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Frankreich

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Wie man von der EU-Sanktionsliste gestrichen wird – zwei Fallbeispiele aus der Wirklichkeit

Wie man von der EU-Sanktionsliste gestrichen wird – zwei Fallbeispiele aus der Wirklichkeit

Zurzeit befinden sich knapp 3.000 Personen und Organisationen auf der EU-Sanktionsliste. Wie man es schafft, von dieser Liste gestrichen zu werden, um wieder über Vermögen und Bewegungsfreiheit in Europa verfügen zu können, darüber handelt der folgende Text. Vorneweg: Als Voraussetzung für den Befreiungsschlag gilt, wirtschaftlich über einen Dollar-Milliardenbetrag zu verfügen und politisch ein gehöriges Erpressungspotenzial hinter sich zu wissen. Von Hannes Hofbauer.

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„Die Lage ist überhaupt nicht dramatisch“ – der Ökonom Heiner Flassbeck im NachDenkSeiten-Interview zur globalen Staatsschuldenkrise

„Die Lage ist überhaupt nicht dramatisch“ – der Ökonom Heiner Flassbeck im NachDenkSeiten-Interview zur globalen Staatsschuldenkrise

Mit dem Wort „Staatsschuldenkrise“ ist in den vergangenen Tagen und Wochen wieder ein Begriff in der hiesigen Medienlandschaft aufgetaucht, der bereits als Untoter der Finanzkrise in der Versenkung verschwunden schien. Der Grund für die wundersame Auferstehung ist der plötzliche und starke Kursverfall der Staatsanleihen der wichtigsten Industrienationen. Die Rendite der 30-jährigen US-Treasuries etwa ist zuletzt auf den höchsten Stand seit 2004 gestiegen, ähnlich sieht es bei den deutschen Bundesanleihen aus. Begründet wird all dies mit steigenden Staatsschulden und zunehmenden Inflationssorgen, die die Notenbanken zu weiteren Zinserhöhungen treiben. Der Ökonom Heiner Flassbeck hat sich auf seinem Blog „Relevante Ökonomik“ eingehend mit dieser Entwicklung beschäftigt. Thomas Trares hat ihn für die NachDenkSeiten dazu befragt.

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Eine weitere Mogelpackung des Imperiums – Zur Kandidatur von Raphaël Glucksmann

Eine weitere Mogelpackung des Imperiums – Zur Kandidatur von Raphaël Glucksmann

Am vergangenen Sonntag kündigte der EU-Abgeordnete Raphaël Glucksmann seine Kandidatur für das Amt des französischen Präsidenten an. Die Reaktionen waren gespalten. Während die etablierten Medien in Frankreich und Deutschland weitgehend applaudierten, äußerten Vertreter von unabhängigen und alternativen Medien überwiegend Kritik und Spott über die Kandidatur von „Glu-glu“, wie er von manchen genannt wird. Ein Kommentar von Maike Gosch.

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Atom-Kooperation zwischen den Militärs in Deutschland und Frankreich hat längst begonnen

Atom-Kooperation zwischen den Militärs in Deutschland und Frankreich hat längst begonnen

Das letzte Woche durchgeführte deutsch-französische Regierungstreffen im Rheinland, das unter Beteiligung von Militärminister Pistorius stattgefunden hat, erbrachte neue Impulse für das Verhältnis der beiden Staaten. Diese Vorhaben offenbaren sich als brandgefährlich, wenn man genau hinschaut und den Nebelkerzen der Propaganda nicht auf den Leim geht. Von Bernhard Trautvetter.

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Der deutsch-französische Panzerbauer KNDS – der abgesagte Börsengang und die Folgen

Der deutsch-französische Panzerbauer KNDS – der abgesagte Börsengang und die Folgen

In der Rüstungsindustrie wachsen die Bäume offenbar doch nicht in den Himmel. Das zeigt gerade das Beispiel des deutsch-französischen Panzerbauers KNDS, der in der vergangenen Woche seinen Börsengang absagen musste. [1] Die Aktien sollten eigentlich Mitte Juli an den Börsen in Frankfurt am Main und Paris platziert werden. Vom „wichtigsten deutschen Börsengang des Jahres“ war bereits die Rede. [2] Doch das schwache Umfeld für Rüstungsaktien hat das Vorhaben scheitern lassen. Heikel ist der Fall auch aus industriepolitischer Sicht. Erstens wirken sich die internen Spannungen bei anderen Rüstungsprojekten auch auf KNDS aus, und zweitens war der Bund gerade dabei, einen zu hohen Preis für seinen Einstieg bei dem Panzerbauer zu zahlen. Von Thomas Trares.

Vermittler gesucht: Warum die Personalie Merkel nur die Spitze des Eisbergs ist

Vermittler gesucht: Warum die Personalie Merkel nur die Spitze des Eisbergs ist

Die Frage, wer nach dem Ende des Ukraine-Krieges mit Moskau über eine neue europäische Sicherheitsordnung sprechen kann, ist längst kein Tabu mehr. Während die Diskussion über eine Vermittlerrolle Angela Merkels in vielen Medien als bloße Randerscheinung abgetan wird, offenbart sie in Wahrheit eine zentrale Schwachstelle westlicher Diplomatie. Der russische Europa-Experte Wladislaw Below verdeutlicht: Wir erleben derzeit die Suche nach einer diplomatischen Architektur, für die das Personal fehlt. Aus dem Russischen übersetzt von Éva Péli.

Die Superreichen wären endlich auch mal dran – oder nicht?

Die Superreichen wären endlich auch mal dran – oder nicht?

Eine Hoffnung weckende Zeile las ich in einem Buch, welches ich vor einiger Zeit in den Händen hielt: „Warum Milliardäre zu wenig Steuern zahlen und wie wir das ändern.“ Der Satz stammt von Gabriel Zucman, ein französischer Ökonom, der in seiner Publikation „Reichensteuer – Aber richtig!“ die Verteilungsungerechtigkeit in den kapitalistischen, westlichen Gesellschaften kritisiert. Zucman sieht das Handeln der Reichen und Superreichen und die Untätigkeit der Regierenden dagegen als deren Ursache. Doch folgen kaum Taten für Veränderungen, obwohl es Konzepte dagegen gäbe. So wie Zucmans Vorschläge. Die Mächtigen verhindern diese – immer noch. Ein Zwischenruf von Frank Blenz.

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Leserbeiträge „Erinnerungen gegen den Krieg“ – Aufruf zum 8. Mai (20)

Leserbeiträge „Erinnerungen gegen den Krieg“ – Aufruf zum 8. Mai (20)

„Einige Unbelehrbare, darunter natürlich auch ich, waren mit dem freiwilligen Gang in die Gefangenschaft nicht einverstanden, nahmen uns die passenden Waffen aus dem Haufen (ich zwei Eihandgranaten, eine Pistole und mehrere gefüllte Ladestreifen einer MPi, die das gleiche Kaliber hatte) und wir zogen eigene Wege, um uns, wie wir uns verständigt hatten, nach Berlin durchzuschlagen.“

In dieser 20. Folge der Reihe „Erinnerungen gegen den Krieg“ teilt unser Leser Heinz Grote die Erinnerungen seines Vaters Claus Grote an dessen Zeit in US-amerikanischer Kriegsgefangenschaft als 17-Jähriger und seine Fluchtversuche.

Wir veröffentlichen diesen Beitrag aufgrund seiner Länge in zwei Teilen.

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Atomwaffen und ihre Verbreitung – Plädoyer für ein Verbot von Massenvernichtungswaffen

Atomwaffen und ihre Verbreitung – Plädoyer für ein Verbot von Massenvernichtungswaffen

Das eigentliche Thema wird nicht mehr diskutiert: Soll man überhaupt Atomwaffen besitzen? Es gibt neun Atommächte. In der aktuellen Gemengelage wird Frankreich sein Atomwaffenarsenal aufstocken. Die finnische Regierung will ein Gesetz einbringen, um Atomwaffen besitzen zu dürfen. Und Deutschland verfügt bereits über die Kapazitäten, sie herzustellen, wann immer es dies wünscht. Von Pablo Ruiz (Chile).

Das Wörterbuch der Kriegstüchtigkeit (XXV) – Diesmal dabei: „unzählige Menschen“, „stiller Tod“, „Verteidigungsangriff“ und „spektakulärer Militärcoup“

Das Wörterbuch der Kriegstüchtigkeit (XXV) – Diesmal dabei: „unzählige Menschen“, „stiller Tod“, „Verteidigungsangriff“ und „spektakulärer Militärcoup“

Vokabelkritik ist zu Kriegszeiten das Gebot der Stunde. Ich veröffentliche, nicht zuletzt aus hygienischen Gründen, in unregelmäßigen Abständen eine Sammlung teils verharmlosender, teils lügenhafter Wörter oder Formulierungen, deren Sinn und Funktion es ist, unsere Gesellschaft – uns alle – an das Undenkbare zu gewöhnen und möglichst geräuschlos in Richtung „Kriegstüchtigkeit“ umzukrempeln. Von Leo Ensel.

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Die Hölle von Verdun – Die Hölle des Krieges

Die Hölle von Verdun – Die Hölle des Krieges

Am 21. Februar ist es 110 Jahre her, dass die Schlacht um Verdun begonnen hat. Verdun wurde zum Beispiel für die Mischung aus mittelalterlicher Brutalität und industriellen Tötungswaffen wurde. Vor allem aber muss die Hölle von Verdun als abschreckendes Beispiel für Krieg in Erinnerung bleiben. Von Reiner Braun und Michael Müller.

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„Es ist kein Glück, einem Staat mit Großmachtsucht anzugehören“ – ein Interview mit Jens van Scherpenberg

„Es ist kein Glück, einem Staat mit Großmachtsucht anzugehören“ – ein Interview mit Jens van Scherpenberg

Jens van Scherpenberg, ehemaliger Mitarbeiter der Stiftung „Wissenschaft und Politik“ (Forschungsgruppe Amerika), hat mit seinem Buch „Großmachtsucht“ eine Analyse der deutschen Außen- und Sicherheitspolitik vorgelegt, die behauptet, „Deutschland rüstet für die Führung Europas“. Seinen Ausführungen zufolge ist die neue Politik vehementer Aufrüstung in Deutschland und der EU nicht als Reaktion auf Putin und seinen angeblich kurz bevorstehenden Angriff auf EU-Europa zu verstehen, sondern hat andere Gründe. Renate Dillmann hat mit ihm gesprochen.

Verhandlungen in Abu-Dhabi und viel Bewegung hinter den Kulissen

Verhandlungen in Abu-Dhabi und viel Bewegung hinter den Kulissen

Es wurde wieder verhandelt. In Abu-Dhabi fanden Gespräche zur Beilegung des Ukraine-Konflikts im bereits bekannten Format statt. Unter der Vermittlung einer Delegation der USA suchten Russland und die Ukraine die Annäherung. In den deutschen Medien wurde berichtet. Nicht berichtet dagegen wurde über den Besuch eines französischen Diplomaten in Moskau. Auch der Besuch des Schweizer Außenministers und des Generalsekretärs der OSZE in Moskau hat keinen Eingang in die deutsche Berichterstattung gefunden. Dabei zeigen sie, dass es auch in Westeuropa inzwischen Bewegung gibt. Von Gert-Ewen Ungar.

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Buchrezension „Großmachtsucht“ – Deutschland rüstet für die Führung Europas

Buchrezension „Großmachtsucht“ – Deutschland rüstet für die Führung Europas

Seit geraumer Zeit ist in Deutschland von „Kriegstüchtigkeit“ die Rede. Das ganze Land soll – nein muss aufrüsten, sowohl militärisch als auch mental. Das ist die Forderung, mit der Politik und Mainstream-Medien die Bürger tagein, tagaus beschallen. Begründet wird dies mit einer angeblichen Gefahr durch Russland. Wenn die Bundeswehr und deren Waffenarsenal nicht wächst, stehen Moskaus Truppen schon bald vor Berlin – so die Erzählung. Der Historiker Jens van Scherpenberg vermutet hingegen andere Motive und legt sie in seinem neuen Buch „Großmachtsucht“ dar. Von Eugen Zentner.

Friedensaktivist der frühen Stunde: Eine (Weihnachts-)Begegnung mit Wolf G. (Teil II von III)

Friedensaktivist der frühen Stunde: Eine (Weihnachts-)Begegnung mit Wolf G. (Teil II von III)

Der Bonner Diplom-Mathematiker Wolf Göhring (86) ist ein alerter Zeitzeuge bundesrepublikanischer Geschichte und Friedensaktivist seit Mitte der 1960er-Jahre. Während Menschen in seinem Alter – Linke oder Ex-Linke zumal – Seiten oder Barrikaden wechselten, blieb er sich treu und versucht als partout „Kriegsuntüchtiger“ zum Schluss dieses Interviews, einen marxistischen Weg zu einer friedlichen Welt zu skizzieren. Für die NachDenkSeiten führte Rainer Werning ausgiebige Gespräche mit Wolf Göhring, deren abschließender dritter Teil am 27. Dezember auf diesen Seiten erscheint.