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Die Revolutionäre von oben tun sich zusammen

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Am 13.5. präsentierte sich in Berlin der Zusammenschluss der bisher personell und vermutlich auch finanziell verknüpften „Initiativen“ von Wirtschafsverbänden und nahestehenden Personen. Die neue Klammer heißt „Aktionsgemeinschaft Deutschland“. Das ist die Gruppe, die unser Land endgültig von seiner vom Grundgesetz versprochenen Sozialstaatlichkeit wegbewegen wollen.

Wenn Sie einen Blick in die Arbeitsweise dieser Organisationen werfen wollen, geben sie am besten über Google „Aktionsgemeinschaft Deutschland“ ein und erhalten dann einen Überblick über die zehn zusammengeschlossenen Organisationen wie „BürgerKonvent“, „Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft“, „berlinpolis“, BDI, etc Mich erinnern diese Aktionen an den Versuch des „Großen Geldes“, bei den Wahlen von 1972 Willy Brandt als Bundeskanzler loszuwerden. Damals wurden unzählige anonyme Organisationen und Briefkastenfirmen gegründet, die mit viel Geld und fast 100 Anzeigen in den Wahlkampf eingriffen. Heute kommt das Geld aus den gleichen Quellen, aber die Agitatoren sind viel cleverer geworden: sie operieren offen und geben sich staatsmännisch.

In diesem Zusammenhang interessant ist auch unserer Tagebucheintragung vom 04.02.04 mit dem Hinweis auf einen Artikel im Stern: Revolution von oben.

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