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Hinweise des Tages

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  1. Schöner sparen mit Steinbrück: Schreck, lass nach!
    Auf die Unwissenheit anderer spekulieren und irrationale Ängste schüren, das nennt man Populismus. Entweder wissen die so genannten Finanzexperten nicht, wovon sie reden, oder sie sind gnadenlose Populisten. Denn die Staatsverschuldung ist nicht das größte und wichtigste Problem der Bundesrepublik, der Staat ist nicht bankrott, die Kassen sind nicht leer. Die Politik des “Schöner Sparens mit Steinbrück” ist es, die dem Land schadet, nicht die angebliche Schuldenfalle.
    Quelle: Freitag
  2. 4 Prozent mehr Lohn für alle
    SPÖ-Sozialminister Buchinger prescht im ÖSTERREICH-Interview vor und fordert für den Herbst eine saftige Lohnerhöhung für Arbeitnehmer. Aus seiner Sicht „ist ein Lohnabschluss von vier Prozent optimal“. Laut Buchinger sollen die Gewerkschaften die Zurückhaltung der vergangenen Jahre aufgeben.
    Quelle: Österreich

    Anmerkung: In Österreich hat man erkannt, dass Wirtschaftspolitik nach der Pferdeäpfeltheorie nicht funktioniert, sondern man eine aktive Umverteilungspolitik braucht und dass vernünftige Lohnsteigerungen der Wirtschaft mehr nutzen als schaden.

  3. Die Dümmermacher
    Sonderschulen fördern behinderte Kinder nicht, sondern hemmt ihre Entwicklung, wie neue Studien zeigen. Die Bundesregierung schweigt dazu.
    Quelle: TAZ
  4. Zahl der “Altbewerber” auf Lehrstellen steigt
    Altbewerber haben es auf dem Ausbildungsstellenmarkt besonders schwer, eine Lehrstelle zu finden. Im Vergleich zu den Bewerbern, die erstmalig auf Lehrstellensuche sind, verfügen sie zwar nicht über schlechtere Schulabschlüsse – im Gegenteil: Sie sind qualifiziert und motiviert. Dennoch sind ihre Chancen, eine Lehrstelle zu erhalten, sehr viel geringer: Altbewerber befinden sich häufiger in einer außerbetrieblichen Ausbildung, sie jobben öfter als sonstige Bewerber und sind vermehrt von Arbeitslosigkeit betroffen. Dies sind Ergebnisse einer repräsentativen Befragung von Lehrstellenbewerbern im Jahr 2006, die das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) gemeinsam mit der Bundesagentur für Arbeit (BA) durchgeführt hat.
    Quelle: Personal-Magazin
  5. Behandlung gegen Bares
    Viele Zusatzuntersuchungen, die Patienten selbst bezahlen müssen, nützen vor allem den Ärzten.
    Quelle: Berliner Zeitung
  6. Aktion “Lobbyisten in die Sommerpause…!”
    Als Lobbyisten verkleidete Aktivisten von LobbyControl sonnten sich heute mit Cocktails und Sandspielzeug vor dem Finanzministerium. Unter dem Motto „Lobbyisten in die Sommerpause – und dann nach Hause“ startete LobbyControl damit eine Kampagne gegen die Mitarbeit von Unternehmenslobbyisten in Ministerien. Gleichzeitig präsentierte LobbyControl unter www.keine-lobbyisten-in-ministerien.de eine Datenbank, die die Informationen zu den bisher bekannt gewordenen Fällen bündelt und für eine leichte Recherche zugänglich macht.
    Quelle: LobbyControl
  7. Die Helfer der Heuschrecken
    Ehemalige Spitzenpolitiker agieren für private Beteiligungsgesellschaften als gut bezahlte Türöffner. Ihr Einfluss ist gefragt. Denn bei umstrittenen Firmenübernahmen brauchen die Unternehmen politische Rückendeckung.
    Quelle: Focus Online
  8. Bundesministerien bekamen 80 Millionen Euro Spenden von Unternehmen
    Die 14 Bundesministerien und übrigen obersten Bundesbehörden haben in den vergangenen zwei Jahren über 80 Millionen Euro an Geld- und Sachspenden von Unternehmen angenommen, rund 25 Millionen mehr als in den zwei Jahren zuvor. Das berichtet die “Bild”-Zeitung unter Berufung auf den noch unveröffentlichten, über 80 Seiten starken Sponsoring-Bericht des Bundesinnenministeriums. Am großzügigsten wurde danach das Gesundheitsministerium mit 49,7 Millionen Euro bedacht.
    Quelle: ngo-Online
  9. Erziehung der Öffentlichkeit
    Der Neoliberalismus beschränkt sich nicht auf die Analyse der politischen und ökonomischen Bedingungen von Märkten, sondern geht über einen rein wissenschaftlichen Ansatz weit hinaus. Er ist nicht nur eine ideologisch geformte Lehre zur Verteidigung der von politischen Korrekturen befreiten Marktwirtschaft, sein Programm beinhaltet vielmehr auch die permanente Suche nach einer politischen und institutionellen Strategie und Taktik zur Durchsetzung der Marktgesellschaft. Darin liegt ein wesentlicher Unterschied zu anderen marktoptimistischen Wirtschaftslehren, die sich wie die Neoklassik meist auf die Ebene abstrakter Wissenschaft beschränken und die praktischen Schlußfolgerungen der (Regierungs-)Politik überlassen.
    Quelle: Junge Welt
  10. Neoliberaler Strippenzieher
    Der heute führende Kulturfunktionär des europäischen Großkapitals, Manfred Pohl, denkt global: Unternehmen sollen kulturelle Einrichtungen koordiniert fördern, um neoliberalen Werten zur endgültigen Weltherrschaft zu verhelfen
    Quelle: junge Welt
  11. Die alten Schweden waren’s!
    Nach den Unfällen in Krümmel und Brunsbüttel versucht die Atomindustrie, sich mit fadenscheinigen Argumenten aus der Affäre zu ziehen. Alles habe am schwedischen Betreiber gelegen, heißt es. In deutschen Kraftwerken seien solche Unfälle praktisch nicht möglich. Aber die Realität sieht anders aus.
    Quelle: Jungle World
  12. Serie von Selbstmorden in französischen Atomanlagen
    Ungewöhnlich häufig setzen Mitarbeiter von französischen Atomanlagen ihrem Leben ein Ende. Techniker und Ingenieure etwa stehen unter einem immer größer werdenden Zeitdruck. Darunter leidet die Kontrolle, ob in den Mänteln von Atomkraftwerden Haarrisse auftauchen.
    Quelle: WELT
  13. Mafia alla tedesca
    Die deutsche Wirtschaft ist um einiges krimineller als ihr Ruf. Längst schaden die Vergehen der Wirtschaftseliten der Gesellschaft mehr als jene der normalen Bürger. Von Michael R. Krätke
    Quelle: Jungle World
  14. Doktorspiele
    Das Promotionsrecht der Universitäten ist bedroht. Der Verlust der Titelhoheit würde den Hochschulen schaden und sie um ihr bestes Personal bringen.
    Quelle: ZEIT
  15. Netzeitung: Montgomery lässt die Muskeln spielen
    Nur einen Monat nach der Übernahme der “Netzeitung” durch den umstrittenen Finanzinvestor David Montgomery trennt sich das Blatt von seinen beiden Chefredakteuren. Ein Nachfolger steht noch nicht fest.
    Quelle: Manager Magazin
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