Heute Früh zwischen 7:20 Uhr und 7:25 Uhr sah der Himmel über Pleisweiler-Oberhofen beim Blick nach Nordosten so aus.
Und dann 1 Stunde und 5 Minuten später so – die Streifen im unteren Bereich sind zu einer milchigen Masse geworden, oben sind neue hinzugekommen:
Das Folgende sah man beim Blick nach Osten:
Der Blick nach Süden – in Richtung Elsass/Frankreich – war weniger getrübt:
Die Bundeswehr klärt uns unter der Überschrift „Mythos Kondensstreifen“ auf:
Flugzeuge
Der Kern der Aussage:
„Also: wenn Sie die Eurofighter oder andere Flugzeuge am Himmel samt der Kondensstreifen sehen – hierbei handelt es sich lediglich um für den Menschen harmlose Wassertröpfchen, die zu Eiskristallen gefroren sind.“
Die möglichen klimatischen Folgen der Kondensstreifen, die wie Wolken wirken können, spielen beim zitierten Urteil der Bundeswehr keine Rolle.
Wenn man dann über Google nach der Meinung der US-Streitkräfte zu den Kondensstreifen nachschlägt, dann findet man zunächst die folgende Feststellung:
Das US-Militär klassifiziert Kondensstreifen (contrails) als natürliche, unschädliche Kondensationsprodukte von Flugzeugabgasen.
Weiter unten heißt es dann allerdings:
Klimatologische Auswirkungen
Die US-Streitkräfte sind sich, wie auch die NASA und das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), des Einflusses von Kondensstreifen auf das Klima bewusst. [1, 2, 3, 4]
- Offiziellen Studien zufolge (u. a. vom Weltklimarat IPCC) tragen solche langlebigen Wolken signifikant zur Erderwärmung bei, da sie nachts die Wärmeabstrahlung der Erde in den Weltraum hemmen. [1, 2]
- Militärische und zivile Institutionen in den USA (wie das FAA Contrails Factsheet) forschen daher an verbesserten Technologien und Flugrouten, um die Bildung klimawirksamer Kondensstreifen zu minimieren. [1, 2]
Kondensstreifen tragen also zur Erderwärmung bei. Dufte, alles dufte, auch die wiederkehrenden Verharmlosungen.










