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Medien und Medienanalyse » Medienkritik

High Noon in Caracas – Óscar Pérez und die „Rebellen”-Bastelstube des Mainstreams

Veröffentlicht in: Kampagnen / Tarnworte / Neusprech, Länderberichte, Medienkritik, Terrorismus

“Alarmstufe Rot im Bundeskanzleramt!” – Eine einleitende Fiktion. Felix Krauskopf, ein Polizeibeamter des deutschen BKA, kapert einen Hubschrauber der Behörde, kreist damit in Begleitung schwerbewaffneter Kumpane über Berlin, wirft Granaten über dem Innenministerium ab und feuert mit automatischen Sturmgewehren 15 Schüsse auf das Justizministerium, lädt einen Aufruf gegen die Flüchtlingspolitik und zum Sturz der Bundesregierung auf YouTube hoch und verschwindet spurlos. Der verlassene Hubschrauber wird in Strandnähe von Warnemünde gefunden, weshalb die Bundesregierung vermutet, der Täter habe sich nach Skandinavien abgesetzt – Fehlanzeige! Ein Bericht von Frederico Füllgraf.
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ZDF, ARTE, dpa, die Deutsche Telekom* … alle im Dienste des Imperiums beim Feindbildaufbau gegen Russland und Putin.

Veröffentlicht in: Audio-Podcast, Kampagnen / Tarnworte / Neusprech, Medienkritik, Wahlen

Gestern hatten wir in den Hinweisen auf einen Artikel der Deutschen Telekom* auf der Basis einer dpa-Meldung hingewiesen. Da wurde die Bedrohung durch russische „Atom“bomber an die Wand gemalt. Es wurde der falsche Eindruck erweckt, als würden die russischen Flugzeuge illegal in einem ihnen untersagten Luftraum fliegen. Und natürlich wurde nicht berichtet, was die NATO an der russischen Grenze tut. Ein hochmanipulatives Stück – initiiert von dpa. Um vieles schlimmer und massiver sind die zwei sogenannten „Reportagen und Recherchen“ von ARTE, die gestern ausgestrahlt wurden. Einige NachDenkSeiten-Leserinnen und -Leser haben schon empört reagiert. Albrecht Müller.

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Medien: „Eine Arena für Hahnenkämpfe“

Veröffentlicht in: Aktuelles, Audio-Podcast, Interviews, Medien und Medienanalyse, Medienkritik
Michael Meyen

Claus Kleber „fragt nicht, woher die Nachrichtenagenturen und die Korrespondenten ihr Material haben. Er fragt nicht, wer die Begriffe für das prägt, was das „heute journal“ am Abend bringt. Noch schlimmer: Er sieht gar nicht, dass da ein Problem liegen könnte.“
Das sagt der Kommunikationswissenschaftler Michael Meyen im Interview mit den NachDenkSeiten. Meyen, der am Institut für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung an der Ludwig-Maximilians-Universität in München lehrt, hat vor kurzem auf eine sehr pointierte Weise ein aktuelles Buch von Claus Kleber besprochen, in dem der Moderator des „heute journals“ sich mit der aktuellen Kritik an den Medien auseinandersetzt. Im NachDenkSeiten-Interview sagt er, was ihn an Klebers Einlassungen stört und geht auf die Probleme ein, die er im Journalismus unserer Zeit sieht. Für Meyen ist es vor allem die Funktionslogik der Medien, die eine Berichterstattung mit vielen Schlagseiten entstehen lässt. Medien, so Meyen, „vernachlässigen das, was man als ihre öffentliche Aufgabe bezeichnen kann“, nämlich: „Informieren, aufklären, die Mächtigen kritisieren.“
Ein Interview von Marcus Klöckner

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Pflege-Azubi als Journalist des Jahres

Veröffentlicht in: Aktuelles, Medienkritik, Pflegeversicherung

Seit seinem Auftritt in einer Fernsehsendung zur Bundestagswahl ist der 21-Jährige „Pflege-Azubi“ Alexander Jorde einem Millionenpublikum bekannt. Durch seine klugen Fragen und seine messerscharfe Argumentation hat er damals Bundeskanzlerin Angela Merkel kräftig ins Schwitzen gebracht. Nun war er gestern Abend in der ZDF Sendung „Menschen 2017“ zu Gast und traf auf FDP-Mann Christian Lindner. Wer sich die Auftritte des jungen Mannes anschaut, stellt schnell fest: Jorde macht das, was Journalisten eigentlich im Umgang mit Politikern tun sollten: Schonungslos nachhaken und sich kein X für ein U vormachen lassen. Durch sein Auftreten zeigt er zugleich deutlich, wie sehr die Kritik am Journalismus der großen Medien berechtigt ist. Eigentlich müsste Alexander Jorde ausgezeichnet werden mit dem Preis „Journalist des Jahres 2017“. Ein Beitrag von Marcus Klöckner.
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Nachgefragt bei Albrecht Müller

Veröffentlicht in: Interviews, Medienkritik, Soziale Gerechtigkeit, Strategien der Meinungsmache

Zum Erscheinen des neuen Jahrbuchs der NachDenkSeiten hat Albrecht Müller dem Westend Verlag ein kurzes Interview gegeben. Welche Rolle spielen die NachDenkSeiten in einer zunehmend homogenen Medienlandschaft? Wie ist es um die politische Bildung der heranwachsenden Generationen bestellt? Wie könnte die Sozialdemokratie die Regierungsbildung für ihre Ziele nutzen? Welche Weichenstellungen braucht es, um den sozialen Zerfall in Deutschland und Europa zu stoppen?


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Doppelte Standards gibt es auch im linken Journalismus

Veröffentlicht in: Audio-Podcast, Kampagnen / Tarnworte / Neusprech, Medienkritik, Wertedebatte

Was würden Sie sagen, wenn die Junge Freiheit die Privatadressen linker Verleger veröffentlichen würde und ihren Lesern am Ende noch die Botschaft mit auf dem Weg gibt, nun sei „der Weg frei für weitere Proteste und Aktionen“? Die Empörung wäre wohl groß und das vollkommen zu Recht. Und was sagen Sie dazu, dass das Neue Deutschland nun in einem Online-Artikel die Privatadresse des rechten Verlegers Jürgen Elsässer veröffentlicht hat und seinen Lesern eben diese Botschaft mit auf den Weg gibt? Wenn Sie sich darüber nicht ebenfalls empören können, wäre dies ein Beispiel für doppelte Standards. Gerade eine „linke“ Tageszeitung sollte sich nicht auf ein solches Niveau herablassen. Von Jens Berger.

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Der Diesel-Skandal und das Versagen der Presse: „Das ist ein sehr heißes Eisen“

Veröffentlicht in: Aktuelles, Audio-Podcast, Ökonomie, Interviews, Lobbyismus und politische Korruption, Medienkritik, Verkehrspolitik

Journalisten widmen den Abgasmanipulationen an Dieselfahrzeugen viel Aufmerksamkeit. Sie berichten über sie vor und zurück und die Schlagzeilen könnten kaum größer sein. Aber warum haben nicht die Medienvertreter, die sich als Fachjournalisten mit der Automobilbranche auseinandersetzen, frühzeitig Alarm geschlagen? Hätten nicht gerade sie, die doch bestens über die Branche informiert sind, eine Ahnung davon haben müssen, wie die großen Autofirmen vorgehen? Im Interview mit den NachDenkSeiten wirft Urs Bär, der sich als Journalist seit zwanzig Jahren mit der Automobilbranche auseinandersetzt, unter anderem ein Licht auf seine eigene Zunft und hinterfragt kritisch die Rolle der Medien im Zusammenhang mit dem Diesel-Skandal.
Ein Interview von Marcus Klöckner.

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