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15. Dezember 2017
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Warum geht der Staat bei all den bekannt geworden Straftaten der „Würdenträger“ nicht mittels Durchsuchungsbefehlen in die Archive und ermittelt in den Zeiträumen bis heute?

Veröffentlicht in: Innen- und Gesellschaftspolitik, Kirchen, Leserbriefe

Das fragt der NachDenkSeiten-Leser Georg Clemenz nach Lektüre des Beitrages über Gewalt gegenüber Kindern und Jugendlichen bei den Regensburger Domspatzen. Er schreibt:

„Bereits bei früheren Skandalen der katholischen Kirche konnte ich nur noch den Kopf schütteln. In dem nun vorliegenden Bericht geht es um die Zeiträume bis 1990, wissentlich, dass die Taten verjährt sind. Wieso eigentlich nur bis 1990?“

Albrecht Müller.

Und weiter Georg Clemenz:

„Es sind Akten aus dem Bestand der Kirche, die den Historikern und Anwälten zugänglich gemacht wurden. Warum geht der Staat bei all den bekannt geworden Straftaten der „Würdenträger“ nicht mittels Durchsuchungsbefehlen in die Archive und ermittelt in den Zeiträumen bis heute? Kein Mensch steht über dem Gesetz, die Kirche schon. Die haben sogar ihre eigene Gerichtsbarkeit. Ein Trauerspiel! Bei linken Einrichtungen hätte der Staat schon längst zugeschlagen!“

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