Hinweise des Tages II
Hier finden Sie einen Überblick über interessante Beiträge aus anderen Medien und Veröffentlichungen. Wenn Sie auf “weiterlesen” klicken, öffnet sich das Angebot und Sie können sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)
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Hier die Übersicht; Sie können mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:
- Das Schlachtfeld in unseren Köpfen
- Burnham treibt Großbritannien noch tiefer in den Krieg gegen Russland und den Iran
- Die Wasserpegelpanik
- Russischer Geheimdienst: Deutschland könne „innerhalb eines Jahres eine funktionsfähige Atomwaffe bauen“
- Die Kapitalrente als Kapitalmarkt- und Wachstumsprojekt? Eine Antwort an Jens Südekum
- Förderung beruflicher Weiterbildung in der Grundsicherung: Jobcenter beklagen unterschiedliche Hindernisse. Und selbst hier wieder: das sozialpolitische Krankheitsbild der Verschiebebahnhöfe
- Der IWF empfiehlt Europa ein Harakiri-Programm, ignoriert aber die viel höhere Staatsverschuldung der USA
- »Widerstand ist legitim, aber nicht jedes Mittel ist rational oder produktiv«
- Strategisches Dilemma: Streit in der polnischen PiS
- USA blasen zum globalen “Krieg gegen den Kommunismus”
- Corona aus Sicht eines Lokalredakteurs
- Burda Media stellt sich neu auf
- Die Überwachungsparanoia
- Datenschützerin über Geheimdienstreform: Der BND rüstet auf
- Fast jedes zweite Freibad ist sanierungsbedürftig
- Zu guter Letzt: Klimaanlage kaputt? Einsatz für Minenjagdboot vorerst beendet
Vorbemerkung: Wir kommentieren, wenn wir das für nötig halten. Selbstverständlich bedeutet die Aufnahme in unsere Übersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich für die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese Übersicht für hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese Möglichkeit der schnellen Information hin.
- Das Schlachtfeld in unseren Köpfen
Führende Vertreter Deutschlands und der NATO setzen vieles daran, die Wahrnehmung und das Denken der Massen zu kontrollieren — mit Erfolg.
Westliche Bündnisse wie die NATO oder die EU sind immer vorne mit dabei, wenn es darum geht, vor Desinformation zu warnen. Diese geht selbstredend immer von den anderen aus. Man selbst präsentiert sich mit weißer Weste und westlichen Werten — ganz anders als die Machthaber im Osten, allen voran Wladimir Putin. Bei genauerer Betrachtung stellt man ironischerweise fest, dass auch dieses Narrativ durch ein gehöriges Maß an Desinformation getragen wird. Russland sei nicht friedens- oder verhandlungsfähig, würde jedes Entgegenkommen als Schwäche interpretieren. Nicht durch Logik oder Beweise dringt das in die Köpfe der Menschen, sondern durch fortwährende Wiederholung.
Quelle: Wolfgang Bittner auf Manovadazu auch: Schrankenlose Mobilmachung
Die Kriegsvorbereitung wird auch auf rechtlichem Gebiet vorangetrieben. Dafür sollen Teile des Notstandskompromisses von 1968 gekippt werden. Eine Analyse der aktuellen Pläne der Bundesregierung.
Versuch der Manipulation von Wahlen und öffentlicher Meinung, Propaganda, Provokation, Desinformation, Einschüchterung, Spionage, Sabotage, Luftraumverletzung durch Drohnen und Kampfflugzeuge, Auftragsmorde, die Verfolgung im Ausland lebender Oppositioneller. « Die Liste angeblich russischer Angriffe, die Martin Jäger, der Chef des Bundesnachrichtendienstes (BND), im Oktober 2025 im Bundestag präsentierte, war so lang wie sein Fazit eindeutig: »Unser Gegner kennt keine Rast- und Ruhezeiten.
Quelle: junge Welt - Burnham treibt Großbritannien noch tiefer in den Krieg gegen Russland und den Iran
Nur zwei Tage nach seinem Amtsantritt als neuer Premierminister von Großbritannien hat Andy Burnham den britischen Imperialismus noch tiefer in die beiden großen geopolitischen Konflikte hineingezogen. So überraschend ist das allerdings nicht: Die Geschichte zeigt, dass Großbritannien schon immer versucht hat, Russland zu schaden und zu schwächen. Man denke nur schon an den Krimkrieg 1853 – 1856, wo Großbritannien im Krieg gegen das christliche Russland sogar mit dem Osmanischen Reich zusammenarbeitete.
Quelle: Globalbridge - Die Wasserpegelpanik
Die Bewässerungsrestriktionen in München sind weit mehr als der ideologische Alleingang eines grünen Bürgermeisters — sie sind der lokale Vorgeschmack auf die nächste große, weltweite Agenda, die seit 2026 ausgerollt wird: Wasser.
Wasser ist das neue Corona. In München wird derzeit wie unter dem Brennglas sichtbar, was schon dieses Jahr global ausgerollt werden soll: die — künstliche — Verknappung von Wasser beziehungsweise die Behauptung desselbigen. Während das inzwischen grün besetzte Rathaus mit dem Verweis auf Pegelstände und tägliche Gesamtwasserverbrauchszahlen einen Notstand begründen möchte, lassen sich diese Behauptungen mit öffentlich einsehbaren Daten sowie dem Heranziehen älterer Medienberichte unmittelbar und mit Leichtigkeit widerlegen. Obendrein entbehrt die restriktiv verordnete und strafbewehrte Wassersparaufforderung nicht einer gewaltigen und doch so altbekannten Doppelmoral. Denn während der Münchner beim Zähneputzen den Wasserhahn nicht zu lange laufen lassen soll, ist die bayerische Landeshauptstadt seit Jahren der Hotspot für ausgesprochen wasserverbrauchsintensive Industrien wie etwa Rüstung und KI.
Quelle: Manova - Russischer Geheimdienst: Deutschland könne „innerhalb eines Jahres eine funktionsfähige Atomwaffe bauen“
Die Bundesregierung unter Kanzler Merz will Deutschland aus der Abhängigkeit von den USA zur nuklearen Abschreckung durch „nukleare Teilhabe“ zu lösen und unter den nuklearen Schirm Frankreichs rücken, um „in der Abschreckung einen neuen gemeinsamen Weg“ zu gehen. Die „strategische Zusammenarbeit“ beider Länder solle vertieft werden, sagte Merz nach dem Treffen des Deutsch-Französischen Ministerrats am 17. Juli in Brühl. Geplant ist die Einrichtung einer „strategischen Steuerungsgruppe“. Macron spricht von „erweiterte Abschreckung“ und lobte Deutschland, das Teil der „Vorreiterrolle in der strategischen nuklearen Abschreckung“ sei.
Im Herbst soll die Bundeswehr erstmals an einer Übung der französischen Nuklear-Streitkräfte teilnehmen. Eifrig wird versichert, dass man an der Abschreckung durch die Nato und damit durch die USA festhalte. Näheres über die strategische Kooperation wurde aber nicht geäußert, also ob Deutschland beispielsweise eine Art nuklearer Teilhabe mit französischen Atomwaffen anstrebt. Klar scheint zu sein, dass der französische Präsident Macron die vollständige Kontrolle behalten will, was die Zusammenarbeit allerdings nach den Wahlen mit einer vielleicht von Le Pen geführten Regierung erschweren dürfte.
Quelle: Florian Rötzer im Overton Magazin - Die Kapitalrente als Kapitalmarkt- und Wachstumsprojekt? Eine Antwort an Jens Südekum
Jens Südekum ist einer der prominentesten Ökonomen des Landes und Chefberater von Bundesfinanzminister Lars Klingbeil. Wenn er die Rentenpolitik der Koalition einordnet, lohnt es sich deshalb, genau hinzusehen. In einem aktuellen Beitrag im Handelsblatt vom 22. Juli 2026 zeichnet er ein großes Bild: Die Kapitalrente, deren Einführung die Koalition im Zuge der Empfehlungen der Alterssicherungs-kommission angekündigt hat, sei weit mehr als eine Rentenreform. Sie sei ein Stück Wachstumspolitik.
So weit ist die Politik allerdings noch nicht. Der Koalitionsausschuss hat angekündigt, die 33 Empfehlungen vollständig und zügig umzusetzen; Ziel ist der Abschluss des Gesetzgebungsverfahrens bis Ende 2026. Ein Gesetz über die Kapitalrente gibt es bislang nicht. Auch die Frühstartrente ist noch kein geltendes Recht; für sie liegt seit dem 22. Juli ein Referentenentwurf des Bundesfinanzministeriums vor. Politisch ist der Weg vorgezeichnet, rechtlich und institutionell bleibt vieles offen.
Quelle: Arno Gottschalk - Förderung beruflicher Weiterbildung in der Grundsicherung: Jobcenter beklagen unterschiedliche Hindernisse. Und selbst hier wieder: das sozialpolitische Krankheitsbild der Verschiebebahnhöfe
Häufig passen die Qualifikationen und beruflichen Fähigkeiten von Arbeitslosen nicht zu den Anforderungen ausgeschriebener Stellen. Das gilt besonders in der Grundsicherung (SGB II). Dann bietet es sich bei einem Teil der Betroffenen an, mit Hilfe einer beruflichen Weiterbildungsmaßnahme (wieder) den Anschluss herzustellen.
»Jobcenter können die Weiterbildung von Leistungsberechtigten durch entsprechende Maßnahmen fördern und so deren langfristige Integrationschancen verbessern. Darunter fallen sowohl kürzere Qualifizierungen wie ein Lkw-Führerschein oder ein Computerkurs als auch solche, die zu einem Berufsabschluss führen.«
»Doch eine aktuelle Befragung der Jobcenter zeigt: Fehlende Vorkenntnisse auf Seiten der Leistungsberechtigten, knappe Haushaltsmittel und fehlende Teilzeitangebote sind Hindernisse auf dem Weg zur Weiterbildungsteilnahme.«
Quelle: Aktuelle Sozialpolitik - Der IWF empfiehlt Europa ein Harakiri-Programm, ignoriert aber die viel höhere Staatsverschuldung der USA
Kluge Autoren wie Michael Sauga vom Spiegel bemerken sofort, wenn es Ernst wird: Europa braucht jetzt Austerität. Fährt Europa nicht sofort ein Austeritätsprogramm, ist es verloren. Europa muss auf Teufel komm raus sparen. Am besten wäre ein Austeritätsprogramm à la Schröder Agenda. Das nennt der Spiegel „Politik ohne Geld“. Übersetzt bedeutet es allerdings Betrug an den Nachbarn, genannt wird es Merkantilismus.
Der Spiegel-Autor ist aber nur der Bote. Er weiß das alles so genau, weil er die jüngsten Empfehlungen des Internationalen Währungsfonds für Europa gelesen hat. In einer 70 Seiten langen Studie hat die Organisation in Washington den Europäern ins Stammbuch geschrieben, wie man intelligent konsolidiert.
Leider ist die Theorie hinter der Studie so unterirdisch schlecht, dass man sich fragt, wie es möglich ist, dass eine Institution, die von den Mitgliedsländern mit viel Geld ausgestattet wird und die besten Ökonomen der Welt anheuern kann, in der Lage ist, solch einen Stuss zu produzieren.
Quelle: Relevante Ökonomik - »Widerstand ist legitim, aber nicht jedes Mittel ist rational oder produktiv«
Der Angriff des 7. Oktobers basierte auf einer katastrophalen Fehleinschätzung, sagt Nahost-Experte Gilbert Achcar. Im Gespräch über sein neues Buch »Der lange Weg nach Gaza« analysiert er die Zerstörung Palästinas und den Bankrott der liberalen Weltordnung.
Gilbert Achcar ist emeritierter Professor für Entwicklungsstudien und internationale Beziehungen an der SOAS, University of London. Als einer der renommiertesten Kenner der Region analysiert er seit Jahrzehnten die geopolitischen Verhältnisse des Nahen Ostens. Sein neues Buch Der lange Weg nach Gaza ist im Mai im Brumaire Verlag erschienen. Darin ordnet er den Angriff der Hamas vom 7. Oktober und den darauffolgenden Völkermord historisch ein.
Quelle: Jacobin - Strategisches Dilemma: Streit in der polnischen PiS
War es ein Showdown oder eine riesenhafte Schaumschlägerei, was sich da am Donnerstag in der Zentrale der Kaczyński-Partei PiS in Warschau abspielte? War dieses Gespräch zwischen Parteichef Jarosław Kaczyński und seinem früheren Regierungschef Mateusz Morawiecki die letzte Chance? Letzterer hat vor einigen Wochen einen um seine Person konzentrierten Verein namens »Entwicklung plus« (Rozwój plus) ins Leben gerufen, der nach eigenem Anspruch die »Programmarbeit der Partei auffrischen« und diese »für neue Milieus öffnen« wolle. Damit kam er freilich bei Kaczyński überhaupt nicht gut an: Der hasst zwar den Kommunismus wie die Pest, aber seinen Lenin hat er schon studiert. Also ließ er das von ihm kontrollierte »Präsidium des Politischen Büros« (das heißt wirklich so) einen Beschluss fassen, der jede Art von fraktioneller Tätigkeit innerhalb der PiS als parteischädigend und spalterisch verurteilte und allen, die sich an solchen Aktivitäten beteiligen, mit dem Ausschluss aus der Partei drohte. Genauer: Wer sich an solchen Aktivitäten beteilige, schließe sich selbst aus der Partei aus.
Quelle: junge Welt - USA blasen zum globalen “Krieg gegen den Kommunismus”
Die US-Regierung wittert mal wieder die kommunistische Weltverschwörung: Unter Kubas Kommando operieren angeblich China, Russland, Iran und linke Kleingruppen in aller Welt gegen ihr Imperium. Der “Mittäterschaft” Verdächtige will sie global als Terroristen jagen – mit deutscher Hilfe. (…)
Man sollte das nicht als bloßen Wahn abtun, denn die US-Regierung meint das wirklich ernst. Sie will nicht nur die linke Opposition im eigenen Land ausschalten, sondern auch in Deutschland. Rubio verkündete offen, dass er diese dort für die größte Gefahr hält – beklatscht von deutschen Politikern und Beamten. Zu “Linksextremisten” könnten die USA letztlich jeden erklären, der nicht komplett auf Linie ihrer Regierung ist.
Quelle: RT DE - Corona aus Sicht eines Lokalredakteurs
Ein Stück Aufarbeitung: Ein früherer Lokalredakteur in Tübingen schaut selbstkritisch auf den Journalismus der Corona-Jahre zurück.
Volker Rekittke ist ein guter Journalist. Einer, der rausgeht, recherchiert, nachfragt. Einer, der die Narrative der Herrschenden infrage stellt. Trotzdem hat es in der Corona-Zeit gedauert, bis er sich gegen den Mainstream gestellt hat. Es war ein Prozess mit viel Recherche und vielen Fragen. Auch an sich selbst. Nun hat Rekittke, der bis 2024 als Redakteur des Schwäbischen Tagblatts in Tübingen gearbeitet hat, seine Corona-Geschichte aufgeschrieben. Es ist gleichzeitig ein Stück Mediengeschichte und ein Stück Aufarbeitung. Ein wichtiges Buch, weil es zum einen den Weg eines Journalisten nachzeichnet, der zunächst die Ruhe durch den Lockdown gelobt oder über zu wenig Impftermine geschrieben hat. Er war also mittendrin. Und zum anderen zeigt das Buch den Weg aus dieser Mainstream-Blase und zeugt von den Verfehlungen des Journalismus bei Corona und darüber hinaus. Volker Rekittkes Buch ist ehrlich und selbstkritisch.
Quelle: Overton Magazin - Burda Media stellt sich neu auf
Burda Media leitet eine umfassende Transformation ein und richtet die Organisation auf die Anforderungen einer zunehmend von Künstlicher Intelligenz geprägten Medienwelt aus.
In den kommenden 12 bis 18 Monaten soll das Unternehmen schlanker, agiler und schlagkräftiger werden. Im Zentrum der Neuaufstellung stehen starke Marken, direkte Kundenbeziehungen und die konsequente Nutzung von KI.
Quelle: Focus Online - Die Überwachungsparanoia
Der beschlossene Angriff auf Datenschutz und Privatsphäre schürt die Angst vor einem aufziehenden Überwachungsstaat — dabei ist dieser längst Realität. Teil 1 von 2.
Die Aufregung ist groß: Die jüngst von der Europäischen Union (EU) im dritten Anlauf verabschiedete Chat-Kontrolle erhitzt die Gemüter ebenso wie der am 22. April 2026 verabschiedete Gesetzesentwurf, der Internetanbieter verpflichtet, IP-Adressen und die zugehörigen Port-Nummern für drei Monate vorsorglich zu speichern. Dabei ist die Überwachung und langfristige Speicherung privater Kommunikation im Internet schon seit vielen Jahren traurige Realität. Was gerade in der EU und in Deutschland ganz offiziell geschieht, ist nichts anderes als die schrittweise Legalisierung der Massenüberwachung, welche der „Sicherheitsapparat“ schon seit Jahrzehnten illegal betreibt.
Quelle: Manovadazu auch: Das bedeutet die neue Kamera-Pflicht im Auto für uns
Ablenkung gilt als Ursache für bis zu 30 Prozent aller Unfälle in Europa. Eine neue Pflichttechnik in allen Neuwagen soll das ändern. Das System nennt sich ADDW und soll Leben retten.
“Vision Zero” – Die Europäische Union hat sich fest vorgenommen, bis zum Jahr 2038 die Zahl der Verkehrstoten drastisch zu senken. Um der Vision von null Verkehrsopfern möglichst nahezukommen, wurden vor Jahren bereits Geschwindigkeitsassistenten in modernen Autos Pflicht, die Alarm geben, wenn eine Höchstgeschwindigkeit überschritten wird.
Zuletzt wurde das Innenraum-Überwachungssystem ADDW (Advanced Driver Distraction Warning bzw. Erweitertes Fahrerablenkungswarnsystem) eingeführt, das die Verkehrssicherheit spürbar erhöhen soll. Die Europäische Kommission beruft sich auf Schätzungen von Unfallforschern, wonach 10 bis 30 Prozent aller Verkehrsunfälle in Europa auf Ablenkung zurückzuführen seien – allen voran die illegale Smartphone-Nutzung am Steuer.
Quelle: Web.deAnmerkung Christian Reimann: Dieser Artikel wirkt verharmlosend. Wie bei der Chatkontrolle scheinen auch bei diesem Thema Argumente in den Vordergrund gerückt zu werden, die keine Sorgen vermitteln sollen: Die Unfallvermeidung. Technisch dürfte es jedoch möglich sein, entsprechende Kamera-Daten an Dritte zu übermitteln und sie lange aufzubewahren. Das Auto könnte vom Transportmittel um die Funktion der Datensammlung ergänzt werden. Eine übergriffige Europäischen Kommission scheint Gefallen daran gefunden zu haben und erweitert die Überwachungsmöglichkeiten.
- Datenschützerin über Geheimdienstreform: Der BND rüstet auf
Die Bundesdatenschutzbeauftragte Specht-Riemenschneider schlägt wegen der geplanten Geheimdienstreform Alarm. Sie hält sie für hochgradig verfassungswidrig.
Würde man die Kritik der Bundesbeauftragten für Datenschutz, Louisa Specht-Riemenschneider, an der geplanten Geheimdienstreform aus Beamtendeutsch in Alltagssprache übersetzen, hieße das wohl: Seid ihr eigentlich komplett bescheuert und was macht ihr eigentlich beruflich?! Oder inhaltlich zusammengefasst: Die Bürger*innen werden mit einem komplett aufgerüsteten Geheimdienst allein gelassen.
Kanzler Friedrich Merz (CDU) und Innenminister Alexander Dobrindt (CSU) wollen gern „echte Geheimdienste“ haben, die nicht nur überwachen, sondern auch Aktionen durchführen können. Den 700-seitigen Gesetzentwurf will Dobrindt über die Sommerpause durchs Kabinett peitschen, entsprechend kurz sind die Fristen für Stellungnahmen.
Dennoch hat es die von Deutschlands oberster Datenschützerin in sich:
Quelle: taz - Fast jedes zweite Freibad ist sanierungsbedürftig
Den Freibädern in Deutschland fehlen Geld und passende Förderprogramme. Lediglich ein Viertel der Bäder ist laut einer Umfrage in gutem Zustand.
Fast jedes zweite Freibad in Deutschland ist sanierungsbedürftig. Das geht aus einer Umfrage des Verbands kommunaler Unternehmen hervor, die der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) vorliegt. Als größte Hürde für notwendige Modernisierungen nennen die Betreiber demnach fehlende Finanzierungsmöglichkeiten und nicht passgenaue Förderprogramme.
Eine umfassende Sanierung wäre demnach bei 45 Prozent der Freibäder nötig. Das ist im Vergleich zu den Vorjahren ein deutlicher Anstieg:
Quelle: Zeit Online - Zu guter Letzt: Klimaanlage kaputt? Einsatz für Minenjagdboot vorerst beendet
Deutschland wollte sich an einem Einsatz zur Sicherung der freien Seefahrt in der Straße von Hormus beteiligen. Nun werden die entsandten Schiffe vorerst zurückgezogen. Ist es ihnen zu heiß?
Quelle: Handelsblattdazu: Deutschland zieht Marineschiffe wieder ab
Die Bundesregierung hat beschlossen, das Minenjagdboot “Fulda” und das Versorgungsschiff “Mosel” aus der Golfregion abzuziehen. Wie das Bundesverteidigungsministerium mitteilte, sollen die beiden Schiffe angesichts der “volatilen politischen Lage” in den kommenden Tagen aus dem Hafen von Dschibuti ins östliche Mittelmeer verlegt werden, wo sie ursprünglich stationiert waren. An Bord befinden sich nach Angaben des Ministeriums rund 140 Soldatinnen und Soldaten.
Quelle: t-online




