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Albrecht Müller Wolfgang Lieb
Ein Aufruf der Herausgeber:
"DIE NACHDENKSEITEN BRAUCHEN IHRE UNTERSTÜTZUNG."
19. Dezember 2014
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Eine Anregung für Freunde der NachDenkSeiten: Nutzen Sie den FAZ Artikel “Die Lüge von der Systemrelevanz”

Verantwortlich:

zur Information über die politische Macht der Finanzindustrie wie auch über die Arbeit der NachDenkSeiten. Die Resonanz war sehr interessant. Bitte überlegen Sie, an wen Sie den ausgedruckten Artikel weitergeben und wo sie ihn wirksam „liegen lassen“ können. Nutzen Sie bitte Ihre E-Mail-Verteiler. Denken Sie eine Sekunde darüber nach, wen Sie gezielt ansprechen können – auch mit der Bitte um Weiterverbreitung. Albrecht Müller.

Vielleicht sind Sie in der glücklichen Lage, einem Freundes- und Bekanntenkreis anzugehören, in dem gelegentlich noch eine gesellschaftspolitische Debatte stattfindet. Vielleicht bringen Sie dann den FAZ Artikel zusammen mit dem ersten Beitrag in der Serie der FAZ, mit Frank Schirrmachers, des FAZ-Herausgebers „Ich beginne zu glauben, dass die Linke recht hat“ vom 15.08.2011 in Ihren Bekanntenkreis ein. Die Zeit „zwischen den Jahren“ wäre eine gute Gelegenheit für eine anregende Diskussion.

Die beiden Beiträge passen gut zueinander. Schirrmachers Artikel enthält eine Reihe trefflicher Gedanken zur Bedrohung der Substanz demokratischer Willensbildung durch die Finanzwirtschaft. Wenn Sie noch mehr Material und Anregungen einbringen wollen, die NachDenkSeiten enthalten eine Fülle davon. Ich verweise als Beispiel auf den Beitrag vom 16. November „Die wichtigste Fertigkeit des modernen Topmanagers: die Steuerzahler ausnehmen“. Darin berichte und belege ich, wie große Finanzinstitutionen wie zum Beispiel die Allianz AG in unsere Taschen greifen.

Noch eine Anmerkung zum Hintergrund unserer Bitten an Sie. Anders als mancher angenommen hat, ist die neoliberale Ideologie durch Wirtschafts- und Finanzkrise nicht nachhaltig geschwächt worden. Da man dort über nahezu grenzenlose finanzielle und publizistische Mittel verfügt, wird auf allen Ebenen getrommelt, weiterzumachen wie bisher und die Dosis der verderblichen Medizin zu erhöhen. Sie erkennen das leicht an der Dreistigkeit, mit der den geschwächten Völkern des Euroraums „Reformen“ empfohlen werden.

Angesichts dieser Übermacht könnte man resignieren. Oder man versucht halt, weiter dagegen zu halten. Wir versuchen es trotz mancher Selbstzweifel und bitten Sie um Ihren Beitrag zum Aufbau einer Gegenöffentlichkeit. Nebenbei: viele unserer Leser berichten uns, dass Sie damit in ihren Freundeskreisen Erfolg haben. Auf der anderen Seite muss man zugeben, dass manche Freunde wirklich resignieren und keine Lust mehr darauf haben, sich immer wieder außerhalb der Ströme des Hauptstroms zu stellen.

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