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Meinungsmache » Strategien der Meinungsmache

Trumps Anti-Kuba-Wende und der neue (K)alte Krieg in Lateinamerika

Veröffentlicht in: Außen- und Sicherheitspolitik, Strategien der Meinungsmache

„We now hold the cards – Jetzt haben wir die Karten in der Hand”, skandierte US-Präsident Donald Trump am vergangenen 16. Juni auf der Bühne des Manuel Artime Theaters in Miami und verkündete Applaus heischend das „Ende der einseitigen Politik” seines Vorgängers Barack Obama gegenüber Kuba. Zur Begründung der radikalen Kurswende führten Trump und sein farbloser Außenminister und ehemaliger Exxon-CEO Rex Tillerson an, sämtliche Geldströme aus den USA kämen „allein den kubanischen Militärs und ihren Unternehmen zugute”, denen der Besitz ganzer Hotelketten, ja die Kontrolle der gesamten Wirtschaft unterstellt wurde. Während draußen vor dem Theater kleinere Gruppen von Anhängern und Gegnern des Präsidenten sich gegenseitig zu übertönen versuchten, dröhnte der Saal unter rauschendem Beifall, als ein theatralischer Trump seinem Publikum die Rücknahme der im März 2016 zwischen den Regierungen Obama und Castro ausgehandelten politischen Entspannungspolitik und die Fortsetzung der 1962 von den USA eingeleiteten Wirtschaftsblockade „mit sofortiger Wirkung” versprach. Ob er wohl selbst daran glaubte? Von Frederico Füllgraf.
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„Schrottökonomik“ aus der Schweiz und ihre Verbreitung in Deutschland – Die Prognos AG leugnet die negativen Auswirkungen deutscher Exportüberschüsse

Veröffentlicht in: Audio-Podcast, Denkfehler Wirtschaftsdebatte, Lobbyorganisationen und interessengebundene Wissenschaft, Strategien der Meinungsmache, Wettbewerbsfähigkeit

Prognos – Wir geben Orientierung.“ Mit diesem Slogan begrüßt die Baseler Beratungsgesellschaft Prognos AG die Besucher ihrer Website. Und weiter bekommen diese dann zu lesen: „Wer heute die richtigen Entscheidungen für morgen treffen will, benötigt gesicherte Grundlagen. Prognos liefert sie – unabhängig, wissenschaftlich fundiert und praxisnah“. Wen oder was die Prognos AG mit diesen hehren Worten sicher nicht gemeint haben kann, ist ihre eigene Studie „Die Bedeutung der deutschen Wirtschaft für Europa“. Orientierung gibt dieses Dokument dem Leser nämlich vielmehr darin, wie heutzutage Meinungsmache und Manipulation funktionieren. Erschienen ist es Mitte Juni, in Auftrag gegeben hat es die Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw). Von Thomas Trares[*].

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Der „Fall Lisa“ nimmt kein Ende und Teile der Medien lernen es einfach nicht

Veröffentlicht in: Audio-Podcast, Innen- und Gesellschaftspolitik, Medienkritik, Strategien der Meinungsmache

Das Verschwinden eines damals 13jährigen deutsch-russischen Mädchens wurde im Januar 2016 zu einem Schlachtfeld im deutsch-russischen „Medienkrieg“ . Der „Fall Lisa“ wurde sowohl von deutschen als auch von russischen Journalisten in übelster Art und Weise ausgeschlachtet. Die Wahrheit war das erste Opfer dieses Krieges und geriet schnell in Vergessenheit. Daran hat sich wenig geändert. Gestern wurde ein Urteil im Umfeld des damaligen Falls gesprochen und schon wieder blamieren sich sowohl deutsche als auch russische Medien so gut es nur geht. Hört das denn nie auf? Von Jens Berger.

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De mortuis nihil nisi bene. – Über die Toten nur Gutes sprechen?

Veröffentlicht in: Audio-Podcast, einzelne Politiker, Strategien der Meinungsmache
Albrecht Müller

Helmut Kohl wird gefeiert. Er wird als Kanzler der Einheit und sogar als der bisher überragende Bundeskanzler hochgejubelt. Jetzt soll es sogar zum ersten Mal und einzigartig einen europäischen Staatsakt für ihn geben. Eines der Ziele dieser Jubelei ist offenkundig: die CDU soll dreieinhalb Monate vor der Bundestagswahl als die Staatspartei erscheinen. Dass Vertreter anderer Parteien an diesen Jubelgesängen mitmachen, ist deshalb besonders abstrus. In diesen Tagen findet damit eine große Geschichtsfälschung statt. Um dies nicht glatt durchgehen zu lassen, muss an gravierende Schattenseiten des Wirkens von Helmut Kohl erinnert werden. Albrecht Müller.

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Immer wieder erleben wir, dass und wie Meinungsmache unser Leben bestimmt. Auch das der Franzosen zum Beispiel.

Veröffentlicht in: Medien und Medienanalyse, Strategien der Meinungsmache, Veranstaltungshinweise / Veranstaltungen

Ihr neuer Präsident ist ein Produkt strategisch geplanter Personalpolitik und der darauf aufbauenden Agitation, die neue sich abzeichnende Parlamentsmehrheit von Macrons neuer Partei ebenso. – Über die Bedeutung der Propaganda für wichtige gesellschaftspolitische Entscheidungen der letzten 30 Jahre beraten wir auf Einladung des NachDenkSeiten-Gesprächskreises Hamburg und anderer Mitveranstalter am Donnerstag, den 22. Juni in Hamburg. – Sie sind herzlich dazu eingeladen. Alles Nähere ergibt sich aus dem Flyer. Bitte geben Sie diesen an Freunde und Bekannte weiter. Albrecht Müller.

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„Macron als höchstes Stadium der Post-Politik“

Veröffentlicht in: Aktuelles, Demokratie, Länderberichte, Strategien der Meinungsmache
Chantal Mouffe

In einem Debattenbeitrag in der Pariser Tageszeitung Le Monde wirft die belgische Politologin Chantal Mouffe[*] dem französischen Präsidenten Macron vor, in perfekter Art und Weise eine Politik zu verkörpern, die Debatten dadurch verhindert, dass sie jede Opposition zu Extremisten abstempelt – um ihr eigenes liberales Gedankengut durchzusetzen. Gerhard Kilper hat den überaus interessanten Beitrag für die NachDenkSeiten ins Deutsche übersetzt.
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Merkels Bierzeltrede – Zeitenwende oder Wahlkampf? Das sagen NachDenkSeiten-Leserinnen und -Leser

Veröffentlicht in: Außen- und Sicherheitspolitik, Europapolitik, Leserbriefe, Strategien der Meinungsmache

Unsere Artikel „Merkels Geheimplan – sind wir Zeugen einer historischen Zeitenwende?“ (Jens Berger) und „Merkels „Geheimplan“ ist vermutlich vor allem ein cleverer Wahlkampftrick“ (Albrecht Müller) haben bei unseren Lesern ein großes Echo ausgelöst. Uns erreichten über 100 Leserbriefe zum Thema – stets konstruktiv und in den meisten Fällen interessant und lehrreich. Wir können uns nur wiederholen: Was wären wir ohne Sie, unsere Leser? Heute möchten wir Ihnen eine Auswahl der interessantesten Leserbriefe vorstellen. Jens Berger und Albrecht Müller.
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