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Sind wir schon so verblödet, dass wir uns erst dann aufregen, wenn Frau Merkel von den US-Diensten abgehört wird?

Veröffentlicht in: Überwachung, Medien und Medienanalyse

Wolfgang Lieb hat im Kommentar zum 1. Hinweis von heute mit Recht schon darauf hingewiesen: „Die Kanzlerin griff allerdings erst zum Telefonhörer, als der Verdacht aufkam, dass sie selbst ausgespäht wurde. Wenn Hinz und Kunz abgehört werden, ist das ja auch nicht so wichtig.“
Recht hat er und ich weise auch auf die Tatsache hin, dass unsere unkritischen Medien diese Ignoranz gegenüber unser aller Sorgen teilen. Von Albrecht Müller

Im Folgenden habe ich einfach die Überschriften – und Links – der aktuellen (12:15 h) SpiegelOnline-Meldungen notiert. Aufgewacht sind die Damen und Herren in Berlin und in Paris, als sie selbst betroffen waren bzw. sein könnten:

  1. Kanzler-Handy im US-Visier?
    Westerwelle bestellt US-Botschafter ein
  2. EU-Gipfel
    Hollande und Merkel vereint im Zorn auf Obama
  3. Spähverdacht
    Spitzenpolitiker im Visier der US-Geheimdienste
  4. Kanzler-Handy im US-Visier?
    Merkel beschwert sich bei Obama
    Von Jacob Appelbaum, Holger Stark, Marcel Rosenbach und Jörg Schindler
    Haben US-Dienste das Handy der Bundeskanzlerin überwacht? Die Regierung nimmt entsprechende Hinweise sehr ernst. Kanzlerin Merkel telefonierte bereits mit US-Präsident Barack Obama. Auslöser der scharfen Reaktion der Bundesregierung ist eine SPIEGEL-Anfrage im Zuge einer Recherche.

    Die Kanzlerin habe klargemacht, „dass sie solche Praktiken, wenn sich die Hinweise bewahrheiten sollten, unmissverständlich missbilligt und als völlig inakzeptabel ansieht“, sagte ihr Sprecher Steffen Seibert. „Dies wäre ein gravierender Vertrauensbruch. Solche Praktiken müssten unverzüglich unterbunden werden.“
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