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Aufbau Gegenöffentlichkeit

Outtakes 2020 auf den NachDenkSeiten

Outtakes 2020 auf den NachDenkSeiten

Das Jahr 2020 war ereignisreich und kontrovers wie kaum ein anderes in den letzten beiden Jahrzehnten. Im Zuge dessen hat auch die Diskussionskultur innerhalb der Gesellschaft erheblichen Schaden genommen und ist einer Verbissenheit und Aggressivität gewichen, die psychisch viele von uns belastet. Umso wichtiger ist es, für gemeinsame positive Momente zu sorgen, die diese Belastung von uns zu nehmen in der Lage sind, wenigstens vorübergehend. Was wäre da besser geeignet, als die Liste der schönsten Verschreiber des Jahres 2019 durch eine weitere mit denen von 2020 zu aktualisieren? Von Lutz Hausstein.

Weihnachts- und Neujahrspause vom 24.12.2020 bis einschließlich 3.1.2021 – Pause nur für Aktuelles

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

wir wünschen Ihnen ein paar ruhige Tage und trotz aller Kontaktsperren gute Gespräche mit anderen Menschen. Allein sein tut uns allen gar nicht gut. Das merken wir in diesen Tagen und Wochen besonders eindrucksvoll. Wir wünschen Ihnen deshalb von Herzen, dass Sie sich trotz allem mit anderen Menschen austauschen können.

Wir hätten noch einen Wunsch: mal 2 Tage hintereinander keine Corona-Nachrichten mit neuen Zahlen und der nächsten Meldung zum Impffortschritt. Aber dieser Wunsch wird vermutlich nicht in Erfüllung gehen. So sind die Zeiten.

Auch wenn wir uns mit aktuellen Hinweisen in den nächsten 10 Tagen zurückhalten – auf den NachDenkSeiten werden Sie trotz Weihnachts- und Neujahrspause jeden Tag etwas Interessantes lesen können. Außerdem empfehlen wir Ihnen wie immer am Jahresende, einfach mal zurückzuscrollen. Sie werden entdecken: In 17 Jahren haben wir ein auch historisch interessantes Archiv angesammelt. Übrigens: zum gezielten Zurückscrollen können Sie die Rubrik Archiv benutzen. Hier ein Beispiel: Sie erinnern sich z. B. daran, dass 2007 die Finanzkrise aufbrach, noch vor ! dem Zusammenbruch von Lehman Brothers. Dann gehen Sie mal zum Beispiel auf Archiv und August 2007. Dort finden Sie, wenn Sie nur 2 Wochen zurückscrollen, wichtige Beispiele zur damals beabsichtigten Bahn-Privatisierung, zu den Subventionen für die private Altersvorsorge und dann am 17. August einen wichtigen Beitrag zur kommenden Finanzkrise: Die Blase – das Werk von Kriminellen, kriminellen Vereinigungen und Hehlern. Das war ein gutes Jahr vor der Insolvenz von Lehman Brothers. Die NachDenkSeiten haben damals schon mit Recht darauf hingewiesen, dass die Finanzkrise viel früher anfing und vieles davon selbst erzeugt war. Das ist nur ein Beispiel für sehr viele Entdeckungen, die Sie auf den NachDenkSeiten machen können.

Viel Vergnügen!

Herzliche Grüße und Alles Gute

Die Redaktion der NachDenkSeiten

Unsere Leistung – dank Ihrer Unterstützung. Vielleicht auch jener, die bisher noch nicht dabei sind?

Wenn Sie in dieser Woche zurückscrollen von heute Freitag 17:00 Uhr bis vergangenen Sonntag – machen Sie das zum Spaß mal – dann werden Sie sehen, was die Redaktion der NachDenkSeiten zu Ihrer Information und zum Nachdenken geliefert hat. Wie in jeder Woche. Viele Leserinnen und Leser haben das erkannt und unterstützen unsere Arbeit finanziell. Herzlichen Dank.

Verschiedene Sichten vom Krefelder Appell. Oder: Über die Ausfächerung der Friedensbewegung

Am 14. November 2020 hatten die NachDenkSeiten diesen Beitrag „Friedensbewegung vor großen Herausforderungen. 40 Jahre Krefelder Appell“ von Reiner Braun und Horst Trapp wiedergegeben. Weil wir seit einigen Jahren beobachten, dass das, was man einmal Friedensbewegung nannte, heute gelegentlich nebeneinanderher arbeitet und manchmal auch sehr kritisch miteinander umgeht, hatte ich damals, vor dem 14. November, nachgefragt, ob sich wohl alle aktiven Kräfte auf die wiedergegebene Erinnerung an den Krefelder Appell verständigen könnten. Das ist offensichtlich nicht so. Jedenfalls hat sich Wolfgang Jung von der „Luftpost“ in Kaiserslautern mit der Erinnerung von Reiner Braun und Horst Trapp kritisch auseinandergesetzt. Siehe hier. Wir halten es für fair, auch auf diese Widerrede hinzuweisen. Ich möchte diesen Hinweis allerdings mit der Bitte verbinden, zusammen und nicht gegeneinander zu arbeiten. Der Friede ist so unsicher und der Krieg so fürchterlich, dass wir uns ein Gegeneinander im Kampf um den Frieden nicht leisten können. Eigentlich. Albrecht Müller

Ein Interview des Familienmagazins – Udo Brandes mit Albrecht Müller

Ein Interview des Familienmagazins – Udo Brandes mit Albrecht Müller

Es geht in diesem Interview um die Methoden der Manipulation, um Frieden in Europa, um die NachDenkSeiten, um den Einfluss der internationalen Finanzkonzerne auf die deutschen Dax-30-Unternehmen, um die Abhängigkeit deutscher Publizisten und Politiker von den USA, um Hoffnungen, die wir mit der nächsten Generation verbinden und einiges mehr. Hier ist das PDF des Interviews. – Das Familienmagazin erscheint in Oldenburg. Näheres siehe hier.

Beschäftigen sich die NachDenkSeiten zu viel mit Corona?

Beschäftigen sich die NachDenkSeiten zu viel mit Corona?

Ein Leser der NachDenkSeiten hat uns am vergangenen Samstag in einer Lesermail mit dem Vorwurf „zu viel Corona“ konfrontiert. Ich habe daraufhin den Monat November durchgezählt. Im November 2020 hatten wir 20 Artikel zu Corona und 15 zu anderen Themen in Verbindung mit Corona, jedoch 72 Artikel zu völlig anderen Themen: zur Wahl in den USA, Berichte über Lateinamerika und Thailand und viele Artikel zu wichtigen Fragen hierzulande – alle jenseits von Corona. Hinzu kommt, dass wir uns ja als ein medienbegleitendes und medienkritisches Projekt begreifen. Was sollen wir dann machen, wenn in der Tagesschau und in Heute, in den Tagesthemen und im Heute Journal, in nahezu allen Talkshows, im Tagesspiegel, in der FAZ, in der taz und in vielen anderen Medien ständig an vorderer Front von Corona die Rede ist? Albrecht Müller

Ein Bundeskanzler kniet nieder – wo gibt‘s denn sowas?

Ein Bundeskanzler kniet nieder – wo gibt‘s denn sowas?

Vor 50 Jahren, am 7.12.1970 besuchte der damalige Bundeskanzler Willy Brandt anlässlich der Unterzeichnung des sogenannten Warschauer Vertrags die Gedenkstätte für die Opfer des Warschauer Gettos. Spontan kniete er bei der Kranzniederlegung nieder. Näheres dazu siehe hier. Was damals geschah, scheint nicht in unsere Zeit zu passen – genauso wenig wie die richtige Passage in Brandts Regierungserklärung von Oktober 1969: „Wir wollen ein Volk der guten Nachbarn sein – nach innen und nach außen“. Heute werden wir darauf getrimmt, sowohl im Innern – Junge, du musst dich durchsetzen! Schlag zurück – als auch nach außen, Gewalt anzuwenden und Gewalt anzudrohen, statt niederzuknien oder auch nur den Anspruch zu erheben und den Willen zu bekunden, sich mit anderen Völkern verständigen zu wollen. Völkerverständigung, Frieden, aufeinander Zugehen. Das ist nicht in. – Nutzen Sie bitte das Ereignis des Kniefalls von Warschau, um Ihren Kindern und Enkeln nahezubringen, dass wir zurzeit auf dem falschen Weg sind und dass es produktivere, friedlichere Wege des Umgangs miteinander gibt. Albrecht Müller.

Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verfügbar.

Michael Müller: „Wir fordern eine neue Entspannungspolitik“

Michael Müller: „Wir fordern eine neue Entspannungspolitik“

„Im Frankfurter Appell weisen wir darauf hin, dass erneut die doppelte Gefahr einer Selbstvernichtung der menschlichen Zivilisation denkbar wird. Zum einen durch die sich beschleunigende konventionelle wie atomare Hochrüstung und zum anderen durch die anthropogene Zerstörung der natürlichen Lebensgrundlagen, insbesondere durch die Klimakrise.“ Das sagt Michael Müller, Bundesvorsitzender der Naturfreunde, im Interview mit den NachDenkSeiten. Zusammen mit Reiner Braun, Geschäftsführer des Internationalen Friedensbüros (IPB) äußert er sich zu den Friedensdemonstrationen, die bundesweit für den 5. Dezember geplant sind. Der „Wahnsinn“ der Aufrüstung, „muss gestoppt werden“, sagt Müller. Ein Interview über die Rüstungsausgaben der Bundesregierung, bewaffnete Drohnen und die neue Friedensinitiative. Von Marcus Klöckner.

Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verfügbar.

Psychologen in der Pandemie

Psychologen in der Pandemie

Die offizielle Darstellung zu Corona wird in einer Stellungnahme von Berufsverbänden der Psychologie nicht hinterfragt, sondern aktiv unterstützt. Die Berufsvertreter propagieren in dem Papier ganz offen die Manipulation der Bürger. Eine Gruppe praktisch tätiger und kritischer Psychotherapeuten und Psychologen wendet sich nun dagegen. Von Andrea Wolf-Schuler.

Heute haben die NachDenkSeiten Geburtstag

Heute haben die NachDenkSeiten Geburtstag

Am 30. November 2003, also vor 17 Jahren, veröffentlichten wir die ersten Beiträge. Wir waren damit einer der ersten kritischen politischen Blogs. Nach Eindruck vieler Leserinnen und Leser waren und sind die NDS in gewisser Weise wegweisend. Das wollen wir auch künftig sein. Wir haben gerade in den letzten Monaten ein paar schöne Geburtstagsgeschenke bekommen; Mails und andere Meinungsäußerungen mit der freundlichen Botschaft, die NachDenkSeiten hätten in diesen schwierigen Corona-Zeiten eine gute Orientierung geboten: Differenziert und doch entschieden. Kritisch. Abwägend.

Kolonie – Okkupation – Massaker: Osttimors dorniger Weg in die Unabhängigkeit

Kolonie – Okkupation – Massaker: Osttimors dorniger Weg in die Unabhängigkeit

Vor 45 Jahren, am 28. November 1975, hatte die kleine portugiesische Kolonie Osttimor in Südostasien ihre Unabhängigkeit deklariert. Das große „Pech“: Diese währte nur neun Tage. Dann marschierten indonesische Militärs in das Land ein, annektierten es ein Jahr später und blieben dort ein Vierteljahrhundert lang als verhasste Besatzer. Politisch-diplomatisch protegiert und militärisch ausgerüstet von Washington, Bonn, Canberra und London im Zeichen von „freedom & democracy“. Es galt nach dem ein halbes Jahr zuvor erlittenen Desaster der USA in Vietnam, ein „zweites Kuba“ unbedingt zu verhindern. Die bittere Folge: Während der bleiernen Jahre der indonesischen Okkupation starb ein Viertel der damals etwa 800.000 Einwohner Osttimors an den Folgen militärischer Kampfhandlungen, von Gewalt und Vertreibung sowie Hunger und Krankheiten. Ein Rückblick von Rainer Werning.

Amnesty International soll im Fall Assange eindeutig Stellung beziehen

Amnesty International soll im Fall Assange eindeutig Stellung beziehen

Am Donnerstag haben sich über 150 Erstunterzeichner in einem Offenen Brief an das deutsche Büro von Amnesty International gewandt. In dem Brief, den man hier unterzeichnen kann, wird darum gebeten, im Fall Assange eindeutig Stellung zu beziehen bzw. zu erklären, warum dies nicht getan wird. Amnesty International (AI), das sich als Gefangenenhilfsorganisation versteht, hat Julian Assange bis heute nicht als „gewaltfreien, politischen Gefangenen“ anerkannt. Dieser Begriff, auf Englisch „Prisoner of Conscience“, wurde von AI selbst medienwirksam geprägt. Die NachDenkSeiten veröffentlichen nachfolgend den Offenen Brief mit einer Vorbemerkung von Moritz Müller.

Wenn Ihnen interessante Dokumente begegnen, bitte für unsere Sammlung notieren

Wenn Ihnen interessante Dokumente begegnen, bitte für unsere Sammlung notieren

… und an Recherche@NachDenkSeiten schicken. Wir sammeln in dieser Rubrik interessante und für Leserinnen und Leser brauchbare Dokumente des Zeitgeschehens. Darauf möchten wir Sie heute einmal wieder aufmerksam machen. Nutzen Sie diese Dokumentation und machen Sie uns bitte auf herausragende Dokumente, also herausragende Reden, Programme, Beschlüsse, Planungspapiere etc., aufmerksam. Die Dokumentation beginnt mit dem Heidelberger Programm der SPD von 1925 und endet mit dem Hinweis auf die Grundsatzrede der Bundesverteidigungsministerin vom 17.11.2020. Anfang nächster Woche werden wir die Rubrik um eines der wichtigsten Dokumente der neueren Zeit ergänzen. Es handelt sich um ein Dokument des US-amerikanischen Thinktanks RANDCorporation „Overextending and Unbalancing Russia – Assessing the Impact of Cost-Imposing Options“. Albrecht Müller.

Warum wir unsere Bücher empfehlen? Jens Berger und Albrecht Müller zu einer Frage, die gelegentlich gestellt wird

Warum wir unsere Bücher empfehlen? Jens Berger und Albrecht Müller zu einer Frage, die gelegentlich gestellt wird

Manchmal kommen Mails bei uns an, in denen wir gefragt werden, wieso und warum wir unsere eigenen Bücher empfehlen. Das hat dann manchmal einen zweifelnden Unterton, so als könnte man auf diese Weise Reichtümer anhäufen. Deshalb und weil wir heute wirklich empfehlen, unsere zuletzt erschienenen Bücher zu lesen, weiterzuschenken, weiterzuempfehlen, wollen wir das aus unserer Sicht Selbstverständliche erläutern: Alle vier Bücher, die in den letzten 13 Monaten erschienen sind, haben direkt etwas mit den Anliegen und den Themen der NachDenkSeiten zu tun. Wir vertiefen, was wir für die NachDenkSeiten schreiben. Wir liefern gedruckt auf Papier, was ähnlich auf den NachDenkSeiten schon angesprochen wurde.