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Albrecht Müller Wolfgang Lieb
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19. Dezember 2014
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Hinweise des Tages

Verantwortlich:

  1. Koch und Steinbrück als Gastredner der Arbeitgeber-PR-Agentur „Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft“
    Quelle: INITIATIVE
  2. Mit seinem neuen Job bei der russischen Gaspipeline-Gesellschaft liegt Gerhard Schröder deutlich unter der „Reichensteuer“
    Quelle: Financial Times Deutschland
  3. Neueste Arbeitsmarktstatistik: Höchstwert bei Langzeitarbeitslosen und Niedrigstwert bei versicherungspflichtigen Arbeitsplätzen
    Quelle: jjahnke
  4. Gibt es doch bald Krawalle der Jugendlichen wie in den französischen Großstädten.
    Hilferuf einer Berliner Schule

    Welchen Sinn macht es, dass in einer Schule alle Schüler/innen gesammelt werden, die weder von den Eltern noch von der Wirtschaft Perspektiven aufgezeigt bekommen, um ihr Leben sinnvoll gestalten zu können?
    Quelle: SPIEGEL ONLINE
  5. Bundesarbeitsgericht erkennt „Christliche Gewerkschaft Metall“ (CGM) an, obwohl sie wenige Mitglieder hat und meist Arbeitgeberwünsche erfüllt.
    Quelle: TAZ
  6. Oft uneins, stellt sich der Europäische Gewerkschaftsbund diesmal hinter die streikenden Franzosen.
    Quelle: TAZ
  7. Bei einem Krankenhausaufenthalt wird neuerdings den Arbeitslosen das ALG 2 gekürzt.
    Man kann es kaum glauben, aber es scheint wohl wahr zu sein.
    Quelle: rbbonline
  8. Vorher und Nachher: Wie überzeugte Anhänger von Hedge-Fonds über die Heuschrecken denken, wenn sie erst einmal deren Opfer wurden.
    Ein ZEIT-Interview mit dem gefeuerten Chef der Deutschen Börse Werner Seifert und seinem langjährigen Berater Hans-Joachim Voth.
    Voth: Was die Angelsachsen financial engineering nennen, ist in Wirklichkeit eine hirnlose Art der Selbstbedienung bei den Unternehmen – Schulden draufpacken, Cash rausziehen, die Gläubiger schädigen und darauf hoffen, dass der Markt das auch noch mit steigenden Kursen belohnt. Ohne Mindesteigenkapitalquoten, wie wir sie heute schon bei Banken haben, wird das schnell gefährlich. Ab einem gewissen Verschuldungsgrad werden die Firmen instabil. Sobald die kleinste Sache schief geht, geht die ganze Firma kaputt, mit negativen Folgen für die Volkswirtschaft: Arbeitsplätze gehen verloren, Humankapital wird zerstört, Innovationspotenzial ausgelöscht.
    Seifert: Machen wir uns nichts vor. Die erfolgreiche deutsche Industrie entstand, weil gute Ingenieure gute Qualitätsprodukte gemacht und die Firmen Sicherheitspolster gebildet haben. Durch diese neue Entwicklung am Kapitalmarkt raubt man den Unternehmen die Zukunft. Denn zuerst wird bei den Investitionen gespart. Ich habe noch die Mails der Hedge Fonds, die genau das gefordert haben.
    Quelle: DIE ZEIT
  9. Nochmals zum Hintergrund der historisch einmalig tiefen Wahlbeteiligung bei den Landtagswahlen und bei der Kommunalwahl in Hessen:
    Nach einer Forsa-Umfrage haben vier von fünf deutschen das Vertrauen in die Politik verloren. Als Hauptgründe nennen die Enttäuschten eine sozial ungerechte Politik und den Eindruck, dass Politiker unfähig und korrupt seien und ihre Versprechen nicht hielten. Albrecht Müllers neues Buch „Machtwahn“ beschreibt ziemlich genau, was die Menschen im Land denken.
    Quelle: WELT am SONNTAG
  10. Die harte Haltung der Arbeitgeber ist ein Indikator für die ökonomistische Radikalisierung des Staates
    Quelle: FREITAG
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