Einladung an alle friedensbewegten Gesprächskreisteilnehmer in Baden-Württemberg und solche, die es noch werden wollen

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Die Negativschlagzeilen über die katholische Kirche reißen nicht ab. Das Ausmaß der Missbrauchsfälle und der Umgang damit erschüttern uns zu Recht. Hierzu vermag auch Papst Franziskus, der sonst eher für ungewöhnliche Äußerungen bekannt ist, wenig Heilendes beizutragen. Viel weniger öffentlichkeitswirksam, aber nicht minder interessant – im positiven Sinne – sind Aktivitäten von Teilen der Evangelischen Kirche. Anette Sorg

Von einer Modell-Studie der Evangelischen Landeskirche Baden habe ich per Zufall erfahren, nicht aus der Zeitung, sondern vom Leiter des Heidelberger NachDenkSeiten-Gesprächskreises Hartmut Müller. Am Rande des letzten Pleisweiler Gesprächs hat er mir die interessante Broschüre in die Hand gedrückt.

Dieses „Papier“ will jetzt ein anderer Nachdenkseitenleser – Carlo Parisel – zum Anlass nehmen, zu einem „NDS-Gesprächskreis Baden-Württemberg“ einzuladen. Er berichtet, dass die Evangelische Landeskirche Baden bereits in ihrer Synode 2013 mehrheitlich beschlossen habe, die „Kirche eines gerechten Friedens“ sein zu wollen. Im aktuellen Papier geht es um die konkreten Möglichkeiten der Entmilitarisierung Deutschlands bis 2040.

Für Samstag, den 17. November werden baden-württembergische Nachdenkseitenfreundinnen und -freunde ab 11.30 Uhr In die Schwarzwald Academy, Ruhesteinstraße 52 in 77883 Ottenhöfen eingeladen.
Die Veranstaltung soll gegen 15:30 Uhr zu Ende sein.

Ottenhöfen liegt am Fuße des Nationalparks im Nordschwarzwald und ist gut mit der Bahn erreichbar. (RE-Züge halten in Achern (Strecke Karlsruhe-Freiburg oder Karlsruhe-Konstanz); nahezu alle 19 Minuten nach der Stunde gibt es einen lokalen Zug nach Ottenhöfen).

Geplant ist eine allgemeine Diskussionsrunde und Aussprache zum gegenseitigen Kennenlernen, anschließend wird Stefan Maass von der Ev. Landeskirche Baden (EKIBA) die Modellstudie „Sicherheit-neu denken“ erläutern.

Wir finden die Idee, die Gesprächskreise weiter zu vernetzen und zu gemeinsamen Diskussionen und Aktivitäten aufzurufen, prima und wünschen diesem ersten Aufschlag den verdient großen Zuspruch.

Die Kontaktdaten von Carlo Parisel:
Tel. 0179 41 63 63 0
Mail: [email protected]

P.S.: Wenn Sie außerhalb Baden-Württembergs wohnen und für diese Veranstaltung die Anreise nicht scheuen, dürfen Sie sich selbstverständlich auch eingeladen fühlen. Menschen, die sich Gedanken über eine friedliche Zukunft machen und Wege dahin beschreiben und diskutieren, kann es augenblicklich gar nicht genug geben.

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