Leserbriefe zu „Willkommen in der „neuen Normalität““

Ein Artikel von:

Tobias Riegel hat sich in seinem Beitrag mit dem gegenwärtig häufig formulierten Begriff „Neue Normalität“ befasst. Er wird von zahlreichen Massenmedien verwendet – in Deutschland und in den USA. Offenbar soll der Corona-Ausnahmezustand etabliert werden und die „neue Normalität“ darstellen. Zu befürchten ist jedoch, dass sich hinter diesem Begriff eine totalitäre Bewegung verbirgt mit dem Ziel, „die Gesellschaft radikal und komplett zu verändern, um die Welt nach ihrem monströsen Abbild neu zu erschaffen“.
Zahlreiche Leserinnen und Leser der NachDenkSeiten machen sich ebenfalls Gedanken über die „Neue Normalität“ und haben uns Leserbriefe geschickt. Für die Antworten bedanken wir uns sehr. Hier nun eine Auswahl der gesendeten Emails. Zusammengestellt von Christian Reimann.


Sehr geehrter Herr Riegel,
 
zu Ihrem Artikel “Willkommen in der “neuen Normalität”” möchte ich auf einen Text aus der SZ von Gerd Antes, früherer Direktor des deutschen Cochrane Zentrums hinweisen – hier in Ausschnitten zitiert: 

“Horrorszenarien mit hohen Todeszahlen gehören (…) zum guten Ton (…). Für Zweifler stellen Experten fest, dass die Zahl der Infektionen deutlich steige, um so zu versichern, dass die Welle begonnen habe. Einzelne Todesfälle werden in der Presse geradezu zelebriert. Graphiken mit steil aufragenden Kurven signalisieren höchste Gefahr und zeigen, dass wir am Rande des Abgrunds stehen.

Für Sammler von Beispielen, wie man Zahlen nicht interpretieren sollte, herrschen goldene Zeiten. Alles, wovor man Erstsemester warnt, wird geboten. Dabei sind die Regeln einfach. Grippetote oder Impfschäden einzeln zu zählen ist sinnlos, wenn nicht gesagt wird, wie viele Menschen infiziert oder geimpft wurden. Das ist der Nenner, auf den Fälle bezogen werden müssen. Absolute Anzahlen wecken Emotionen, für die Beschreibung von Risiken haben sie keine Bedeutung. Nutzen und Risiken werden mit Quotienten beschrieben!

Noch wichtiger ist: Risiken befinden sich immer im Wettstreit mit anderen Risiken. (…)

Statt uns auf eine vertrauenswürdige Basis für eine Nutzen-Risiko-Abwägung stützen zu können, stehen wir vor einem erstaunlich großen Wissensloch. Sogar die einfache Frage, was ein milder Verlauf bedeutet und wie viele Infizierte nur einen solchen erfahren, findet noch keine empirische Antwort. Erstaunlich angesichts der Prognosen, dass die deutsche Wirtschaft durch Fehlzeiten schwer Schaden nehmen könnte. 

(…)

Wie ein roter Faden zieht sich die Abneigung gegenüber Zahlen durch Berichte. Ein Grund mag die schlechte Datenlage sein, aber auch vorhandene werden ignoriert. (…)

Es gibt derzeit keinen Grund zu übertriebener Aufregung. Das Grippegeschehen liegt gegenwärtig im üblichen Bereich, bei aller Tragik der Einzelschicksale. Die Medienpandemie einzudämmen verdient mehr Beachtung. Die verantwortungsvolle Interpretation vollständig und transparent dargestellter Zahlen muss Grundlage individueller wie gesellschaftlicher Entscheidungen sein. Daraus Sicherheit zu erhoffen ist jedoch utopisch. Wir müssen lernen, mit Unsicherheit sicher und rational umzugehen.”

Der Text stammt aus dem Mai 2010, Gerd Antes äußert sich zur Schweinegrippe.. sueddeutsche.de/wissen/schweinegrippe-kranke-zahlenspiele-1.140647

Ich befürchte, 2020 hätte Herr Antes es mit diesen Aussagen, die für Covid-19 ebenso zutreffen, schwer gehabt, in den Mainstream-Medien, auch der SZ, publiziert zu werden. Das ist für mich die “neue” Normalität. 
 
Mit freundlichen Grüßen
von unserer Leserin J.R.


2. Leserbrief

Hallo Tobias Riegel,

ihr Artikel “New normal, willkommen in der neuen Normalität” ist für mich wieder einmal ein ganz wichtiger, weil er nach dem “wohin” der sogenannten Coronakrise fragt. Wenn die “neue Normalität das Ziel ist, wie sieht diese aus und wer profitiert davon?

Dass unsere Medien wie gleichgeschaltet, regierungstreu berichten und wie diese, keine abweichende Expertenmeinungen oder Fakten zulassen und ihre eigenen Zahlen gezielt aufblasen um damit Angst zu erzeugen konnte man schon seit längerem feststellen. Aber wer orchestriert das ganze Schauspiel?

Einige Thinktanks haben vor dem Ausbruch in ihren Szenarien schon alle Folgen ausgelotet, wie in einem Artikel von Norbert Häring zu lesen ist.

norberthaering.de/die-regenten-der-welt/lock-step-rockefeller-stiftung/

Es ist schon verblüffend, wie alles nach Plan abläuft, vor allem die Punkte:

  • Geschockte Bevölkerungen begrüßen mehr Überwachung
  • … und autoritärere Herrschaft

Warum begrüßt eine ehemals demokratische Gesellschaft mehr Überwachung und autoritäre Herrschaft?

Man kann das vor allem mit der geschickt erzeugten Angst begründen aber auch mit der humanen Ummäntelung der Maßnahmen, die doch nur dazu dienen “Alte und Schwache” zu schützen.

Das ist für mich auch der Grund des “linksintellektuellen” Versagens. All diese Salonlinken scheinen nicht zu merken, wie sie in diesem kapitalistischen Poker ausgespielt werden, weil sie der Meinung sind, auf der richtigen Seite zu stehen.

Wer hat wohl Interesse an mehr Überwachung und autoritärer Herrschaft?

Wer hat vom Lockdown profitiert?

Wer wird an der neuen Normalität profitieren?

Ich hoffe die NDS stellen sich diese Fragen.

Mit freundlichen Grüßen
Jürgen Dennerlein


3. Leserbrief

Lieber Herr Riegel
 
Ein notwendiger Beitrag, den Sie geschrieben haben, reden doch inzwischen fast alle von der neuen Normailtät, nicht nur in der Politik und den Medien, sondern auch in alltäglichen Gesprächen, auf der Strasse, mit den Nachbarn, unter Freunden. Und die Gespräche sind ernst, nicht zynisch, selbstgefällig, unterwürfig oder sonstwie, sondern mit Sorge und im guten Glauben. Man meint, mit Covid-19 müsse sich einfach Vieles ändern, und wir müssten uns daran gewöhnen. Das ist ja nicht falsch, wir alle, die wir uns mit krisenhaften Erscheinungen dieser Gesellschaft befassen, sei es nun Klima, Umwelt, Gesundheitswesen, Armut, Arbeitswelt, globalisierte Wirtschaft, wissen, dass sich vieles ändern müsste, dass die derzeitige Situation nicht nur die Notwendigkeit mit sich bringt, sondern auch die Chancen dazu. Aber ändern müssen sich unsere Gesellschaften nun nicht in Richtung autoritäre Technokratie, und wir müssen schon gar nicht uns damit abfinden.
 
Und den Kritikern der Covid-19-Kritik sei gesagt: Die Covid-19-Politik ist eine Politk wie jede andere, und sie ist nicht der Kritik entzogen. Sie kann gut, aber auch schlecht gemacht sein, sie kann in die richtige oder falsche Richtung gehen, und das muss debattiert werden können. So einfach ist das. Und auch die Kritik der Covid-19 Politik kann richtig oder falsch sein, das ist in jeder Debatte so und muss akzeptiert werden. Wie lautet doch das Wort, das einen grossen alten Mann der Aufklärung zugeschrieben wird: „ich bin nicht Ihrer Meinung, aber ich gebe mein Leben dafür, dass Sie sie äussern können.“ Diese Weisheit ist elementar für die Demokratie und sollte nun wirklich nicht über Bord geworfen werden, so ernst die Zeiten auch sind.
 
Bleiben Sie alle gesund.
L.G.


4. Leserbrief

Hallo liebes Nachdenkseiten-Team,

ich wehre mich auch gegen diesen Begriff. Er ist aber genial gewählt und Viele werden dahinter nichts Böses sehen. „Neu“ und „Normalität“: beides neutrale bis positiv besetzte Begriffe, wie sie beschrieben haben. Es ist im Grunde ein verharmlosender euphemistischer Begriff, denn dahinter verstecken sich ja Isolation, Abgrenzung, Beschränkung usw.

Zum Thema Willkür eine persönliche Erfahrung. Bei meinem Arbeitgeber wurde nun allgemein mitgeteilt, dass Mitarbeiter, bei denen ein Urlaub ansteht:

  1. Vom Vorgesetzten befragt werden (dürfen und müssen!), wo sie Urlaub machen werden. (Stichwort Risikogebiete). 
  2. neben dem lt. NRW-Verordnung nötigen Test (um die Quarantäne zu umgehen) einen zweiten Corona-PCR-Test 5-7 Tage nach Rückkehr aus dem Urlaub machen müssen(!) und nur, wenn dieser auch negativ ausfällt, sie wieder arbeiten dürfen. Falls der Test nicht gemacht werde, werde man die Mitarbeiter für 14 Tage nicht beschäftigen und ihnen selbstverständlich auch keinen Lohn zahlen. Und es wird auch noch Angst geschürt, dass man dafür ja auch keine Entschädigung von staatlichen Stellen erhalten werde, weil man ja freiwillig in ein Risikogebiet fährt.

Dies Alles sei wegen der „Treuepflicht“ des Mitarbeiters rechtmäßig und notwendig (es wurde sich auf den Arbeitgeber-Verband bezogen, daher denke ich, gibt es dort ein entsprechendes Pamphlet oder eine „Leitlinie“ o.ä.).

Somit wird die Beweispflicht umgedreht: der Mitarbeiter muss jetzt beweisen, dass er arbeitsfähig bzw. risikolos beschäftigt werden kann. Bislang war es ja eigentlich so, dass er beweisen musste, dass er arbeitsunfähig ist.

Ich finde es eigentlich unfassbar; den Arbeitgeber geht es einen feuchten Kehricht an, wo ich mich im Urlaub aufhalte und falls man mich fragt, werde ich mich weigern, eine Auskunft zu geben. 

Im Windschatten der „neuen Normalität“ gehen die Arbeitgeber nun dazu über, willkürlich eigene Maßnahmen zu verabschieden, die nach meinem Rechtsverständnis vermutlich nicht legal sind. Der Betriebsrat findet das auch nicht gut, aber er unternimmt nichts. Und Ich nehme an, dass mein Arbeitgeber nicht die Ausnahme ist…

Ich habe heute gelesen, dass jemand in der Schweiz nicht mehr in seine Stammkneipe gehen durfte, weil er keine Corona-App mit einem “grünen” Status vorweisen konnte.

Vielleicht dürfen wir uns demnächst auf den verpflichtenden Impfpass freuen, ohne welchen man dann nicht auf die Arbeit kommt oder ins Restaurant oder in den Supermarkt oder in die Bahn etc. Und da gibt es ja noch weitere Dinge (Known Traveller Digital Identity, ePA, Bargeldabschaffung, etc.), die in diese Richtung gehen.

Das sind aus meiner Sicht totalitäre Entwicklungen, die ich mit sehr sehr großer Sorge sehe. Diese Entwicklungen geschehen auch nicht sprunghaft, sondern eher in kleinen Schritten, die die Leute weniger bemerken. Leider muss ich sagen, stoße ich bei dem Thema bei Freunden und Verwandten oder Kollegen eher auf Unverständnis, Obrigkeitshörigkeit, Gedankenlosigkeit, Sorglosigkeit…

Aktuell sind knapp 240 Menschen in intensivmedizinischer Behandlung wegen Corona (deutschlandweit), und diese machen aktuell ca. 3% der schweren akuten respiratorischen Infektionen (SARI-Fälle) wie Pneumonien  in den Krankenhäusern aus (nachzulesen in den Wochenberichten des RKI). In meinen Augen rechtfertigt das in keinster Weise diese totalitär anmutenden Maßnahmen, die ja auch noch verschärft werden sollen. 

Viele Grüße
P. L.


5. Leserbrief

Liebe Nachdenken-Team,

sie treffen mit dem Artikel (leider) mal wieder den Nagel auf dem Kopf! Vielen Dank auch für die zahlreichen Links, bei denen sich die Entwicklung gut nachvollziehen lässt.

Ich würde das gern noch ergänzen: Bei den Videos über den “Event 201 – Pandemic Exercise” vom Center for Health Security (centerforhealthsecurity.org/event201) vom Herbst 2019, ist mir aufgefallen, dass dort schon der Begriff “neue Normalität” verwendet wird, zu hören in der Anprache von Dr. Michael Ryan, Execute Director, WHO Health Emergencies Programme, ab 08:40, “…this is a new normal…” (9:36). Ein Schelm wer böses dabei denkt:

Event 201 Pandemic Exercise: Segment 1, Intro and Medical Countermeasures (MCM) Discussion
youtube.com/watch?v=Vm1-DnxRiPM

Bei der Veranstaltung 201 handelt es sich um eine Pandemieübung am runden Tisch, die vom Johns Hopkins Center for Health Security in Partnerschaft mit dem Weltwirtschaftsforum und der Bill and Melinda Gates Foundation am 18. Oktober 2019 in New York, NY, veranstaltet wird. Die Übung veranschaulichte die Bereitschaftsmaßnahmen für eine Pandemie, die erforderlich sind, um die weitreichenden wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Folgen einer schweren Pandemie zu mindern.

Ausgehend von den tatsächlichen Ereignissen wurden auf der Veranstaltung 201 wichtige politische Fragen und Herausforderungen für die Vorbereitung identifiziert, die mit genügend politischem Willen und Aufmerksamkeit gelöst werden könnten. Diese Themen wurden in einer Art

Erzählung konzipiert, um die Teilnehmer und das Publikum einzubeziehen und zu informieren.

Viele Grüße,
TE


6. Leserbrief

Für die Veröffentlichung des Artikels von Tobias Riegel, der sich mit dem Begriff der neuen Normalität auseinandersetzt, möchte ich mich ausdrücklich bedanken.

Ich möchte hierzu noch ein paar Gedanken hinzufügen, die das Thema noch etwas erweitern, und aus meiner Sicht wichtig sind. Zunächst – was bedeutet es, wenn der Begriff Normalität auf die Situation angewendet wird, in den unser Gemeinwesen durch die Corona-Maßnahmen versetzt wurde? Tobias Riegel weist darauf hin, dass durch den Normalitäts-Begriff der Ausnahmezustand mit allen seinen Begleiterscheinungen auf Dauer festgeschrieben werden soll. Ein weitere Aspekt erscheint mir ebenso bedeutsam: Der Begriff der Normalität wird durch diese Ausdrucksweise sinnwidrig verändert. Es ist nicht normal für einen Menschen in ständiger Angst zu leben, es ist nicht normal, sein Gesicht zu verhüllen, es ist nicht normal, seinen Mitmenschen in weitem Bogen aus dem Weg zu gehen und permanent auf Distanz zu achten, zuletzt – es ist auch nicht normal wenn Großdemonstrationen aufgelöst werden, weil die Menschen sich zu nahe kommen bzw. keinen sogenannten Mund-Nasenschutz tragen. Letzteres kommt de facto einer Abschaffung des Demonstrationsrechts gleich. Solches Verhalten, solche Zustände mögen unter ganz bestimmten Bedingungen angezeigt sein, aber das sind Ausnahmesituationen und nie und nimmer kann man dabei von Normalität sprechen. Diese ganz offenkundige Unangemessenheit des Begriffs Normalität wird nun geflissentlich ignoriert, wenn von neuer Normalität die Rede ist. Es zeigt sich hier also etwas Tiefgründigeres, das mit dem Denken zu tun hat. Wir werden heute Zeugen einer tatsächlich sehr radikalen gesellschaftlichen Transformation, deren Ursprünge weit in der Vergangenheit liegen bzw. die sich schon lange vorbereitet hat. Diese gesellschaftlichen Zustände, die da gerade heraufziehen und die Tobias Riegel beschreibt und zitiert, lassen sich noch am ehesten mit dem Begriff Faschismus bezeichnen. Allerdings ist es ein neuer Faschismus, der sich in vielen Äußerlichkeiten vom historischen Faschismus der 20er bis 40er Jahre des 20. Jahrhunderts unterscheidet. Was beide gemein haben, ist die Menschen- bzw. die Lebensfeindlichkeit. Wie der historische Faschismus erscheint auch der gegenwärtige unter der Fahne der „Neuen Normalität“ als eine Art von bestens organisiertem Wahnsinn. Woraus speist er sich bzw. wodurch erhält so eine traurige Veranstaltung ihre Attraktivität? Der Neue-Normalitäts-Gesundheits-Faschismus speist sich aus der Abwesenheit von Lebenssinn in weiten Teilen der westlichen Gesellschaften. Es würde zu weit führen, hier alle Maßnahmen aufzuzählen, die zu dieser Sinnzerstörung beigetragen haben, wie gesagt, der Prozess reicht historisch weit zurück. Trotzdem erscheint es mir wichtig auf diesen Zusammenhang hinzuweisen, denn selbst wenn es gelingen sollte, diese fatale Entwicklung noch einmal zu bremsen, so werden die Tendenzen, die uns in diese Misere gebracht haben, damit trotzdem nicht ohne Weiteres beseitigt sein.

Mit freundlichen Grüßen
Moritz Klingmann


7. Leserbrief

Hallo,

ich vermute nahezu jeder, der das aktuelle Geschehen verfolgt, wird spüren, dass massiv über Politiker und Main-Stream-Medien versucht wird, weltweit ein neues Narrativ zu implementieren: “die neue Normalität”.

Allerdings scheiden sich dann bei vielen die Geister:

  1. Die einen sehen darin klar eine “neue Abnormalität” und vermuten dahinter etwas Perfides.
    Es wird versucht eine neue Realität auszurollen (weltweit), mehr Überwachung, Bargeldabschaffung, Eleminierung des Mittelstands, eine Teilnahme am “normalen” Leben ohne regelmäßige Impfung in Zukunft ausgeschlossen, …
  2. Die anderen sind im guten Glauben an die Obrigkeit und überzeugt, die Maßnahmen sind letztendlich zu ihrem (und aller) Schutz.
    Viele in dieser Gruppe sind auch der Auffassung, dass die aktuellen Maßnahmen nur temporärer Natur sind.
    Wie die Kanzlerin und Bill Gates sagen: nur bis zur Impfung.

Wer nicht in A oder B fällt, macht sich vermutlich weniger Gedanken über das äußere Geschehen und bildet die Gruppe C.

Eine offene Diskussion wird offiziell nicht zugelassen.
Sie findet in kleinem Kreis in den alternativen Medien statt.
In Gruppe A werden die Verschwörungstheoretiker, Spinner, Antisemiten verortet.
In Gruppe B befindet sich nach Umfragen die gutgläubige/ängstliche Mehrheit der Bevölkerung.

Wenn man wachen Auges auf die Taten, Fakten und Indizien schaut, hat m.E. die Gruppe A die überzeugenden Argumente.
Ja, das wäre dann eine Verschwörungstheorie.
Aber nur weil es eine ist, muss man ja nicht auf dem Holzweg sein.
Kartellämter sind ins Leben gerufen worden, weil es Verschwörungen tatsächlich gibt.

Alle Staaten sind heute stark verschuldet und damit nicht mehr wirklich souverän.
Letztendlich sind sie bei privaten (einigen wenigen sehr reichen) Geldgebern verschuldet.
Auch eine WHO wird, wie wir gelernt haben, von einigen wenigen sehr reichen Geldgebern entscheidend beeinflusst.
Die hat dann eine Pandemie ausgerufen, die nach den WHO-Richtlinien von 2009 nie eine gewesen wäre.

Der Mensch hat einen freien Willen und er muss das Spiel nicht mitmachen.
Er muss aber so wach sein, zu erkennen, welches Spiel gespielt wird.

Vor 2000 Jahren wandelte ein Mensch auf Erden, sein Motto: liebe Deinen nächsten, wie Dich selbst.
Damit lässt sich doch was anfangen, sozusagen der Aufbruch in das Paradies auf Erden.

Mit freundlichen Grüßen
N.N.


8. Leserbrief

Liebe NDS-Redaktion,

in Arizona haben sich bspw. 109 Lehrer krank gemeldet und sich damit der Aufforderung der Behörde zur Aufnahme des Präsenzunterrichtes widersetzt. Die Schulbezirke erfüllen nicht die Vorgaben für eine sichere Rückkehr in die Klassenräume. Na, wo steht man da jetzt politisch links? Auf der Seite der Schulbehörde mit ihrem zurück marsch, marsch – an die Arbeit? oder auf Seiten des Lehrpersonals, das um ihr Leben fürchtet. “Um welche Zahlen geht es sonst? Die Toten? Im August sind im Schnitt an jedem Tag fünf Menschen in Deutschland an oder mit Covid-19 gestorben. Das ist in jedem Einzelfall sicher tragisch, aber sicher keine Zahl, die ein hartes staatliches Vorgehen mit massiven Nebenwirkungen rechtfertigen könnte. Über was diskutieren wir eigentlich?” – Was wäre denn nach Meinung der NDS eine akzeptable Todesrate, die die Lehrer für die Bildung der Kinder in Kauf zu nehmen hätten? Geht es denn überhaupt um die pädagogischen Belange der Kinder? Bitte lest noch mal eure eigenen Texte (Alleine den Schulen fehlen 118 Milliarden Euro und wir debattieren über Steuersenkungen? – Jens Berger am 27.08.2018). Und wenn man wieder Fans zu den Bundesliga-Spielen sehen möchte und man ein Festival in Düsseldorf mit 13000 Zuschauern plant – jammert man dann um Sport, Kultur und Kunst oder jammert man um (entgangenen) Kommerz? Habt ihr in der letzten Zeit mal etwas von China in Zusammenhang mit Corona gehört? Ich jedenfalls nicht – es gab China mit Hongkong, China mit den Uiguren, China mit Huawei. Wenn ich richtig gesehen habe, dann hatte Festlandchina in den letzten 60 Tagen keine einzige Neuinfektion – das ist unseren Medien aber keine Meldung wert. Es kann ja nicht sein, dass der Wertewesten gegen den Systemfeind ständig das Nachsehen hat. Das Virus ist parteiisch und politisch geworden.

Viele Grüße
M.W.


9. Leserbrief

Sehr geehrte Dame und Herren:

Danke für diesen interessanten Artikel. Es wäre interessant, ob manche(r) Politiker(in) Massnahmen, die durch Corona eingeführt wurden, nach dem “Verschwinden” beibehalten werden. Ein Beispiel hierfür ist in diesem Link zu finden:

abendzeitung-muenchen.de/inhalt.az-interview-katrin-habenschaden-die-schanigaerten-muessen-bleiben.5baab33f-c0c6-4790-9d77-97f217f2bda8.html

Dazu folgende Erläuterung:

In München werden für Gastwirte Parkplätze für den Aussenbereich für Tische und Stühle “umgewandenlt”. Diese werden durch Zäune abgegrenzt. Dies soll etwa 800 Parkplätze betreffen. Damit können dann im Sommer Leute draußen bwirtet werden. Diese Politikerin will dies auch dann noch beibehalten, wenn Abstandsregeln etc nicht mehr notwendig sind. Das Verhältnis der Grünen zum Individualverkehr ist ja bekannt. Entsprechend ist es denkbar, daß auch andere Politiker Regeln, die wegen Corona eingeführt wurden, auch nach Ende der Pandemie aufrecht erhalten werden.

Gruß
R.K.


10.Leserbrief

Hallo liebe Nachdenkseiten,
der Artikel von Tobias Riegel ist eine kluge Analyse von dem was auf uns zukommen könnte.

Dennoch ein kleiner Hinweis: der Begriff der neuen Normalität wurde m.E. erstmalig in der Pressekonferenz der Regierung am 15.04.2020 vom Olaf Scholz und Angela Merkel benutzt:

bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Video/2020/2020-04-15-pk-bundesregierung-statement-scholz/2020-04-15-pk-bundesregierung-statement-scholz.html

(Ab Minute 3:09)

Gruß, M.R.


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