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Hinweise des Tages

Verantwortlich:

  1. Ein Europa des Friedens, der Arbeit und der Solidarität
    Erklärung des Wissenschaftlichen Beirats von Attac zur deutschen EU-Ratspräsidentschaft vom Dezember 2006
    Quelle: Attac [PDF - 68 KB]
  2. Ulrike Herrmann: Kurt Becks Rhetorik der Einfühlsamkeit
    Es ist unwahrscheinlich, dass volkstümelnde Interviews die SPD-Basis noch beruhigen können. Selbstkritik ist charmant, aber nur wenn sie Folgen hat. Irgendwann wird Beck verkünden müssen, wie er die Zumutungen gerechter verteilen will.
    Quelle: taz
  3. Klageflut gegen Hartz IV steigt
    Nach einer vorläufigen Bilanz des Berliner Sozialgerichts gingen in diesem Jahr etwa 26.000 Klagen ein, davon betrafen 12.000 Hartz-IV-Regelungen.
    Quelle: taz
  4. Joseph E. Stiglitz: Bricht der Damm 2007? Wirtschaftliche Risiken im kommenden Jahr.
    Höhere Zinsen und fallende Immobilienpreise lassen also für die amerikanische Wirtschaft nichts Gutes erwarten.
    Quelle: Project Syndicate
  5. Gesellschaftsforscher Opaschowski: Gut leben statt viel haben!
    In einer Zeit unsicherer Arbeits- und Lebensverhältnisse, zu denen auch die Angst vor dem sozialen Absturz gehört, setzt nach den Worten des Zukunftsforschers ein Umdenken ein: “Werte werden wieder wichtiger als Waren eingeschätzt.”
    Quelle: stern

    Anmerkung: Weltflucht und das Lob der Bescheidenheit, kurz Biedermeiertum, waren in Deutschland traditionelle Reaktionen des Bürgertums auf restaurative (reaktionäre) gesellschaftliche Machtverschiebungen, durch die fortschrittliche soziale Entwicklungen wieder zurückgenommen werden.

  6. Jobprogramm für Langzeitarbeitslose
    Klaus Brandner präzisierte jetzt ein von der Großen Koalition seit längerem geplantes Programm für Langzeitarbeitslose: Öffentlich geförderte Arbeit in Kommunen, in Integrationsbetrieben, aber auch in der Privatwirtschaft.
    Quelle: Spiegel Online

    Anmerkung: Statt einer aktiven Bekämpfung der Arbeitslosigkeit durch einen wirtschaftspolitischen Kurswechsel, beschränkt sich die SPD-Linke weiter auf das Kurieren an Symptomen.

  7. IAB-Studie: Jeder zweite Mittvierziger war schon mal arbeitslos
    Bei den nach 1960 geborenen Männern ist nur noch die Hälfte zwischen dem 30. und 40. Lebensjahr durchgehend erwerbstätig.
    Quelle: FR

    Anmerkung: Man könnte auch sagen Arbeitslosigkeit trifft zunehmend auch Jüngere und Arbeitsplatzunsicherheit trifft immer stärker auch die sog. „Leistungsträger“.

  8. Korruption und Wirtschaftskriminalität sind längst Teil des globalen Wettbewerbs.
    Finanzaufsicht, das Kartellamt, die Zollfahndung oder Staatsanwaltschaften ermittelten in den Jahren 2005 und 2006 gegen 18 der 30 Konzerne im Deutschen Aktienindex (Dax).
    Quelle: FR
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