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Gerade erschien ein langes Gespräch zwischen Ken Jebsen und Albrecht Müller.

Veröffentlicht in: Denkfehler Wirtschaftsdebatte, Strategien der Meinungsmache, Veröffentlichungen der Herausgeber

Dass dieses Gespräch gerade an Martini erscheint, war nicht geplant, aber es passt gut. Martini ist der Tag der Abrechnung und damit auch der Wahrheit. (Siehe dazu das P.S.) Im Gespräch machen wir den Versuch, ein bisschen aufzuklären – über wirtschaftliche Zusammenhänge, über die vielfältigen Manipulationsversuche, über den neu aufgebrochenen Konflikt zwischen Ost und West u.a.m. – Hören Sie sich dieses Gespräch an, wenn Sie die Zeit dafür aufbringen können. Und wenn es Ihnen etwas gebracht hat, dann nutzen Sie bitte Ihren E-Mail-Verteiler zur Information Ihrer Freunde und Bekannten. Albrecht Müller.

Ein zweiter Teil folgt.

Noch bevor das Gespräch im Netz erschienen ist, wurde ich von mehreren Seiten ermahnt, nicht mit Ken Jebsen zu sprechen. Weil ich nichts davon halte, einen Menschen wie Ken Jebsen auf Dauer in die Schmuddelecke zu stellen, habe ich für mich entschieden, das Gesprächsangebot anzunehmen, so wie dies zum Beispiel Andreas von Bülow, Werner Rügemer, Willy Wimmer und Mathias Broeckers entschieden haben – lauter Leute, die ich achte und schätze.

P.S.: Noch eine Anmerkung zu Martini und dem Martini-Preis

Ende der achtziger Jahre des letzten Jahrhunderts habe ich als damaliger Bundestagsabgeordneter und SPD-Vorsitzende der Südpfalz die Verleihung eines Martini-Preis angeregt. Seitdem gibt es diesen Preis. Er sollte an „Personen vergeben werden, die sich um die Demokratie – um die politische Kultur, um Aufklärung und Wahrhaftigkeit im politischen, gesellschaftlichen und kulturellen Leben – verdient gemacht haben.“ So heißt es in der Begründung, siehe hier. Der Text ist unschwer als ein Vorläufer der Begründung für die NachDenkSeiten zu erkennen.

Die Feierlichkeiten zum Fall der Mauer sind ein Anlass dafür, darauf hinzuweisen, dass Ulrike Poppe, Barbara Thalheim und Friedrich Schorlemmer die Preisträger von 1990 waren. An diesem Dreigestirn ist für Kenner unschwer zu erkennen, dass wir in der Südpfalz ein Jahr nach dem Fall der Mauer mit der Versöhnung zwischen Ost- und Westdeutschland schon weiter waren als der Bundestagspräsident mit seinem Biermann 24 Jahre später.

Martini Preisträger des Jahres 2014 wird Alfred Grosser sein. Siehe hier das Einladungsplakat:

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