Termine und Veranstaltungen der Gesprächskreise
An jedem Samstag informieren wir Sie über die Termine für Veranstaltungen von Gesprächskreisen der NachDenkSeiten. Heute liegen uns Informationen für Termine in Frankfurt am Main, Speyer, Marburg, Nürnberg, München, Wiesbaden, Lübeck, Düsseldorf, Hamburg, Schweinfurt, Würzburg, Berlin und Karlsruhe vor. Wenn Sie auch in der weiteren Zeit auf dem Laufenden bleiben wollen, dann schauen Sie hier. Da werden mögliche neue Termine ergänzt. Außerdem bitten wir hiermit auch auf diesem Wege die Verantwortlichen in den Gesprächskreisen, uns rechtzeitig Termine zu melden.
NachDenkSeiten-Gesprächskreis Frankfurt am Main in Kooperation mit BSW Frankfurt am Main
Am Dienstag, 3. März 2026, um 19:00 Uhr
Thema: Das Thema Corona ist nicht vorbei – es ist verdrängt.
Redner/Diskussionspartner: Andrej Hunko
Ort: SAALBAU Titusforum
Nordwestzentrum
Walter-Möller-Platz 2
60439 Frankfurt am Main
Zur Webseite der Veranstaltung
Das Thema Corona ist nicht vorbei – es ist verdrängt. Umso mehr freut es uns, dass wir Andrej Hunko nach Frankfurt am Main holen konnten.
Als ehemaliger Bundestagsabgeordneter (BSW) und Mitglied des Gesundheitsausschusses des Europarates hat Hunko die Corona-Politik parlamentarisch begleitet – und ihre Widersprüche früh benannt. Gemeinsam mit Prof. Matthias Schrappe arbeitet er heute an einer unabhängigen Aufarbeitung der Corona-Jahre.
Viele sagen: „Corona? Das ist doch erledigt.“ Doch erledigt ist hier gar nichts.
- Die politische Verantwortung für Grundrechtseingriffe historischen Ausmaßes wurde nie ernsthaft untersucht.
- Der Antrag auf einen echten Untersuchungsausschuss wurde blockiert.
- Sanktionen gegen Ärzte und Pflegekräfte wirken bis heute nach.
- Ungerechtfertigte Bußgelder sind nicht zurückgezahlt.
- Impfgeschädigte kämpfen weiterhin um Anerkennung und Unterstützung.
- Neue Verträge und Gesetze deuten auf ähnlich gelagerte Reaktionen in der Zukunft hin.
- Zentrale Dokumente werfen mehr Fragen auf als sie beantworten.
Andrej Hunko steht für eine sachliche, parlamentarisch fundierte und demokratisch notwendige Aufarbeitung – nicht aus parteitaktischen Gründen, sondern weil ein Rechtsstaat ohne Aufklärung seine Glaubwürdigkeit verliert.
Frankfurt am Main ist ein Ort der Debatte. Und Debatte braucht Mut, Fakten und offene Räume.
Wir laden Sie ein zu einem Abend, der nicht zurückblickt, um zu verharren – sondern um Lehren zu ziehen.
Für Grundrechte. Für Transparenz. Für eine demokratische Zukunft.
Seien Sie dabei, wenn es heißt: verstehen, hinterfragen, diskutieren. Wir freuen uns auf Ihr Kommen und einen erkenntnisreichen Abend.
Eintritt: frei – Spenden zur Kostendeckung erbeten
Bitte Anmeldung per E-Mail an: [email protected]
NachDenkSeiten-Gesprächskreis Speyer
Am Mittwoch, 4. März 2026, um 19:00 Uhr
Thema: Frieden, Vernunft, Gerechtigkeit – wir reden nicht über das BSW – wir sprechen mit dem BSW
Redner/Diskussionspartner: Alexander Ulrich
Ort: Im Restaurant „Delphi”
Nebenzimmer
Tullastr. 50
67346 Speyer
Wir laden ein zum nächsten Treffen des Gesprächskreises Speyer der NachDenkSeiten
ab 18:00 Uhr: für Getränke oder Essen bestellen
ab 19:00 Uhr: Gespräch mit Herrn Alexander Ulrich, Landesvorsitzender des BSW Rheinland- Pfalz und Mitglied des BSW Bundesvorstandes
Das BSW (Bündnis Sahra Wagenknecht) hat bei der Bundestagswahl 2025 den Einzug in den Bundestag mit 4,98 der Stimmen sehr knapp verpasst. Eine Neuauszählung der Stimmen wurde vom Bundestag abgelehnt. Eine Klage vor dem Bundesverfassungsgericht steht Mitte Februar an.
Das BSW nimmt an der Wahl für den rheinland-pfälzischen Landtag teil. Grund für uns, sich aus erster Hand über Ziele und Programm des BSW aus erster Hand zu informieren.
Das BSW vertritt laut Programm
- eine stabile Außenwirtschaftspolitik ohne Sanktionen
- Der persönliche Wohlstand darf keine Frage der sozialen Herkunft, sondern muss das Ergebnis von Fleiß und individueller Anstrengung sein
- Statt eines Machtinstruments für geopolitische Ziele brauchen wir ein defensiv ausgerichtetes Verteidigungsbündnis, das die Grundsätze der UN-Charta achtet, Abrüstung anstrebt, statt zu Aufrüstung zu verpflichten, und in dem sich die Mitglieder auf Augenhöhe begegnen.
- Migration ist nicht die Lösung für das Problem der Armut auf unserer Welt. Stattdessen brauchen wir faire Weltwirtschaftsbeziehungen und eine Politik, die sich um mehr Perspektiven in den Heimatländern bemüht.
Themen, über die sich das Reden mit dem BSW lohnt.
über den Referenten und Gesprächspartner
Alexander Ulrich war von 2005 bis 2025 Mitglied des Bundestages und Geschäftsführer der IG Metall Kaiserslautern von 1998 bis 2025.
Er ist Landesvorsitzender des BSW Rheinland- Pfalz und Mitglied des Bundesvorstandes.
Herr Ulrich wird die Schwerpunkte der politischen Arbeit des BSW vorstellen.
Im Anschluss wird Gelegenheit sein zum Austausch und zur Diskussion.
Dier Veranstaltung ist kostenfrei; über eine Spende zur Deckung von Unkosten freuen wir uns.
Aufgrund begrenzter Platzsituation bitten wir für den Fall einer Teilnahme unbedingt um eine kurze und rechtzeitige Anmeldung per Mail an: [email protected]
Auf Ihren Besuch freuen wir uns.
Dieter Urban
Roland Kern
[email protected]
NachDenkSeiten-Gesprächskreis Marburg
Am Mittwoch, 4. März 2026, um 18:30 Uhr
Thema: Buchvorstellung: „Der neue Feudalismus – Privatisierung, BlackRock, Plattformkapitalismus”
Redner/Diskussionspartner: Hermann Ploppa – Politologe, Freier Journalist, Buchautor
Ort: Restaurant Akdeniz (ehemals „Irodion”)
Bei St. Jost 5
35039 Marburg
Zur Webseite der Veranstaltung
Der NachDenkSeiten-Gesprächskreis Marburg freut sich, am 4. März 2026 den Politologen, Buchautor und freien Journalisten Hermann Ploppa für eine Vorstellung seines neuen Buches „Der neue Feudalismus – Privatisierung, BlackRock – Plattformkapitalismus“ begrüßen zu dürfen.
Bitte bringt etwas Durst (und vielleicht Hunger?) mit, damit sich auch der Gastronom über unseren Gesprächsabend freut. Wenn ihr essen möchtet und genügend Zeit habt, kommt vielleicht schon vor Beginn der Veranstaltung und genießt die mediterrane Küche. Das Akdeniz öffnet ab 17:30 Uhr.
Anmeldung: Bitte melden Sie sich per E-Mail an [email protected] an.
Der Eintritt ist frei. Um einen Beitrag in die Spendenbox wird gebeten.
NachDenkSeiten-Gesprächskreis Nürnberg und WIR WOLLEN REDEN
Am Mittwoch, 4. März 2026, um 18:30 Uhr
Thema: Vortrag „Vereinnahmte Wissenschaft – Corona-Aufarbeitung RKI Protokolle und Gerichtsverfahren mit dem Paul-Ehrlich-Institut“
Redner/Diskussionspartner: Bastian Barucker
Ort: Rudolf-Steiner-Haus
Rieterstraße 20
90419 Nürnberg
Informationen zur Veranstaltung
Der Vortrag fasst die wichtigsten Erkenntnisse aus den Corona-Protokollen des Robert Koch-Instituts (RKI) zusammen und stellt den Wissensstand der RKI Experten mit den Verlautbarungen der Politik in einen zeitlichen und inhaltlichen Zusammenhang. Es zeigt sich, dass die Wissenschaftsfreiheit der Behörde durch die Politik eingeschränkt wurde. Von wegen „follow the science“. Außerdem soll es an dem Abend darum gehen, wie sorgfältig die zuständige Behörde, das Paul-Ehrlich-Institut, die Sicherheit der Corona-Impfstoffe überwacht hat. Vor Gericht hat das PEI die fehlende Überwachung der Corona-Impfstoffe eingeräumt. Bis heute wurden die gesetzlich vorgeschriebenen Auswertungen nicht veröffentlicht.
Eintritt frei, Spenden zur Deckung der Unkosten erwünscht.
NachDenkSeiten-Gesprächskreis München
Am Donnerstag, 5. März 2026, um 19:30 Uhr
Thema: Bastian Barucker: RKI-Files und die Corona-Aufarbeitung
Redner/Diskussionspartner: Bastian Barucker
Ort: EineWeltHaus München
Schwanthalerstr. 80
80336 München
Der Autor und Wissenschaftsjournalist Bastian Barucker (Hrsg. des Buches „Vereinnahmte Wissenschaft“) wird in einem einstündigen Vortrag zentrale Erkenntnisse aus den lange unter Verschluss gehaltenen Protokollen des COVID-19-Krisenstabs am Robert Koch-Institut vorstellen. Im Anschluss ist eine offene Diskussion geplant.
Die Veranstaltung richtet sich an Bürgerinnen und Bürger, lokale Entscheidungsträger sowie Vertreter aus Wissenschaft, Verwaltung und Politik.
Sie ist Teil einer breiteren Initiative zur demokratischen Aufarbeitung der Corona-Maßnahmen.
NachDenkSeiten-Gesprächskreis Wiesbaden und BSW Wiesbaden Vernunft und Gerechtigkeit
Am Donnerstag, 5. März 2026, um 18:30 Uhr
Thema: US-Mittelstreckenraketen stoppen – Frieden statt NATO-Aufrüstung
Redner/Diskussionspartner: Sevim Dagdelen
Ort: Bürgersaal Georg-Buch-Haus
Wellritzstraße 38a
65183 Wiesbaden
2026 eskaliert die NATO ihre Aufrüstungspolitik weiter: Die Stationierung von drei konventionellen US-amerikanischen Abstandswaffensystemen – SM-6-Mittelstreckenraketen, Tomahawk-Marschflugkörpern und Hyperschallraketen LRHW („Dark Eagle“) – mit Reichweiten zwischen 1.600 und über 2.700 Kilometern in Deutschland, die in wenigen Minuten Moskau erreichen können, bedroht den Frieden in Europa und weltweit. Kein Grund zur Beruhigung – das sagt die Bestsellerautorin und außenpolitische Expertin des BSW Sevim Dagdelen.
Zur Stationierung gab es vor der Entscheidung weder eine Debatte im Bundestag noch in der Öffentlichkeit, obwohl existenzielle Sicherheitsfragen für die Bevölkerung berührt werden. Dagdelen sieht eine Erhöhung der Gefahr, dass Deutschland zum atomaren Schlachtfeld wird. Die erwartbare russische Gegenstationierung nuklearfähiger Raketen und die absehbare Eskalation mit Russland verändern die Sicherheitslage und erhöhen das atomare Risiko gravierend. Die neuen US-Waffen mit Befehlszentrum in Wiesbaden in diesem Jahr verstärken die Kriegsgefahr und gehen zu Lasten der Bevölkerung.
Statt Frieden zu sichern, treibt die NATO-Aufrüstung Sozialabbau, wirtschaftlichen Verfall und Eskalation voran. Laut Umfragen lehnt eine relative Mehrheit der Deutschen die Stationierung ab, in Ostdeutschland sogar 74 Prozent – daher fordert Dagdelen eine Volksbefragung.
Es ist Zeit für eine Abrechnung mit der NATO-Kriegspolitik und der US-Waffenstationierung. Das fordert Sevim Dagdelen in ihrem Vortrag.
NachDenkSeiten-Gesprächskreis Lübeck
Am Samstag, 7. März 2026, um 16:00 Uhr
Thema: Die Situation auf dem Lübecker Wohnungsmarkt
Redner/Diskussionspartner: Thomas Klempau, Jurist, Geschäftsführer des Mietervereins Lübeck
Ort: Restaurant „Bootshaus” auf dem Gelände der Lübecker Rudergesellschaft
Hüxtertorallee 4
23564 Lübeck
– verfügbarer Wohnraum
– geplanter Wohnungsbau
– Mietniveau in den Stadtteilen
– Mietspiegel von 2023 – Aktualisierung
– Konflikte zwischen Mietern und Vermietern
– Unterstützung durch den Mieterverein
Eine Anmeldung ist nicht notwendig.
Der Eintritt ist frei.
NachDenkSeiten-Gesprächskreis Düsseldorf
Am Dienstag, 10. März 2026, um 18:30 Uhr
Thema: Hochmut kommt vor dem Fall. Einblicke in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft
Redner/Diskussionspartner: Dr. Petra Erler
Ort: Gasthaus „Hirschchen”
Alt-Pempelfort 2
40211 Düsseldorf
Um unsere Gegenwart und Zukunft zu gestalten, brauchen wir auch den Blick und das Verständnis für unsere jüngere Geschichte. In den 1990er-Jahren stellte sich für die ehemals kommunistischen Länder Europas die Frage: „Raus aus dem real existierenden Sozialismus, aber wie?!” Über westliche Annahmen, östliche Hoffnungen und die Erkenntnis, dass es keine Blaupause gibt, wie man es richtig macht.
Petra Erler wird über Erfahrungen und Prozesse des großen Umbruchs nach 1989 in Deutschland und in Europa sprechen. Ihre These lautet: Eine Siegerattitüde verdirbt alles. Zuhören, Hinsehen und Verstehen sind Wege zu äußerem und inneren Frieden und starker Demokratie.
Mittlerweile stehen wir vor dem Scherbenhaufen einer hochmütigen und obendrein unklugen geostrategischen Politik des Westens, die nicht nur der Ukraine, sondern auch den EU-Ländern in vielerlei Hinsicht schweren Schaden zugefügt hat. Wir wagen einen Ausblick auf die Zukunft der EU und der NATO und wollen über Alternativen zur gegenwärtig destruktiven Politik der europäischen Führungseliten sprechen.
Wie könnte z.B. eine gesamteuropäische Sicherheitsstruktur aussehen? Auf welchen Wegen ließe sich das zerrüttete Verhältnis zu Russland neu beleben? Darüber möchten wir mit Petra Erler diskutieren.
Der Eintritt ist frei. Um Spenden zum Decken der Unkosten wird gebeten.
die Referentin
Petra Erler: Geboren 1958 in Thüringen. Ab 1976 Studium in Ostberlin Wirtschaftswissenschaften, Schwerpukt Außenhandel, Promotion 1987.
1984 Wissenschaftliche Assistentin am Institut für Internationale Beziehungen der Akademie für Staats- und Rechtswissenschaften der DDR in Potsdam.
Weiter Beraterin und Mitglied des Planungsstabs des Außenministerium der DDR, dann Berufung zur Staatssekretärin im Amt des Ministerpräsidenten de Maizière.
Nach der Wiedervereinigung tätig für einen Bundestagabgeordneten, dann Leiterin des Referats für Außenpolitik an der Vertretung Brandenburgs beim Bund.
1999 Wechsel zur Europäischen Kommission in Brüssel, Mitglied im Kabinett von Kommissar Günter Verheugen.
Seit 2010 betreibt Dr. Erler eine Strategieberatungsfirma in Potsdam für Politiker und Führungskräfte.
Mit Verheugen veröffentlichte sie das Buch „Der lange Weg zum Krieg: Russland, die Ukraine und der Westen – Eskalation statt Entspannung”.
NachDenkSeiten-Gesprächskreis Hamburg | nachdenken-in-hamburg.de
Am Freitag, 13. März 2026, um 19:00 Uhr
Thema: Yann Song King: Lieder für Frieden, Freiheit und Fröhlichkeit
Ort: Galatasaray Sportclub
Holstenstraße 157
22765 Hamburg
Dem Hamburger Gesprächskreis ist es gelungen, den Dresdner Liederkönig Yann Song King zu einer Sonderveranstaltung nach Hamburg zu holen. Yann bietet feinsinnige Unterhaltungskunst, die garantiert noch KI-frei selbst entwickelt, also rein handgemacht daherkommt. Mit viel Herzblut und Sinn für humane Nuancen komponiert, können seine oft satirisch gestalteten Lieder helfen, die Absurditäten dieser Zeit besser zu ertragen oder gar wegzulachen. Der kritische Blick auf die Politik geht dabei nie verloren.
Der Eintritt ist frei.
Mit deiner Spende unterstützt du unsere weiteren Aktivitäten.
Anmeldung unter lets-meet.org/reg/f9eeab90798a8a16cd
NachDenkSeiten-Gesprächskreis Schweinfurt/Würzburg & Deutscher Freidenker-Verband Schweinfurt/Würzburg
Am Sonntag, 15. März 2026, um 19:00 Uhr
Thema: Venezuela: Demokratie oder Neokolonialismus?
Redner/Diskussionspartner: Carsten Hanke, GeFIS e. V.
Ort: Gaststätte „TV Oberndorf“
Hermann-Gräf-Allee 1
97424 Schweinfurt
Informationen zur Veranstaltung
Im Jahr 1998 wurde der Offizier Hugo Chávez in Venezuela zum Präsidenten gewählt und drehte das Land auf links.
Er berief sich auf den Staatsgründer Simon Bolívar, stellte die Souveränität über die eigene Ölförderung her und nutzte das zusätzliche Geld, um von den Reichen zu den Armen umzuverteilen.
Nach dem Tod des populären Chávez im Jahr 2013 kam Nicolás Maduro an die Macht. Brutale Sanktionen der USA ab 2015 verschlechterten die wirtschaftliche und soziale Situation in Venezuela dramatisch. Die Folge: Maduro wurde zunehmend unpopulär beim Volk. Anfang 2026 wurde er von den USA entführt. Die Zukunft Venezuelas steht auf der Kippe: Wird es ein weiteres Land, das die USA in neokolonialer Art ausbeuten, oder entsteht eine blühende Demokratie, wie es sich manche erhoffen?
Herzliche Einladung zu Referat und Diskussion mit Carsten Hanke von der Gesellschaft für Frieden und internationale Solidarität e. V. (GeFIS, gefis2020.de/)!
Eintritt frei, Spenden erwünscht!
NachDenkSeiten-Gesprächskreis Schweinfurt/Würzburg & Deutscher Freidenker-Verband Schweinfurt/Würzburg
Am Montag, 16. März 2026, um 19:00 Uhr
Thema: Venezuela: Demokratie oder Neokolonialismus?
Redner/Diskussionspartner: Carsten Hanke, GeFIS e. V.
Ort: Gaststätte „Blauer Adler“
Mergentheimer Str. 17
97082 Würzburg
Informationen zur Veranstaltung
Im Jahr 1998 wurde der Offizier Hugo Chávez in Venezuela zum Präsidenten gewählt und drehte das Land auf links.
Er berief sich auf den Staatsgründer Simon Bolívar, stellte die Souveränität über die eigene Ölförderung her und nutzte das zusätzliche Geld, um von den Reichen zu den Armen umzuverteilen.
Nach dem Tod des populären Chávez im Jahr 2013 kam Nicolás Maduro an die Macht. Brutale Sanktionen der USA ab 2015 verschlechterten die wirtschaftliche und soziale Situation in Venezuela dramatisch. Die Folge: Maduro wurde zunehmend unpopulär beim Volk. Anfang 2026 wurde er von den USA entführt. Die Zukunft Venezuelas steht auf der Kippe: Wird es ein weiteres Land, das die USA in neokolonialer Art ausbeuten, oder entsteht eine blühende Demokratie, wie es sich manche erhoffen?
Herzliche Einladung zu Referat und Diskussion mit Carsten Hanke von der Gesellschaft für Frieden und internationale Solidarität e. V. (GeFIS, gefis2020.de/)!
Eintritt frei, Spenden erwünscht!
NachDenkSeiten-Gesprächskreis Berlin | nachdenken-in-berlin.de
Am Dienstag, 17. März 2026, um 18:30 Uhr
Thema: „Zwei-plus-Vier-Vertrag und drum herum“
Redner/Diskussionspartner: Achim Wernicke
Ort: Zunftwirtschaft
Arminiusstr. 2-4
10551 Berlin
Zur Webseite der Veranstaltung
Der Zwei-plus-Vier-Vertrag ist die Rechtsgrundlage für die Wiedervereinigung Deutschlands. Er legt fest, dass ausländische Streitkräfte und Atomwaffen oder deren Träger in Ostdeutschland „weder stationiert noch dorthin verlegt“ werden dürfen. Dies und das Versprechen, dass es keine NATO-Osterweiterung geben würde, waren die Voraussetzungen für die Zustimmung der Sowjetunion zur Wiedervereinigung.
Seither wurde die NATO um viele osteuropäische Staaten erweitert, Russlands Sicherheitsinteressen wurden völlig ignoriert. Deutschland verstößt gegen die völkerrechtlichen Verpflichtungen aus dem Zwei-plus-Vier-Vertrag. Der Versuch der USA, die Ukraine in die NATO zu integrieren, provozierte einen Krieg in der Ukraine, in dem die Ukraine als Stellvertreter der NATO fungiert. Es droht die Eskalation zu einem direkten Krieg zwischen der NATO und Russland in Mitteleuropa.
Freundschaftliche Beziehungen zu allen Nachbarstaaten, auch zu Russland, liegen im Interesse der deutschen Bevölkerung. Der Wunsch nach guten Beziehungen zu Russland ist bei den Menschen in Ostdeutschland viel stärker ausgeprägt als in Westdeutschland. Der Zwei-plus-Vier-Vertrag eröffnet der Bevölkerung in Ostdeutschland und den ostdeutschen Landesregierungen Chancen, in Deutschland eine an Frieden, Entspannung und Kooperation orientierte Außenpolitik auf den Weg zu bringen.
der Referent
Joachim Wernicke, Jahrgang 1940, aufgewachsen in West-Berlin, ist Professor (i.R.), zuletzt an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin. Er studierte und promovierte an der TU Berlin. In den 1980er-Jahren wirkte er in der Friedensbewegung mit, im Widerstand gegen die Stationierung atomarer Pershing-II-Raketen der USA in der BRD. Seit der Zuspitzung der Entwicklung um die NATO-Osterweiterung ab 2000 ist er erneut in der Friedensbewegung tätig, mit dem Schwerpunkt der Art und Weise der deutschen Vereinigung und ihrer Folgen.
Zunftwirtschaft
Den Veranstaltungsraum stellt uns die Zunftwirtschaft für eine günstige Miete zur Verfügung. Bitte bringt etwas Durst (und vielleicht Hunger?) mit, damit sich auch die Zunftwirtschaft über unseren Gesprächsabend freut. Wenn ihr essen möchtet und genügend Zeit habt, speist vielleicht in der Gastwirtschaft schon vor dem Beginn des Gesprächsabends. Und bringt bitte fürs Bezahlen ein paar kleine Geldscheine und Münzen mit, damit der Zunftwirtschaft nicht das Wechselgeld ausgeht.
Kennenlernen und Gedankenaustausch
Der Vortrag beginnt im Versammlungsraum um 18:30 Uhr. Wenn ihr Zeit habt, könnt ihr aber gerne schon früher kommen. Wir treffen uns ab 17:30 Uhr in der Gastwirtschaft. Dort könnt ihr politisch interessierte Menschen kennenlernen und mit ihnen ins Gespräch kommen (und schon mal euren Sitzplatz im Versammlungsraum reservieren).
Treffen ab 17:30 Uhr, Beginn des Vortrags 18:30 Uhr
Der Eintritt ist frei, wir bitten um Spenden.
Anmeldung erforderlich, bitte hier: nachdenken-in-berlin.de/veranstaltungen/#20260317-Achim-Wernicke
(Die Anzahl der Plätze ist begrenzt)
NachDenkSeiten-Gesprächskreis Karlsruhe
Am Donnerstag, 19. März 2026, um 18:30 Uhr
Thema: Ist das Völkerrecht am Ende? Welche Zukunft hat die Charta der Vereinten Nationen?
Redner/Diskussionspartner: Andreas Zumach
Ort: Treffpunkt 1721
Adenauerring 32
76131 Karlsruhe
80 Jahren nach seiner Begründung in der „Charta der Vereinten Nationen“ stehen das Völkerrecht und die Institution der UNO vor dem Zusammenbruch!
Mit ihren Kriegen und militärischen Interventionen gegen die Ukraine und in Venezuela verstoßen mit Russland und USA zwei ständige Mitglieder des laut Charta für die „Bewahrung des Friedens“ hauptverantwortlichen Sicherheitsrates gegen das zwischenstaatliche Gewaltverbot. Ganz offen verhöhnen die Regime in Moskau und Washington die grundlegenden Völkerrechtsprinzipien der „Souveränität und territorialen Integrität“ anderer Staaten. Sie reklamieren unverhohlen das „Recht des Stärkeren“ für sich und betreiben die Aufteilung der Welt in von ihnen beherrschte Einflusszonen. In der Diskussion stehen, nicht zu vergessen, der Panamakanal, die Straße von Malaka und die Meerenge von Hormuz mit oder durch einen Angriff auf den Iran. Der Flottenverband, die USS Abraham Lincoln Carrier Strike Group, liegt im Golf von Oman. Die USA gründeten ihre eigene Friedensinitiative, der sich bereits 60 Staaten angeschlossen haben.
Werden die Völkerrechtsverstöße der USA von Deutschland kritiklos geduldet oder gar offen gutgeheißen?
China beschränkt sich bislang, noch, auf die – ebenfalls völkerrechtswidrige – Androhung von Gewalt gegen Taiwan und die Missachtung der Rechte anderer Anrainerstaaten des Südchinesischen Meeres. Zudem verstoßen immer mehr Staaten – nicht nur Autokratien und Diktaturen, sondern auch Deutschland (siehe „Westsahara” richtig „Arabische Saharauische Demokratische Republik”, einer der letzten kolonialisierten Staaten der Welt ) und andere westliche Demokratien – gegen die Menschenrechtsnormen, die 1948 völkerrechtlich verbindlich und mit universeller Gültigkeit vereinbart wurden.
Ist Europa willens und in der Lage, gegen diese bedrohliche Entwicklung anzusteuern und zur Rettung von Völkerrecht, UNO und universellen Menschenrechtsnormen beizutragen? Und – was müßte oder kann die Friedensbewegung dafür tun?
Solltet Ihr etwas essen wollen, könnt ihr ab 16:30 Uhr kommen, da bitte während der Veranstaltung keine Bestellungen erfolgen sollten. Und bitte beachtet den Wirt, da dadurch der Saal kostenfrei ist.
Der Eintritt ist frei. Bedenkt bitte die vorhandene Hutkasse mit einem Obolus, da solche Veranstaltungen nur von uns allen gemeinsam getragen werden können.
über den Referenten
Andreas Zumach lebt in Berlin, ist freischaffender Journalist und Buchautor, war von 1988 bis 2020 Korrespondent am UNO-Sitz in Genf für die Berliner tageszeitung (taz) und weitere Zeitungen, Rundfunk-und Fernsehanstalten und ist Experte für Themen der Sicherheitspolitik, Rüstungskontrolle, Völkerrecht und Menschenrechte. Er gehört zum Netzwerk Friedenskooperative.
Sollte diese Veranstaltung Euer Interesse wecken, meldet Euch bitte ausschließlich unter [email protected] an. E-Mails diese Veranstaltung betreffend können aus Verarbeitungsgründen nur unter dieser Adresse angenommen werden.
NachDenkSeiten-Gesprächskreis München & Freie Linke München
Am Donnerstag, 19. März 2026, um 19:00 Uhr
Thema: Smartphone – Gefahren und Alternativen
Redner/Diskussionspartner: Fred Großkopf
Ort: EineWeltHaus, 2. Stock
Schwanthalerstraße 80
München – U-Bahn Theresienwiese
Dein Smartphone – unsere Zukunft!
Smartphones prägen unseren Alltag und stehen im Zentrum der digitalen Welt. Doch die Kontrolle über diese Technologie liegt in den Händen weniger Konzerne – vor allem Apple und Google. Ihre Systeme bestimmen, wie rund drei Viertel der Menschheit kommunizieren, denken und handeln. Diese Machtkonzentration birgt Risiken für Freiheit, Gesundheit und Frieden – besonders im Zusammenspiel mit Künstlicher Intelligenz.
Der Vortrag beleuchtet diese Entwicklungen, zeigt Alternativen auf und lädt zu einem bewussteren Umgang mit Technologie ein. Ziel ist es, Wege zu mehr Selbstbestimmung und digitaler Souveränität zu eröffnen – für eine Digitalisierung im Dienst des Menschen.
Die Veränderung beginnt bei uns: in unserem Konsum, unseren Entscheidungen und unserem Mut, neue Wege zu gehen. Jede bewusste Entscheidung heute gestaltet die Zukunft von morgen.
der Referent
Fred Großkopf ist Softwareentwickler und Berater. Er verbindet technisches Wissen mit gesellschaftlichem Bewusstsein – für eine humane, achtsame und friedliche Welt.
Eine genauere Beschreibung des Vortrags gibt es hier: kuandu.systems/smartphone
NachDenkSeiten-Gesprächskreis Schweinfurt/Würzburg & Deutscher Freidenker-Verband Schweinfurt/Würzburg
Am Samstag, 28. März 2026, um 19:00 Uhr
Thema: Frieden durch „Kriegstüchtigkeit“? Aufrüstung, Militarisierung und die neue Wehrpflicht
Redner/Diskussionspartner: Florian Pfaff, Bundeswehrmajor a. D.
Ort: Gaststätte „TV Oberndorf“
Hermann-Gräf-Allee 1
97424 Schweinfurt
Informationen zur Veranstaltung
Seit Februar 2022 tobt in der Ukraine ein Stellvertreterkrieg zwischen der Ukraine und dem NATO-Westen einerseits sowie Russland und den BRICS-Staaten andererseits.
In Deutschland wurde eine „Zeitenwende“ verkündet, das Land wird aufgerüstet und militarisiert, die Wehrpflicht wurde wieder eingeführt. Florian Pfaff, Bundeswehrmajor a. D. und Sprecher des „Darmstädter Signals“, sieht diese Entwicklung sehr kritisch. Die NATO ist seit 1999 ein Kriegsbündnis, und junge Menschen dürften nicht für die Machtpläne der NATO-Eliten „verheizt“ werden. Frieden in Europa ist nur mit, nicht gegen Russland möglich. Herzliche Einladung zu Vortrag und Diskussion!
Eintritt frei, Spenden erwünscht!




