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Albrecht Müller Wolfgang Lieb
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19. Dezember 2014
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Otto-Brenner-Preis-Verleihung ist eines der wenigen Spitzenereignisse lebendiger Demokratie

Verantwortlich:

Wir sind in diesen Zeiten nicht reich gesegnet mit erfreulichen politischen Ereignissen. Die Verleihung der Otto-Brenner-Preise für “Kritischen Journalismus – Gründliche Recherche statt bestellter Wahrheiten” gehört seit drei Jahren zu den wenigen Veranstaltungen, die man gerne besucht und von der man auch etwas mitnimmt: erstens keinen Frust über flache Reden, zweitens neue Anregungen, drittens das Gefühl, es stehe doch noch nicht so schlecht um die Demokratie, und viertens die Gewissheit, dass man nicht alleine steht, dass es noch eine beachtliche Zahl von Menschen gibt, die sich ähnliche Gedanken machen wie wir. Albrecht Müller.

Wenn Sie über die Feiertage etwas Zeit und Lust haben, ein paar Reden nachzulesen und sich vor allem anzuschauen, wer im Jahr 2007 mit dem Otto-Brenner-Preisen ausgezeichnet worden ist und wofür, hier finden Sie diese Informationen dokumentiert.
Unter den Preisträgern ist übrigens auch Markus Grill vom „Stern“, der am 17. Dezember 2003 einen beachtenswerten Artikel über die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft geschrieben hatte: „Revolution von oben“. Wir wiesen am 4.2.2004, also ganz am Anfang der Existenz der NachDenkSeiten, auf diesen Beitrag hin.

Heribert Prantl von der Süddeutschen Zeitung hat bei der Preisverleihung am 5.12.2007 die Festrede gehalten, Jürgen Peters, Vorsitzender des Verwaltungsrates der Otto Brenner Stiftung und bis vor kurzem Vorsitzender der IG-Metall, hielt die Eröffnungsrede, der neue IGMetall-Vorsitzende Berthold Huber referierte auf der damit verbundenen Jahrestagung der Otto-Brenner-Stiftung über „Perspektiven der Gewerkschaften“.

Früher habe ich des Öfteren die vielen Medienforen besucht, und auch heute verfolge ich noch, was dort geschieht. Was die Otto-Brenner-Stiftung im Vergleich dazu aufs Parkett legt, ist bewundernswert. Ich merke das auch deshalb an, weil die veröffentlichte Meinung in ihrer verblendeten Distanz zu allem, was mit Gewerkschaften zu tun hat, viel zu wenig wahrnimmt, welche hervorragende Rolle eine Einrichtung wie die Otto-Brenner-Stiftung beim Versuch spielt, ein bisschen mehr kritischen Verstand, Liberalität und Pluralität in unsere unter dem vorherrschenden Mainstream leidende Republik zu bringen.

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