Florian Warweg – Verstärkung für die NachDenkSeiten
Florian Warweg – Verstärkung für die NachDenkSeiten

Florian Warweg – Verstärkung für die NachDenkSeiten

Ein Artikel von: Redaktion

Seit 1. Juni arbeitet der Journalist Florian Warweg für die NachDenkSeiten. Vielen unserer Leserinnen und Leser dürfte er wegen seiner beharrlichen Nachfragen auf der Bundespressekonferenz bekannt sein. Er wird unsere Redaktion bereichern und damit auch das Angebot für Sie, liebe Leserinnen und Leser.

Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verfügbar.

Einen gebührenden Einstand hat er heute schon mit Faktencheck der Faktenchecker: Ein neues Projekt der NachDenkSeiten geboten. Die ersten Reaktionen darauf sind ausgesprochen positiv. (Siehe eine Auswahl im Anhang) Ich möchte Sie ermuntern, im Sinne des Vorschlags von Florian Warweg an diesem Projekt und seiner Realisierung mitzuwirken.

Die Arbeit der NachDenkSeiten und ähnlicher kritischer Medien wird leider immer wichtiger. Es vergeht kein Tag im Fernsehen, im Hörfunk und in den Printmedien, ohne dass das Publikum massiver Manipulation ausgesetzt wäre. Ob bei Lanz oder bei Illner, in der Tagesschau oder im Heute Journal und in den kommerziellen Medien sowieso – Manipulationen haben Hochkonjunktur. Und Manipulationen werden in Zeiten des Krieges noch gefährlicher als in normalen Zeiten. Damit wird angeheizt. Damit wird verführt. Damit wird der Krieg verharmlost.

Ein schlimmes Beispiel für die laufende Manipulation war gerade die Warnung der deutschen Außenministerin vor der Kriegsmüdigkeit. Siehe hier. Dazu möchte ich passend zum Einstieg von Florian Warweg den weisen Karl Kraus zitieren:

“Kriegsmüde – das ist das dümmste von allen Worten, die die Zeit hat. Kriegsmüde sein, das heißt müde sein des Mordes, müde des Raubes, müde der Lüge, müde der Dummheit, müde des Hungers, müde der Krankheit, müde des Schmutzes, müde des Chaos. War man je zu all dem frisch und munter? … Kriegsmüde hat man immer zu sein, das heißt nicht nachdem, sondern ehe man den Krieg begonnen hat.”

In diesem Sinne – willkommen, lieber Florian Warweg.

Albrecht Müller
Herausgeber der NachDenkSeiten

Anhang – Stimmen von NDS-Leserinnen und -Lesern zum Vorschlag Faktencheck der Faktenchecker


1. Leserbrief

Hallo Nachdenkseiten Team,

das mit den Faktenchecker checken halte ich für eine sehr gute Idee denn die meisten öffentlich-rechlichen Faktenchecke und auch viele der Mainstreammedien “vergessen” beim Checken schon mal gerne das eine oder andere Detail.

Ein gravierender Punkt ist z. B., dass es nach unseren Checkern keine Alternative zu Coronaimpfungen gibt. Das in Indien, Afrika und Südamerika sehr erfolgreich angewandte Medikament Ivermectin (was mittlerweile zig Studien beweisen ist) wird bei uns tot geschwiegen oder als reine Tiermedizin verunglimpft.

Macht weiter so, ihr seid klasse und meine tägliche Lektüre.

Schönen Gruß
Peter Ziegler


2. Leserbrief

Hallo Herr Warweg,

ich begrüße diese Idee. Es wird höchste Zeit, den “Wahrheitsbesitzern” Paroli zu bieten.

Dabei kommt es nach meiner Auffassung nicht darauf an, jene zur Einsicht zu zwingen, sondern Betroffene zu stärken. Vorausgesetzt die Faktenlage ist eindeutig. Die Bandbreite Fakten so zu verfälschen, daß am Ende selbige als fragwürdig dastehen, habe es selbst schon feststellen können. Also viel Erfolg.

Mit freundlichen Grüßen
Willi Riebesehl


3. Leserbrief

Sehr geehrter Herr Warweg,

was die „Qualität“ der Faktenchecker betrifft, so hat Burkhard Müller-Ulrich seine Wertschätzung mit der Wortschöpfung „fuck den Checker“ zum Ausdruck gebracht.

Der Bielefelder Jura-Professor Martin Schwab hat in einer mehr als hundertseitigen Klageschrift für Wolfgang Wodarg gegen die „Faktenchecker“ en detail deren üble Machenschaften nachgewiesen.

Mit freundlichem Gruß

Rolf Schönenberg


4. Leserbrief

Den Gedanken finde ich grundsätzlich positiv und richtig, obwohl – was bringt es? Was sind überhaupt Fakten? Für den Mainstream sind Fakten alles das was die Darstellung von EU und NATO unterstützt. Dad andere wird in der dann veröffentlichten Meinung als Propaganda abgetan. Hilfreich wären „messbare“ Fakten. Aber gibt es die?

Wie bringt man den Faktencheck der Faktenchecker nach vorne?

Aber ich bleibe trotzdem zuversichtlich. Vielleicht bringt es was.

Gruß an das gesamte Team

Udo Hellmann


5. Leserbrief

Sehr geehrte, liebe Nachdenkseitenmacher,

ich begrüße Ihr Vorhaben rundum, das sogenannte Faktenchecking ist ein reines Zensurinstrument.

Schon nach ihren eigenen Definitionen werden Verlautbarungen von Politikern und Parteien nicht gecheckt.

(Sondern, bspw. vom Volksverpetzer, wenn sie von der Opposition stammen, nur verhetzt.)

Wer sich bspw. die „Gemeinschaftsstandards“ von Facebook ansieht, die einem nach Verstoß gegen Corona-Regeln gezeigt werden, kommt nicht umhin festzustellen, daß sie vollkommen beliebig sind, uferlos und die Zensur von allem ermöglichen.

Jedoch nur auf Verstöße gegen die offiziellen Narrative angewandt werden.

Bin sehr gespannt auf Sie und freue mich!

Mit sehr freundlichen Grüßen – Michael Deike


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