Leserbriefe zu „Deutschland in der Selbstfindungskrise“

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Imperien steigen auf und gehen auch wieder unter, so zeigt es die Geschichte – nun zu beobachten in Deutschland. Nach dem 2. Weltkrieg blühte Deutschland wieder auf: Wiederaufbau; soziale Aufstiegsperspektiven; gute gesellschaftliche Einbettung auch ärmerer Schichten, denn „die alten Eliten konnten dies nicht allein stemmen, weshalb die gesellschaftlichen Strukturen durchlässiger wurden“; „preiswerte Energie und keine machtpolitischen Ambitionen“. „Wir waren ein Volk der guten Nachbarn, das sich – zumindest für deutsche Maßstäbe – harmonisch in das Weltgeschehen einfügte.“ Heute sind all diese Errungenschaften erkennbar im Abstieg begriffen: „eine gesättigte Gesellschaft, in der es vor allem darum geht, Privilegien und Pfründe gegen Aufsteiger zu verteidigen“, verhindert eine vernünftige, für alle Bürger gedeihliche Politik. Im weltweiten Vergleich ist Deutschland inzwischen nicht mehr „Weltmeister“ sondern ganz normales Mittelmaß. Die Kluft zwischen Selbstbild und Realität wächst. In seinem Essay geht Jens Berger der Frage nach, warum sich Deutschland in einer Selbstfindungskrise befindet. Als Metapher dient der Fußball: Deutschland reist als „Favorit“ zur WM in die USA, scheidet jedoch gegen Underdogs aus und erkennt den Wandel nicht. Um aus dieser Selbstfindungskrise herauszukommen, müsste sich nach Meinung des Autors unser Land nüchtern als globales Mittelmaß annehmen, statt Macht- und Anspruchsphantasien zu pflegen. Abgedruckte Leserbriefe geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Kürzungen aus redaktionellen Gründen bleiben vorbehalten. Wir danken unseren Leserinnen und Lesern für die interessanten Zuschriften, eine Auswahl hat Ala Goldbrunner für Sie zusammengestellt.


1. Leserbrief

Lieber Herr Berger,
Deutschland mittelmäßig? Wäre ja schön wenn das so wäre. Und wenn sich das Land (von “wir” will ich gar nicht mehr reden) dann auf das Wesentliche besinnen könnte, könnte es ein “Volk der guten Nachbarn” sein und mit dem Aufbau der wichtigen Dingen beginnen. Ist ja inzwischen alles kaputt im Land.

Aber das Land befindet sich in einem rasanten Abstieg. Und sich da über die “Mitte” zu freuen, ist etwa so wie der Mann, der aus dem 120. Stock fällt und beim 60. denkt “bis jetzt ist alles gut gegangen”. Die wesentliche Frage scheint mir nicht der Platz auf einer Werteskala zu sein, sondern die Frage, wie hart der Aufprall sein wird.

„Wenn in 50 Jahren meine Enkel auswandern und als Kellner in einem deutschen Brauhaus in Shanghai arbeiten müssen, dann ist das vor allem eins: Historische Gerechtigkeit”.

Vor etwa 25 Jahren war meine Prognose, angesichts der Zustände in den Unis und der Industrie: In 50 Jahren wird der deutsche Ingenieur Chinesische Touristen mit der Fahrradrikscha zur Lorelei kutschieren. Und es ist bald soweit. Wenn man sich die aktuellen Verhandlungen in Sachen Wirtschaft zwischen EU mit China anschaut, dann ähnelt das eher einem verzweifelten Abwehrkampf, als einer Kooperation auf Augenhöhe (von EU-Seite, versteht sich).

“Der Traum vom Aufstieg war real. Wer sich anstrengte, wurde belohnt. Eine solche Aufstiegsgesellschaft …”

Das war das Zeitfenster etwa zwischen 1968 und 1978, die Endphase des Aufbaus der Industrie nach WK-II. Jetzt ist die Klassengesellschaft zurück. Und wenn ich die Deutsche Geschichte anschaue, über Jahrhunderte, dann scheint es mir die Klassengesellschaft zu sein, die den ewigen Geist der “deutschen Seele” ausmacht. Heinrichs Manns “Der Untertan” ist immer noch aktuell. Bloß nicht daran rütteln, sonst schallt es von allen Seiten “Kommunist!”

Der Zustand der derzeitigen Deutschen Gesellschaft ist aktuell am besten beschrieben in Hans-Joachim Maaz’ Buch “Die narzisstische Gesellschaft”. Und damit geht die Entwicklung leider nicht in Richtung Besinnung, Vernunft, Ausgleich und Wiederaufbau, sondern in Wahnsinn und Niedergang.

Gewisse Lichtblicke gibt es, wie die 299.500 von 300.000, die den Aufruf zum Militärdienst negativ beantwortet haben. Aber von Abwehr gegen das Schlimmste bis zur Besinnung auf eine positive Perspektive, ist noch ein weiter Weg.

Beste Grüße,
Rolf Henze


2. Leserbrief

Sehr geschätzter Jens Berger,

danke für Ihren Artikel, von dem ich mich jedoch hin- und hergerissen fühle!

Ich stimme Ihnen voll und ganz zu was das “Mittelmaß” betrifft und das man sich darin gut einrichten und gut leben kann – auch die diesbezügliche zutreffende Metapher zum derzeitigen deutschen Fußball ist darin einzubeziehen.

In nachfolgendem Textauszug sehe ich jedoch einen Widerspruch:

“Wir müssen nicht Weltmeister sein. Weder im Fußball, noch in der Wirtschaft. Deutschland ist im globalen Maßstab ein mittelmäßiges Land. Da können wir Bundestrainer und Bundeskanzler austauschen so viel wir wollen – daran ändern wird sich nichts. Auch Finnland, Dänemark und Island sind in den Maßstäben, in denen wir gerne denken, nur mittelmäßig. Anders als Deutschland haben diese Länder jedoch auch gar nicht den Anspruch, machtpolitisch oder wirtschaftlich in der Champions League mitzuspielen. Vielleicht ist das ja das Rezept, um mit sich selbst ins Reine zu kommen?”

Sie haben zwar meiner Meinung nach recht damit das wir die Mittelmäßigkeit sowohl im Fußball wie auch in der Wirtschaft nicht eklatant durch den Tausch von Bundestrainer und Bundeskanzler verändern können. Doch die derzeitige (globalistische) Politik von DieLinke über Grüne, SPD, CDU/CSU und FDP verhindert aus meiner Sicht das sich die Bevölkerung in diesem Mittelmaß gut einrichten und gut leben kann. Und zwar genau wegen dem verfolgten – in meinen Augen realitätsfernen – Anspruch machtpolitisch oder wirtschaftlich in der Champions League (zu Lasten der Bevölkerung) mitspielen zu wollen. Beispiele hierfür sind meiner Meinung nach nicht zuletzt deren innenpolitische (z.B. Sozial- od. Krisenpolitik) sowie deren außenpolitische Konfrontationspolitik (insbesondere hinsichtlich Russland und China).

Insofern behaupte ich, dass ein Politikwechsel weg von der globalistischen Agenda erst die Möglichkeiten/Vorraussetzungen schaffen würde/könnte, dass sich die deutsche Bevölkerung im Mittelmaß gut einrichten und gut leben kann – was bisher aus meiner Sicht bewußt verhindert wird.

Soweit die spontane kritische Reaktion von mir auf Ihren Essay, das jedoch auch aus meiner Sicht ohne Frage grundsätzlich in die richtige/eine gute Richtung zielt.

Herzliche Grüße
Andreas Rommel


3. Leserbrief

Liebe Nachdenkseiten,

sehr geehrter Herr Berger,

Leider kommen Sie in Ihrem Artikel nicht darauf zu sprechen, dass es den Deutschen wohl erst mal erheblich besser ginge, wenn die Reichen nicht stetig reicher würden und die Armen nicht stetig ärmer. Und wenn die Sozialsysteme nicht infolge einer grössenwahnsinnigen, geschichtsvergessenen und völlig verantwortungslosen Hochrüstung und auch der trotzigen und höchst gefährlichen militärischen Unterstützung der Ukraine massiv beschnitten würden.

Und ist es nicht vielleicht so, dass die Menschen in Dänemark, Finnland oder Island schlicht bessere Sozialsysteme haben?

Beste Grüsse, Susanne Holz

Anmerkung Jens Berger:
Liebe Frau Holz,

was genau diese Länder von Deutschland unterscheidet, würde sich als Thema für einen weiteren Artikel lohnen. Teils müsste ich da recherchieren, da ich über das isländische Sozialsystem so gut wie nichts weiß. Dänemark hat zweifelsohne ein besseres Sozialsystem und Finnland hat eines der besten und gerechtesten Bildungssysteme. Der Hintergrund ist übrigens interessant. Traditionell war Finnland ja vor allem für seine Holzwirtschaft und Papierindustrie bekannt – selbst Nokia war ursprünglich ein Papierhersteller. Irgendwann in 1970ern erkannte man, dass man mit der diesem alten Wirtschaftsmodell nicht zukunftssicher ist und setze alles auf ein breites Bildungssystem und High Technology. Heute ist Finnland eins der modernsten Länder der Welt.

Beste Grüße
Jens Berger


4. Leserbrief

Hallo Herr Berger,

Liebe NDS-Redaktion,

“es hat sich ausgeexportweltmeister” – na, Gott sei Dank, den Titel Exportweltmeister muss man sich vom Munde absparen, bzw. er wird den abhängig Beschäftigten vom Munde abgespart. (karge Löhne, später schmale Renten – deutsche Wirtschaft will offensichtlich dahin zurück).

Unser Bildungssystem ist aber immer noch so gut, dass wir nach den USA, GB und Australien die meisten ausländischen Studenten haben. Immerhin.

Dänemark war übrigens schon 1992 Fußball-Europameister – hat gegen Deutschland (damals amtierender Weltmeister) gewonnen. Oder Griechenland, nach taktischer Meisterleistung von Trainer Rehagel in der Defensive. Gegen die Betonwand waren die Portugiesen ratlos.

Ansonsten verströmt die WM (und unsere Mannschaft der 11 Millionäre) keine große Begeisterung hier im Land – Show, Pomp, Big Money, zusätzliche Trinkpausen für Werbespots, Videobeweis – je größer die Perfektion, desto langweiliger. Für mich jedenfalls.

Viele Grüße

Michael Wrazidlo

Anmerkung Jens Berger:
Lieber Herr Wrazidlo,

1992 ist ein tolles Beispiel. Während Deutschland als amtierender Weltmeister mit den Sprüchen des Fußball-Großkotzes Franz Beckenbauer im Rücken („Wir werden für viele Jahre nun unschlagbar sein“) und zum ersten Mal mit den DDR-Stars bis an die Unterkante ideologisch aufgeladen als haushoher Favorit aufmarschierte, kamen die Dänen frisch aus dem Urlaub. Sie waren ja nur dabei, weil Jugoslawien wegen des Kriegs kurzfristig zurückziehen musste bzw. zurückgezogen wurde. Verbissene Großmannssucht hier, lockere Bescheidenheit dort – der Rest ist (Fußball)-Geschichte.

Beste Grüße
Jens Berger


5. Leserbrief

Lieber Herr Berger,

das können Sie nicht ernst meinen. Deutschland mit Finnland oder Dänemark vergleichen. Wo kämen wir denn da hin! Deutschland in der Selbstfindungskrise, lächerlich. Es mag sein, daß wir unseren Platz in der Welt nicht mehr finden, für unsere Rolle haben wir uns allerdings längst entschieden. Die des ewigen Besserwissers, des Moralapostels und Blockwarts, der auch gern mal anderen die Instrumente zeigt. Nein, da ist jede Hoffnung vergebens.

Mit freundlichen Grüßen
Jürgen Keller


6. Leserbrief

Sehr geehrter Herr Berger,

sehr geehrte Nachdenken-Redaktion,

vielen Dank für Ihren Artikel «Deutschland in der Selbstfindungskrise»

[1].Zwei Aussagen dieses Artikels haben mich motiviert, eine Bemerkung zu schreiben:

(a) „könnten wir uns ja endlich damit beschäftigen, die wirklich wichtigen Dinge anzupacken.“ und

(b) „Das alles schaffen wir aber nur, wenn wir lernen, dass Größe nicht alles ist“

Zu (a): was ist uns überhaupt wirklich wichtig, warum folgenden wir dem «Wichtigen» nicht jetzt, tun alles, um es zu verwirklichen? Müssen wir es vielleicht erst wieder finden und wenn ja, wie?

Zu (b): warum orientieren wir uns überhaupt an Größe, und woran orientieren wir uns dabei gleichzeitig nicht?

Ich glaube Selbstentfremdung ist eines der zentralenThemen hierbei.

Unter Selbstentfremdung verstehe ich, vereinfacht beschrieben, einen Zustand, in dem der Mensch nicht aus „inneren“ Bedürfnissen heraus sein Leben aktiv gestaltet, sondern seine Handlungsalternativen oftmals von Außen steuern lässt. Der so vom Außen „gesteuerte“ Mensch ist vom Konsum geprägt, der weit über die „inneren“ Bedürfnisse hinaus geht, sich dadurch allerdings auch den Tag verschönert, das Leben angenehmer macht oder einfacher machen kann. Dazu zählen bspw. der Kauf von Produkten, die wöchentlichen Events, die den Kalender füllen, die kommunizierten Maßstäbe (welche Kleidung ist gerade en vogue, wie bewertet „man“ gerade dieses oder jenes, was sollte „man“ tun/unterlassen usw.).

Zum Konsum zähle ich auch die reine Aufnahme von Nachrichten. Aufnahme und Wiedergabe erlauben, über die derzeit angesagten Themen und Meinungen mitzureden und damit u. a. auch am sozialen Miteinander teilzunehmen. Dies bedient zwar das innere Bedürfnis der Neugierde, nicht jedoch das Streben nach Wahrheit. Denn letzteres würde bedeuten, dass ein eigenes Verständnis der jeweiligen Thematik erarbeitet und die Nachricht mitsamt ihren Gegendarstellungen in das eigene, Puzzle eingeordnet wird, was über die reine Aufnahme weit hinaus geht. Dieses Hinterfragen kostet viel Zeit, denn es muss auch die Logik der Gegendarstellungen nachvollziehen und diskutieren können. Es verlangt auch ein sehr hohes Maß an Offenheit ab, da in letzter Konsequenz die ursprüngliche Nachricht und vielleicht sogar das eigene Weltbild plötzlich anders gesehen werden kann. In so einem Raum wäre kein Platz für spaltendes Links/Rechts/Querdenker/Putinversteher und ähnlichen Begriffen (die übrigens ebenfalls von Außen kommen).

Mit dem sehr knapp gehaltenen Gesagten halte ich Punkt (b) für erklärbar: wir orientieren uns an bestimmte Größen eben genau deswegen, da sie im Außen mannigfaltig, in unterschiedlichsten Lebenskontexten, – situationen, auf verschiedenste Arten und Weisen und vielleicht auch nicht immer bewusst(!) präsentiert werden und wir uns eben am Außen stark orientieren. Das kann im Prinzip jede Person einfach für sich selbst feststellen. Wer in entsprechenden Ländern zu Besuch war kann sehr schnell erkennen, wie unglaublich viele Konsumgüter/Gadgets wir daheim haben und immer noch nicht gesättigt sind! Woher kommt dieser Drang? Woher kommt meine Vorstellung von Mode? Wieso äußere ich mich derzeit nicht offen zu allen Themen? Usw.

Was Punkt (a), dem Anpacken der „wirklich wichtigen Dinge“ angeht glaube ich, das wir diese „wichtigen Dinge“ vermutlich gar nicht genau benennen können, denn dazu müssten wir von der enorm ausgeprägten Außenorientierung wieder die Sicht auf unsere inneren, „wirklich“ wichtigen Bedürfnisse bekommen. Erst wenn wir diese Sicht bekämen, denke ich, würden wir zu vielen Entwicklungen ein klares „Nein!“ sagen und nicht nur murren, es beklagen oder Wegbegründen. Wir würden uns Zeit nehmen für die Themen, eben weil es uns ein inneres Bedürfnis ist und es uns wichtig ist. So würden die schon seit Jahrzehnten andauernden und weiterhin verschärfenden Missstände in Schulen und im Sozialen einen deutlicheren Gegenwind erfahren und nicht einfach nur nach Wahlen als Thema der Gewählten gesehen werden. Ein tiefgründigeres Beschäftigen mit Kriegen (und wir haben gerade genug „Vorlagen“) würde die Grausamkeiten, deren Konsequenzen und damit verbundene Ängste stärker hervorbringen und sich nicht auf Recht haben, Aufrüsten, Eskalieren und Weiterkonsumieren fokussieren. Vielleicht würde auch das Bedürfnis des Gemeinsamen genauer gesehen werden. Das schöne Miteinander und Musizieren muss nicht allein in der Weihnachtszeit erfolgen, sondern könnte wöchentlich stattfinden. Das so praktizierte, liebenswerte Miteinander benötigt häufig weniger Konsumprodukte, erweitert den Blick auf die eigene Gesellschaft (deren Ungleichheiten eingeschlossen) und Umgebung, stärkt Empathie und Liebe. Wie könnten überhaupt die derzeitigen, politischen Entwicklungen stattfinden? Welche davon sind denn in unserem „wirklichen“ Interesse. Wollen wir verarmen? Wollen wir uns tatsächlich auf Krieg einlassen? Wollen wir uns digital ersetzen lassen? Wollen wir an Kranken und Schwachen sparen? Wollen wir sozialen Unfrieden riskieren? Eine Politik, die unsere wirklichen Interessen bedient würden von uns sogar unterstützt werden. Die derzeitige, politische Realität fährt genau in die Gegenrichtung und nimmt dabei auch noch Fahrt auf!

Daher vermute ich, dass wir uns die Erkennung des „wirklich Wichtigen“ erarbeiten müssen. Das wiederum sehe ich alles andere als einfach, denn Selbstentfremdung erschwert, kann auch diesen Weg erschweren: regelmäßig sagt uns das Außen, das wir „medienkompetent“ seien, selbstbestimmt Leben sollten und das, wenn wir dies oder jenes nicht machen würden, ganz Schlimmes auf uns zukommen wird. Ich bin mir sicher, dass wir dies überwinden können, denn als Kinder waren wir bereits in einer starken, inneren Orientierung und haben dies geliebt und lieben es, auch bei unseren Kinder zu sehen(*). Der Weg dorthin ist bestimmt nicht einfach, er erfordert unter anderem Offenheit, Liebe und Selbstliebe und auch den Vorzug des Lebens im Hier und Jetzt gegenüber des denkbar Zukünftigen.

Tatsächlich sehen ich die verschiedenen Krisen und auch den zunehmenden Einfluss der künstlichen Intelligenz auf Gesellschaft und Individuum durchaus auch als Chance, dass wir uns wohl möglich eben durch diese Gegebenheiten zunehmend fragen, was uns wirklich wichtig ist.

Eine schöne Sommerzeit wünscht
Oliver Langer


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