Videohinweise am Mittwoch

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Hier finden Sie in der Regel am Mittwoch und am Samstag einen Überblick über interessante Videobeiträge aus anderen Medien und Veröffentlichungen. Wenn Sie auf “weiterlesen” klicken, öffnet sich das Angebot und Sie können sich aussuchen, was Sie anschauen wollen. Die Videohinweise sind auch auf unserer YouTube-Seite als spezielle Playlist verfügbar. Auch für die Rubrik „Musik trifft Politik“ (erscheint an jedem Mittwoch) gibt es eine eigene Playlist (CG/JB)

Hier die Übersicht; Sie können mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:

  1. Brexit-Diary – Boris Johnson, der König der Welt
  2. Julian Assange
  3. Völker vergessen Geschichte nicht
  4. Mittelmeer in Gefahr
  5. Der Rote Platz #52: Grün, olivgrün, pro-NATO – Mit den Grünen kam der Krieg
  6. Snowden: “Gegen Dissidenten eingesetzt – Alles, was Sie bei Gmail oder Facebook tun, wird kopiert”
  7. Regierungssprecher zu Völkerrechtsverletzungen deutscher Unternehmen: “Haben nichts dazu zu sagen”
  8. Money or Cyber Money – The new Tyrannosaurus Rex
  9. KenFM im Gespräch mit: Wolfgang Bittner (“Die Heimat, der Krieg und der Goldene Westen”)
  10. Musik trifft Politik

Vorbemerkung: Wir kommentieren, wenn wir das für nötig halten. Selbstverständlich bedeutet die Aufnahme in unsere Übersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Beiträge einverstanden sind. Sie können uns bei der Zusammenstellung der Videohinweise unterstützen, indem Sie interessante Fundstücke an die Adresse [email protected] schicken. Wenn Sie diese Übersicht für hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese Möglichkeit der schnellen Information hin.

  1. Brexit-Diary – Boris Johnson, der König der Welt
    Boris Johnsons Lebenstraum hat sich erfüllt – heute wird er offiziell zum britischen Premierminister ernannt. Genau dann endet aber sein Plan, wie das Land aus dem Brexit-Schlamassel herauskommen kann.
    Von Annette Dittert, ARD-Studio London
    Quelle: tagesschau, 24.07.2019

    Anmerkung Albrecht Müller: Nicht schlecht.

  2. Julian Assange
    ZDF aspekte Lebenslänglich für Julian Assange? – Trumps Rachefeldzug gegen WikiLeaks 12.07.2019 23:00 12:35
    Lebenslänglich für Julian Assange? – Trumps Rachefeldzug gegen WikiLeaks
    Bei einer möglichen Auslieferung an die USA drohen dem Whistleblower und Wikileaks-Gründer Julian Assange wegen vermeintlich schweren Landesverrats mehr als hundert Jahre Gefängnis. Nun entzündet sich auch in Deutschland eine zunehmend heftige Debatte.
    Video verfügbar bis 12.07.2020
    Quelle: zdf

    Daniel Domscheit-Berg:

    “Ganz wichtig ist, dass hier kein Whistleblower angeklagt ist, sondern ein Publizist. Wikileaks ist eine publizistische Plattform. Es ist die Pressefreiheit, die hier auf dem Spiel steht.”

    “[Eine] Reise in die USA ist für alle Leute, die auch nur peripher beteiligt waren, schon seit vielen Jahren nicht mehr möglich. Das ist eine der Realitäten, derer wir uns bewusst werden müssen: Es gibt keine Rechtssicherheit in den USA. Es gibt die Möglichkeit, Menschen auf Nimmer-Wiedersehen irgendwo einzusperren, sie nicht mal zu konfrontieren mit einer Anklage. Da müssen wir auch hier in Europa verstehen, dass das nicht das ist, was man gemeinhin so denkt vom Land der Demokratie und des Rechtsstaats.”

    Anmerkung unseres Lesers Peter D.: Da kam (endlich mal im deutschen Fernsehen) ein objektiver Bericht über Julian Assange mit allen Tatsachen und Hintergründen.

    Anmerkung CG: Ein sehenswerter Beitrag, allerdings bei Minute 4 ist die Rede von Vergewaltigung, die man Assange nachgesagt habe. Es fehlt der Hinweis, dass die Vergewaltigungsvorwürfe fallen gelassen wurden und von Schwedens Justiz nicht mehr verfolgt werden. Hierzu der UN-Sonderberichterstatter für Folter, Nils Melzer “Der Folterung von Julian Assange die Maske herunterreißen“: “[…] was ich herausgefunden habe, ist, dass er nie wegen einer Sexualstraftat angeklagt wurde. Zwar teilte die schwedische Staatsanwaltschaft der Boulevardpresse kurz nachdem die Vereinigten Staaten die Verbündeten ermutigt hatten, Gründe für die Verfolgung von Assange zu finden, mit, dass er im Verdacht stand, zwei Frauen vergewaltigt zu haben. Seltsamerweise haben die Frauen selbst jedoch nie behauptet, vergewaltigt worden zu sein, und sie beabsichtigten auch nicht, eine Straftat zu melden.”

    Ecuadors Ex-Präsident Correa: CNN-Bericht soll Boden für Assanges Auslieferung bereiten
    Im Gespräch mit RT äußert sich der Ex-Präsident Ecuadors, Rafael Correa, zu einem Bericht des US-Senders CNN, wonach Julian Assange die ecuadorianische Botschaft unter den Augen der Regierung Correas als eine Kommando-Zentrale zur Einmischung in die US-Wahlen genutzt haben soll.
    Quelle: RT Deutsch, 22.07.2019

    Lesen Sie auf den NachDenkSeiten auch von Caitlin Johnstone “Julian Assange und die Verleumdung durch CNN“.

  3. Völker vergessen Geschichte nicht
    In Russisches Roulette – Vom Kalten Krieg zum Kalten Frieden lässt Horst Teltschik minutiös die Gespräche und Verhandlungen im Vorfeld der deutschen Einheit Revue passieren. Detailreich beschreibt er die verborgenen Zeichen des Vertrauens zwischen Staatsoberhäuptern und erläutert die klaren Visionen und Forderungen, die damals große Politik möglich machten.
    Doch wieso wurde nach dem Kalten Krieg die politische und wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen der EU und Russland nach anfänglicher Annäherung nicht fortgesetzt? Wie konnte es dazu kommen, dass Europa Russland nicht als starken Partner, sondern als Gefahr begreift? Warum befinden wir uns wieder in einer Zeit der Aufrüstung? Und, was wäre überhaupt nötig für eine neue Entspannungspolitik?
    Beim Telepolis Salon “Vom Kalten Krieg zur entfesselten Rüstungsspirale” auf der Alten Utting in München diskutierte Florian Rötzer mit Horst Teltschik über vertane Chancen und mögliche Szenarien auf der Bühne internationaler Politik im Umgang mit Russland. Zu Beginn führt Teltschik aus, aus welchem auch persönlichen Hintergrund heraus er in der internationalen Politik tätig war und welche Eindrücke er dabei gewonnen hatte.
    Quelle: Telepolis

  4. Mittelmeer in Gefahr
    Das Mittelmeer ruft in uns oft die schönsten Urlaubsgefühle in Erinnerung. Doch das ist nur eine Seite der Medaille: Der investigative Dokumentarfilm deckt die Kehrseite auf und zeigt die aktuellen Gefahren, die das Mittelmeer ernsthaft bedrohen: Massentourismus, Überfischung, Umweltverschmutzung, Ölförderung und der Boom der Kreuzfahrtschiffe. Das Binnenmeer erlebt zur Zeit einen wahren Boom. Es macht nur ein Prozent des weltweiten Wassers aus, zieht aber jedes Jahr 300 Millionen Besucher an. Und die Zahlen explodieren: Schätzungen zufolge sollen 2030 rund 500 Millionen Gäste kommen. Gleichzeitig steigt auch die Anzahl der Küstenbewohner weiter an: Von derzeit 150 Millionen sollen die Zahlen auf 250 Millionen in 20 Jahren steigen. Das Mittelmeer hat sich darüber hinaus zum zweitbeliebtesten Kreuzfahrtziel nach der Karibik entwickelt. 27 Millionen Passagiere aus der ganzen Welt machen Schiffsreisen auf dem Mittelmeer. Dazu kommen die Containerschiffe, deren Anzahl sich seit dem Ausbau des Suezkanals mehr als verdoppelt hat. Die Luftverschmutzung hat stark zugenommen. Auch die Förderung von Erdöl wird immer mehr zum Problem: Wenn die anstehenden Projekte realisiert werden, sind 40 Prozent des Meeresbodens den Ölfirmen ausgeliefert. Die Autoren zeigen den bevorstehenden Kollaps der Küsten in Mittelmeerstaaten wie Spanien, Frankreich, Italien und Griechenland, aber auch Montenegro, sprechen mit Experten und Betroffenen und suchen nach Lösungen, um das beliebte Ferienziel der Europäer zu retten.
    Quelle: arte
  5. Der Rote Platz #52: Grün, olivgrün, pro-NATO – Mit den Grünen kam der Krieg
    Ausgeschlossen ist nicht, dass der nächste Bundeskanzler Robert Harbeck heißt. Grün verheißt derzeit vielen Menschen nicht zuletzt Frieden statt Aufrüstung. Nicht für Wolfgang Gehrcke. Er erinnert an den rot-grünen Krieg und den Bruch des Völkerrechts in Jugoslawien; seitdem haben die Grünen jedem Kriegseinsatz zugestimmt und sie setzen sich für die Erhöhung des Rüstungshaushalts ein. Um ihre Kriegstauglichkeit unter Beweis zu stellen, machen führende Grünen-Politiker sogar ihr Praktikum bei der Bundeswehr.
    Quelle: weltnetzTV, 24.07.2019

  6. Zitat Wolfgang Gehrcke:

    “Viele glauben, das ist die Sicherheit vor Krieg, wenn Die Grünen dran kommen, das sei die Sicherheit vor der Zerstörung des eigenen Landes, vor der sozialen Ungerechtigkeit. Ich behaupte, die Geschichte hat uns gelehrt, dass Die Grünen der Schritt in den Krieg sind. […] Als Fischer kam, zusammen mit Gerhard Schröder von der SPD, kam der Krieg.”

    “Ich habe Die Grünen im Bundestag erlebt. Bei jedem Militäreinsatz, bei jeder außenpolitisch strategischen Differenz waren Die Grünen diejenigen, die nach dem Militär gerufen haben, die nach einem Kriegseinsatz gerufen haben. Die Grünen wollten Militäreinsätze in Syrien, Die Grünen haben Militäreinsätze in Afrika zu verantworten. Mit einem grünen Habeck als Kanzler ist die Gefahr größer, dass der Krieg kommt, weil der Widerstand vielleicht geringer wird.”

    “Jetzt muss man den Grünen ein hartes ‘Stopp’ vor die Nase setzen. Die Grünen wollen die Auseinandersetzung mit Russland. Wer heute die Zuspitzung mit Russland will, sorgt nicht dafür, dass die Probleme in der Ukraine geringer werden, sondern der geht in Richtung Aufrüstung und Kriegsgefahr. Wollen wir uns wirklich wieder die Russen zum Feind machen?”

    “Deswegen – trauen Sie den Grünen nicht, trauen Sie der CDU nicht, mit der neuen Vorsitzenden wird auch nichts besser. Trauen Sie der SPD nicht […] so jammert ein Hund, so kann man keine Politik machen. Ich würde auch nicht sagen, trauen Sie der Linken. Ich möchte gerne, dass Die Linke unter den politischen Druck einer Bevölkerungsmehrheit kommt, die Veränderung will und keine Aufrüstung will.”

  7. Snowden: “Gegen Dissidenten eingesetzt – Alles, was Sie bei Gmail oder Facebook tun, wird kopiert”
    Tech-Giganten wie Facebook und Google sammeln riesige Mengen an Benutzerdaten, die “sie gerne an Regierungen weitergeben”, so NSA-Whistleblower Edward Snowden, der am Samstag vor einer Menschenrechtskonferenz in London per Videoschaltung aus Moskau sprach. Diese Vorgehensweise komme zunehmend gegen Dissidenten und kritische Journalisten zum Einsatz.
    Er erklärte Nutzern von Facebook und Co: “Ihre Kommunikation, die, wie sie heute weitgehend stattfindet, findet nicht wirklich zwischen Ihnen und der Person, mit der Sie kommunizieren, statt. Sie passiert zwischen Ihnen und Facebook, das dann eine Kopie davon an die Person, mit der Sie sprechen oder schreiben, weitergibt, oder zwischen Ihnen und Gmail.”
    Und präzisierte:
    “Alles, was Sie getan haben, alles, was Sie in das Suchfeld eingegeben haben, alles, was Sie angeklickt haben, alles, was Ihnen gefallen hat”, sagte Snowden vor dem Publikum auf der UK Open Rights Group Conference (ORGCON19).
    Laut Snowden nutzten Regierungen diese Daten gegen Journalisten, Dissidenten, Einwanderer und andere gefährdete Personen:
    “Diese Massenüberwachungsbehörden, die angeblich zum Schutz vor Terrorismus geschaffen wurden, werden zunehmend gegen Journalisten eingesetzt, die kritische Nachrichten schreiben, gegen Einwanderer und Menschen, die vor Zerstörung in ihren Ländern fliehen und ein besseres Leben suchen. Sie werden auf politisch exponierte Menschen und Dissidenten angewendet, allgemeiner gesagt, sie werden nur auf Minderheiten angewendet.”
    Quelle: RT Deutsch, 15.07.2019

    Die gesamte Veranstaltung vom 13.07.2019 ist hier zu finden: “UK Open Rights Group Conference – ORGCON 2019“.

    Lesen Sie hierzu auch auf den NachDenkSeiten von Jens Berger “Wer FaceApp kritisiert, darf zu Google, Facebook und Co. nicht schweigen!“.

  8. Regierungssprecher zu Völkerrechtsverletzungen deutscher Unternehmen: “Haben nichts dazu zu sagen”
    Der deutsche Baustoffkonzern HeidelbergCement AG betreibt auf dem Gebiet des von Israel besetzten Westjordanlandes einen Steinbruch. Ein Großteil des abgebauten Materials geht nach Israel. Doch die Aneignung von Ressourcen in besetzten Gebieten ist vom Völkerrecht verboten.
    Das Völkerrecht enthält mehrere restriktive Regelungen über die Ausbeutung der natürlichen Ressourcen eines Landes durch die jeweilige militärische Besatzungsmacht. Niedergelegt sind diese vor allem im Artikel 55 der Haager Landkriegsordnung.
    Sinn dieser Regelungen ist es, eine wirtschaftliche Plünderung eines besetzten Landes zu verhindern. Nach dem Haager Recht dürfen die natürlichen Ressourcen eines Landes, hierzu zählen in erster Linie Bodenschätze, nur im Interesse des besetzten Landes, das heißt für die Versorgung der Bevölkerung oder den Wiederaufbau der Infrastruktur, genutzt werden. Es ist völkerrechtlich in keinster Weise zulässig, dass diese Ressourcen für das Land der Besatzungsmacht eingesetzt werden.
    Doch genau dies geschieht im Westjordanland. Das deutsche Baustoffunternehmen HeidelbergCement beutet in den von Israel besetzten Gebieten der Westbank den Steinbruch Nahal Raba aus. Laut Zahlen der Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch gehen 94 Prozent des von HeidelbergCement abgebauten Materials nach Israel sowie in den Bau und Ausbau der völkerrechtswidrigen jüdischen Siedlungen im Westjordanland, ein eklatanter Verstoß gegen die Haager Landkriegsordnung.
    Quelle: RT Deutsch, 23.07.2019

  9. Money or Cyber Money – The new Tyrannosaurus Rex
    Fund managers such as BlackRock, Vanguard, State Street and Fidelity are the new players of the financial world: they are not locusts, instead each one is a Tyrannosaurus Rex. They emerged after the last financial crisis of 2007 and are neither banks nor hedge funds and flourish in a practically regulation free zone. They can also best be described as shadow banks.
    They have at their disposal an insurmountable amount of buying power, which they have accrued from a variety of sources and purchase shares in banks, investment funds and Industry. In Europe little is known about their activities. In Argentina, the population is oblivious to their machinations. There they can cast an eager look at anything above or below the soil. The country seems to be an experimental laboratory.
    As to the reasons, why BlackRock and Templeton helped Macri in May 2018, was not reported in the mainstream media. Obviously this was not a charitable act. It was rather a thank you for the legislative decree no. 29, in which the government assured its creditors, that in the event of a repeated insolvency, not to object to the seizure of natural resources that has been put up as collateral.
    The Argentine Left still has no awareness for the modern dinosaur knocking at the door. Their object of hate is the IMF. This is palpable. The previous government had evicted them. Under the present regime, they have opened an office in the central bank in Buenos Aires. From here they give recommendations regarding “fiscal discipline”. Macri has not yet implemented all the imposed austerity measures. After all, there will be elections in October. To date, half of the children live in poverty or extreme poverty. Even the middle class finds it difficult to survive economically.
    The new players in the financial markets have taken over monetary policy. No one regulates them, neither national governments nor the Public.
    Quelle: Gaby Weber, 23.07.2019

    Anmerkungen von Gaby Weber: Die englische Version des Dokumentarfilms […] ist etwas aktualisiert, da ich – wie Ihr sicher bei Heise/ Telepolis gelesen habt – herausgefunden habe, dass der Kauf Monsantos durch die Bayer AG auch mit Geldern der Europäischen Zentralbank finanziert worden ist. Das ist für ich auch insofern wichtig, da ich ja gegen die Bayer AG auf Herausgabe ihres Due Diligence Reports klage, also ihrer Risikoprüfung (falls die stattgefunden hat, inzwischen kann man auch daran zweifeln….). Am 12. September ist in dieser Sache Prozess vor dem OLG Köln, um 11.30 hs, wer gerade in der Gegend ist, ist herzlich eingeladen.

  10. KenFM im Gespräch mit: Wolfgang Bittner (“Die Heimat, der Krieg und der Goldene Westen”)
    Was bedeutet Heimat? Diese Frage ist im 21. Jahrhundert aktueller denn je. Globalisierung und grenzenlose Mobilität haben das bisherige Verständnis des Heimatbegriffs auf den Prüfstand gestellt. In Zeiten, in denen der Mensch – sofern er zu den ökonomisch Bessergestellten auf diesem Planeten gehört – jederzeit, überallhin reisen kann, mag das Wort Heimat zuweilen sogar wie ein veraltetes Relikt erscheinen.
    Doch für die meisten Menschen ist Heimat eben doch mehr als ein monatlich wechselnder Lebensmittelpunkt. Sie ist eine Mischung aus individuellen Erinnerungen und Gefühlen und von daher auch nur schwer allgemein verständlich in Worte zu fassen. Vermutlich erschließt sich einem die wahre Bedeutung erst dann, wenn das, was zuvor als Heimat bezeichnet wurde, auf einmal verlorengeht.
    Eine solche Erfahrung der vollständigen Entwurzelung gehört zur Biographie von Wolfgang Bittner. Er hat sie in seinem neuen Roman „Die Heimat, der Krieg und der goldene Westen: Ein deutsches Lebensbild“ schriftlich verarbeitet. Dabei lässt Bittner den Leser in die Gefühlswelt eines kleinen Jungen eintauchen, de
    Quelle: KenFM, 21.07.2019

  11. Musik trifft Politik
    • Golden Helmets – This is your World

    • The King Blues – Tory Is A Four Letter Word

    • Sum 41 – 45 (A Matter Of Time

    • NOFX – Kill All The White Man

    • Waving The Guns – Outro

    Anmerkung: In dieser neuen Rubrik wollen wir Ihnen Songs mit politischen und gesellschaftskritischen Texten vorstellen, die vielleicht noch nicht jeder Leser kennt. Wenn auch Sie Musiktipps für uns haben, mailen Sie uns Ihre Empfehlungen bitte an unsere Mailadresse für die Videohinweise videohinweise(at)nachdenkseiten.de mit dem Betreff: Musik.

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