientierten Menschen, die man auch noch dem linken politischen Lager zuordnen konnte! Nicht wie heute! Wenn ich z.B. Marie-Luise Beck zuhöre, dreht sich mir der Magen um! Die SPD wurde zu recht eine “Arbeiterpartei” genannt! Die Gewerkschaften hatten noch was zu sagen und machten weitestgehend unabhängig  ihren Einfluss geltend!

Heute hat man den Eindruck die damaligen Rauschgiftkonsumenten hätten ihre LSD- Trips an die heutige Generation vererbt, wenn man sie, dem Rausch der permanenten Erreichbarkeit verfallen wie Zombies nicht rechts noch links schauend durch die Strassen gehen sieht. Immer in Erwartung eine “Information” zu bekommen, was ihr gegenüber gerade zu Mittag isst!
 
Ein Hoffnungsschimmer scheint mir die “Fridays for Future-Bewegung” zu sein. Immerhin meldet sich die Jugend mal ein wenig zu Wort, was mir allerdings zu harmlos und zu Schulfreizeit-orientiert zu sein scheint! Aber immerhin!
 
Deshalb halte ich Ihre und die aufklärende Arbeit Ihrer Mitstreiter lieber Herr Müller für so immens wichtig, nicht nachzulassen selbst zu denken, vermeintliche Selbstverständlichkeiten zu hinterfragen und so zu Bewusstseinsveränderung beizutragen! Weiter so!
 
Herzlichst
Thomas Diener


10. Leserbrief

Sehr geehrter Herr Riegel, hochverehrtes Team der Nachdenkseiten,

Danke für alle Ihre Artikel, die ich anstelle von Gazetten und Fernsehen täglich mit Ungeduld erwarte, um nicht ganz die Orientierung zu verlieren.

Die gestern gefassten Beschlüsse machen mich in ihrer Menschenverachtung sprachlos. Der von höchsten Stellen abgelegte Eid, Schaden vom deutschen Volke abzuwenden ist – wie vieles andere mittlerweile auch – in sein Gegenteil verkehrt worden und das Volk, der grosse Lümmel, steht ratlos staunend und lässt sich für eine Bratwurst in die Impftempel locken. Warum wird hier eigentlich nicht unterschieden – wie können Nazis, Rassisten und all die namenlosen Verpönten jetzt Seite an Seite mit den solidarischen Gutmenschen geimpft werden? Muss hier nicht auch eine Kontrolle erfolgen? Auf jeder Demonstration (eine Erscheinung der Vergangenheit, manch einer wird sich noch erinnern) muss ich mich zuerst versichern, dass keiner meiner Neben-, Vorder-,Hintermänner(innen) einer verächtlichen Gesinnung angehört, doch ist der heilige Tempel erst einmal betreten, sind wir alle nur noch im Rausch des nahen Glücks vereint. Also künftig neben PCR und weiss nicht was Tests auch Überprüfung der Gesinnung – oder hat das schon Herr Gates übernommen?

Auch zum gestrigen Artikel von Herrn Trautvetter zur Klimabewegung – einen Artikel auf den ich lange gewartet habe, denn ausser im Programm der “Basis”  und ganz milde bei den Linken finde ich dazu kaum klare Aussagen – möchte ich anmerken:Wenn eine grüne (grün fett gesprochen) Partei die Verheerung und Verwüstung der Umwelt durch Kriege, Kampfhandlungen und Militäreinsätze befürwortet, ja sogar unterstützt und fordert, und jeder vernünftige Geist weiss, dass Kriege die grössten Umweltzerstörer sind, und mir als Einzelmensch/in dann verordnet, meinen ökologischen Fussabdruck zu überprüfen und CO² Abgaben zu entrichten, dann verzichte ich darauf, das Wort zu nennen, was mir dazu einfällt. Für mich ist keine, keine einzige Partei, die sich mit so hohlen Lügen an das Wahlvolk wendet, mehr wählbar. Bleiben dann nicht mehr viele übrig, aber vielleicht ist ja den Ungeimpften dann auch der Zutritt zum Wahllokal – Innenraum!!! – untersagt und ich kann mich frohgemut in das kommende Herbstfasten begeben.

Aber bitte schreiben Sie weiterhin Ihre aufklärenden Artikel, damit wenigstens die geistige Nahrung ohne Einschränkungen gesichert ist.

Mit dennoch optimistischen Grüssen

Ihre christine girndt


11.Leserbrief

Liebe Lesende und Nachdenkende,

natürlich ist es erschreckend, wenn Menschen via selbst zu finanzierenden Tests vom sozialen Leben ausgeschlossen werden. Als wäre dies nicht schlimm genug, habe ich darüber hinaus als “Impf”- Unwillige allergrößte Angst um meine berufliche Existenz.

Mein Job ist so beschaffen, dass bei der aktuellen Definition der Parameter zur Testpflicht ich eine derartige Anzahl an Tests finanzieren muss, dass ich mir meinen Job dann schlicht nicht mehr leisten kann.

Zudem werde ich im Ergebnis der Hetzkampagnen in den Medien verstärkt von in Sorge getriebenen Menschen angegangen, dass ich mich nach wie vor nicht “impfen” lassen will. Mal in besorgter Manier, mal im Angriff.

Tatsächlich bin ich mittlerweile arbeitsunfähig erkrankt, und das nicht an Covid 19. Ich habe Panikattacken, Albträume, unkontrollierte Heulanfälle und bin nur noch ein Schatten meiner selbst. Bislang kannte ich mich eher als starke Persönlichkeit, die nichts so schnell umhaut. Ich bin selbst am meisten überrascht, wie sehr mir die Entwicklung des Ganzen zusetzt.

Ich blicke mit Entsetzen auf die Geschehnisse der Welt, wo Menschen nicht nur Teil eines gentech-basierten Massenexperiments mit unbekanntem (oder bekanntem?) Ausgang werden, sondern darüber hinaus auch willfährig eine (digitale) Totalüberwachung zulassen. Die meisten in der Annahme, all dies sei ihnen von Nutzen.

Gleichzeitig habe ich immer noch Hemmungen, diesen vor mir stehenden Menschen, die ihre Gentech-Dosis bereits intus haben, offen zu sagen, was ich bislang zum “Impfstoff” herausfinden konnte, und dass meiner und anderer Meinung nach nichts davon Gutes verheißt. Ich stelle es mir wie einen Horrortrip vor, zu hören, was die “Impfung” anrichtet oder anrichten kann und das Zeug unwiederbringlich als tickende Zeitbombe im eigenen Leib zu haben.

Aber vielleicht ist diese Art von Rücksichtnahme nicht gerade schlau, wenn sie doch nur dazu führt, dass mein Gegenüber sich nach wie vor im Recht wähnt, mich per Zwang zum vermeintlich vernünftigen Handeln zu beugen?

Danke, liebe Nachdenkende, dass Ihr alle da seid! Danke für Euren Mut, die Stimme zu erheben! Ohne Euch wäre ich verloren.

Subset


12.Leserbrief

Liebes NDS-Team,

erst einmal vielen Dank für Ihre unerschütterliche Arbeit, ein Lichtblick.

Obwohl wir keine Nachrichten schauen, sind uns natürlich die neuen Beschlüsse nicht entgangen. Ja, es ist eine wahre Wonne.

Mir geht es da ähnlich wie Ihnen. Ich bin auch keine Impfgegnerin und finde diese prinzipiell sehr sinnvoll. Bei dieser Impfung habe ich mich sehr gut (wissenschaftlich) informiert und für mich entschieden abzuwarten.

Wenn ich solche Beschlüsse lese, kommt mir nur eine Frage in den Sinn: Wie kann es sein, dass die Bedenken von so vielen Menschen nicht erstgenommen werden und darauf ausschließlich mit Druck reagiert wird? Fehlen vielleicht Argumente?

Und was ich noch viel weniger verstehe: Wir sind wie die Elefanten am Mini-Pflock (einschließlich mir). Wir sind so viele und haben eine echte Macht und wehren uns nicht. Wir überlegen lieber, uns dann doch impfen zu lassen um wieder essen gehen zu können. Ich kann allerdings auch von mir behaupten, dass ich nicht genau weiß wie. Wer hat eine wirklich wirksame Idee?

Ich werde jetzt erst einmal auf die Suche nach einem Arzt gehen, der mir entweder eine Allergie bescheinigt oder meinen Impfausweis …..

Wenn ich dann nicht fündig werden sollte, werden mein Mann und ich wohl über kurz oder lang dieses Land verlassen. Es ist noch zu früh zu entscheiden wohin, der Prozess ist noch viel zu dynamisch, aber da unsere zwei wichtigsten Werte (Gesundheit (unbekannte Nebenwirkungen) und Freiheit/Selbstbestimmung) massiv verletzt sind, wird dies wohl ein wahrscheinlicher Schritt sein.

Vielen Dank für Ihre Arbeit
Jennifer


13.Leserbrief

Liebe NDS-Redaktion,

“Ab Herbst sollen „Ungeimpfte“ nicht nur zum dauernden Testen gezwungen werden, sondern sie müssen diese indirekten Zwangstests dann auch selber bezahlen.”  –

Was ist daran nicht zu verstehen? Sollen die Geimpften weiterhin für die Tests mit zur Kasse gebeten werden? Corona ist eine hochansteckende und für manche eine sehr gefährliche Krankheit. Wer am gesellschaftlichen Leben teilhaben will, muss halt nachweisen, dass von ihm keine Gefahr für die Allgemeinheit ausgeht. Diejenigen, die nicht geimpft sind, müssen dann eben einen negativen Test nachweisen – eine Ungleichbehandlung kann ich hier nicht erkennen. Nicht jede Entscheidung ist immer leicht.

Ein Indzidenzwert bemisst die Ausbreitungsgeschwindigkeit einer Infektionskrankheit – Inwiefern ist der aussagelos?

Was ist an den Corona-Impfstoffen experimentell? In der Phase III-Impfstudie gab es 30.000 – 40.000 Studienteilnehmer je Impfstoff. Das ist eine ziemlich hohe Teilnehmerzahl. Sehr seltene Nebenwirkungen zeigen sich allerdings immer erst nach der Zulassung. Oder man müsste Studien mit Millionen Teilnehmern durchführen – das wäre ethisch auch zweifelhaft.

Eine so große Gesellschaft wie die unsere ist immer “gespalten”, niemals homogen – das ist normal.

Großbritannien und Dänemark sind ziemlich gut durchgeimpft – da muss Deutschland noch zulegen. Von Einzelfällen abgesehen gibt es bei Erwachsenen keine rationalen Gründe, die gegen eine Impfung sprechen.

Viele Grüße
M.W.


14.Leserbrief

Sehr geehrter Herr Riegel,
liebes Team der Nachdenkseiten,
 
ein sehr guter Artikel, dem ich mich nur anschließen kann und trotzdem könnte ich Schreien vor Wut über die Beschlüsse der Regierung, den Handlanger in den Bundesländern und der regierungskonformen Presse.
 
Ich bin ehrenamtlich in der Hospizarbeit und auch in Alten-/Pflegeheimen tätig. Zu dem Aufgaben gehört das begleiten tödlich Erkrankte, deren Angehörige sowie Freunde oder Nachbarn. Dazu gehören vielfältige Wünsche und Aufgaben. Mal steht der emotionale Beistand und mal die tatkräftige Unterstützung bei der Bewältigung des Alltags im Vordergrund. Gespräche haben also genau so viel Raum wie Sitzwachen zur Entlastung der Angehörigen, Kinderbetreuung, Unterstützung im Haushalt oder die Begleitung nach draußen, zum Beispiel zum Arzt oder zum Spazierengehen.
 
Die Beschlüsse der Bundesregierung führen noch mehr dazu, daß für viele ältere Menschen in Zukunft die Kontaktarmut in den Pflegeheimen und Hospize noch mehr  belastender sein wird,  wie die Geldarmut . Es gibt nur wenige Alte, die genug Geld haben, die Heimkosten von ihrer Rente zu bestreiten . Pensionäre (Beamte, Staatsbeamte o.ä.) brauchen sich da keine Sorgen zu machen.
 
Es sind die Armen in den Pflegeheimen, denen von Ihrer mikrigen Rente nur ein schäbiges Taschengeld verbleibt, die davon noch den Friseur und die Zahnpasta etc. selbst zahlen müssen und sich kleinste Wünsche (vielleicht mal ein Eis,  eine Curry-Wurst oder ein Pommes Frites, wenn der Appetit da ist)  nie mehr erfüllt bekommen, da selbst diese 2-3 Euro ein Taschengeld nicht hergeben .
 
Es sind die Armen in den Pflegeheimen, die vereinsamen  und in Kürze – wie im letzten Jahr – wieder einsam und verlassen sterben werden.
Die Beschlüsse der Regierung werden Menschen, die sich gegen das Impfexperiment – mit gentechnischen Impfstoffen – entscheiden, nicht umstimmen und sie zeigen die Abgehobenheit der Regierung von der Wirklichkeit auf.

Die Sorge der Regierung gilt nicht den Alten- und Pflegebedürftigen in den Heimen oder Hospizen.Das hat es noch nie. 
Die, die schon Armut in den Heimen erleiden, deren  Angehörige leben mittlerweile auch von Mini-Jobs und Hartz-IV.
 
Die Angehörigen, die sich gegen eine Impfung mit gentechnischen Impfstoffen entschieden haben, die von Minjobs und Hartz-IV leben müssen, werden abwägen, wie oft sie noch Ihre Mütter, Väter, Geschwister, Verwandte oder Freunde in den Pflegeheimen besuchen werden.
Sie werden sich die Frage stellen: “Kann ich es mir von meinem begrenzten Rest-Budget noch leisten ,Mutter oder Vater ein mal die Woche zu besuchen oder einmal im Monat oder gar viel später?”  
 
Wie kann man als Regierung so grausame Beschlüsse fassen, wo doch andere Länder – auch in den USA – sich von den Corona-Maßnahmen befreien.
Wie kann man so BLIND UND TAUB ALS REGIERUNG sein.
 
Mit freundlichen Grüßen
Regina Peske


15.Leserbrief

Hallo Herr Riegel, hallo Team der ND,
ich (meine Frau -Biontech- und mein schwerbehinderter Sohn -Astra und Biontech-) bin zweifach mit Biontech geimpft.

Es war eine sehr schwere Entscheidung, insbesondere die Entscheidung als Eltern und Betreuer, den Sohn impfen zu lassen und dann noch mit einer Kreuzimpfung.

Ich habe kein Vertrauen in die Politik (mehr), wobei Politik immer schon ein schmutziges Geschäft war, aber jetzt “am schmutzigsten“ geworden ist.

Im Zusammenhang mit Konzernen von Moral zu sprechen und so lustige Sachen wie Selbstverpflichtung zu erfinden, wie kann man daran noch glauben.

Ich bin mir bewusst durch die Impfung ein hohes Risiko einzugehen, allerdings unter Abwägung des Alters und des Risikos schwer zu erkranken, habe ich diese Entscheidung so getroffen.

Ich hoffe, dass zumindest noch wirklich keine Bedenken darüber vorliegen, dass nach Jahren eine Massenerkankung stattfinden wird.

Menschen werden ja im Moment noch für die Arbeitswelt gebraucht, obwohl die Alten, Kranken…?

Um den Status des “Guten“ zu erhalten, muss ich eine dritte Impfung (weitere Impfungen, ggf. Folgen?) mit dem alten Impfstoff hinnehmen und nicht auf einen angepassten bestehen können?

Ich bin geimpft, also bestmöglich geschützt.

Jemand der nicht geimpft ist, ist ggf. durch sein Alter und dem guten Zustand seiner Gesundheit, bestmöglich geschützt.

Das Kinder, deren Risiko gegen Null geht, zum Schutz ihrer Umgebung geimpft werden sollen, ist schon pervers.

Wenn jetzt Impfteams in die Schule kommen, wer wird sich dem Klassenverband entgegenstellen?

Was kommt als nächstes? Werden die Namen der Schüler auf großen Plakaten geschrieben und dahinter: “geimpft oder nicht geimpft“?

Da ich geschützt bin, ist für mich der Umgang (der Kontakt) mit nicht Geimpften ein geringes Risiko, das gehe ich gerne ein, so wie bisher auch bei Kontakten mit Menschen, die ggf. auch andere übertragbare Krankheiten haben.

Der Nichtgeimpfte muss für sich entscheiden, ob und wie er sein eigenes Risiko minimieren will.

Wir erleben, dass Menschen stigmatisiert werden und nicht mehr am normalen Leben teilnehmen dürfen, ohne Auflagen zu erfüllen, die z.B. für viele nicht mehr bezahlbar sein werden.

Muss man in jedem Beitrag erwähnen, dass man kein Querdenker, kein Coronaleugner oder Rechtsradikaler ist, das ist doch schon schwachsinnig.

Aber, es geht ja nicht nur um den Deckmantel Corona.

Die Ausgrenzung und Unterdrückung, bis hin zur Inhaftierung, andersdenkender Menschen, die totale einseitige Propaganda in den Medien, die uns dem Krieg immer näher bringt, die Kennzeichnung durch den grünen Pass der guten Menschen (damit erhalten die anderen einen unsichtbaren Stern), das alles wird einfach hingenommen?

Ich will sofort durch die Tagesschau jeden Tag erfahren, wie viele Menschen in die Klinik kommen, wie alt, geimpft, intensiv, beatmet.

Sollte das zu viel Zeit kosten, soll der Sprecher des Marktes (wer immer diese Person auch ist) Börse, aus dem Programm verschwinden (gerne auch so).

Ich bin Rentner, mein Geld kommt immer am 1. des Monats, allerdings auch nicht aus der Steckdose.

Aber, mein Mitgefühl ist bei den Menschen, deren Existenz immer mehr zerstört wird und insbesondere bei den Kindern.

Aber außer meinen Sprüchen, außer zu meiner Meinung im Umfeld zu stehen, was kann ich tun?

Mit freundlichen Grüßen
W.G.


16.Leserbrief

Liebes Nachdenkseiten-Team,

soeben sinnierten mein Mann und ich bei einer Tasse Tee über die neuen Beschlüsse und deren Tragweite.

Dabei kam uns nur ein Gedanke zur aktuellen politischen Lage:
Was wir hier erleben könnte aus dem Reich der Sagen und Märchen stammen. Wir haben es mit einer „Rumpelstilzchen – Politik“ zu tun.

„Ach wie gut, dass niemand weiß …“, das war vor einigen Monaten noch der Fall. Doch nun pfeifen es alle Spatzen vom Dach und jede Ritze wird durchflutet von einer Skandalnachricht nach der anderen. Solange unser Rumpelstilzchen, hier in Form der politischen Wahrheitsleugner und -verdreher, sich im Glauben wiegen konnte die Allgemeinheit sei unwissend und die Machtverhältnisse stabil, schien alles in Ordnung gewesen zu sein. Doch nun ist es raus, der Name ist gefunden und wurde ausgesprochen. Ein Grund nun vor Wut so sehr aufzustampfen, bis das Rumpelstilzchen im Erdboden versinkt und nun keine menschliche Seele mehr mit seinen Schikanen drangsalieren kann.

Aktuell scheinen sich jedoch dank der Gen-Klonung vielerorts Rumpelstilzchen zu formieren, die wutentbrannt und völlig enthemmt um sich schlagen, um von einer Tatsache abzulenken: dass man einem großen Schwindel aufgesessen ist.

Und mögen nun alle Rumpelstilzchen der Republik verzweifelt die Schuld mit lautem Geschrei bei den Ungeimpften und deren Kindern suchen, so regen sich doch vehemente Zweifel auf der Seite derer, die man gerne als Speerspitze seines Egokampfes benutzen möchte: die Geimpften.

Wenn man Geimpften nun mitteilt, dass sie nach wie vor infektiös sein können, dass sie nach wie vor in Innenräumen Masken zu tragen hätten und obendrein kein Recht haben, gegen etwaige Impfnebenwirkungen und deren langfristigen Folgen zu klagen, dann ist klar, wer die wirklich Diskriminierten sind. Es wäre wünschenswert gewesen, die Impfstoffe hätten gewirkt, die Risikopatienten seien geschützt und die alte Ordnung hätte wieder hergestellt werden können. Nun finden wir eine komplett irrationale Situation vor, die folgende Vermutung in uns aufkommen lässt: Kann es sein, dass ein Großteil der Politiker derart mit der aktuellen Situation überfordert ist, dass deren Psyche einen Faux-pas nach dem anderen schießt, nur damit endlich die erlösende Abwahl und somit die Befreiung aus dem quälenden Amt erfolgen könne?

Es wird Zeit, dass allerorts jede Kommune eine Allgemeinverordnung zum Wohle seiner Bevölkerung erlässt, die vorsieht, dass ab jetzt aufgrund der medizinischen, sozialen, ökonomischen und politischen Lage unverzüglich alle Corona-Maßnahmen hinfällig sind. Alle Kraft gilt der natürlichen Gesunderhaltung der Gesellschaft!

Carl August Sandburg abgewandelt (oder doch eher Brecht?): Stell dir vor, die Bundesregierung erlässt verfassungswidrige Maßnahmen und keiner hält sich dran!

Liebe Grüße und ganz herzlichen Dank an das hervorragende Redaktionsteam der Nachdenkseiten und all seiner wertvollen Gastschreiber.

J + S aus O


17.Leserbrief

Sehr geehrter Herr Riegel!
 
Eineinhalb Jahre nach Beginn der Pandemie und der fast ebenso langen Erkenntnis, dass gerade Sars-CoV-2-Infektionen nicht mit Covid-19-Erkrankungen oder gar -Todesfällen gleichzusetzen sind, gesteht der Bayerische Ministerpräsident Söder ein, dass die Regierungschefs “kein Konzept” für eine realistische Erfassung der Risikolage haben, vgl. hier, weswegen sich die Kanzlerin Merkel mit dem Inzidenzwert von 35 durchgesetzt hat. – Das ist typisch für die Regierungsweise der Kanzlerin Merkel und kurioserweise für ihre vergangenen Wahlsiege: Statt eine langfristig vorausschauende Politik zu betreiben, die Krisen verhindert, wird, wenn Krisen dann notwendig eintreten, mit scheinbar alternativlosen, rechtlich zweifelhaften bis rechtswidrigen Maßnahmen das Land auf den Kopf gestellt: So nach “Fukushima” die Kehrtwende bei der Energiepolitik, so nach dem Flüchtlingsstrom 2015/2016 mit der Öffnung der Grenzen, so in der “Corona-Krise” mit “Lockdowns” und Diskriminierung von Millionen von Bürgern. Nach Jahren dieses fatalen Dilettantismus schickt sich der CDU-Kanzlerkandidat Laschet an, diese Politik fortzusetzen, statt selbstbewusste Signale für eine freiheitliche und soziale Politik zu setzen. Es ist allerdings abzusehen, dass keine der anderen gesellschaftlich etablierten Parteien nach der Bundestagswahl eine systematisch bessere Politik betreiben würde. Keine Frage also: Deutschland befindet sich in einem langfristigen, wohl unaufhaltsamen politischen Niedergang.
 
Militzer, Düsseldorf
Gerhard Militzer


18.Leserbrief

Moin,

der Ausweitung der Testpflichten ab 23.8.21 (Top 2, Punkt 4 des Beschlusses vom 10.8.21) fehlt m.E. ein sachlicher Grund.  “Um den weiteren Anstieg der Infektionszahlen in Deutschland zu vermeiden”, ist die Begründung. Da die Infektionszahlen sinken, ist dies kein sachlicher Grund, sondern Vorwand für weitere Schikanen gegen Ungeimpfte. Und das trotz des Schikaneverbots nach § 226 BGB. Das Mittel der Verschärfung der Testpflichten ist damit weder geeignet, noch erforderlich, schon gar nicht angemessen.

Der Punkt 4 wird sicherlich bald von Gerichten “kassiert”. Die Laienspielschar  hat dann nach der Blamage der “Osterruhe” ein 2tes Mal ihre Ahnungslosigkeit dokumentiert. 

MfG
Helmut Specht


19.Leserbrief

Danke für Ihren Artikel, Herr Riegel. Sie sprechen mir und sicher vielen, vielen anderen aus der Seele. Angesichts der Willkür dieses Staates wächst die Wut angesichts der Ohnmacht.

Das Narrativ dieser hand- und fusslosen Corona Politik muss öffentlich gemacht werden. Die Bürger müssen darüber informiert werden, dass diese Politik nichts mehr mit ihrem Schutz zu tun hat, sondern nur noch ihrer Gängelung und Unterdrückung dient. Leider versagt der Mainstream hier kläglich.

Die Regierung hat hier ein Apartheitssystem installiert, sie spielt Geimpfte gegen Ungeimpfte aus. Es gilt, sich dem entgegenzustellen – geimpft oder nicht -.

Geimpfte müssen sich nun nicht mehr testen lassen, obwohl bekannt ist, dass sie sich sehr wohl selbst infizieren als auch andere anstecken können. Das bedeutet, dass wir sehr bald hohe Inzidenzzahlen haben werden, die auf die nicht getesteten Geimpften zurückzuführen sein werden. Ob Geimpfte im Falle einer Infektion weniger schwer erkranken ist ebenfalls sehr fraglich, sieht man sich die Situation in Israel an.

Alle Ungeimpften sollten sich vielleicht einmal überlegen, ob sie angesichts der Tatsache, dass sie am öffentlichen Leben nicht mehr vollumfänglich teilhaben können, nicht auch ihre Steuerzahlungen um einen gewissen Prozentsatz kürzen sollten. Vielleicht will dieser Staat ja das Geld der Ungeimpften ebenso wenig haben wie das Geld der „Querdenker“ für die Flutopfer.

Elke Buschmann-Förster


20.Leserbrief

Sehr geehrter Herr Riegel,

vielen Dank für Ihre Einordnung.

Die ganze Schwachsinnigkeit der Formulierung “an und mit Sars-CoV 2 oder Covid 19 verstorben” erschließt sich am schnellsten, wenn man sich vor Augen führt, dass natürlich irgendwann 100% der geimpften Menschen an und mit der Impfung versterben werden.

Die glasklare Lüge der Politik in Sachen Corona zeigte sich früh, weil plötzlich langjährige Gesundheitspolitiker behaupteten, es ginge darum Menschenleben zu retten und/oder die Überlastung des Gesundheitssystems zu verhindern. Genau diejenigen, die also seit Jahrzehnten das Gesundheitssystem ruinierten und durch Einführung von Fallpauschalen die wirtschaftlichen Verwertbarkeit von Krankheit ermöglichten, gleichzeitig aber das funktionierende niederländische System zur Vermeidung von Todesfällen aufgrund multiresistenter Keime, ignorierten, behaupteten, es ginge um Gesundheit und darum Menschenleben zu retten?

Das einfachste Argument gegen die Coronapolitik ist die Gegenfrage: Wann hat Merkel je die Wahrheit gesagt?

Nicht 2007, als sie nach der Wahl 2005 die Mehrwertsteuer erhöhte, was sie vor der Wahl ausgeschlossen hatte, 
nicht 2008 bei der Finanzkrise, als sie für die Zeit danach wirksame Maßnahmen gegen eine Wiederholung dieser Situation versprach und dies eben nicht umsetzte, 
nicht beim Atomausstieg 2011, den sie erst durch den Ausstieg aus dem rot-grünen Ausstieg möglich gemacht hatte, der von zahlreichen Rechtsbrüchen begleitet war und den ersten durch vermiedenen Netzausbau und die Unterdrückung technischen Fortschritts verursachten großflächigen Stromausfall dazu verwenden wird, die verbliebenen Meiler wieder in Betrieb zu nehmen, 
nicht in der Euro-/Griechenlandkrise als sie von der Rettung Griechenlands sprach, aber nur die Rettung westeuropäischer Banken und die Umsetzung der neoliberalen Ideologie in Griechenland im Sinn hatte, 
nicht 2014 als Russland unter deutscher Beteiligung und dem Bruch der Zusagen aus dem 2+4-Vertrag zur Sicherstellung der Kontrolle über die Krim gezwungen wurde, 
nicht 2015 als das Scheitern deutscher und europäischer Flüchtlingspolitik, den Flüchtlingen in die Schuhe geschoben wurde, 
nicht 2017 als sie im Fernsehen sagte: “Mit mir als Bundeskanzlerin wird es keine PKW-Maut geben”. Andreas Scheuer musste dann aber vom EuGH gestoppt werden, weil Merkel in ihrer Richtlinienkompetenz tatenlos daneben saß. 

Und genau so hat sie auch in Sachen Corona von Anfang an gelogen und so getan als könne sie im März 2020 die Lage so einschätzen, dass Vorsicht vonnöten wäre, während sie noch im Mai 2021 den CT-Wert eines PCR-Tests für “eine bestimmte Konzentration in der Zeit” hält.

Schöne Grüße 

Axel Klein 


21. Leserbrief

Werte NDS-Redaktion,

„Die Ansammlung von jeglicher Gewalt, der Legislative, Exekutive und der Judikative, in den gleichen Händen, ob eines Einzelnen, ein paar Weniger oder von Vielen, und ob erblich, selbst ernannt oder gewählt, kann mit Recht als die genaue Definition von Tyrannei erklärt werden.“

Nein, das war kein Querdenker, der das verlautbarte. Einem frühen US-Präsidenten – dem Vierten, James Madison – schwante diese erstaunliche Erkenntnis bereits wenige Jahre nach der Unabhängigkeitserklärung – somit wohl noch gut sensibilisiert ob dieses einer Demokratie unappetitlichen bis unwürdigen Themas. Von der fünften Gewalt – brutalstmöglicher Medienpropaganda – konnte er schließlich noch nichts ahnen.

Wie leicht es möglich ist, eine Tyrannei in o.g. Sinne zu „installieren“ und zu „betreiben“ durfte der „Souverän“ jetzt erfahren. Dass einem die „Väter des Grundgesetzes“ mehr als leid tun sollten, wo sie sich doch anfangs so viel Mühe gemacht haben, eben ein solches – Tyrannei nämlich – ein für allemal zu verhindern, stehen sie jetzt doch völlig in Unterhosen da mit ihrem löblichen Ansinnen zu Beginn. Lachhaft, fast zum Schenkelklopfen zum Beispiel, das „Wirken unseres obersten Gerichtes“ bzw. sein überaus bescheidenes Nicht-Wirken. Die roten Mützen zu Karlsruhe, eifrigst ausnahmslos beschäftigt mit allerlei Nebensächlichkeiten – zuletzt bzgl./wg. 0,86 €, während zur gleichen Zeit das ihnen eigentlich in Obhut gestellte schützenswerte Gut des Grundgesetzes ivon der Ostrom-Kaiserin im Kanzleramt auf rudimentäre Reste glatt gebügelt wird, Chapeau! Der neue Oberste Gerichtshof? Ein Markus Lanz mit seinen ewig gleichen drei, vier Geisslein – Böcke und Ziegen gemischt – übt mehr Macht aus, darf gelegentlich auch mal als Großinquisitor ihm unliebsames platt machen.

„Man“ könnte ja tatsächlich langsam den Eindruck gewonnen haben, dass es um Abwendung der Pandemie des angeblich ach so neuen Virus namens Covid19 in den Varianten Alpha bis Omega, in jeder Stufe gefährlicher und aggressiver als die Vorgänger, gehen dürfte. Mit Verlaub, als „best case“ würde ich das gerade mal gelten lassen. Wenn sie denn hülfen oder geholfen hätten, die ganzen Maßnahmen. Unter Berücksichtigung der ganzen sonstigen – vornehmlich geopolitischen – Umtriebigkeiten bekommt die ganze Chose allerdings allmählich ein gehöriges Gschmäckle, Ein äußerst übelriechendes zumal.

Da gibt es ja auch noch den „worst case“. Und der erscheint mir logischer, eher wahrscheinlich. Ruhe ist des Bürgers erste Pflicht, „er“ hat gefälligst die Schnauze zu halten. Schließlich stehen wichtige Aufgaben an, da darf es keinerlei störende Nebengeräusche geben. Schon ist unsere ansonsten unterbeschäftigte Ministerin für Verteidigung aufgebrochen in die chinesische See, dort den Nordatlantik um ein beachtliches Quantum auszudehnen. Vorerst zwar nur mal mit der Fregatte Bayern. Aber schon sind Stimmen zu vernehmen, dass es das ja nicht sein kann. Der Vorwurf devoten Verhaltens gegenüber China ist schon in transatlantischen Kreisen zu vernehmen. Das „löbliche“ Beispiel der Briten, dem anderen Haderlumpen im Schwarzen Meer an die Karre zu fahren – Stichwort Provokation – wird schon offen in den kriegsgeilen Gazetten vom „Hunnen“ auch gegen die Chinesen eingefordert, Hannemann geh du voran. Mehr als bedenklich, dass die Großkopfeten unserer Premiumskarossenhersteller sich mehr als kleinlaut verhalten, kein Pieps scheint wohl angesagt zu sein. Die wissen wohl schon mehr?

Oder sie verkriechen sich bereitwillig in den selbstgebohrten Mauselöchern. Weil sie längst begriffen haben, wohin der Zug gerade im Wertewesten abfährt. Vielleicht hat man ihnen auch den einen oder anderen Kampfaufruf aus Washington – Oval Office oder Kongress – gesteckt und folgen jetzt dem weisen Ratschlag, sich in die Ecke zu verdrücken bis die Anfälle dort vorüber sind. Da dürften sie aber lange darauf warten. Zieht man sich mal nur folgende beiden „Verlautbarungen“ aus dem home of the braves an, könnte einem schon der kalte Schweiss ausbrechen:

counterpunch.org/2021/08/11/us-foreign-policy-adrift-why-washington-no-longer-calling-the-shots/

counterpunch.org/2021/08/10/toward-preventing-a-catastrophic-us-china-war/

Und gestern Abend kam ja auf arte auch der Ken-Burns Streifen zu Vietnam zum x-ten Male´. Von allzuviel Verstand, Vernunft und ratio beim Imperator war da jedenfalls nicht die Rede. Und zwischenzeitlich durfte ja auch der Mittlere Osten mit ähnlicher Qualität „befreit“ werden und sich über westliche Demokratie unbändig freuen. Von den gebauten Brunnen und den getünchteb Mädchenschulen, bei deren Herstellung hundett wenn nicht noch mehr NATO-Kameraden ihr Leben opfern durften, ist allerdings nicht mehr die Rede.

Da erscheint es mir doch besser und empfehlenswert mit oder uns mit anderen Dingen zu beschäftigen. So wie auch gestern Abend irgendwo im ÖR-Dickicht. Um das Thema Klimawandel ging es da, und da hat sich doch tatsächlich ein Experte darüber echauffiert, das sich hierzulande Menschen des PKW’s bemächtigen um um die Ecke beim Bäcker die Brötchen zu holen. So kann es mit den Klimazielen ja nichts werden. Mußte da doch gleich an die ganz wenigen Flugzeugträgerkampfgruppen denken (carrier strike group), die doch pausenlos auf Pazifik und Atlantik unterwegs sind. Ein Flugzeugträger, zwei Lenkwaffenkreuzer, zwei bis drei Lenkwaffenzerstörer, zwei Jagd-U-Boote und das Tross-Schiff zur Versorgung mit dem Üblichen. Gelegentlich auch noch die ein oder andere Fregatte von Vasallen, die bei der CyberLogistik unterstützen, wie letztes Jahr bspw. die Fregatte Hessen. Derzeit dero vier Verbände im Atlantik und fünfe im Pazifik. Nehme mal stark an, dass wenn nur ein Verband für ein paar Tage im Hafen liegen bleibt, wir damit weltweit das Brötchenholen um die Ecke wieder zulässig machen würden.
Das würd jedoch einer Greta Th. oder einer Annalena B. gar nicht gefallen, ganz gewiß.

Lassen wir das, viel wichtiger scheint es ja zu sein, dass demnächst die Corona Schnelltests nicht mehr kostenlos abgegeben werden, schon gar nicht für Impfverweigerer, unsere permanente Sauerstoffregulierung per Maske jetzt wenigstens mal bis März nächsten Jahres als Pflicht gewährleistet wird und die Dividendenzahlung von Biontech und Pfizer auf die nächsten Jahre gut gewährleistet ist. Tja, wenn man nicht China ob der ganzen Provokationen von AKK und unzähligen Anderen hohl dreht und dann doch mal Basta sagt. Und dann ist die Fäkalie am Dampfen. Nicht nur in Wolfsburg und Untertürkheim.

Mit freundlicher Empfehlung
Michael Kohle


22.Leserbrief

Liebe Leute von den NDS

Nun ist die Katze aus dem Sack. Die uns Beherrschenden pfeifen auf Verfassung, Grundrechte, Demokratie und mittlerweile auch auf die körperliche Unversehrtheit der Menschen. Diese Leute haben alle Hemmungen und Skrupel verloren; und dies wird nicht das Ende sein, da bin ich mit sicher. Was da beschlossen wurde, ist pure, offene, sadistische Gewalt. Ich halte selbst Zustände wie in Kolumbien nicht mehr für ausgeschlossen.

Es wird aktuell ein Kastensystem etabliert, bei dem bestimmte Gruppen als Parias, als Ausgestoßene markiert werden, die irgendwann vielleicht für vogelfrei erklärt werden. An denen alle Frustrierten straflos ihre ungerichtete Wut ausagieren dürfen. Dieses Land wird totalitär. Mal wieder.

Zugleich bin ich mir sicher, daß es in Deutschland dagegen keinen wirklichen Widerstand geben wird. Der Deutsche ist und bleibt in seiner großen Mehrheit ein autoritätshöriger Untertan. Viele freuen sich vielleicht schon heimlich darauf, die Arbeitsstellen der um ihre Existenz gebrachten zu übernehmen. Hatten wir das nicht schon einmal?
Der Unterschied: “Linke” und sog. Antifa machen diesmal mit, sie sind gerade dabei, sich in die neue Volksgemeinschaft zu integrieren. Wenn man die Internetseite von ZeroCovid besucht, gruselt einen; eine gemeingefährliche Sekte, deren promineteste Aufgabe das Promoten des mRNA-„Impf“stoffes ist. Dort ist man offenbar mit allem einverstanden, man faselt von 4 Millionen die Corona zum Opfer gefallen sein sollen. Das toppt nicht einmal Lauterbach. Bei einer solchen Linken (?) braucht man keine Rechten mehr.

Das erste Mal seit März 2020 bekomme ich Angst.

Deswegen sehe ich mich gezwungen, mich ernsthaft mit der Frage von Flucht und Exil zu beschäftigten. Aber wo kann man hin, in welches Land kann man ohne Impfung überhaupt einreisen und dort repressionsfrei leben? Mexiko und Costa Rica wurden früher mal als mögliche Exilorte genannt. Gibt es Stellen, die solche Informationen sammeln? Oder wollen die NDS sich nicht an einer solchen Sammlung beteiligen bzw. sie initiieren? Wir sollten uns vorbereiten und nicht warten, bis es zu spät ist.

Viel Kraft weiterhin
W.S.


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